DE111991C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE111991C DE111991C DENDAT111991D DE111991DA DE111991C DE 111991 C DE111991 C DE 111991C DE NDAT111991 D DENDAT111991 D DE NDAT111991D DE 111991D A DE111991D A DE 111991DA DE 111991 C DE111991 C DE 111991C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tub
- frame
- knot
- catching plates
- movement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 4
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 2
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D5/00—Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
- D21D5/02—Straining or screening the pulp
- D21D5/04—Flat screens
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher gebräuchlichen Vorrichtungen zum Reinigen des Ganzzeuges von leichteren
Unreinigkeiten ist die Einrichtung einestheils so getroffen, dafs dem das Zeug enthaltenden
Bottich, in welchem Knotenfangplatten befestigt sind, eine hin- und hergehende oder Rüttelbewegung
ertheilt wird, anderentheils geschieht diese Rüttelbewegung in verticaler Richtung.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Vorrichtung zum Reinigen des
Ganzzeuges, bei welcher der das Zeug enthaltende Bottich feststehend angeordnet ist,
während dem die Knotenfangplatten tragenden Rahmen, der mittelst Zapfen an dem Bottich
gelenkig befestigt ist, eine oscillirende Bewegung mitgetheilt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung, in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Fig. 4 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung.
Der auf dem Fundamente B und dem Gestell A befestigte Bottich A1 von rechteckiger,
kreisförmiger oder anderer Gestalt ist an seinem Umfange mit einem tiefen U-förmigen Ringkanäl
As versehen, dessen Innenwände den auf- und abschwingenden Boden A'2 des Bottichs
tragen. Der Boden A2 ist auf bekannte Weise mittelst Gewebestreifen E mit dem Bottiche
verbunden.
Der die Knotenfangplatten C tragende Rahmen D, dessen Seitenwände D1 sich unterhalb
der Fangplatten C fortsetzen und in den Ringkanal ^i3 ^hineinragen, wird mittelst Zapfen F
in auf dem Gestell A angeordneten Lagern in Schwebelage gehalten. Die Befestigung des
Siebrahmens D kann auch in anderer Weise erfolgen, jedoch mufs diese stets so ausgeführt
werden, dafs die hin- und herschwingende Bewegung des Siebrahmens D nicht gehindert
wird.
Der die Bewegung des Siebrahmens bewirkende Mechanismus ist zweckmäfsig aufserhalb
des Bottichs A1 angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform besteht der Bewegungsmechanismus
aus einer durch Riementrieb und Schneckengetriebe in Umdrehung gesetzten Welle / mit Daumenrad J, welches
gegen die Rollen K1 wirkt.. Diese sind auf der mit dem Rahmen D verbundenen Stange K
drehbar befestigt. Wird daher die Welle / in Umdrehung versetzt, so wird vermöge des
Daumenrades J der Stange K eine Auf- und Abwärtsbewegung ertheilt, wodurch der an
den Zapfen F gelenkig befestigte Siebrahmen eine hin- und herschwingende Bewegung erfährt.
Der Rahmen D ist an einem Ende mit einem aus biegsamem Material bestehenden Gehä'use
G für den Durchgang des guten Zeuges versehen, durch welches dieses nach dem Entleerungsraume
H abgeführt wird.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Das Zeug wird vom Sandfang in den Bottich A geführt und fliefst in den Ringkanal A^ um die in diesen hineinragenden Seitenwände D1 des Siebrahmens D herum nach der oberen Fläche des schwingenden Bottichbodens A'2. Von hier aus gelangt das gute Zeug infolge der hin- und herschwingenden Bewegung des Rahmens D, sowie der Pumpwirkung des Bottichbodens A2 durch die in den Knotenfangplatten vorgesehenen Schlitze hindurch nach dem Gehäuse G und dem Entleerungsraume H.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Das Zeug wird vom Sandfang in den Bottich A geführt und fliefst in den Ringkanal A^ um die in diesen hineinragenden Seitenwände D1 des Siebrahmens D herum nach der oberen Fläche des schwingenden Bottichbodens A'2. Von hier aus gelangt das gute Zeug infolge der hin- und herschwingenden Bewegung des Rahmens D, sowie der Pumpwirkung des Bottichbodens A2 durch die in den Knotenfangplatten vorgesehenen Schlitze hindurch nach dem Gehäuse G und dem Entleerungsraume H.
Der schwimmende Abfall kann nicht um die in den Kanal A3 des Bottichs herabhängenden
Seitenwä'nde des Rahmens D herum treten und also auf keine Weise die Knotenfangplatten C
erreichen, da beim Einführen des Zeuges in den Bottich das schwere Zeug sofort auf den
Boden des Kanals A3 sinken wird. Der Abfall wird durch Hähne, Ventile oder ähnliche Vorrichtungen
aus dem Bottich entfernt.
Die geringe Bewegung, welche dem Siebrahmen D mitgetheilt. wird, verhindert das
Festsetzen des guten Zeuges in dem Kanal As.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung kann auch in umgekehrter Weise erfolgen. Hierbei
wird das Zeug direct auf die Oberfläche der Knotenfangplatten C geführt und gelangt durch
die Schlitze der Fangplatten in den Ringkanal A3 und von hier aus nach dem Entleei ungsraume H.
Anstatt des in.Fig. 3 dargestellten schwingenden Bottichbodens A2 kann der Boden auch
fest mit dem Bottiche verbunden sein (Fig. 4).
Soll dem Siebrahmen aufser der hin- und herschwingenden Bewegung noch eine Rüttelbewegung
in senkrechter Richtung mitgetheilt werden, so wendet man die in Fig. 4 veranschaulichte
Ausführungsform an, in welcher die Rüttelbewegung mittelst auf der Welle N angeordneter
Klinkenräder M, welche auf in Büchsen O geführte, mit dem Rahmen D verbundene
Stangen L wirken.
Die hin- und herschwingende Bewegung findet in gewöhnlicher Weise mittelst der
Stange K statt. Jedoch ist in diesem Falle der Siebrahmen an den oberen Enden der
Stangen L gelenkig gelagert, wie auch aus Fig. 4 deutlich hervorgeht. Die Stangen K
sind so eingerichtet, dafs sie genug Federung besitzen, um die oscillirende Bewegung des
Rahmens aufrecht zu erhalten, wenn der durch die Klinkenräder .M und die Stangen L senkrecht
bewegte Siebrahmen seine Stellung ändert. Die im Vorstehenden beschriebene Ausführung
hat den ' Vortheil, dafs der Rahmen D sammt den Knotenfangplatten C zum Zwecke der
Reinigung oder zur Auswechselung der Fangplatten leicht aus dem Bottich entfernt werden
kann. Auch kann die schwingende Bottichbodenplatte, die bisher an der Rüttelbewegung
des Bottichs theilnehmen mufste, durch irgend eine der gewöhnlichen Antriebsvorrichtungen
in Thätigkeit gesetzt werden, ohne befürchten zu müssen, die den Boden mit dem Bottiche
verbindenden Gewebestreifen E allzusehr anzuspannen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Vorrichtung zum Reinigen von Papierganzzeug, dadurch gekennzeichnet, dafs der die Knotenfangplatten (C) tragende Rahmen (D) durch in seiner Mittelachse angeordnete Lagerzapfen (F) gelenkig mit dem Bottich .-(A1) verbunden ist und durch eine seitlich angreifende Stange (K) unter Vermittelung einer Daumenscheibe (J) in hin- und herschwingende Bewegung versetzt wird.Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Siebrahmen (D) mit sich unterhalb der Knotenfangplatten (C) fortsetzenden Seitenwänden (D1) versehen ist; welche in den U-förmigen Ringkanal (A3) des Bottichs ,My hineinragen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111991C true DE111991C (de) |
Family
ID=381685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111991D Active DE111991C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111991C (de) |
-
0
- DE DENDAT111991D patent/DE111991C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE111991C (de) | ||
| DE731224C (de) | Kegelbrecher | |
| DE170947C (de) | ||
| DE447500C (de) | Reinigungsvorrichtung mit Walzenbuersten fuer die Siebe von Reinigungs- und Sortiervorrichtungen fuer Getreide | |
| DE80404C (de) | ||
| DE831670C (de) | Tonraspler | |
| DE76252C (de) | Düngerstreumaschine mit verschiebbarem Kastenboden und Zerkleinerungswalzen in dem Ausfallschlote | |
| DE250215C (de) | ||
| AT92568B (de) | Buttermaschine. | |
| DE580036C (de) | Moersermuehle | |
| DE404300C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von gebrauchten Zinkdruckplatten | |
| DE174189C (de) | ||
| DE558564C (de) | Maschine zum Sieben von Borsten mittels einer mit OEffnungen versehenen Trommel | |
| DE13549C (de) | Waschmaschine | |
| DE164000C (de) | ||
| DE634713C (de) | Papierstoff-Hollaender mit einstellbarem Trog | |
| DE67495C (de) | Waschmaschine für Küchengeschirr | |
| AT111895B (de) | Maschine zum Einrammen von Pflastersteinen. | |
| DE84452C (de) | ||
| AT61767B (de) | Reinigungsvorrichtung mit endlosem Förderband. | |
| AT228175B (de) | Mischvorrichtung zum Mischen von pulverförmigen oder körnigen Stoffen wie auch von plastischen Materialien | |
| DE226752C (de) | ||
| AT64924B (de) | Auswasch- und Raffinier-Zylindersieb für Stärke. | |
| AT114885B (de) | Adressiermaschine. | |
| DE38189C (de) | Stetig wirkende Centrifugal-Filterpresse |