DE1114662B - Katalytisches Tischfeuerzeug - Google Patents
Katalytisches TischfeuerzeugInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
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-
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Landscapes
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Description
- Katalytisches Tischfeuerzeug Das Patent 909 640 bezieht sich auf ein katalytisches Feuerzeug, dessen aus feinem Platindraht und einer Platinmoorperle bestehende Zündvorrichtung bleibend in dem oberen, mit einer saugfähigen Wandbekleidung versehenen offenen und durch eine übergreifende Kappe gegen Luftzutritt verschließbaren Raum des Brennstoffbehälters untergebracht ist, der eine zur Aufnahme des Brennstoffs dienende Füllung aus Watte od. dgl. enthält, die in inniger Berührung mit der den Brennstoff in den Zündraum leitenden Wandbekleidung steht, in die die Zündvorrichtung mittels eines die Zünddrähte tragenden flachen Metallrahmens eingeklemmt ist. Diese Ausführung ist für ein Feuerzeug kleiner Abmessungen bestimmt, das als Taschenfeuerzeug dienen soll.
- Die Erfindung ist darauf gerichtet, ein katalytisches Tischfeuerzeug zu schaffen, das - wie es bei Tischfeuerzeugen mit einem Zündstein und Zündrädchen oder mit einem Zündstein und Reibstift bekannt ist -einen wesentlich größeren Brennstoffbehälter aufweist, der nach dem Füllen lange Zeit betriebsfähig bleibt und der einen eingezogenen Hals zum Einsetzen der Zündeinrichtung aufweist. Bei der Ausrüstung eines katalytischen Feuerzeuges mit einem größeren Brennstoffbehälter, der dem Feuerzeug den Charakter eines katalytischen Tischfeuerzeuges verleiht, ergeben sich jedoch Schwierigkeiten für die Unterbringung und Befestigung der Zündvorrichtung und für eine laufende Speisung der Zündkammer mit Brennstoff aus der Füllung des Behälters.
- Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten und schafft ein katalytisches Tischfeuerzeug, das sich durch billige Herstellung, leichte Handhabung und verläßliche Funktion auszeichnet. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei Verwendung eines vasenartigen Gefäßes mit eingezogenem Hals als Brennstoffbehälter zwecks Ausbildung des Feuerzeuges als Tischfeuerzeug die Zündvorrichtung in einer in den Behälterhals eingesetzten, die saugfähige Wandbekleidung aufweisenden Patrone besteht, die mit ihrem inneren Ende in den erweiterten Behälterraum ragt und mit der Wandbekleidung die den Brennstoff aufnehmende Füllung des Behälters aufsitzend berührt. Diese Ausbildung des Feuerzeuges ermöglicht die Verwendung der gleichen Zündpatrone, wie sie auch bei dem Taschenfeuerzeug nach dem Hauptpatent vorgesehen ist.
- Eine besonders einfache und billige Ausführungsform der Patrone ergibt sich, wenn sie aus einer rohrförmig gewickelten Fließpapierrolle besteht, die passend in den Behälterhals eingesetzt ist und in die die Zündvorrichtung mit ihrem Rahmen eingeklemmt ist. Die Herstellung der Patrone aus gewickeltem Fließpapier ermöglicht es nämlich, durch Änderung der Wickelstärke auf einfachste Weise Unterschiede in der Halsweite des Behälters auszugleichen, so daß auch bei ungenauer Herstellung der Behälter aus keramischem Stoff od, dgl. ein fester Sitz der Zündvorrichtung gewährleistet ist.
- Ein derartiges Tischfeuerzeug ist in der Herstellung äußerst einfach und billig und weist bei dichtem Verschluß eine ständige Betriebsbereitschaft auf, die sich über Monate erstrecken kann. Zum Nachfüllen von Brennstoff ist es nur nötig, den Brennstoff über die Zündvorrichtung in den Behälterhals zu gießen. Die in bekannter Weise an der Zündvorrichtung vorgesehene Zündperle wird dabei naß und kann so lange nicht zünden, bis der Brennstoff von der Füllung aufgesaugt ist.
- Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausbildung des katalytischen Tischfeuerzeuges nach der Erfindung in senkrechtem Schnitt.
- Das Feuerzeug weist einen Behälter 20 auf, der oben mit einem eingezogenen Hals 19 versehen ist. Der erweiterte untere Teil des Behälters ist mit einer den Brennstoff aufnehmenden Füllung 21 aus Watte, Sägemehl oder sonstigen Stoffen versehen, die den flüssigen Brennstoff gut absorbieren. Die Zündvorrichtung 4 befindet sich am oberen Ende einer rohrförmigen Patrone 1, die eine den Brennstoff in den Behälterhals leitende Wandbekleidung enthält, mit ihrem unteren Ende auf der Füllung 21 des Brennstoffbehälters sitzt und in den Behälterhals passend eingeklemmt ist. Indessen reicht es aus, wenn die Patrone l nur durch eine Hülse aus rohrförmig gerolltem Fließpapier gebildet ist, in die man die Zündvorrichtung unmittelbar einsetzt. Die Zündvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem Metallrahmen, an dem die Platindrähte mit ihren Zündperlen verspannt sind.
- Der Hals des Behälters ist mit einem abnehmbaren Deckel 22 versehen, der mit einem Gummiring 23 am Behälterhals festsitzend abdichtet. Der Deckel kann durch eine Klappe ersetzt werden, die sich unter Federwirkung öffnet und schließt. Der Behälter 20 kann aus Glas, Steingut, Metall, Kunststoff oder jedem sonstigen feuerfesten Werkstoff bestehen, der durch den Brennstoff und die Flamme nicht angegriffen wird.
- Zieht man den Deckel 22 vom Behälterhals ab, so dringt Luft in den Zündraum und bildet mit dem aus der Wandbekleidung des Behälterhalses verdunstenden Brennstoff ein zündfähiges Brenngemisch, auf das die katalytische Zündvorrichtung anspricht, so daß die Zünddrähte aufglühen und eine Flamme entzünden, die am Öffnungsrand des Behälterhalses brennt und beim Aufsetzen des Deckels auf den Behälterhals wieder erlischt. Das Entzünden der Flamme kann durch Hin- und Herschwenken des Behälters oder durch leichtes Anblasen der Zündvorrichtung beschleunigt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Katalytisches Feuerzeug, dessen Zündvorrichtung bleibend in dem oberen, mit einer saugfähigen Wandbekleidung versehenen offenen und durch eine übergreifende Kappe verschließbaren Raum des mit einer -Füllung zur Aufnahme des Brennstoffes versehenen Brennstoffbehälters untergebracht und mit ihrem Rahmen an der mit der Füllung in Berührung stehenden Wandbekleidung des Behälters verklemmt ist, nach Patent 909 640, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines vasenartigen Gefäßes (20) mit eingezogenem Hals (19) als Brennstoffbehälter zwecks Ausbildung des Feuerzeuges als Tischfeuerzeug die Zündvorrichtung (4) aus einer in den Behälterhals eingesetzten, die saugfähige Wandbekleidung aufweisenden Patrone (1) besteht, die mit ihrem inneren Ende in den erweiterten Behälterraum ragt und mit der Wandbekleidung die den Brennstoff aufnehmende Füllung (21) des Behälters aufsitzend berührt.
- 2. Tischfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone aus einer rohrförmig gewickelten Fließpapierrolle besteht, deren oberer Teil zwischen dem Gefäßhals (19) und dem Rahmen der Zündvorrichtung (4) eingeklemmt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschriften Nr. 60 212,134 461, 140 278; schweizerische Patentschriften Nr. 42 581, 97114; britische Patentschriften Nr. 434 913, 478 954, 573 332, 582 818; USA: Patentschriften Nr. 2 493 081, 2 592 837.
Applications Claiming Priority (1)
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| US1114662XA | 1953-12-15 | 1953-12-15 |
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ID=22338707
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Citations (11)
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|---|---|---|---|---|
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1954
- 1954-12-07 DE DEK24295A patent/DE1114662B/de active Pending
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