DE1114112B - Drueckerverbindung fuer Tuerschloesser - Google Patents

Drueckerverbindung fuer Tuerschloesser

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DE1114112B
DE1114112B DE1958B0047635 DEB0047635A DE1114112B DE 1114112 B DE1114112 B DE 1114112B DE 1958B0047635 DE1958B0047635 DE 1958B0047635 DE B0047635 A DEB0047635 A DE B0047635A DE 1114112 B DE1114112 B DE 1114112B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking lever
handle
pins
lock
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1958B0047635
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Beyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beyer & Mueller
Original Assignee
Beyer & Mueller
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beyer & Mueller filed Critical Beyer & Mueller
Priority to DE1958B0047635 priority Critical patent/DE1114112B/de
Publication of DE1114112B publication Critical patent/DE1114112B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/08Fastening the spindle to the follower
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0056Locks with adjustable or exchangeable lock parts
    • E05B63/006Locks with adjustable or exchangeable lock parts for different door thicknesses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Drückerverbindung für Türschlösser Die Erfindung bezieht sich auf eine Drückerverbindung für Türschlösser, bei der zwei an den Drückerhälften befestigte Drückerhalbstifte vorgesehen sind, die durch die Schloßnuß hindurchgeführt und durch einen in an den Drückerhalbstiften vorgesehenen Einschnitt eingreifenden Sperrhebel gehalten sind, der in der Schloßnuß drehbeweglich gelagert ist und einen über die Nuß hinausragenden Ansatz aufweist, an dem die Drückernußfeder angreift.
  • Bei einer bekannten Drückerverbindung obiger Art kann der Sperrhebel mittels einer auf einer von der Stulpseite des Türschlosses her zu betätigenden Stellschraube sitzenden und am Sperrhebelansatz angreifenden Wandermutter in seine Freistellung gebracht werden, um die Drückerhalbstifte bei geöffneter Tür behinderungsfrei in die Schloßnuß einsetzen bzw. daraus entfernen zu können. Die Betätigung der Stellschraube mit Wandermutter ist aber umständlich und zeitraubend. Außerdem erfordert die Unterbringung der vorerwähnten Teile im Türschloß zusätzlichen Raum.
  • Man ist daher bei Drückerverbindungen obiger Art auch bereits dazu übergegangen, den die Drückerhalbstifte sichernden Sperrhebel durch tiefes Hereindrücken der Schloßfalle in die Freigabestellung überführen zu können, wozu an der Falle ein entsprechend angeordneter Ansatz dient. Hier ist aber von Nachteil, daß das Herausnehmen der Drückerhalbstifte eine Zweihandbedienung erfordert, weil dabei sowohl die Stifte als auch die Falle betätigt werden müssen. Diese Zweihandbedienung wird noch dadurch erschwert, daß hierfür die Schloßfalle weit hinter den Schloßstulp zurückbewegt werden muß. Die gleichen Mängel treten auch beim Einsetzen von mit mehreren Halteausschnitten versehenen Drückerstiften auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs erwähnte Drückerverbindung so zu verbessern und zu vervollkommnen, daß sie die vorerwähnten Mängel bekannter Drückerverbindungen nicht aufweist. Das wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Sperrhebelansatz in bezug auf die Drehachse des Sperrhebels so angeordnet ist, daß der Sperrhebel aus seiner normalen, die Drückerhalbstifte verriegelnden Sperrstellung in eine Übertotpunktlage zu bringen ist, in der ihn die Drückernußfeder außer Eingriff mit den Drückerhalbstiften hält. Auf diese Weise wird das Einsetzen und Herausnehmen der Drückerhalbstifte in bzw. aus der Schloßnuß wesentlich vereinfacht, da der Sperrhebel hierzu lediglich in seine übertotpunktlage verschwenkt zu werden braucht, in der er so lange verweilt, bis er durch erstmaliges Betätigen der Türdrücker wieder in seine Normal- bzw. Sperrstellung verschwenkt wird. Das ist bezüglich des Einsetzens der Drückerstifte besonders dann von Vorteil, wenn letztere zur Anpassung an verschiedene Türstärken mit mehreren Einschnitten versehen sind, da dann die Drückerstifte jeweils ohne Behinderung durch den Sperrhebel. besonders tief in die Schloßnuß eingeführt werden können. Das gleiche gilt auch für das Entfernen der Drückerstifte aus der Schloßnuß.
  • Vorteilhaft ist zwischen dem Sperrhebelansatz und der Drückernußfeder ein an sich bekannter hantelförmig ausgebildeter Gelenksteg vorgesehen, der mit dem Sperrhebelansatz ein Kniehebelgelenk bildet, das durch einmaliges Betätigen der Türdrücker aus seiner übertotpunktlage in seine normale, die Sperrstellung des Sperrhebels bildende Knickstellung überzuführen ist. Um das aus dem Sperrhebelansatz und dem Gelenksteg gebildete Kniehebelgelenk in seiner die Drückerhalbstifte freigebenden übertotpunktlage halten zu können, ist der Sperrhebel auf seiner der Drückernußfeder gegenüberliegenden Rückenseite mit einer sich in der Übertotpunktlage an die Schloßnuß anlegenden Anschlagleiste versehen, die zugleich zum Aufsetzen eines durch eine öffnung im Schloßstulp hindurchzuführenden Lösewerkzeuges dient.
  • Einzelheiten der Erfindung seien an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Dabei zeigt Fig. 1 die neue Drückerverbindung in senkrechtem Längsschnitt, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Stulpseite des Türschlosses, Fig. 3 eine der Fig. 1 im wesentlichen entsprechende Schnittdarstellung, jedoch mit in Sperrstellung befindlichem Sperrhebel, und Fig. 4 eine, Ansicht in Richtung des Pfeiles A der Fig. 3. Das in Fig. 1 dargestellte Türschloß besteht im wesentlichen aus der Schloßfalle 1 mit Fallenarm 2, der mit einem Stützarin 3 versehenen Fallenfeder X, der im Schloßgehäuse drehbeweglich gelagerten Schloßnuß 4 und der als sogenannte Kugelkonterfeder ausgebildeten Drückernußfeder 5, die die Schloßnuß mitsamt den in ihr zu befestigenden, nicht dargestellten Drückerhälften in der normalen Stellung zu halten sucht, in der die Drücker ihre übliche horizontale Lage einnehmen. In der Schloßnuß 4 sind zwei kreiszylinderförmige, getrennte Bohrungen 8, 9 vorhanden, die zur Aufnahme der beiden im Querschnitt entsprechend gehaltenen, an den Drückerhälften befestigten Drückerhalbstifte dienen. Um die Drückerhalbstifte gegen axiales Verschieben in den Bohrungen 8,9 der Schloßnuß zu sichern, ist in letzterer ein Sperrhebel 12 vorgesehen, der in einem entsprechend ausgebildeten Längsschlitz 13 der Schloßnuß 4 bzw. des an ihr vorgesehenen Fallenmitnehmers 14 drehbeweglich untergebracht ist, und zwar ist der Sperrhebel 12 um einen im Fallenmitnehmer 14 befindlichen Gelenkstift 15 schwenkbeweglich gelagert. Der Sperrhebel besitzt zwei den Bohrungen 8, 9 entsprechend angeordnete Langlöcher 16, 17, die auf der gleichen Seite angeordnete, geradlinig verlaufende Sperrkanten 16', 17' aufweisen, die im Einbauzustand der Drückerhalbstifte in an letzteren vorgesehene Einschnitte eingreifen, entsprechend der in Fig. 3 dargestellten Schwenkstellung des Sperrhebels 12.
  • Der Sperrhebel 12 ist mit einem Ansatz 26 versehen, der über den Fallenmitnehmer 14 der Schloßnuß hinausragt und sich über eine halbzylindrische Ausnehmung 27 an dem Gelenksteg 25 der Drückernußfeder 5 abstützt. Der am Sperrhebel 12 befindliche Ansatz 26 bildet zusammen mit dem hantelförinigen Gelenksteg 25 der Feder 5 ein Kniehebelgelenk, das - wie Fig. 1 zeigt - in eine übertotpunktlage zu bringen ist, in welcher die am Sperrhebel befindlichen Sperrkanten 16', 17' die Bohrungen 8,9 in der Schloßnuß 4 vollständig freigeben. Um den Sperrhebel 12 in dieser Übertotpunktlage zu halten, ist auf seiner der Drückernußfeder 5 gegenüberliegenden Rückenseite eine Anschlagleiste 28 vorgesehen, die sich gegen die Schloßnuß 4 anlegt und zugleich auch zum Ansetzen eines durch eine verschraubbare öffnung 29 des Schloßstulpes 30 hindurchzuführenden Lösewerkzeuges dient, mittels dessen der Sperrhebel 12 aus seiner in Fig. 3 dargestellten Sperrstellung in die in Fig. 1 wiedergegebene Löse- bzw. übertotpunktlage verschwenkt werden kann.
  • Zum Einsetzen der nicht dargestellten Drücker bzw. Dräckerhalbstifte wird der Sperrhebel, wie bereits erwähnt, mittels eines Lösewerkzeuges in seine Außereingriffstellung gemäß Fig. 1 gebracht, bei der also die Sperrkanten 16', 17 die Bohrungen 8, 9 vollständig freigeben. Infolge der erfindungsgemäßen Anordnung des Sperrhebelansatzes 26 und des Gelenksteges 25 wird der Sperrhebel 12 durch die Drückernußfeder 5 auch nach Abheben des Lösewerkzeuges noch in dieser Stellung gehalten. Auch werden in dieser Stellung des Sperrhebels durch die Drückernußfeder 5 die Drücker in ihrer normalen, d. h. horizontalen Lage gehalten. Nachdem nun die Drückerhalbstifte in die Bohrungen 8 und 9 weit genug eingeführt sind und die in den Halbstiften befindlichen Einschnitte in Höhe der Sperrkanten 16', 17' zu liegen kommen, kann durch einfaches Betätigen der Drücker im üblichen Drehsinne die Schloßnuß 4 mit ihrem Fallenmitnehmer 14 um einen entsprechenden Winkel verschwenkt werden, wobei dann der Ansatz 26 und der Gelenksteg 25 in ihre Normalstellung und damit auch der Sperrhebel 12 in seine Sperrstellung gemäß Fig. 3 übergeführt werden. Werden alsdann die Drücker wieder freigegeben, so verbleibt der Sperrhebel 12 in seiner Sperrstellung, da bei der entsprechenden Zurückdrehung der Schloßnuß 4 und des Fallenmitnehmers 14 das aus den Teilen 26 und 25 bestehende Kniehebelgelenk nicht wieder in seine übertotpunktlage gelangt. Vielmehr muß hierzu ein Lösewerkzeug durch die Öffnung 26 im Stulp 30 hindurchgeführt und gegen die Anschlagleiste 28 des Sperrhebels 12 gedrückt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE.' 1. Drückerverbindung für Türschlösser mit zwei an den Drückerhälften befestigten Drückerhalbstiften, die durch die Schloßnuß hindurchgeführt und durch einen in an den Drückerhalbstiften vorgesehene Einschnitte eingreifenden Sperrhebel gehalten sind, der in der Schloßnuß drehbeweglich gelagert ist und einen über die Nuß hinausragenden Ansatz aufweist, an dem die Drückernußfeder angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebelansatz (26) in bezug auf die Drehachse (15) des Sperrhebels (12) so angeordnet ist, daß der Sperrhebel aus seiner normalen, die Drückerhalbstifte verriegelnden Sperrstellung (Fig. 3) in eine übertotpunktlage (Fig. 1) zu bringen ist, in der ihn die Drückernußfeder (5) außer Eingriff mit den Drückerhalbstiften hält.
  2. 2. Drückerverbindun- nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sperrhebelansatz (26) und der Drückernußfeder (5) ein an sich bekannter hantelförmig ausgebildeter Gelenksteg (25) vorgesehen ist und daß der Sperrhebelansatz (26) mit dem Gelenksteg (25) der Drückernußfeder ein Kniehebelgelenk bildet, das durch einmaliges Betätigen der Türdrücker aus seiner übertotpunktlage (Fig. 1) in seine normale, die Sperrstellung des Sperrhebels (12) bildende Knickstellung (Fig. 3) überzuführen ist. 3. Drückerverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (12) auf seiner der Drückernußfeder (5) gegenüberliegenden Rückenseite eine sich in der übertotpunktlage an die Schloßnuß (4) anlegende Anschlagleiste (28) besitzt, die zugleich zum Aufsetzen eines durch eine öffnung (29) im Schloßstulp (30) hindurchzuführenden Lösewerkzeuges dient.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 672 468, 683 733, 872922.
DE1958B0047635 1958-01-30 1958-01-30 Drueckerverbindung fuer Tuerschloesser Pending DE1114112B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE672468C (de) * 1936-10-31 1939-03-03 Emil Herminghaus Akt Ges Tuerdrueckerbefestigung
DE683733C (de) * 1937-02-02 1939-11-14 Ed Niederdrenk Einstecktuersch Drueckernuss
DE872922C (de) * 1951-04-19 1953-04-09 Fliether Fa Karl Tuerdruecker-Befestigung

Patent Citations (3)

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DE872922C (de) * 1951-04-19 1953-04-09 Fliether Fa Karl Tuerdruecker-Befestigung

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