DE1109846B - Kupplung zum Verbinden von stapelbaren Stuehlen mit Klappsitz oder festem Sitz zu Stuhlreihen - Google Patents

Kupplung zum Verbinden von stapelbaren Stuehlen mit Klappsitz oder festem Sitz zu Stuhlreihen

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DE1109846B
DE1109846B DEH24804A DEH0024804A DE1109846B DE 1109846 B DE1109846 B DE 1109846B DE H24804 A DEH24804 A DE H24804A DE H0024804 A DEH0024804 A DE H0024804A DE 1109846 B DE1109846 B DE 1109846B
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DE
Germany
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coupling
chairs
armrest
chair
piece
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Pending
Application number
DEH24804A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Halbritter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hados Hermann Doll & Soehne
Original Assignee
Hados Hermann Doll & Soehne
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Filing date
Publication date
Application filed by Hados Hermann Doll & Soehne filed Critical Hados Hermann Doll & Soehne
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Publication of DE1109846B publication Critical patent/DE1109846B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/12Theatre, auditorium or similar chairs
    • A47C1/124Separate chairs, connectible together into a row

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

  • Kupplung zum Verbinden von stapelbaren Stühlen mit Klappsitz oder festem Sitz zu Stuhlreihen Zusatz zum Patent 1062 407 Das Hauptpatent betrifft eine Kupplung zum Verbinden von stapelbaren Stühlen mit Klappsitz oder festem Sitz zu Stuhlreihen.
  • Bei Stühlen ohne Armstütze besteht im Hauptpatent 1062 407 die Erfindung darin, daß an Stelle der Armstütze ein ein U-förmiges Kupplungsstück aufnehmendes Verbindungsstück vorgesehen ist, das am unteren Ende einen durchgehenden, in Führungen der benachbarten Stuhlteile gehaltenen Bolzen aufweist, wobei das U-förmige Kupplungsstück in dem Verbindungsstück frei drehbar gelagert ist.
  • Die Erfindung schlägt eine Verbesserung dieses Gegenstandes des Hauptpatentes dadurch vor, daß ein Schenkel des U-förmigen Kupplungsstückes mit einer Druckfeder versehen ist, deren Widerlager durch einen die Bohrung abschließenden Deckel und einen am unteren Schenkelteil vorgesehenen Bund gebildet ist, während der andere, in bekannter Weise an den Stuhlbeinen angeordnete Kupplungsteil aus einem in eine Hülse einsteckbaren Bolzen besteht.
  • Durch diese Bauweise der Verbindung erreicht man eine wesentliche Vereinfachung. Denn das Kupplungsglied kann aus einem einfachen, mehr oder weniger unbearbeiteten U-Eisen bestehen, das ständig mit dem Stuhl verbunden ist und das bei Verwendung der Stühle als Einzelstühle so in den Stuhl versenkbar ist, daß man das Kupplungsstück kaum beachtet, da es nur wenig hervorsteht und nicht stört. Damit die gekuppelten Stühle in einer Reihe bleiben und nicht verrückbar sind, ist das zweite Kupplungsstück in üblicher Weise an den Stuhlbeinen vorgesehen, das aus einer Hülse und einem Bolzen, die ineinandersteckbar sind, besteht.
  • Bei Stühlen mit einer Armstütze nach dem Hauptpatent 1062 407 ist es jedoch bei unsachgemäßer Behandlung und Unvorsichtigkeit möglich, die Armstütze anzuheben und zu verschwenken.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der auf die Kupplungsteile mittels eines Schlitzes von unterschiedlicher Breite aufgeschobene Armstützenteil gegen Verschieben in senkrechter Richtung und Verschwenken durch ein Sperrmittel gesichert angebracht ist. Als Sicherung gegen Verschieben und Verschwenken dient ein an der Innenseite der Armstütze angeordneter, in senkrechter Richtung sich selbsttätig einstellender Fallkeil oder ein federbelastetes Druckstück, das vor dem U-förmigen Kupplungsteil liegt.
  • Im besonderen besteht die Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausziehen der Armstütze darin, daß die Armstütze eine in der oberen Schlitzführung der Seitenstütze angeordnete, seitliche Ausbuchtung aufweist, in welche beim Verschwenken der Stütze das U-förmige Kupplungsteil einrastbar und durch den Fallkeil in dieser Stellung feststellbar ist.
  • Der Fallkeil besitzt eine Bohrung zum Einführen eines Hakens od. dgl., um zwecks Entfernens der Armstütze den Fallkeil wieder anheben zu können.
  • Stuhlkupplungen sind in den mannigfachsten Ausführungen bereits bekannt. Sie bestehen entweder aus durchgehenden Führungsstangen oder aus verschwenkbaren Kupplungsstangen zwischen je zwei benachbarten Stühlen. Es sind auch Kupplungen bekanntgeworden, bei denen die Armstützen und die Stuhlbeine durch besonders ausgestaltete Kupplungsglieder miteinander verbunden sind. Entweder sind diese Kupplungsglieder, wie die erstgenannten, ohne weiteres sichtbar und somit für moderne Vorführungsstätten ungeeignet, oder sie sind, wie die zweitgenannten, zu kompliziert. Außerdem sind diese Kupplungsteile nicht mit einem der Stühle festverbunden und daher nicht immer ohne weiteres zur Hand. Außerdem erfordern diese Kupplungsteile eine gewisse Sachkenntnis und verhältnismäßig viel Montagezeit.
  • Alle diese Nachteile werden durch die vorgeschlagene Bauart mit den einfachsten technischen Mitteln vermieden, die außerdem noch den Vorzug haben, außerordentlich preiswert zu sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 eine teilweise Draufsicht auf eine Kupplung für Stühle ohne Armlehne, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Kupplung nach Abb. 1, Abb. 3 eine Seitenansicht der Kupplung für Stühle mit Armlehne, -Abb.4 einen Schnitt durch die Kupplung nach Abb. 3.
  • Der Stuhl besteht in bekannter Weise aus zwei bockartig zusammengesetzten Unterteilen, nämlich dem Stuhlbein 1 und dem oberen Verbindungsstück 2, sowie der - nicht dargestellten - Rückenlehne. Durch diese Bauweise sind die Stühle leicht stapelbar, indem die Unterflächen der Verbindungsstücke 2 des jeweils oberen Stuhles auf die Oberflächen des unteren Stuhles aufeinandergesetzt werden.
  • In den oberen Lagerflächen der Stuhlbeinverbindungsstücke 2 sind auf der einen Stuhlseite zwei und auf der anderen Stuhlseite eine einzige Ausnehmung 15 vorgesehen, die kreisrund sind. Auf der einen mit zwei Ausnehmungen 15 versehenen Stuhlseite ist ein zweckmäßigerweise U-förmiger Bügel 13 höhenverschiebbar gelagert. Am Ende des einen Bügelschenkels 13 ist ein Bund 5 vorgesehen, zwischen dem und der oberen Abdeckplatte 6 eine Druckfeder 7 eingeschaltet ist. Durch diese Maßnahme befindet sich das Verbindungsstück 13 für einen Nachbarstuhl bei jedem Stuhl, und zwar in versenktem Zustand, so daß es weder auffällt, noch verloren geht. Sollten die Stühle miteinander zu einer Stuhlreihe verbunden werden, so wird das Verbindungsstück 13 hochgezogen, um 90° geschwenkt und der freie Schenkel in die Lochung 15 des Nachbarstuhles eingeführt, wo das Kupplungsstück 13 unter dem Druck der Feder 7 einrastet und die beiden Stühle zusammenhält.
  • Unterhalb dieser Bügelverbindung befindet sich an der Außenseite der Stuhlverbindungsstücke 2 auf der einen Stuhlseite eine zweckmäßigerweise kreisrunde Hülse 11 od. dgl., in welche ein Zapfen 10 od. dgl. des Nachbarstuhles lose einschiebbar ist, wodurch der gewünschte Zwischenraum zwischen den einzelnen Stühlen und eine gewisse Querstabilität der ganzen Stuhlreihe gewährleistet ist. Dieser Abstand kann dadurch verändert werden, daß der Bolzen 10 auf seinem Befestigungsmittel einstellbar gelagert ist. Ferner dient diese Verbindung 10, 11 noch einem weiteren Zweck, der weiter unten erläutert wird.
  • Die Armlehne besteht aus einem einfachen Stützteil 8 an sich beliebiger Formgebung, auf der die Armauflageläche 9 aufgebracht ist. Der Stützteil 8 der Armlehne weist im unteren Teil einen Schlitz 17 auf, dessen Breite etwas größer ist als die des Stuhlverbindungsteiles 10, 11. Dieser Schlitzteil 17 der Armstütze 8 wird über den Stuhlverbindungsteil 10, 11 aufgeschoben, wobei der Schlitzteil 17 an seinem oberen Ende so abgerundet ist, daß der Stuhlverbindungsteil 10, 11. in diesen Abrundungen des Schlitzes 17 seine Dreh- und Lagerfläche findet.
  • Oberhalb dieses Schlitzes 17 schließt sich ein Schlitz 18 an, dessen Breite geringer ist als die des Schlitzes 1.7, und zwar ist die Breite des oberen Schlitzes 18 etwas größer als der Durchmesser des Stuhlkupplungsstückes 13, so daß der Stützteil 8 der Armlehne mit dem Schlitzteil 18 über den Verbindungsbügel 13 aufgeschoben werden kann. Im oberen Teil des Schlitzes 18 befindet sich eine nach hinten gerichtete, etwa halbkreisförmige Ausbuchtung 14, deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser des Verbindungsbügels 13. Im Innern der Armstütze 8 befindet sich ein loses, der Höhe nach verschiebbares Keilstück 20, dessen unteres Ende in den Oberteil des Schlitzteiles 18 in freiem Fall eingreifen kann. Nach oben ist das Keilstück 20 durch eine entsprechend breite Führung des Schlitzes 18 ohne weiteres verschiebbar. Das Keilstück 20 weist ferner noch eine Lochung 16 auf, in welche ein beliebiges Werkzeug einführbar ist, um das in seiner untersten Stellung etwa festverklemmte Keilstück 20 hochschieben zu können.
  • An Stelle des durch freien Fall wirkenden Keilstückes 20 kann man auch ein unter der Wirkung einer Feder stehendes Druckstück üblicher Art vorsehen.
  • Ferner sind noch zu beiden Seiten der Armlehnenstütze 8 Schutzstreifen 21 aus beliebigem Material - eventuell auch Kunststoff - aufgebracht, um die Außenflächen der Lehnenstützen beim Ein- und Ausbringen der Stützen zu schonen und ein Knarren zu verhindern.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei der Stuhlkupplung nach den Abb. 1 und 2 werden die benachbarten Stühle zunächst durch die Kupplungsteile 10, 11 miteinander verbunden, wodurch die Stühle den erforderlichen Zwischenraum voneinander selbsttätig erhalten. Sodann wird das Kupplungseisen 13 hochgezogen, um 90° gedreht und mit seinem kürzeren Schenkel in die Bohrung 15 des Nachbarstuhles eingeführt.
  • Bei Stuhlreihen, die mit einer Armlehne versehen werden sollen, wird zunächst ebenso verfahren, wie oben erläutert worden ist. Sodann wird der Stütztei18 der Armlehne mit den Schlitzteilen 17, 18 zunächst über den Kupplungsteil 13 und anschließend über die Kupplungsteile 10, 11 geschoben und nach unten gedrückt, bis der Kupplungsteil 10, 11 gegen die oberen Ausrundungen des Schlitzteiles 17 anliegt. Am Ende der Einschubbewegung wird durch den Kupplungsteil 13 das Keilstück 20 bzw. das Federstück hochgeschoben. Sodann wird der Stützteil 8 um die Kupplungsteile 10, 11 als Drehpunkt nach vorn geschwenkt, wodurch die Ausnehmung 14 auf den Steg des Kupplungsteils 13 aufgeschoben wird. Dadurch wird der obere Schlitzteil 18 frei, und das Keilstück 20 oder das Federdruckstück fällt nach unten und sperrt die Austrittsmöglichkeit des Kupplungsstückes 13 aus der Ausbuchtung 14 nach vorn ab, so daß das Kupplungsstück in der Ausbuchtung 14 festgehalten ist. Das bedeutet, daß der Stützteil 8 mit dem Stuhl unverrückbar verbunden ist und auch nicht mehr ohne weiteres herausgezogen werden kann.
  • Wenn die Armlehne wieder entfernt werden soll, wird ein Werkzeug, z. B. ein einfacher Haken, in das Loch 16 des Keilstückes 20 eingeführt und das Keilstück 20 hochgezogen. Dadurch kann der Stützteil 8 nach hinten geschwenkt werden, wodurch der Kupplungsteil 13 aus der Ausnehmung 14 austritt und die Armlehnenstütze herausgezogen werden kann.
  • Selbstverständlich kann auch das Keilstück noch zusätzlich durch eine Druckfeder belastet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kupplung zum Verbinden von stapelbaren Stühlen ohne Armstützen zu Stuhlreihen nach Patent 1062 407, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schenkel des U-förmigen Kupplungsstückes (13) mit einer Druckfeder (7) versehen ist, deren Widerlager durch einen die Bohrung (15) abschließenden Deckel (6) und einen am unteren Schenkelteil vorgesehenen Bund (5) gebildet ist, während der andere, in bekannter Weise an den Stuhlbeinen angeordnete Kupplungsteil aus einem in eine Hülse (11) einsteckbaren Bolzen (10) besteht.
  2. 2. Kupplung zum Verbinden von stapelbaren Stühlen mit Armstützen zu Stuhlreihen nach Patent 1062 407, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Kupplungsteile (13, 11 und 10) mittels einer Schlitzführung (17, 18) von unterschiedlicher Breite aufgeschobene Armstützenteil (8) gegen Verschieben in senkrechter Richtung und Verschwenken durch ein Sperrmittel (20) gesichert angebracht ist.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherung ein an der Innenseite der Armstütze (8) angeordneter, in senkrechter Richtung sich selbsttätig einstellender Fallkeil (20) oder ein federbelastetes Druckstück dient, das vor dem U-förmigen Kupplungsteil (13) liegt.
  4. 4. Kupplung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Armstütze (8) gegen Herausziehen durch eine seitliche Ausbuchtung (14) in der oberen Schlitzführung (18) gesichert ist, in welche beim Verschwenken der Stütze (8) das U-förmige Kupplungsteil (13) einrastbar und durch den Fallkeil (20) in dieser Stellung feststellbar ist.
  5. 5. Kupplung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallkeil (20) eine Bohrung (16) zum Einführen eines Hakens od. dgl. aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1683 229, 1684 647; österreichische Patentschrift Nr. 31206; schweizerische Patentschrift Nr. 170 726.
DEH24804A 1955-08-27 1955-08-27 Kupplung zum Verbinden von stapelbaren Stuehlen mit Klappsitz oder festem Sitz zu Stuhlreihen Pending DE1109846B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10334954B1 (en) * 2018-04-20 2019-07-02 Brian Horowitz Collapsible and foldable portable bench

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AT31206B (de) * 1905-10-28 1907-12-27 Edwin Paul Wanner Sitzmöbel für Theater u. dgl.
CH170726A (de) * 1933-10-06 1934-07-31 Moebelfabrik Horgen Glarus Vor Bestuhlung für Säle.
DE1683229U (de) * 1954-07-01 1954-09-16 Stuhlindustrie Stoelcker K G Reihenverbindung von stuehlen.
DE1684647A1 (de) * 1965-04-09 1969-12-04 Ece Patent Ab Zaun

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