DE1117954B - Mehrschichtiges Rohr aus Kunststoff - Google Patents

Mehrschichtiges Rohr aus Kunststoff

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Publication number
DE1117954B
DE1117954B DET15750A DET0015750A DE1117954B DE 1117954 B DE1117954 B DE 1117954B DE T15750 A DET15750 A DE T15750A DE T0015750 A DET0015750 A DE T0015750A DE 1117954 B DE1117954 B DE 1117954B
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DE
Germany
Prior art keywords
tube
plastic
coating
product
pipe
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Pending
Application number
DET15750A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Ernest Jackson
Trevor Frederick Moss
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Deutsche Tecalemit GmbH
Original Assignee
Deutsche Tecalemit GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/26Lining or sheathing of internal surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Mehrschichtiges Rohr aus Kunststoff Gegenstand der Erfindung ist ein mehrschichtiges Rohr aus Kunststoff, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es aus einem inneren nahtlosen Rohr aus Polyamid bzw. Superpolyamid, einem dieses Seelenroht umgebenden Rohr aus einem Kunststoff auf der Basis von Kondensationsprodukten aus Terephthalsäure und Äthylenglykol sowie einem äußeren Überzug aus hitze- und UV-Licht-stabilisiertem synthetischem Plastikmaterial besteht.
  • Bekannt ist bereits ein mehrschichtiges Rohr, das innen aus Metall, außen aus einem besonders abriebfesten Kunststoff, wie Superpolyamid, und einer Zwischenschicht aus einem hochisolierenden thermoplastischen Stoff, z. B. Polyäthylen, zusammengesetzt ist. Hierbei handelt es sich nicht um ein biegsames oder halbbiegsames Rohr, da ein Innenrohr aus Metall vorgesehen wird. Außerdem weist das bekannte Rohr eine nur geringe Beständigkeit gegenüber chemischen Angriffen auf. Wesentlich ist ferner, daß erfindungsgemäß das Zwischenrohr aus einem Kunststoff auf der Basis von Kondensationsprodukten aus Terephthalsäure und Athylenglykol gebildet ist, wodurch sich besondere Vorteile ergeben, auf die weiter unten eingegangen wird. Durch die erfindungsgemäße Kombination wird ein besonders günstiges Verbundrohr geschaffen, das infolge der Verwendung von Polyamid bzw. Superpolyamid für das Innenrohr chemisch und physikalisch beständig und fest ist, während die Zwischenlage aus einem Kunststoff auf der Basis von Kondensationsprodukten aus Terephthalsäure und Äthylenglykol eine hohe Zerreißfestigkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegenüber Mineralsäuren und organischen Säuren mit sich bringt Weiter ist ein Mehrfachrohr bekannt, das aus einem Außemnantel aus Polyesterkunstharz, einer Zwischenschicht aus verhälmismäßig weichem, thermoplastischem Kunststoff, z. B. dem Kunststoff des Innenrohres mit einem verhältnismäßig hohen Gehalt an Weichmacher, und einem Innenrohr aus thermoplastischem Kunststoff anderer Art als Polyesterkunststoff, z. B. Polyvinylchlorid oder Halogenvinylpolymerisat, besteht. Auch dieses Rohr unterscheidet sich wesentlich vom Erfindungsgegenstand.
  • So ist der Werkstoff des bekannten Innenrohres weniger geeignet, da er nicht die vorteilhaften Eigenschaften des Polyamids bzw. Superpolyamids besitzt, als welche vor allem die hohe physikalische und chemische Beständigkeit, insbesondere auch die Widerstandsfähigkeit gegen Wasser, zu nennen wären. Bei dem bekannten Mehrfachrohr besteht ferner die Zwischenschicht aus einem verhältnismäßig weichen thermoplastischen Kunststoff, was wiederum zur Folge hat, daß das Rohr nicht genügend gegen Bruch gesichert ist. Die Ausbildung des bekannten Rohres hat fernerhin den Nachteil, daß die Zwischenschicht nicht ausreichend gegen die schädliche Einwirkung von Agenzien geschützt wird, da die Zwischenschicht im Grundsatz aus demselben Material wie das Innenrohr besteht. Weiterhin ist der Außenmantel aus Polyesterkunstharz nicht gegen insbesondere UV-Licht beständig.
  • Schließlich ist noch ein Kunststoffrohr bekannt, das durch eine Umwicklung aus einem mit einem Polyester getränkten Gewebe, vorzugsweise aus Glasfasern, gekennzeichnet ist. Als Innenrohr wird ein nicht näher bezeichnetes synthetisches Plastikmaterial verwendet. Es sind somit keine Vorkehrungen getroffen, um ein besonders korrosionsbeständiges und gegen mechanische Beschädigungen widerstandsfähiges Rohr zu schaffen, das sich durch Eigenschaften auszeichnet, wie diese bei dem erfindungsgemäßen, hinsichtlich der Werkstoffauswahl besonders sorgfältig zusammengesetzten Rohr erzielbar sind. Außerdem ist von Bedeutung, daß erfindungsgemäß als Innenrohr ein nahtloses Rohr verwendet wird.
  • Ähnliche Erwägungen gelten für ein ferner bekanntes mehrschichtiges Rohr, dessen Seele und Außenmantel aus Plastikmaterial bestehen, während eine Zwischenlage aus kreuzweise zueinander verwerten Textilfasern vorgesehen ist.
  • Die erfindungsgemäße Werkstoffauswahl bringt eine Reihe von Vorzügen mit sich. So wird z.B. infolge der Gestaltung des Innenrohres als nahtloses Rohr aus Polyamid bzw. Superpolyamid eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber chemischen und physikalischen Einflüssen und auch gegenüber der Einwirkung von Wasser erreicht. Durch Wahl von einem Kunststoff auf der Basis von Kondensationsprodukten aus Terephthalsäure und Äthylenglykol für das Zwischenrohr wird eine Beibehaltung der guten mechanischen Eigenschaften, insbesondere der Zerreißfestigkeit, auch im feuchten Zustand sowie eine hohe Beständigkeit gegenüber Säuren und Hitze sowie dem Angriff von Bakterien erzielt und außerdem eine Quellgefahr des Seelenrohres vermieden. Durch die Wahl eines hitze- und UV-Lichtstabilisierten synthetischen Plastikmaterials für den äußeren Überzug wird schließlich ein Nachteil ausgeschaltet, wie dieser z. B. dem eingangs beschriebenen bekannten Rohr anhaftet. Die danach nämlich vorgesehenen Werkstoffe für das Außenrohr sind in der Regel nicht ausreichend widerstandsfähig gegen Licht wenn man nicht eine spezielle Polyamidsorte verwendet, die unter der geschützten Bezeichnung »Nylonll« bekannt ist. Bei dieser Nylonart handelt es sich um ein gegenüber dem üblichen Nylon völlig anderes Produkt, das durch Polymerisation der ll-Amino-undecansäure hergestellt wird.
  • Somit kann das übliche Nylon, wie es unter der Bezeichnung »Nylon66« (geschütztes Markenwort) bekannt ist, nicht mit dem »Nylon 11« gleichgesetzt werden, da »Nylon 66« gegen UV-Strahlen, d. h. gegen Sonnenlicht, nicht beständig ist.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung besteht das Innenrohr aus einem durch Umsetzung von Adipinsäure mit Hexamethylentetramin erhältlichen Produkt. Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Überzug des Rohres ein Polymerisationsprodukt des Chloroprens ist. Vorteilhaft kann aber auch der Überzug aus einem Polymerisationsprodukt der ll-Amino-undecansäure bestehen, das, wie oben erwähnt, unter der geschützten Bezeichnung »Nylon 11« bekannt ist.
  • Dieses Produkt weist nicht nur eine besondere Stabilität gegen Hitze und Licht auf, sondern ist auch gegen eine lang andauernde Einwirkung von Wasser besonders widerstandsfähig.
  • Das das SeeIenrohr umgebende Rohr kann in an sich bekannter Weise durch Umspinnen auf das erstere aufgebracht sein.
  • Als Beispiel für die Art und Weise, in der die Erfindung ausgeführt werden kann, wird auf die Zeichnung verwiesen, die schematisch eine Rohrkonstruktion wiedergibt, wie diese erfindungsgemäß geschieht.
  • Eine Schicht 1 von Fäden aus einem Kunststoff auf der Basis von Kondensationsprodukten aus Terephthalsäure und Äthylenglykol, für welchen Werkstoff im folgenden das geschützte Markenwort »Terylen« verwendet wird, wird um ein inneres Rohr 2 aus Polyamid bzw. Superpolyamid, wofür im folgenden die Bezeichnung »Nylon« (geschütztes Warenzeichen) benutzt wird, vorgesehen, z. B. in der Weise, daß das Rohr 2 in bekannter Weise mit Terylenfäden umsponnen wird. Terylen, welches bekanntlich durch Kondensation von Terephthalsäure und Äthylenglykol erzeugt wird, ist ein Material, welches sowohl im trockenen als auch im feuchten Zustand seine guten mechanischen Eigenschaften, insbesondere sein Zerreißfestigkeit, beibehält, Terylenfasern besitzen Eigenschaften, die denen anderer Fasern hinsichtlich ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Mineral- oder organischen Säuren überlegen sind. Dasselbe trifft bezüglich ihrer Hitzebeständigkeit im Verhalten gegenüber Bakterien und ihrer Fäulnisbeständigkeit zu.
  • Durch die Umspinnung des Nylonrohres 2 mit der Schicht 1 aus Terylen wird somit ein Schutz des Rohres 2 insbesondere gegen Einreißen und gegen die Einwirkung von Feuchtigkeit erreicht, welche das Nylon sonst zum Quellen bringen würde.
  • Terylen ist indessen kein gegen Licht unempfindliches Material und weist keine große Beständigkeit gegen Abrieb auf. Demgegenüber wird durch die Erfindung, wie erwähnt, Abhilfe dadurch geschaffen, daß die Terylenschicht von einem äußeren gepreßten, gegen Hitze und Licht stabilisierten Überzug 3 umgeben wird. Bei der jetzt zu beschreibenden Ausführungsform besteht dieser äußere Überzug 3 aus einem Superpolyamid, wie dieses aus der ll-Amino-undecansäure abgeleitet werden kann und unter der Bezeichnung »Nylon 11« bekannt ist. Zusätzlich zum Schutz des Terylens gegen die Einwirkung von Hitze und Licht dient der Überzug 3 auch dazu, die Terylenschicht vor sonstigen Beschädigungen zu bewahren, die sonst auftreten könnten, wenn ein Verbundrohr mittels eines Kupplungsstückes der obenerwähnten Art mit einem anderen Rohr vereinigt wird. Das erfindungsgemäße Verbundrohr quillt auch nicht, was sonst infolge des Einflusses von Feuchtigkeit geschehen könnte.
  • Wie oben erwähnt, kann der Überzug 3 aus einem Polymerisationsprodukt des Chloroprens bestehen, z. B. aus dem unter der geschützten Warenbezeichnung »Neopren« im Handel befindlichen Material.
  • Die Stabilisierung kann entweder durch Zugabe eines Pigments zu der Plastikrnischung oder durch eine geeignete Wärmebehandlung des gezogenen Rohres durchgeführt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrschichtiges Rohr aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem inneren nahtlosen Rohr (2) aus Polyamid bzw. Superpolyamid, einem dieses Seelenrohr umgebenden Rohr (1) aus einem Kunststoff auf der Basis von Kondensationsprodukten aus Terephthalsäure und Äthylenglykol sowie einem äußeren Überzug (3) aus hitze und UV-Licht-stabilisiertem synthetischem Plastikmaterial besteht.
  2. 2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenrohr (2) aus einem durch Umsetzung von Adipinsäure mit Hexamethylentetramin erhältlichen Produkt besteht.
  3. 3. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug(3) aus einem Polymerisationsprodukt des Chloroprens besteht.
  4. 4. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (3) aus einem Polymerisationsprodukt der ll-Amino-undecansäure besteht.
  5. 5. Rohr nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) auf das Rohr (2) in an sich bekannter Weise durch Umspinnen aufgebracht ist In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 933593, 1 007 125; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 688 475, 1775078; französische Patentschrift Nr. 1 075 332.
DET15750A 1957-10-30 1958-10-11 Mehrschichtiges Rohr aus Kunststoff Pending DE1117954B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1075332A (fr) * 1953-02-05 1954-10-14 Renault Perfectionnements aux tuyaux en matière plastique
DE1688475U (de) * 1952-11-27 1954-12-02 Ver Deutsche Metallwerke Ag Verbundkoerper aus kunststoff mit einer umhuellung aus einem festeren werkstoff, wie beispielsweise metall.
DE933593C (de) * 1952-10-08 1955-09-29 S Lavorazione Materie Plastich Verfahren zum Schutz der Verbindungsstellen von Metallrohren, die mit einer thermoplastischen Ummantelung in mehreren Schichten ueberzogen sind
DE1007125B (de) * 1953-08-04 1957-04-25 Mannesmann Kokerei Ag Kunststoff-Mehrfachrohr

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