DE111190C - - Google Patents
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- DE111190C DE111190C DENDAT111190D DE111190DA DE111190C DE 111190 C DE111190 C DE 111190C DE NDAT111190 D DENDAT111190 D DE NDAT111190D DE 111190D A DE111190D A DE 111190DA DE 111190 C DE111190 C DE 111190C
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- boat
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- seat
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C9/00—Life-saving in water
- B63C9/28—Adaptations of vessel parts or furnishings to life-saving purposes
- B63C9/30—Floatable furniture
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
ICAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Sitz für Boote, welcher dadurch besonders
gekennzeichnet ist, dafs man ihn zum Zwecke seiner Benutzung aufpumpen mufs. Der Sitz liegt derart lose in dem Boot, dafs
er sich zwar nicht verschieben, wohl aber, wenn das Boot kentert, frei aus diesem letzteren
herausfallen kann. Der Sitz ist mit einer beliebigen Anzahl von Griffen versehen, welche
das Festhalten an ihm ermöglichen. Wenn das Boot sich auf stark bewegtem Wasser befindet,
können also die in ihm sitzenden Personen, wenn sie nicht durch die Handhabung der Bootsriemen in Anspruch genommen sind,
sich festhalten, und, wenn das Boot- kentert, dienen die Sitze unmittelbar als Rettungsgeräte
Da die den Sitz benutzenden Personen sich auch während der heftigen Bewegungen des Bootes schon an demselben festhalten,
so brauchen sie, wenn das Boot kentert, nicht erst nach einem Schwimmer, der sie über Wasser hält, zu greifen, sondern sie
haben denselben schon an der Hand; der hohle Sitz bietet also die denkbarste Gewähr
für die Sicherung des Lebens der Bootsinsassen, welche sich ohne Einschränkung der
bequemen Benutzbarkeit des Bootes und ohne Vermehrung, des Gewichtes dieses letzteren erreichen
läfst. Da der Sitz, um überhaupt als solcher in dem Boot Verwendung finden zu
können, straff aufgepumpt sein mufs, so prüft man, ohne irgend welche besonderen Mühen
zu haben, durch den gewöhnlichen Gebrauch allein schon den Sitz darauf hin, ob er im
Falle des Kenterns des Bootes seinen Dienst als Rettungsgerät!! auszuüben vermag oder
nicht.
Es mufs darauf hingewiesen werden, dafs hohle Sitze an sich zwar auch schon bekannt
waren, indessen bestehen diese Sitze aus Holz, sie lassen sich daher nicht, wenn beispielsweise
das ganze Boot aus aufzupumpenden Schläuchen besteht, wie diese letzteren selbst durch Ablassen
der Luft zusammenlegen und bequem transportiren , sondern sie sind auch viel schwerer und man kann sie nur auf umständliche
Weise dicht machen und auf ihre Dichtigkeit prüfen. Das sehr einfache Prüfungsverfahren,
welches der aus wasserdichtem Stoff bestehende leichte, besonders aufzupumpende Sitz ohne Weiteres jeder Zeit zuläfst, gestatten
die hohlen Holzsitze nicht.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht durch
Fig. ι ein mit zwei aufzupumpenden Sitzen ausgerüstetes Boot im Längsschnitt, während
Fig. 2 dasselbe Boot im. Querschnitt darstellt.
α ist das Boot, welches bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel aus aufzupumpenden Schläuchen b (Fig. 2) besteht. c ist eine
ä'ufsere Umhüllung, welche ebenfalls aus Gummi, Segeltuch oder dergl. besteht und
zum Schütze wie auch zum Zusammenhalten
der Schläuche b dient. Auf den Boden des Bootes kann man ebenfalls einen Streifen
Segelleinwand d legen, welcher zum Schütze der Innenseite der Schläuche b dient. Mit e
sind die eigentlichen Sitze bezeichnet, welche ebenfalls aus Gummi-Segeltuch oder dergl. bestehen
können und in beliebiger Zahl und Anordnung Griffe oder dergl. f besitzen, an
denen sich die Bootsinsassen festhalten können. Diese Sitze können mit ihren beiden Enden
auf im Boot angeordnete Auflager gelegt werden, sie können aber auch mit Haken g versehen
sein, mit Hülfe deren man sie einfach an der Bordkante des Bootes in der aus der
Zeichnung ersichtlichen Weise aufhängt. Um den Haken g einen soliden Halt zu geben,
kann man sie an Riemen h befestigen, die an der Unterseite der Sitze e entlang laufen und *
die Widerstandsfähigkeit der Unterseite derselben beträchtlich erhöhen. Da nicht die
dargestellte Construction des Bootes, sondern die hohlen Sitze den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung bilden, so ist ersichtlich, dafs diese Sitze auch in Verbindung mit jeder
anderen Bootsconstruction gegebenenfalls Verwendung finden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Als Rettungsgeräth dienender, lose einzulegender Sitz für Boote, gekennzeichnet durch einen aus wasserdichtem dünnen Stoff bestehenden, allseitig geschlossenen Hohlkörper (e), welcher sich zur Erleichterung seines Transportes platt zusammenlegen läfst und zum Zwecke seiner Benutzung nach Art der Fahrradreifen straff vollgepumpt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111190C true DE111190C (de) |
Family
ID=380945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111190D Active DE111190C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111190C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4192249A (en) * | 1976-11-09 | 1980-03-11 | Henri Vidal | Vessel having two tubular float elements |
-
0
- DE DENDAT111190D patent/DE111190C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4192249A (en) * | 1976-11-09 | 1980-03-11 | Henri Vidal | Vessel having two tubular float elements |
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