DE111496C - - Google Patents

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DE111496C
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Germany
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coupling
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housing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • F16D13/66Clutch-plates; Clutch-lamellae of conical shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
EBERHARD SEGER in STOCKHOLM. Kegelreibungskupplung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1899 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Reibungskupplung derjenigen Art, bei welcher die Kupplung durch eine mit dem einen Kupplungstheile verbundene gewundene Feder vermittelt wird, welche in der eingekuppelten Lage an die Innenseite eines mit dem anderen Kupplungstheile verbundenen Federgehäuses gedrückt wird. Der Zweck der Erfindung ist, solche Kupplungen so anzuordnen, dafs sie bei jeder beliebigen Drehungsrichtung der Treibwelle wirken können, was mit den bisher üblichen Kupplungen dieser Art nicht möglich gewesen ist, da diese nur bei der Bewegung der Treibwelle nach der einen Richtung hin wirken konnten.
Auf der Zeichnung ist in
Fig. ι eine nach der Erfindung angeordnete Reibungskupplung in Seitenansicht (mit der Riemscheibe im Schnitt) dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Kupplungsmuffe mit eingelegter Feder,
Fig. 3 einen Längsschnitt der Kupplung und
Fig. 4 eine Seitenansicht der Kupplungsmuffe ohne Feder.
α ist die Welle und b die lose auf ihr laufende Riemscheibe, ■ welche mit ihrer Nabe an einem Federgehäuse c befestigt ist; letzteres ist somit gleichfalls auf der Welle α drehbar, wird aber durch auf der Welle angebrachte Ringe c' an der Verschiebung in axialer Richtung verhindert. Auf der WeJIe ist ferner eine Muffe d verschiebbar, aber nicht drehbar so angeordnet, dafs sie mehr oder weniger in das Federgehäuse c hineingeschoben werden kann; auf dem Umfange dieser Muffe ist eine Feder e spiralförmig aufgewickelt, deren beide Enden gegen je eine Stützfläche g h an den Endflantschen i (Fig. 2 und 4) der Muffe anliegen; die Innenseiten dieser Flantschen sind so geformt, dafs sie sich den äufseren, gegen sie anliegenden' Windungen der Feder anpassen. Die Muffe ist mit einer Nuth k versehen, in welche eine Kuppelstange oder ähnliche Vorrichtung eingreift, mit Hülfe deren die Muffe in das Federgehäuse geschoben und aus demselben herausgezogen oder mit anderen Worten ein- und ausgekuppelt werden kann.
Wenn die mit der Welle α rotirende Muffe d in das stillstehende Gehäuse geschoben wird, so dafs die Aufsenseite der Feder gegen ,die Innenseite des Gehäuses gedrückt wird, so entsteht zwischen diesen Theilen eine heftige Reibung, infolge welcher die Feder sich auszudehnen sucht und dadurch immer stärker in das Gehäuse festgreift. Die von der Welle übergeführte Kraft wirkt auf die Enden der Feder bei einer der beiden Stützen g h (je nach der Drehungsrichtung der Welle a) und infolge dessen werden die Molecule der Feder bei der Kraftüberführung zusammengedrückt. Durch diese Anordnung, bei welcher immer ein Ende der Feder je nach der Bewegungsrichtung von einer kraftübertragenden Stütze bethätigt wird, welche in der Mittellinie der Feder wirkt, erreicht man, dafs beim Ankuppeln die eben erwähnte Ausdehnung der Feder erreicht wird, ganz gleichgültig, nach welcher Richtung die Treibwelle α sich bewegt, weil ja stets eine der Stützen g h auf das in ihrem Wege liegende Federende wirken wird; es ist hierdurch also möglich, die Kupplung bei beiden Bewegungsrichtungen der Treibwelle verwendbar zu machen. Bei
den bisher bekannten Reibungskupplungen der eingangs erwähnten Art sind solche Stützen an den beiden Enden der Feder nicht benutzt worden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kegelreibungskupplung mit einer um den Vollkegel gewundenen Feder, die von einem Hohlkegel des anderen Kupplungstheiles umschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die Feder e sich so mit einem ihrer Enden je nach der Bewegungsrichtung gegen einen oder den anderen zweier Anschläge g h des Vollkegels stützt, dafs die Feder ausgedehnt und gegen den Hohlkegel gedruckt wird, so dafs die Kupplung in beiden Drehrichtungen wirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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