DE1108744B - Verfahren zur Weitergabe einer gewaehlten Nummer in automatischen oder halb-automatischen Weitfernsprechnetzen - Google Patents

Verfahren zur Weitergabe einer gewaehlten Nummer in automatischen oder halb-automatischen Weitfernsprechnetzen

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DE1108744B
DE1108744B DET18359A DET0018359A DE1108744B DE 1108744 B DE1108744 B DE 1108744B DE T18359 A DET18359 A DE T18359A DE T0018359 A DET0018359 A DE T0018359A DE 1108744 B DE1108744 B DE 1108744B
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Application number
DET18359A
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Inventor
Miroslav Novotny
Josef Pekarek
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Tesla AS
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

  • Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer in automatischen oder halbautomatischen Weitfernsprechnetzen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer mit Hilfe von Registern, insbesondere beim Verbindungsaufbau in Weitfernsprechnetzen einer beliebigen Netzgestaltung mit offener Numerierung von Ortsämtern oder Ortsnetzen.
  • In Fernsprechnetzen, die zur Herstellung einer Verbindung von einem Abgangsamt zu einem Bestimmungsamt über mehrere Durchgangsämter Register benutzen, wird die gewählte Nummer, welche aus einer Kennzahl, die das angerufene Ortsamt oder Ortsnetz bezeichnet, und aus einer Teilnehmernummer besteht, auf verschiedene Weise weitergeben.
  • Eines der bekannten Verfahren besteht darin, daß das Register im Abgangsamt (Abgangsregister) die ganze Teilnehmernummer empfängt, einen Verbindungsweg zu einem entsprechenden Durchgangsamt aufbaut und danach die ganze gewählte Nummer dem Register des Durchgangsamtes übermittelt. Das Register im Durchgangsamt arbeitet auf dieselbe Weise wie das Register des Abgangsamtes und übermittelt daher die ganze gewählte Nummer dem Register des nachfolgenden Durchgangsamtes. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis die gewählte Nummer dem Bestimmungsortsamt oder Ortsnetz übermittelt wird, wo die Verbindung zu dem angerufenen Teilnehmer hergestellt wird. Dieses Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer ist in Fig. 1 schematisch dargestellt. Hierin ist U ein Teilnehmerapparat, 0R das Abgangsregister, TR 1 das Durchgangsregister in dem ersten Durchgangsamt, TR 2 das Durchgangsregister in dem zweiten Durchgangsamt, M das Bestimmungsortsamt; x, y, z sind Ziffern einer dreistelligen Kennzahl, a, b, c, d, e Ziffern einer Teilnehmernummer.
  • Die mit den angeführten Buchstaben bezeichneten Pfeile bezeichnen, von wo und wohin die entsprechenden Ziffern übermittelt werden.
  • Wie aus der Beschreibung hervorgeht und aus Fig. 1 ersichtlich ist, muß das Register in jedem an der Verbindung beteiligten Vermittlungsamt die ganze gewählte Nummer empfangen und entsenden, so daß alle Register groß und kompliziert sind.
  • In den bisher bekannten Lösungen wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die Register in den Durchgangsämtern beim Verbindungsaufbau nur die Kennzahl empfangen und weitergeben. Dabei werden zwei Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer benutzt.
  • Bei dem ersten bekannten Verfahren, bei welchem die Durchgangsregister nur die Kennzahl empfangen, wird die ganze gewählte Nummer in dem Abgangsregister aufgespeichert, welches einen Verbindungsweg zu dem ersten Durchgangsamt aufbaut und die Kennzahl dem ersten Durchgangsregister übermittelt. Das erste Durchgangsregister stellt danach eine Verbindung zum nachfolgenden Durchgangsamt her und wird ausgelöst. Danach wiederholt sich die Entsendung der in dem Abgangsregister aufgespeicherten Kennzahl, und zwar zum zweiten Durchgangsamt. Dieser Vorgang, bei dem das Abgangsregister die Kennzahl jeweils zum nachfolgenden Durchgangsamt sendet, wiederholt sich so lange, bis die Verbindung zum angerufenen Ortsamt hergestellt ist. Danach speichert das Abgangsregister die Nummer des angerufenen Teilnehmers aus. Dieses Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer ist in Fig.2 schematisch dargestellt, und zwar für drei Fälle: Fall 2 a gilt für eine einstellige Kennzahl, Fall t b für eine zweistellige Kennzahl und Fall 2 c für eine dreistellige Kennzahl.
  • Das zweite Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer, bei dem die Durchgangsregister gleichfalls nur die Kennzahl empfangen, besteht darin, daß das Register im Abgangsamt zuerst nur die Kennzahl empfängt und dieselbe nach Herstellung einer Verbindung dem ersten Durchgangsamt übermittelt. Danach wird das Register ausgelöst. Das erste Durchgangsregister baut einen Verbindungsweg zum zweiten Durchgangsregister, und danach wird es ausgelöst. Diese Stafettenübergabe der Kennzahl erfolgt so lange, bis der Anruf zum Bestimmungsortsamt -oder Ortsnetz gelangt, von dem der anrufende Teilnehmer ein Amtszeichen erhält (oder eine Information von einer Fernansage) und dann die gewünschte Teilnehmernummer wählt. Die Wahlimpulse werden ohne Mitwirkung von Registern bis zum angerufenen Ortsamt übergeben. Dieses Verfahren ist in Fig. 3 a für eine einstellige Kennzahl, 3 b für eine zweistellige Kennzahl, 3 c für eine dreistellige Kennzahl schematisch dargestellt.
  • Es ist klar, daß beim letzten Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer alle Fernsprechämter mit den einfachsten Registern versehen sein können, da die Register nur die Kennzahl empfangen und entsenden. Dieser Vorteil bringt jedoch den Nachteil mit sich, daß nach der Einstellung der Kennzahl der anrufende Teilnehmer die Wahl unterbrechen und auf ein akustisches Signal warten muß. Wenn es erforderlich ist, daß der anrufende Teilnehmer die ganze gewünschte Nummer ohne Unterbrechung wählen kann, muß das Abgangsamt mit einem Register versehen sein, das die ganze gewählte Nummer aufspeichert, aber dem Durchgangsregister nur die Kennzahl übermittelt. Unter diesen Bedingungen senden die Durchgangsregister die Kennzahl stafettenweise aus, wie schon oben beschrieben, und erst nach der Herstellung einer Verbindung zum Bestimmungsortsamt oder Ortsnetz wird die Teilnehmernummer vom Abgangsregister ausgespeichert. Die beiden Varianten, bei denen nur die Kennzahl dem Bestimmungs-Fernsprechamt beim Verbindungsaufbau übermittelt wird, sind ungefähr gleichwertig, wenn die Komplikationen beim Aufbau von Registern in Betracht genommen werden, d. h. das Register im Abgangsamt muß jeweils die ganze gewählte Nummer aufspeichern, während die Register in den Durchgangsämtern nur die Kennzahl empfangen. Dieses Verfahren kann am leichtesten in den Fernsprechnetzen benutzt werden, in welchen alle Kennzahlen eine gleiche Anzahl von Ziffern besitzen, weil gegebenenfalls das Durchgangsregister nach der Anzahl von empfangenen Ziffern erkennt, daß es schon eine genügende Information erhalten hat und die Auswertung der empfangenen Nummer durchführen kann.
  • Es gibt jedoch Fernsprechnetze, wo die Kennzahlen, welche die einzelnen Ortsämter bezeichnen, eine verschiedene Anzahl von Ziffern enthalten. Diese Numerierung wird vorteilhaft benutzt, falls einige Ämter in dem Netz groß und andere klein sind. Unter diesen Umständen kann die Kennzahl der großen Ämter z. B. einstellig oder zweistellig sein, während die Kennzahl der kleinen Ämter dreistellig ist. In dem Fernsprechnetz, dessen Teil in Fig.5 gezeigt ist, (durch die leeren Kreise werden Durchgangsämter, durch die vollen Kreise Ortsämter oder Ortsnezte bezeichnet) kann z. B. der Teilnehmer des Amtes Nr. 537 einen Teilnehmer eines beliebigen Amtes anrufen. Das Durchgangsregister in dem Vermittlungspunkt C muß die abgehende Richtung schon nach der ersten empfangenen Ziffer bestimmen, falls Kennziffer »2<< eingestellt wird. Bei Kennzahlen, die mit Ziffer »4<< anfangen, kann das Durchgangsregister im Vermittlungspunkt C die Richtung nach der ersten Ziffer mit Ausnahme der Zahl 425 bestimmen. Falls die Kennzahl mit Ziffer »3« oder »5« beginnt, ist das Register imstande, die Richtung erst nach dem Empfang von zwei (Zahlen »37«, »52«, »54« und »55«) oder drei Ziffern festzustellen.
  • Bei diesem Verfahren muß das Register die empfangene Kennzahl analysieren, d. h., nach dem Empfang jeder Kennziffer muß das Register entscheiden, ob die Anzahl der Ziffern zum Aufsuchen des entsprechenden Verbindungsweges genügt oder nicht. Infolgedessen wird das Register zu groß. In modernen Systemen werden sogenannte Zentralumrechner benutzt. Der Zentralumrechner wird an das Register angeschaltet, sobald in demselben die ganze Kennzahl aufgespeichert wird, und nach dieser Zahl bestimmt er die Richtung bzw. die Verkehrsbedingungen für den weiteren Verbindungsaufbau. Danach wird er vom Register abgeschaltet. Durch diese Anordnung werden die komplizierten Stromkreise zur Analyse und Auswertung der Kennzahl im Zentralumrechner konzentriert, so daß die Register keine solchen Stromkreise enthalten und erheblich einfacher ausgebildet werden können. Wenn die Kennzahlen eine verschiedene Anzahl von Stellen haben, so müßte das Register entweder selbst die Analyse durchführen oder nach dem Aufspeichern jeder Ziffer der Kennzahl an den Zentralumrechner angeschaltet werden, so daß der Zentralumrechner praktisch über die ganze Zeit der Wahl der Kennzahl belegt wäre. Um den Verkehr zu bewältigen, wäre eine größere Anzahl von Zentralumrechnern erforderlich.
  • Die oben angeführten Nachteile werden durch das Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer gemäß der Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß das Abgangsregister die ganze gewählte Nummer aufspeichert und dem Durchgangsregister nur eine Zifferngruppe übermittelt, die so viel Stellen hat wie die längste vorkommende Kennzahl, und daß dabei bei kürzeren Kennzahlen die übrigen Stellen durch die ersten Ziffern der Teilnehmernummer ausgefüllt werden und die so zusammengesetzte Zifferngruppe von einem Register zum anderen auf die an sich bekannte Stafettenweise übermittelt wird, bis die Zifferngruppe zum letzten Durchgangsregister gelangt, welches nur die in dieser Zifferngruppe enthaltenen Ziffern der gewählten Teilnehmernummer dem Bestimmungsortsamt oder Ortsnetz übergibt, während die übrigen Ziffern der Teilnehmernummer direkt vom Abgangsregister zum Bestimmungsortsamt oder Ortsnetz nach Herstellung der gewünschten Verbindung ausgespeichert werden.
  • Das heißt, daß das Durchgangsregister jeweils eine gleiche Anzahl von Ziffern empfängt, unabhängig von der Anzahl der Kennziffern des Bestimmungamtes und danach den Zentralumrechner anruft. Das Durchgangsregister braucht keine Stromkreise zur Auswertung der empfangenen Nummer zu enthalten. Die Zifferngruppe wird allen an der Verbindung beteiligten Durchgangsregistern übermittelt. Das letzte an der Verbindung beteiligte Durchgangsregister erhält vom Zentralumrechner seines eigenen Amtes eine Angabe, welche der Ziffer einen Bestandteil der Teilnehmernummer bilden, und übermittelt diese Ziffern dem Bestimmungsortsamt. Die übrigen Ziffern der Teilnehmernummer, die in der den Durchgangsregistern übermittelten Zifferngruppe nicht enthalten sind, werden vom Abgangsregister ausgespeichert und vom Abgangsamt direkt zum Bestimmungsamt übergeben. Das Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer gemäß der Erfindung ist in Fig. 4 schematisch dargestellt, die wieder drei Fälle zeigt. Fall 4 a gilt für eine einstellige Kennzahl, Fa114 b für eine zweistellige Kennzahl und Fall 4 c für eine dreistellige Kennzahl. Wie aus den Figuren ersichtlich ist, wird die ein- oder zweistellige Kennzahl durch zwei Ziffern oder eine Ziffer der Teilnehmernummer zu einer dreistelligen Zifferngruppe ergänzt, vorausgesetzt, daß die längste Kennzahl drei Stellen hat.
  • Die eigene Schaltungsanordnung von den Registern wird hier nicht angeführt, da die gemäß der Erfindung arbeitende Schaltung durch verschiedene Mittel ausgeführt werden kann und in Hinsicht auf den jetztzeitigen Stand der Technik ihre Realisierung einem Fachmann keine Schwierigkeiten bereitet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Weitergabe einer gewählten Nummer, die aus einer Kennzahl und einer Teilnehmernummer besteht, in automatischen und halbautomatischen Fernsprechnetzen, in welchen die einzelnen Ortsämter oder Ortsnetze durch Kennzahlen, die eine verschiedene Anzahl von Ziffern enthalten, bezeichnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgangsregister die ganze gewählte Nummer aufspeichert und dem Durchgangsregister nur eine Zifferngruppe übermittelt, welche so viel Stellen besitzt wie die längste vorkommende Kennzahl, und daß bei kürzeren Kennzahlen die übrigen Stellen durch die ersten Ziffern der Teilnehmernummer ausgefüllt werden und die so zusammengesetzte Zifferngruppe von einem Durchgangsregister zum anderen auf die an sich bekannte Stafettenweise bis zum letzten Durchgangsregister übergeben wird, welches dem Bestimmungsortsamt oder Ortsnetz von der übergebenen Zifferngruppe nur die darin enthaltenen Ziffern der Teilnehmernummer übermittelt, während die übrigen Ziffern der Teilnehmernummer direkt vom Abgangsregister zum Bestimmungsortsamt oder Ortsnetz nach der Herstellung der erforderlichen Verbindung ausgespeichert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise zur Auswertung der durch die Kennzahl mitgeteilten Information nur in einem Zentralumrechner in jedem Durchgangsamt angeordnet sind, und daß der Zentralumrechner nur in der Zeit von der Beendigung der Einspeicherung der Zifferngruppe im Register bis zur Beendigung seiner Auswertungstätigkeit an das Register angeschaltet wird.
DET18359A 1959-05-19 1960-05-11 Verfahren zur Weitergabe einer gewaehlten Nummer in automatischen oder halb-automatischen Weitfernsprechnetzen Pending DE1108744B (de)

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