DE1114557B - Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Hohlleiters - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines flexiblen HohlleitersInfo
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- DE1114557B DE1114557B DES70098A DES0070098A DE1114557B DE 1114557 B DE1114557 B DE 1114557B DE S70098 A DES70098 A DE S70098A DE S0070098 A DES0070098 A DE S0070098A DE 1114557 B DE1114557 B DE 1114557B
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P3/00—Waveguides; Transmission lines of the waveguide type
- H01P3/12—Hollow waveguides
- H01P3/14—Hollow waveguides flexible
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/12—Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
- B21C37/124—Making tubes or metal hoses with helically arranged seams the tubes having a special shape, e.g. with corrugated wall, flexible tubes
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Hohlleiters Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Hohlleiters für Einrichtungen der Höchstfrequenztechnik.
- In Hochfrequenzgeräten, die mit sehr kurzen elektromagnetischen Wellen, beispielsweise Zentimeterwellen, arbeiten, tritt häufig die Forderung auf, einzelne Geräteteile, z. B. Sender und Antenne, über flexible Hohlleiter miteinander zu verbinden. Der Hohlleiter soll dabei nicht nur biegsam, sondern auch torsionsfähig und achsparallel versetzungsfähig sein. Ein flexibler Hohlleiter, der alle diese Forderungen in ausreichendem Maße erfüllt, besteht aus einem im Hohlleiterquerschnitt aus einem flach S-förmigen Metallband gewickelten Metallschlauch, dessen aufeinanderfolgende Windungen durch Falzung ineinandergreifen. Im allgemeinen wird ein solcher Hohlleiter noch mit einem Schutzmantel aus elastischem Material umpreßt, das gleichzeitig die Falzlücken ausfüllt und dem Rohr die gewünschte Elastizität verleiht. Die Flexibilität eines mittels vorprofilierten Bandmaterials hergestellten Hohlleiters ist durch die in ihrer Breite veränderbaren Falzlücken gegeben. Mit Rücksicht auf einen kleinen Reflexionsfaktor bei optimaler Flexibilität muß bei Druck, Zug, Biegung oder Torsion des Hohlleiters eine gleichmäßige Veränderung der Breite der Falzlücken gewährleistet sein.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg zur einfachen Herstellung eines flexiblen Hohlleiters der einleitend beschriebenen Art zu weisen, der bei optimaler Flexibilität einen minimalen Reflexionsfaktor aufweist.
- Für ein Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Hohlleiterabschnitts, bei dem mittels eines Dorns ein Rohr aus vorprofiliertem Bandmaterial gewickelt wird, dessen aufeinanderfolgendeWindungen durch Falzung ineinandergreifen und das ferner mit einem Schutzmantel aus Kunststoff oder Gummi umpreßt wird, wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch folgende zeitlich hintereinander ablaufende Arbeitsgänge gelöst: a) Das gewickelte Rohr wird auf dem Dorn auf größtmögliche Länge ausgezogen und in die Falzlücken zwischen seinen aufeinanderfolgenden Windungen ein Abstandsdraht eingewickelt, dessen Breite vorzugsweise gleich einer mittleren Falzlückenbreite gewählt ist.
- b) Das Rohr wird in Achsrichtung so weit zusammengeschoben, bis sich alle Falzlücken auf die Breite des Abstandsdrahtes verengt haben.
- c) Das Rohr wird nach Bedarf auf eine bestimmte Länge abgeschnitten und auf beiden Seiten mit Flanschen versehen. d) Der Abstandsdraht wird vom Rohrabschnitt abgewickelt und sodann das Rohr mit dem Schutzmantel umpreßt.
- Die Verwendung eines Abstandsdrahtes ermöglicht in besonders einfacher Weise die Fertigung eines flexiblen Hohlleiterabschnitts, bei dem die Falzlücken der aufeinanderfolgenden Windungen des Bandmaterials alle die gleiche mittlere Weite aufweisen, die durch das die Falzlücken ausfüllende Mantelmaterial, das hierbei die Funktion eines elastischen Abstandshalters ausübt, fixiert ist. Darüber hinaus hat der Abstandsdraht aber auch den außerordentlichen Vorteil, daß der gewickelte Hohlleiter an der richtigen Stelle im Fertigungsprozeß ohne zusätzliche Hilfsmittel auf definierte Längen abgeschnitten und mit Flanschen versehen werden kann.
- Der Querschnitt des Abstandsdrahtes wird zweckmäßigerweise rechteckig gewählt, weil zum mindesten eine Seitenwand der Falzlücken infolge der S-förmigen Profilierung des Bandmaterials gekrümmt ist, so daß im Falle eines runden Querschnittes des Abstandsdrahtes im allgemeinen kein definierter Abstand gewährleistet ist.
- An Hand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, soll die Erfindung im folgenden noch näher erläutert werden.
- Die Fig. 1 a zeigt die Seitenansicht eines flexiblen Hohlleiters 1, der aus flach S-förmig profiliertem Bandmaterial auf einem Dorn 2 gewickelt ist. Zwischen den einzelnen der durch Falzung ineinandergreifenden Windungen 3, von denen in der Fig. 1 a aus Gründen der Einfachheit nur eine einzige Windung beziffert ist, treten hierbei Falzlücken 4 auf, die in ihrer Breite veränderbar sind und die Flexibilität des Hohlleiters bedingen. Der mit A bezeichnete Teilausschnitt des Hohlleiters 1 ist in der Fig. 1 b in vergrößertem Maßstab herausgezeichnet. Die Breite der Falzlücken 4 ist von Windung zu Windung verschieden und schwankt in Grenzen, die durch die Größe des gegenseitigen axialen Spiels der Windungen 3 gegeben ist.
- In diesem Fertigungsstadium wird nun der Hohlleiter 1 auf dem Dorn 2 auf maximale Länge ausgezogen und in die Falzlücken 4 ein Abstandsdraht eingewickelt. Hiernach wird der Hohlleiter wiederum zusammengeschoben, bis sämtliche Falzlücken 4 sich auf die Breite des Abstandsdrahtes verengt haben. In diesem Stadium der Fertigung ist der Hohlleiter 1 analog der Fig. 1 b im Ausschnitt in der Fig. 1 c dargestellt. Der Abstandsdraht weist ein rechteckiges Profil auf und ist mit der Nummer 5 gekennzeichnet. Seine Breite b entspricht etwa der halben Breite der gegenseitigen maximalen axialen Verschiebung der Windungen 3.
- Nunmehr kann der Hohlleiter 1 auf die gewünschte Länge abgeschnitten und mit Flanschen versehen werden. Vor dem Umpressen des Hohlleiters 1 mit einem Schutzmantel muß der Abstandsdraht 5 wiederum abgewickelt werden. Damit die nunmehr in ihrer Breite unter sich gleichen Falzlücken 4 sich nicht mehr verändern, kann der Dorn in vorteilhafter Weise spreizbar ausgebildet sein, so daß die gegenseitige Lage der einzelnen Windungen beim Abwickeln des Abstandsdrahtes 5, wie auch während dem Aufbringen des Schutzmantels fixiert werden kann.
- Der fertige, mit dem Schutzmantel überzogene flexible Hohlleiterabschnitt ist im Ausschnitt entsprechend den Fig. 1 b und 1 c in der Fig. 1 d dargestellt. Der Schutzmantel 6 aus elastischem, witterungsbeständigem Material, beispielsweise Chloro= prenpolymerisat, füllt die Falzlücken 4 gleicher Weite vollständig aus und dient somit, wie bereits erwähnt, sowohl als Schutz des Hohlleiterabschnitts gegen äußere Einflüsse wie auch als elastischer Abstandshalter der miteinander verfalzten Windungen 3. Damit ist erreicht, daß sich die Falzlücken 4 bei Beanspruchung des Hohlleiterabschnitts 1 auf Zug, Druck, Biegung oder Torsion gleichmäßig im Sinne eines geringen Reflexionsfaktors bei optimaler Flexibilität ändern.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Hohlleiterabschnitts für Einrichtungen der Höchstfrequenztechnik, bei dem mittels eines Dorns ein Rohr aus vorprofiliertem Bandmaterial gewickelt ist, dessen aufeinanderfolgende Windungen durch Falzung ineinandergreifen und das ferner mit einem Schutzmantel aus Kunststoff oder Gummi umpreßt wird, gekennzeichnet durch folgende zeitlich hintereinander ablaufende Arbeitsgänge: a) Das gewickelte Rohr wird auf dem Dorn auf größtmögliche Länge ausgezogen und in die Falzlücken zwischen seinen aufeinanderfolgenden Windungen ein Abstandsdraht eingewickelt, dessen Breite vorzugsweise gleich einer mittleren Falzlückenbreite gewählt ist. b) Das Rohr wird in Achsrichtung so weit zusammengeschoben, bis sich alle Falzlücken auf die Breite des Abstandsdrahtes verengt haben. c) Das Rohr wird nach Bedarf auf eine bestimmte Länge abgeschnitten und auf beiden Seiten mit Flanschen versehen. d) Der Abstandsdraht wird vom Rohrabschnitt abgewickelt und sodann das Rohr mit dem Schutzmantel umpreßt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstandsdraht mit rechteckigem Querschnitt verwendet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schutzmantel bildende Kunststoff, beispielsweise Chloroprenpolymerisat oder Gummi, während des Preßvorgangs in die Falzlücken eindringt und sie vollständig ausfüllt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES70098A DE1114557B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Hohlleiters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES70098A DE1114557B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Hohlleiters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1114557B true DE1114557B (de) | 1961-10-05 |
Family
ID=7501460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES70098A Pending DE1114557B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Hohlleiters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1114557B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2600010A1 (fr) * | 1986-06-11 | 1987-12-18 | Volkswagen Ag | Procede de fabrication d'un element soumis a des contraintes de traction, qui est constitue de strates en matiere plastique armee de fibres |
-
1960
- 1960-08-26 DE DES70098A patent/DE1114557B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2600010A1 (fr) * | 1986-06-11 | 1987-12-18 | Volkswagen Ag | Procede de fabrication d'un element soumis a des contraintes de traction, qui est constitue de strates en matiere plastique armee de fibres |
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