DE1109908B - Vorrichtung zur trigonometrischen Ermittlung und fortlaufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Werte, insbesondere der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur trigonometrischen Ermittlung und fortlaufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Werte, insbesondere der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen

Info

Publication number
DE1109908B
DE1109908B DEC14692A DEC0014692A DE1109908B DE 1109908 B DE1109908 B DE 1109908B DE C14692 A DEC14692 A DE C14692A DE C0014692 A DEC0014692 A DE C0014692A DE 1109908 B DE1109908 B DE 1109908B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display
angle
quotient
pivot
product
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC14692A
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Cougoul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC14692A priority Critical patent/DE1109908B/de
Publication of DE1109908B publication Critical patent/DE1109908B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P11/00Measuring average value of speed

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur trigonometrischen Ermittlung und fortlaufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Werte, insbesondere der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ermittlung oder zur laufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Größen, insbesondere zur Ermittlung der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen, bei der nach den trigonometrischen Rechengesetzen aus zwei den variablen Größen entsprechenden Winkeln ein dritter Winkel, der dem Produkt oder Quotienten der beiden Veränderlichen entspricht, gebildet wird.
  • Zur Berechnung des Produktes oder des Quotienten bediente man sich bisher meist der logarithmischen Rechnungsweise, oder man stellte die Multiplikation oder Division als eine Wiederholung eines Additions-oder Subtraktionsvorganges dar. Dies hat den Nachteil, daß zur Ermittlung des Ergebnisses eine gewisse Zeit beansprucht wird. Logarithmische Geräte benötigen wiederum eine logarithmisch geeichte Anzeigeskala, so daß die Ablesegenauigkeit in den einzelnen Bereichen verschieden groß ist.
  • Auch wurde versucht, die Quotientenberechnung auf der Grundlage der Ähnlichkeitsgesetze zwischen Dreiecken aufzubauen. Schließlich wurden Vorrichtungen bekannt, bei denen trigonometrische Beziehungen in einem optisch-mechanischen Apparat zur Berechnung von Quotienten oder Produkten verwendet wurden. Jedoch zeigte es sich, daß diese Geräte für die Verwendung in der Praxis zu empfindlich waren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine mit der Eingabe der Meßgrößen gleichzeitige und kontinuierliche Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes aus zwei Veränderlichen ermöglicht und so konstruiert ist, daß sie bei maximaler Genauigkeit sehr robust und gegen Schäden nicht anfällig ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwei lange Schwenkarme (R, R') in Abhängigkeit von je einer der beiden veränderlichen Größen mit je einem Ende um eine gemeinsame Achse (0) derart schwenkbar gelagert sind, daß ihre Bewegung in zwei nebeneinanderliegenden Kreissektoren erfolgt, und daß die beiden anderen Enden der Schwenkarme (R, R') an ein Verbindungsglied (C) angeschlossen sind, das zur laufenden Anzeige des Ergebnisses über ein Stellglied (F) mit einem Zeiger (A) verbunden ist.
  • Der Aufbau der Vorrichtung ist in der nachfolgenden Beschreibung erläutert, wobei der Einfachheit halber angenommen ist, daß eine Veränderliche die Zeit, die andere den zurückgelegten Weg darstellt. In den Zeichnungen ist der erfindungsgemäße Gegenstand in einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
  • Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform eines trigonometrischen Berechnungsgerätes bei verschiedenen Stellungen seiner Organe; Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1; Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie B-B der Fig. 1; Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie C der Fig. 2; Fig. 8 stellt eine Variante der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführnngsforrn mit einem Verstärker dar, der die Anzeigen vergrößert; Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie D-D der Fig. 8; Fig. 10 stellt konzentrisch angeordnete Zifferblätter dar, von denen eines für die Anzeige der Ergebnisse des Berechnungsgerätes verwendet wird; Fig. 11 zeigt die in einem Gehäuse von gebräuchlichen Abmessungen zusammengefaßten Teile des Gerätes, das aus einer Einrichtung zum Messen und Addieren von Entfernungen (gegebenenfalls mit Gradeinteilung für Kilometer), aus einem Meßinstrument für die jeweilige Geschwindigkeit, aus einem Zeitmesser und aus dem trigonometrischen Berechnungsgerät besteht; Fig. 12, 13 und 14 bringen schematische Darstellungen zur Veranschaulichung der Arbeitsweise des Berechnungsgerätes und der Verbindungen zwischen den einzelnen Organen.
  • In den Fig. 12, 13 und 14 sind die wesentlichen Teile zwei gleich lange Schwenkhebel R und R', eine Verbindungsstange oder Verbindungsschnur C, ein zu C senkrechter Arm F, ein Zeiger A, eine Gleitführung.
  • Diese Teile sind folgendermaßen angeordnet: Die beiden gleich langen Schwenkhebel R und R' besitzen den gleichen Schwenkpunkt, befinden sich aber in zwei verschiedenen, nebeneinanderliegenden Kreissektoren. Der eine Schwenkhebel wird durch das Zeitzählgerät, der andere durch das Wegstreckenzählgerät betätigt. Die beiden Schwenkhebel beschreiben um ihren gemeinsamen Schwenkpunkt O Bögen und bilden dabei die Winkel a und b.
  • Die freien Enden der Schwenkhebel R und R' sind (über Stifte und Gleitführungen) an eine Verbindungsstange C angeschlossen. Die Verbindungsstange C ist in ihrem Mittelpunkt P derart geführt, daß bei ihren Bewegungen die Strecke O-P stets in der Verlängerung der Verbindung der Mittelpunkte 0' und 0 liegt.
  • So liegen die Punkte O', 0 und P stets alle drei auf der gleichen Gerade.
  • Wenn die Winkel a und b gleich sind, entspricht die Strecke O-P dem Sinus dieser Winkel.
  • Wenn die Winkel a und b verschieden groß sind, dann bildet die Verbindungsgerade C in H' mit der Geraden H-H' den Winkel c. sina- sinb sinb- sina smasmb smbsma tgc = sinb oder sinb- sina cosa+cosb cosa+cosh oder einfacher: Winkel c ist die Hälfte der Differenz der Winkel a und b: a-b 2 Der Arm F ist im Mittelpunkt P der Verbindungsstange oder -schnur C senkrecht zu derselben angeordnet, so daß der Arm F mit der LinieP-O einen Winkel c' bildet, der gleich dem Winkel c ist, d. h.: c'=c.
  • Wenn die Winkel a und b verschieden groß sind, wie oben erwähnt, so ist die Strecke O-P: 1. bei a größer als b: O-P = R sinb+R tgc cosb = 1+1' (I = O-H, 1'=H-P), 2. bei a kleiner als b: O-P=R sina+R tgc cos a = 1+ r.
  • F' ist stets gleich F. L ergibt sich aus: L= O-P+F'-F cosc'.
  • Die Anzeigenadel A bildet in 0' mit der Geraden 0'-0 einen Winkel d. Der Tangens des Winkels d ist: F sin c' td F ----. g - L Aus dem Vorangehenden ergibt sich: Wenn die Winkel a und b verschieden groß sind, aber sich unter Beibehaltung des gleichen Verhältnisses zueinander ändern, ändert sich die Größe der Winkel c und c', während der Tangens des Winkels d mit einer großen Annäherung nahezu gleichbleibt (Fig. 12 und 13).
  • Diese Annäherung wird um so größer sein, je ge ringer die Strecke O-P ist. Daraus ist zu folgern, daß es zweckmäßig ist, soweit möglich, mit kleinen Winkeln zu arbeiten (oder wenigstens mit mittleren) und dann für das Ablesen die ermittelten Anzeigen zu vergrößern.
  • Das Maß der Annäherung ist durch die Differenz gegeben, welche zwischen den Quotienten der Formeln einerseits F sin c' L und andererseits 1 -K 1 +K besteht, wobei K das Verhältnis a: b bzw. b : a ist.
  • Die Fig. 1 bis einschließlich 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel der trigonometrischen Rechenvorrichtung nach der Erfindung.
  • Unter der Wirkung der Meß- und Summiereinrichtungen für Zeit und zurückgelegten Weg, die in den Figuren nicht dargestellt sind, verschwenken sich die in zwei verschiedenen, nebeneinanderliegenden Kreissektoren angeordneten Schwenkhebel 1 und 2 in jeweils entgegengesetztem Sinne um einen gemeinsamen Drehpunkt 3.
  • Eine Verbindungsstange 6 verbindet die äußeren Enden der Schwenkhebel 1 und 2. Der Anschluß dieser Verbindungsstange an die Schwenkhebel erfolgt mittels Zapfen 4 und 5, die in Schlitzen 7 und 8 der Verbindungsstange 6 gleiten.
  • In der Mitte der Verbindungsstange 6 ist an dieser ein Zapfen 9 angebracht, der einen in den Schlitz 11 greifenden Vorsprung besitzt, welcher bei der VerschiebungderVerbindungsstange 6durch die Schwenkhebel 1 und 2 die Führung dieser Stange übernimmt.
  • Der Schlitz 11 liegt zu den Schwenkhebeln 1 und 2 senkrecht, wenn die Winkel a und b je oO betragen.
  • Der Arm 12 ist senkrecht zur Verbindungsstange 6 in der Mitte derselben an dieser fest angeschlossen.
  • Die Stange 6 ist daher ebenfalls fest mit dem Zapfen 9 verbunden.
  • Der Arm 12 weist an seinem freien Ende einen Zapfen 13 auf, der in dem im Teil 14 vorgesehenen Schlitz 15 gleiten kann. Teil 14 ist um eine Achse 16 schwenkbar.
  • Der Abstand zwischen den Drehpunkten 3 und 16 ist ebenso groß wie der zwischen der Mittelachse des Zapfens 9 und der des Zapfens 13.
  • Wenn die Schwenkhebel 1 und 2 gleichmäßig verschwenkt werden bzw. stets gleiche Winkel a und b bilden, so wird die Stange 6 durch den daran befestigten Arm 12 ständig in senkrechter Lage zu der Geraden C-C der Fig. 2 gehalten. Auch Teill4 ist dann stets gleichgerichtet mit der Geraden C-C.
  • Wenn das Verschwenken der Schwenkhebel 1 und 2 ungleichmäßig erfolgt, ändert sich die Richtung der Verbindungsstange 6, und der an dieser befestigte Arm 12 bildet in 9 mit der Geraden C-C einen Winkel von veränderlicher Größe, der aber stets gleich der Hälfte der Differenz zwischen den beiden Winkeln a und b ist, die von den sich um die Achse 3 drehenden Schwenkhebeln 1 und 2 gebildet werden.
  • Infolge der Bewegungen des Armes 12 und des Zapfens 13 wird Teil 14 um die Achse 16 verschwenkt und bildet dadurch mit der Geraden C-C bzw. mit der Geraden 0'-0 einen Winkel d, dessen Größe der Differenz zwischen den Winkeln a und b entspricht, und zwar nach folgender Formel 1 - tgd = K.
  • 1 + tgd Dieser Wert kann durch einen Zeiger angezeigt werden, der sich vor einem Zifferblatt mit Gradeinteilung, wie oben beschrieben, bewegt, oder gegebenenfalls durch die Verschwenkung des Zifferblattes gegenüber einer ortsfesten Markierung.
  • Die Fig. 8 und 9 bringen eine ähnliche Ausführungsform wie die vorhergehenden Figuren, jedoch mit dem Unterschied, daß der Arm 12, hier 12 a, eine geringere Länge besitzt als die Schwenkhebel und daß außerdem das Stück 14, hier 14 a, als Zahnsegment ausgebildet ist, das durch die Zwischenschaltung des Ritzels 19 die Werte des Winkels d vergrößert. Der Zeiger wird infolgedessen um die Achse 20 geschwenkt statt, wie vorher beschrieben, um die Achse 16.
  • Ebenfalls als Ausführungsbeispiel zeigt die Fig. 10 ein Zifferblatt mit den Maßangaben für den Bereich, innerhalb dessen der Mittelwert abgelesen werden soll.
  • Die Fig. 11 zeigt als Ausführungsbeispiel eine Anordnung der Teile des Gerätes in einem gemeinsamen Gehäuse, und zwar einen Kilometerzähler, ein Geschwindigkeitsmeßgerät, ein Uhrwerk und ein trigonometrisches Berechnungsgerät. Die biegsame Welle des Kilometerzählers dreht dessen Ziffernwalzen mit Hilfe einer Schnecke 26, Ritzeln 27 und 28, Exzentern 29 und 30 und Stangen 33 und 34. Es genügt dann, daß ein bei 35 gelagerter Exzenter unter Zwischenschaltung einer Stange 36 das die Achse 3 umschließende, fest mit dem Schwenkhebel 2 verbundene Rad 2a mitbewegt. Über einen mit dem Uhrwerk verbundenen in 37 gelagerten Exzenter kann die Stange 38 das mit dem Schwenkhebel 1 verbundene, auf der Achse 3 drehbare Rad ja mitbewegen.
  • Das in der Fig. 11 gezeigte Berechnungsgerät besitzt die gleiche Bauweise wie das in den Fig. 8 und 9 dargestellte. Die bei der Erklärung dieser Figuren erwähnte Achse 20 bildet mit dem Zeiger 17 eine Einheit.
  • Das Rädchen la des Berechnungsgerätes überträgt zusätzlich die Bewegung des Uhrwerkes auf seinen Stundenzeiger 21 und den Minutenzeiger 22.
  • Die jeweilige Geschwindigkeit wird durch den Zeiger 23 angezeigt, der von den Betätigungsrädern 24 und 25 mitbewegt wird.
  • Die Ziffernwalzen 31 und 32 geben wie üblich die zurückgelegten Gesamtstrecken an.
  • Die Rückführung des Berechnungsgerätes auf Null erfolgt durch einen einzigen Handgriff, der darin besteht, daß der Zapfen 9 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird, d. h. in die Verlängerung der Achse 3. Dieser Handgriff hat zur Folge: Die Schwenkhebel 1 und 2 nehmen wieder ihre genau entgegengesetzt gerichteten Lagen ein.
  • Der Zapfenl3 wird in die Verlängerung der Achse 16 zurückgeführt.
  • Die Winkel a, b, c, c' und d sind 00.
  • Wenn die beiden Schwenkhebel oder nur einer von diesen die als größten Wirkungsbereich des Gerätes vorgesehene Begrenzung erreicht, betätigt der betreffende Schwenkhebel eine Schalteinrichtung, welche das Berechnungsgerät von den beiden daran angeschlossenen Einrichtungen zum Üb ertragen von Meßwerten abschaltet.
  • Das zum Ablesen der Werte vorgesehene Zifferblatt besitzt ungleichmäßige Gradeinteilung, kann aber eine gleichmäßige Gradeinteilung erhalten, wenn die Tangenswerte des Winkels d vor dem Anzeigen in lineare Werte umgewandelt werden.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Erfindung nicht durch die beschriebene und dargestellte Ausführungsform begrenzt ist, sondern daß im Rahmen des Erfindungsgedankens weitgehend Abänderungen vorgesehen werden können.
  • Beispielsweise kann bei der oben als Beispiel beschriebenen Ermittlung einer mittleren Geschwindigkeit der Nullwert des Winkels d nach Wahl einer Geschwindigkeit von 100, 60 km/Std. usw. entsprechen, je nach den Werten für die Zeit und den Weg, welche je Grad der Winkel a und b angesetzt worden sind. Man kann sogar den Winkel d in verschiedenen Weisen anordnen, um zum gleichen Ergebnis zu gelangen.
  • Es ist auch klar, daß die einzelnen Organe oder Einrichtungen, aus denen das oben in den Grundzügen beschriebene Gerät besteht, einzeln für andere Geräte eingesetzt werden können als das Gerät zur Ermittlung einer mittleren Geschwindigkeit. Sie können auch in Zählgeräten, Rechenmaschinen usw. verwendet werden, wie überhaupt in allen Geräten, die ein Produkt oder einen Quotienten aus veränderlichen Werten ermitteln.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Ermittlung und laufenden Anzeige des Produktes und/oder des Quotienten zweier variabler Größen, insbesondere zur Ermittlung der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen, bei der nach den trigonometrischen Rechengesetzen aus zwei den Variablen entsprechenden Winkeln ein dritter Winkel gebildet wird, der dem Quotienten oder dem Produkt der beiden Variablen entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleich lange Schwenkarme (R, R') in Abhängigkeit von je einer der beiden veränderlichen Größen mit je einem Ende um eine gemeinsame Achse (0) derart schwenkbar gelagert sind, daß ihre Bewegung in zwei nebeneinanderliegenden Kreissektoren erfolgt und daß die beiden anderen Enden der Schwenkarme (R, R') an ein Verbindungsglied (C) angeschlossen sind, das zur laufenden Anzeige des Ergebnisses über ein Stellglied (F) mit einem Zeiger (A) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stelle (Zapfen 9) des Verbindungsgliedes (C) in einer zur Grundstellung der Schwenkhebel (R, R') senkrechten Bahn (O-P) geführt ist und daß an dem Verbindungsglied (C) an dieser Stelle ein senkrechter Arm (F) angebracht ist, dessen freies Ende einen Stift (13) zum Verschwenken eines den Winkel (d) für die laufende Anzeige des Ergebnisses bildenden Teiles (14) um seine Drehachse (16) trägt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied aus einer Stange (6) mit Längsschlitzen (7, 8) für die an den Enden der Schwenkhebel (1, 2) angebrachten Zapfen (4, 5) und mit einem Führungszapfen (9), der in einen zur Grundstellung der Schwenkhebel senkrechten Schlitz (11) greift, besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch Einrichtungen, um die Übertragungseinrichtungen der einen veränderlichen Größe mit den Übertragungseinrichtungen bzw. mit dem Uhrwerk der anderen, eine Zeit darstellenden Größe in Verbindung zu bringen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Werte des Anzeigewinkels in lineare Werte umgewandelt werden und das Anzeigezifferblatt eine entsprechende gleichmäßige Unterteilung aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem gemeinsamen Zifferblatt verschiedene Skalen für verschiedene um die gleiche Drehachse schwenkbare Zeiger zur Anzeige des Ergebnisses und der Ausgangsgrößen angebracht sind.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das den Winkel (d) für die laufende Anzeige des Ergebnisses bildende Teil (14) über Einrichtungen (14 a, 19) zur Vergrößerung des Anzeigeausschlages an denZeiger (17, 20) angeschlossen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur gleichzeitigen Rückführung der Schwenkhebel und der mit ihnen verbundenen Teile in die Nullage dient.
DEC14692A 1957-04-17 1957-04-17 Vorrichtung zur trigonometrischen Ermittlung und fortlaufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Werte, insbesondere der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen Pending DE1109908B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC14692A DE1109908B (de) 1957-04-17 1957-04-17 Vorrichtung zur trigonometrischen Ermittlung und fortlaufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Werte, insbesondere der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC14692A DE1109908B (de) 1957-04-17 1957-04-17 Vorrichtung zur trigonometrischen Ermittlung und fortlaufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Werte, insbesondere der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1109908B true DE1109908B (de) 1961-06-29

Family

ID=7015699

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC14692A Pending DE1109908B (de) 1957-04-17 1957-04-17 Vorrichtung zur trigonometrischen Ermittlung und fortlaufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Werte, insbesondere der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1109908B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH630173A5 (de) Evolventen- und zahnschraegen-pruefgeraet mit elektronischer kompensation der mechanischen fehler.
DE1109908B (de) Vorrichtung zur trigonometrischen Ermittlung und fortlaufenden Anzeige des Quotienten und/oder des Produktes zweier variabler Werte, insbesondere der mittleren Geschwindigkeit von Fahrzeugen
DE302446C (de)
DE2542304A1 (de) Messvorrichtung fuer incrementale messungen
DE934976C (de) Laengenmessgeraet
DE452645C (de) Multiplikationseinrichtung
DE65787C (de) Feinmefsinstrument mit Zählwerk
EP0128296A1 (de) Verfahren zur optischen Gewichtsdarstellung bei Dosiervorgängen sowie Dosierwaage zur Durchführung des Verfahrens
DE720036C (de) Vorrichtung zur Anzeige der Laufzeit einer Arbeitsmaschine, insbesondere einer Schweissvorrichtung
DE235975C (de)
DE366397C (de) Entfernungs- und Richtungsmesser
DE748696C (de) Anzeigeprofilinstrument mit besonders langer Skala und beiderseitigem Ausschlag fuerFerndrehzahlmessanlagen beiderlei Drehrichtungen
AT138504B (de) Logarithmische Rechenvorrichtung.
DE829362C (de) Rechenstab
DE723142C (de) Vorrichtung zum Bestimmen von Zielgeschwindigkeiten, insbesondere von Flugzeugen
DE598969C (de) Radiziergetriebe
DE486338C (de) Apparat zur Flaechenberechnung und zur Bestimmung des Rauminhalts von Rundkoerpern beliebiger Laenge und Durchmessers nebst Additionsvorrichtung
DE651829C (de) Verfahren zur parallaktischen Verbesserung der von einem Zielbeobachtungsstand einem davon entfernt aufgestellten Richtgeraet zuzuleitenden Richtdaten
DE546815C (de) Optische Entfernungs-Messvorrichtung
DE634812C (de) Geradfuehrung mit Hauptlenker und zwei Gegenlenkern, insbesondere fuer Messgeraete
DE844826C (de) Mechanisches Integriergeraet
AT117765B (de) Optische Entfernungsmeßvorrichtung.
DE74851C (de) Winkelspiegel-Entfernungsmesser mit Benutzung des Sinussatzes
DE887573C (de) Rechengeraet
DE2942443A1 (de) Anzeigeinstrument