DE111495C - - Google Patents

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DE111495C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/02Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
    • F16N3/04Oil cans; Oil syringes
    • F16N3/06Oil cans; Oil syringes delivering on squeezing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. August 1899 at>·
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Oelkanne mit ausziehbarem bezw. verschiebbar gelagertem Ausgufsrohre, bei welcher der das Ausgufsrohr in eingeschobener Stellung abschliefsende Verschlufs (Stöpsel, Zapfen, Stift oder dergl.) an dem Verschlüsse (Schraubdeckel etc.) der Oelkanne befestigt ist, so dafs das Ausgufsrohr und sein Verschlufs zusammen mit dem Schraubdeckel von der Oelkanne entfernt bezw. in letztere wieder eingesetzt werden können. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs der Verschlufsstöpsel oder Verschlufsstift stets in der richtigen Stellung, d. h. in Ausgufsrohrlinie verbleibt, und durch äufsere Beschädigungen (Verbeulen etc.) der Oelkanne bezw. des Oelbehälters oder Nachlassen der Federkraft des Bodens, wenn der Verschlufsstift auf einem solchen befestigt ist, niemals aus seiner richtigen Lage zum Ausgufsrohre gebracht werden kann.
Bei den bekannten OeI- und Schmierkannen, bei welchen der Verschlufsstift für das im Verschlufspfropfen oder im Verschlufsdeckel sitzende, aus- und einschiebbar angeordnete Ausgufsrohr an der Wandung bezw. auf dem federnden Boden der Oelkanne befestigt ist, herrscht der Uebelstand vor, dafs durch Verbiegen oder Verbeulen der Oelkannenwandung oder durch Nachlassen der Biegsamkeit und Federkraft des Bodens auch der Verschlufsstift sehr leicht aus seiner richtigen Lage gebracht wird, wodurch ein Ecken und Klemmen des Verschlufsstiftes in dem Ausgufsrohre verursacht bezw. ein Ueberschieben oder Einschieben des Ausgufsrohres über den Verschlufsstift mitunter ganz unmöglich wird, so dafs der beabsichtigte öldichte Abschlufs des Ausgufsrohres gestört ist. Ein weiterer Uebelstand bei solchen OeI-kannen liegt darin, dafs die Befestigung (Anlöthen) des Verschlufsstiftes im Innern der Oelkanne nur mit grofser Schwierigkeit zu ermöglichen ist, weil die Oelkannen selbst verhältnifsmäfsig klein sind, und die daher engen HaIsöffnungen solcher Oelkannen nicht nur das Einführen von Befestigungswerkzeugen (Löthkolben), sondern auch das Anbringen des Verschlufsstiftes an der richtigen Stelle und in der richtigen Stellung mit Bezug auf das Ausgufsrohr sehr erschweren." Als ein weiterer Nachtheil solcher Oelkannen hat sich ferner herausgestellt, dafs man den Kannenverschlufs mit dem Gleit- bezw. Ausgufsrohre nicht auch für andere Kannen oder Behälter benutzen kann, wenn diese Kannen nicht gerade mit einem für das betreffende Ausgufsrohr passenden Verschlufsstift ausgerüstet sind. Bei Beschädigungen eines einzelnen Theiles solcher Kannen wurden daher immer die ganzen Kannen unbrauchbar. Ist dagegen bei der vorliegenden Kanne z. B. der Oelbehälter beschädigt worden, so kann man seinen Verschlufs mit dem Ausgufsrohr und dem Verschlufsstifte herausnehmen und ihn in einen geeigneten anderen Oelbehälter einsetzen, welcher auf diese Weise in eine mit öldichtem Verschlüsse versehene Oelkanne umgewandelt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einigen praktischen Ausführungsformen zur Veranschaulichung gebracht.
Bei der in Fig. 1, 2 und 4 gezeigten Ausführungsform ist der U - förmig gebogene Verschlufsstift mit seinem Schenkel a1 an der Ver-
schlufsschraube b der Oelkanne d befestigt, derart, dafs sein freier Schenkel α in die Bahn des verschiebbar in _der Verschlufsschraube b gelagerten Ausgufsrohres c, welches mit einem gebogenen Mundstücke e versehen ist, zu liegen kommt. Wird das Rohr c eingeschoben, so schiebt es sich auf oder über den Schenkel a und dieser verschKefst die Oeffnung des Rohres, so dafs kein OeI auszufliefsen vermag (Fig. 2). Wird dagegen das Rohr c aus der Oelkanne ausgezogen, so verläfst das Rohr c den Schenkel α des Verschlufsstiftes, und seine Oeffnung •wird frei, so dafs nunmehr OeI aus dem Behälter d durch das Rohr c und das Mundstück e hindurch auszutreten vermag. Diese Stellung der Theile ist in Fig. 3 veranschaulicht; der Oelbehälter d1 zeigt hier eine Dosenform anstatt der Glockenform in Fig. 2.
Um eine Drehung des Ausziehrohres c im Verschlüsse b zu verhindern, was dann besonders erwünscht ist, wenn dasselbe ein ge-. bogenes Mundstück e besitzt, ist die trichterförmig erweiterte bezw. verstärkte untere oder innere Oeffnung des Rohres c mit einem Führungsausschnitte f (s. Fig. 2, 3 und 5 bezw. den in vergröfsertem Mafsstabe gezeichneten Schnitt Fig. 4) versehen, mit welchem sich das Rohr c auf dem Schenkel a1 des Führungsstiftes beim Einschieben bezw. Ausziehen führt.
In Fig. 5 ist der Schraubverschlufs mit dem Ausgufsrohr und dem Verschlufsstifte von dem Oelbehälter gesondert dargestellt.
In Fig. 6 ist eine abgeänderte Ausführungsform gezeigt, bei welcher der Verschlufsstift a von einer an dem Schraubdeckel b befestigten Hülse g getragen wird, in welcher das Ausgufsrohr c verschiebbar ist. Die Schmierflüssigkeit gelangt durch zweckmäfsige Durchlochungen h in das Innere dieser Gleithülse g und von hier in das Rohr c, sobald letzteres von dem Stifte α abgezogen ist und sich in der punktirten Stellung befindet. Die Drehung des Rohres c wird durch eine Längsrippe (Einbuchtung) der Hülse g (s. den in vergröfsertem Mafsstabe gezeichneten Schnitt Fig. 7) verhindert, welche in den Führungsausschnitt f des Rohres c einfafst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmierkanne mit ausziehbarem Ausgufsrohre, dadurch gekennzeichnet, dafs an demselben Verschlufskörper (b), durch den das Ausgufsrohr hindurchgeht, ein Verschlufs (Stöpsel, Stift oder dergl.) angebracht ist, durch den das verschiebbare Ausgufsrohr abgeschlossen und erforderlichenfalls so geführt werden kann, dafs es sich nicht dreht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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