DE112008003473T5 - Industrieller Bogenfehler-Schaltungsunterbrecher und Verfahren zum Detektieren von Bogenbildungszuständen - Google Patents

Industrieller Bogenfehler-Schaltungsunterbrecher und Verfahren zum Detektieren von Bogenbildungszuständen Download PDF

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William E. Beatty
Douglas J. Carolan
Xin Zhou
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/0007Details of emergency protective circuit arrangements concerning the detecting means
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection

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Abstract

Ein Schalter (2), der Folgendes aufweist:
eine Anzahl von Polen, wobei jeder der Anzahl von Polen ein Paar von trennbaren Kontakten (4A, 4B, 4C) aufweist;
einen Betriebsmechanismus (6) aufgebaut zur Öffnung und Schließung des Paares von trennbaren Kontakten für die erwähnte Anzahl von Polen;
einen mit dem Betriebsmechanismus zusammenarbeitenden Auslösemechanismus (76) um die erwähnte Anzahl von Polen zur Öffnung auszulösen, wobei der Auslösemechanismus einen Prozessor (14) aufweist und ferner für jeden Pol der erwähnten Anzahl von Polen Folgendes aufweist:
einen ersten Stromsensor (8A, 8B, 8C) aufgebaut zur Abfühlung des, der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten eines entsprechenden Pols der Anzahl von Polen fließenden Stroms,
eine Anzahl von zweiten Stromsensoren (50, 51, 52) strukturiert zur Abfühlung einer Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen von dem Strom, der durch das Paar von trennbaren Kontakten des entsprechenden einen Pols der erwähnten Anzahl von Polen fließt,
eine Anzahl von...

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Schalter und insbesondere auf Bogenfehlerschalter. Die Erfindung bezieht sich auch auf Verfahren zum Detektieren von Bogenbildungszuständen.
  • Hintergrundinformation
  • Wartungspersonal muss oftmals an unter Spannung stehenden elektrischen Niederspannungsleistungsschaltungen arbeiten, beispielsweise dann, wenn Schalter getestet werden. Die Schaltungsunterbrecher oder Schalter besitzen Auslösefunktionen, die derart ausgelegt sind, dass die Leistungsschaltungen gegenüber Überlastungen und Überströmen geschützt sind. Diese Auslösefunktionen umfassen typischerweise eine verzögerte Auslösefunktion, die es gestattet, dass stromabwärts gelegene Schalter näher am Fehler als erstes ansprechen, um die Unterbrechung der Leistungsversorgung auf diesen Kreis zu beschränken. Die verzögerte Auslösefunktion gestattet auch zeitweise Überlastungen wie solche, die mit dem Startstrom von relativ großen Motoren in Verbindung stehen.
  • Die Koordination zwischen Schaltern kann dadurch verbessert werden, dass das sogenannte Zonenverriegeln (zone interlocking) vorgesehen wird, bei dem ein Schalter, der niedriger in der Protektions- oder Schutzhierarchie angeordnet ist, ein Signal dann aussendet, wenn ein Fehler in einem stromaufwärts gelegenen Schalter auftritt, um zeitweise den Betrieb des letztgenannten Schalters zu blockieren, was dem stromabwärts gelegenen Schalter Zeit zum Ansprechen gibt. Das Nicht-Vorhandensein eines Zonenverriegelungssignals von dem stromabwärts gelegenen Schalter zeigt an, dass der Fehler oberhalb dieses Schalters liegt, wodurch gestattet wird, dass der stromaufwärts gelegene Schalter relativ schneller anspricht als dann wenn sein Betrieb temporär blockiert wäre.
  • Oftmals hat ein Leistungsschalter auch eine augenblickliche Auslösefunktion (instantaneous trip function), die ohne Verzögerung anspricht auf relativ hohe Ströme wie beispielsweise diejenigen, die mit einem Kurzschluss in Verbindung stehen. Diese Schalter können eine Erdfehlerauslösefunktion (ground fault trip function) besitzen, die typischerweise auch eine Verzögerungszeit umfasst.
  • Wartungs- und Testpersonal kann dann lebenden, das heißt unter Spannung stehenden Anschlüssen ausgesetzt werden, wenn an erregten Schaltern bzw. Schaltgetrieben gearbeitet wird oder dann, wenn daran Messungen vorgenommen werden. Das Potenzial, das ein Bogenblitz sich aus einem zufälligen Fehler entwickelt, macht es erforderlich, dass dieses Personal Schutzkleidung trägt.
  • U.S Patent 7,203,040 offenbart einen Bogenreduktions-Wartungsschalter (arc reduction maintenance switch = ARMS) zur Reduktion der Bogenblitzenergie und zur Reduktion der Stärke der Bogenblitzaussetzung. Spezielle Auslösefunktionen werden manuell mit einer Wartungsauslösefunktion übersteuert, welche im Fall des Auftretens eines Fehlers die Bogenenergie reduziert. Die manuell eingeschaltete und ausgeschaltete Wartungsauslösefunktion reduziert die ”pickup”-Ströme der spezifizierten Auslösefunktionen und/oder reduziert oder eliminiert die Zeitverzögerungen von spezifizierten bzw. bestimmten Auslösefunktionen. Beispielsweise wird die augenblickliche Auslösung von dem zehnfachen auf den zweifachen Nennstrom reduziert, die Kurzverzögerungsaufnahme oder ”Short delay pick up” wird von dem 8-fachen auf das 1,5-fache des Nennstroms reduziert und die Kurzzeitverzögerung wird von 0,5 Sekunden auf 0,050 Sekunden (praktisch keine Zeitverzögerung) reduziert, der (Geräteschutz-)Erdfehler-pickup-(ground fault pickup current-)Strom wird von dem 0,5-fachen auf das 0,2-fache des Nennstroms reduziert und die Erdfehlerzeitverzögerung (ground fault time delay) wird von 0,5 Sekunden auf 0,050 Sekunden (im Wesentlichen keine Zeitverzögerung) reduziert. Ein weiteres Beispiel ist das folgende: Die augenblickliche Auslösung bzw. ”trip” wird von dem zehnfachen auf das vierfache des Nennstroms reduziert, die Kurzverzögerungsaufnahme bzw. der ”short delay pickup” wird von dem 8-fachen auf das 3-fache des Nennstroms reduziert, die Kurzzeitverzögerung von 0,5 Sekunden wird auf 0,050 Sekunden (im Wesentlichen keine Zeitverzögerung) reduziert und der (Geräteschutz-)Erdfehler-”pickup” bzw. -Aufnahmestrom wird von dem 0,5-fachen auf das 0,2fache des Nennstroms reduziert und schließlich wird die Erdungsfehlerzeitverzögerung (ground fault time delay) von 0,5 Sekunden auf 0,050 Sekunden (im Wesentlichen keine Zeitverzögerung) reduziert.
  • Der ARMS reduziert die Bogenblitzenergie durch Absenken des Auslöseniveaus (trip level) eines Fehlers und ist begrenzt auf Fehlerniveaus oder Ausfallpegel (fault levels), die höher liegen als das ”frame rating” eines Schalters mit gespritztem Gehäuse. Der ARMS detektiert keine Bogenzustände bei Fehlerniveaus und dem ”frame rating”. Er muss auch, wenn erforderlich, aufgebaut werden und nach dem der Service vollendet ist, abgebaut werden.
  • Erdungsfehler bzw. ground faults (wie beispielsweise Bogenblitze) oder die meisten parallelen Bogenausfälle sind Kurzschlussereignisse, die konventionelle industrielle Schalter detektieren und unterbrechen können. Solche Schalter können aber zu langsam auslösen, und zwar weil der Schalter in einigen Fällen der Anforderung bzw. dem Erfordernis Widerstand entgegensetzt.
  • Das ist der Grund, warum der ARMS aufgebaut bzw. ”armed” werden muss oder warum der Auslösepegel abgesenkt werden muss, während der Service durchgeführt wird, um so zu ermöglichen, dass der Schalter schneller auslöst und den Fehler schneller unterbricht.
  • In industriellen Anwendungen können Fehlerschalterunterbrecher (arc fault circuit interrupters = AFCI's) zu schnell bei einer ”Bogenbildung” auslösen, die sich während einer Schaltung eines konventionellen Schalters ergibt, was bis zu einem vollen Zyklus oder ähnlichem gehen kann.
  • Es gibt die Gelegenheit Bogenfehlerschalter zu verbessern.
  • Darüber hinaus gibt es Raum für die Verbesserung der Verfahren zum Detektieren von Bogenbildungszuständen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Diese Notwendigkeiten und andere erfüllen die Ausführungsbeispiele der Erfindung, die die Identifikation und die Auflösung von sowohl relativ niedrigen als auch hohen Strombogenzuständen behandeln wie beispielsweise bei losen Verbindungen, Bogenbildung zur Erde, Phase-zu-Phase-Bogenbildung, Materialzusammenbruch (tracking) und Bogenbildung in Beziehung stehend mit dem Systembefinden. Ein Schalter fühlt Hochfrequenzstromsignale ab, die mit der Bogenbildung assoziiert sind, um einen Bogenfehler oder einen Bogenblitz zu detektieren und den Schaltungsunterbrecher (circuit interrupter) auszulösen. Dieser detektiert somit Bogenzustände bei verschiedenen Stromniveaus oder -pegeln und muss nicht aufgebaut (armed) oder ”entwaffnet” bzw. abgebaut (disarmed) werden. Der Schalterunterbrecher kann bei vielen industriellen Systemspannungsanwendungsfällen eingesetzt werden.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Schaltungsunterbrecher Folgendes auf:
    Eine Anzahl von Polen, wobei jeder Pol der Anzahl von Polen ein Paar trennbarer Kontakte aufweist; einen Betriebsmechanismus strukturiert zur Öffnung und Schließung eines Paares der trennbaren Kontakte für die Anzahl von Polen; und einen Auslösemechanismus, der mit dem Betriebsmechanismus zusammenarbeitet, um die Anzahl von Polen zur Öffnung auszulösen, wobei der Auslösemechanismus einen Prozessor aufweist und ferner für jeden Pol der Anzahl von Polen Folgendes vorgesehen ist: einen ersten Stromsensor strukturiert zum Abfühlen des durch das Paar von trennbaren Kontakten eines entsprechenden Pols der Anzahl von Polen fließenden Stroms;
    eine Anzahl von zweiten Stromsensoren strukturiert zum Abfühlen einer Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen von dem Strom, der durch das Paar von trennbaren Kontakten des entsprechenden einen der Anzahl von Polen fließt, eine Anzahl von Bandpassfiltern, wobei jedes der Bandpassfilter einen Eingang zum Empfang von einem der Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen sowie einen Ausgang aufweist,
    eine Anzahl von Spitzendetektoren, deren jeder einen Eingang aufweist zum Empfang der Ausgangsgröße eines entsprechenden Bandpassfilters der Anzahl von Bandpassfiltern, wobei ferner ein Ausgang vorgesehen ist, und
    eine Anzahl von umhüllenden Detektoren, wobei jeder dieser Anzahl von umhüllenden Detektoren einen Eingang aufweist, und zwar zum Empfang der Ausgangsgröße eines entsprechenden Bandpassfilters der Anzahl von Bandpassfiltern, und ferner mit einem Ausgang;
    wobei der Prozessor strukturiert ist, um Folgendes auszuführen:
    Zählen eines Zählerstandes von
    Auftritten bzw. Auftrittsfällen (occurences) der Ausgangsgröße von jeder der Anzahl von umhüllenden Detektoren, die einen der ersten vorbestimmten Wert übersteigt,
    Aufrechterhaltung einer Anzahl von temporären Werten (temporary values) entsprechend dem Ausgang jeder der Anzahl von Spitzendetektoren,
    Bestimmen einer Bogenfehlerauslösezeit (arc fault trip time) als eine Funktion des abgefühlten Stroms, der durch das Paar von trennbaren Kontakten der Anzahl von Polen fließt,
    Bestimmen, ob die Ausgangsgröße von irgendeinem der Anzahl von Spitzendetektoren größer ist als ein zweiter vorbestimmter Wert und, wenn dies so ist, darauf ansprechend Erhöhen eines entsprechenden Wertes einer Anzahl von temporären Werten durch einen dritten vorbestimmten Wert und, wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern des entsprechenden einen der Anzahl von temporären Werten durch einen vierten vorbestimmten Wert,
    Bestimmen, ob eine vorbestimmte Funktion der Anzahl von temporären Werten größer ist als ein fünfter vorbestimmte Wert und, wenn dies der Fall ist, Hinzuaddieren für jeden Spitzendetektor der Anzahl von Spitzendetektoren des entsprechenden einen Wertes der Anzahl von temporären Werten zu einem Akkumulator und, wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern des Akkumulators um einen sechsten vorbestimmten Wert und Bewirken, dass der Betriebsmechanismus die Anzahl der Pole in die Öffnungsstellung auslöst, wenn Folgendes vorliegt: (a) eine Differenz zwischen dem Zählerstand entsprechend dem laufenden Halbzyklus der Halbzyklen mit einer Polarität und dem Zähler entsprechend dem unmittelbar vorhergehenden Halbzyklus der Halbzyklen, mit der gleichen Polarität ist mindestens 2, (b) der Akkumulator ist größer als der siebte vorbestimmte Wert und (c) die Bogenfehlerauslösezeit ist erreicht.
  • Der Prozessor kann ferner derart aufgebaut sein, dass er die Fehlerauslösezeit zurücksetzt und zwar entweder wenn: (1)(a) die erwähnte Differenz nicht mindestens zwei ist, oder der erwähnte Akkumulator nicht größer als der siebte vorbestimmte Wert ist, oder die Bogenfehlerauslösezeit noch nicht erreicht ist, und (b) der Akkumulator kleiner als oder gleich einem achten vorbestimmten Wert ist; oder (2)(a) die erwähnte Differenz nicht mindestens zwei oder der erwähnte Akkumulator nicht größer als der siebte vorbestimmte Wert ist, und (b) die Bogenfehlerauslösezeit erreicht ist.
  • Der durch das Paar von trennbaren Kontakten des entsprechenden einen der Anzahl von Polen fließende Strom kann ein Wechselstrom sein, einschließlich eine Vielzahl von Halbzyklen; der Prozessor kann ferner strukturiert sein zur Eingabe für jeden Halbzyklus der Halbzyklen einer Vielzahl von Tastwerten (samples) von jedem der Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen; und der Prozessor kann ferner strukturiert sein zum Sammeln von sämtlichen Tastwerten bzw. Proben bevor für jeden Spitzendetektor aus der Anzahl von Spitzendetektoren bestimmt wird, ob der entsprechende eine Temporärwert (temporare value) der Anzahl von Temporärwerten größer ist als der fünfte vorbestimmte Wert.
  • Die Anzahl der Hochfrequenzstromsignale kann eine Vielzahl von Hochfrequenzstromsignalen sein; die Anzahl der Bandpassfilter kann eine Vielzahl von Bandpassfiltern sein; die Anzahl der Spitzendetektoren kann eine Vielzahl von Spitzendetektoren sein; die Anzahl von umhüllenden Detektoren kann eine Vielzahl von umhüllenden Detektoren sein; der Prozessor kann eine Vielzahl von Komparatoren oder Vergleichsschaltungen aufweisen, ein ODER-Gatter und einen Zähler, wobei jede der Vergleichsschaltungen der Anzahl von Vergleichsschaltungen einen Ausgang bzw. eine Ausgangsgröße besitzt strukturiert zur Anzeige, wenn die Ausgangsgröße eines der umhüllenden Detektoren größer ist als der erste vorbestimmte Wert, wobei das ODER-Gatter eine Ausgangsgröße besitzt, strukturiert zum Vorsehen einer logischen ODER-Funktion von der Ausgangsgröße jedes Komparators, wobei der Zähler strukturiert ist, um Auftritte oder occurences vom Ausgang des ODER-Gatters zu zählen.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Detektieren von Bogenbildungszuständen, wobei Folgendes vorgesehen ist: Abfühlen des durch eine Leistungsschaltung fließenden Stromes; Abfühlen einer Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen von dem fließenden Strom;
    Bandpassfilterung jedes der Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen und Liefern einer Anzahl von entsprechenden bandpassgefilterten Signalen; Detektieren einer Anzahl von Spitzensignalen aus der Anzahl von entsprechenden bandpassgefilterten Signalen; Detektieren einer Anzahl von Umhüllenden aus der Anzahl von entsprechenden bandpassgefilterten Signalen;
    Zählen eines Zählerstandes des Auftretens der Anzahl von Umhüllenden die einen ersten vorbestimmten Wert übersteigen;
    Aufrechterhaltung einer Anzahl von temporären Werten entsprechend der Anzahl von Spitzensignalen;
    Bestimmen einer Bogenfehlerausfallzeit als eine Funktion des abgefühlten Stromflusses;
    Bestimmen, ob eines der Anzahl von Spitzensignalen größer ist als ein zweiter vorbestimmter Wert und, wenn dies der Fall ist, darauf ansprechende Erhöhung eines entsprechenden Wertes einer Anzahl von temporären Werten durch einen dritten vorbestimmten Wert und, wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern des entsprechenden einen temporären Werts der Anzahl von temporären Werten durch einen vierten vorbestimmten Wert;
    Bestimmen, ob eine vorbestimmte Funktion der Anzahl von temporären Werten größer ist als ein Fünftel vorbestimmter Werte und, wenn dies so ist, Hinzuaddieren der Anzahl von temporären Werten zu einem Akkumulator, und wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern des Akkumulators um einen sechsten vorbestimmten Wert; und
    Auslösen zur Öffnungsstellung bzw. Öffnen der Leistungsschaltung dann, wenn: (a) eine Differenz zwischen dem Zählerstand entsprechend dem laufenden Halbzyklus der Halbzyklen einer Polarität und dem Zählerstand entsprechend dem unmittelbar vorhergehenden Halbzyklus der Halbzyklen mit der gleichen Polarität mindestens zwei ist, (b) der Akkumulator größer als ein siebtel des vorbestimmten Wertes ist und (c) die Bogenfehlerauslösezeit erreicht ist.
  • Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht einen Schaltungsunterbrecher vor, der Folgendes aufweist: trennbare Kontakte; einen Betriebsmechanismus strukturiert zum Öffnen und Schließen der trennbare Kontakte; und einen Auslösemechanismus, der mit dem Betriebsmechanismus zusammenarbeitet, um die trennbaren Kontakte zur Öffnung bzw. in einen Öffnungszustand auszulösen, wobei der Auslösemechanismus Folgendes aufweist:
    einen Prozessor,
    einen ersten Stromsensor strukturiert zum Abfühlen des Stromes, der durch die trennbaren Kontakte fließt,
    eine Anzahl von zweiten Stromsensoren, strukturiert zum Abfühlen einer Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen aus den Strom, der durch die trennbaren Kontakte fließt,
    eine Anzahl von Bandpassfiltern, wobei jeder der Anzahl von Bandpassfiltern einen Eingang aufweist, der eines der Anzahl von Hochfrequenzsignalen empfängt und mit einem Ausgang,
    eine Anzahl von Spitzendetektoren, wobei jeder der Spitzendetektoren aus der Anzahl von Spitzendetektoren einen Eingang besitzt zum Empfangen der Ausgangsgröße eines entsprechenden Bandpassfilters aus der Anzahl von Bandpassfiltern, wobei der eine Spitzendetektor ferner einen Ausgang besitzt, und eine Anzahl von umhüllenden Detektoren, wobei jeder Umhüllendetektor aus der Anzahl von Umhüllendetektoren einen Eingang besitzt zum Empfangen der Ausgangsgröße eines entsprechenden Bandpassfilters aus der Anzahl von Bandpassfiltern und einen Ausgang,
    wobei der Prozessor strukturiert ist, um Folgendes auszuführen: Zählen eines Zählerstandes von Auftrittsereignissen der Ausgangsgröße von jeden der Anzahl von umhüllenden Detektoren, und zwar einen ersten vorbestimmten Wert überschreitend,
    Aufrechterhalten einer Anzahl von temporären Werten entsprechend der Ausgangsgröße jeder der Anzahl von Spitzendetektoren,
    Bestimmen einer Bogenfehlerausfallzeit als eine Funktion des abgefühlten Stromes der durch das Paar von trennbaren Kontakten für die Anzahl von Polen fließt,
    Bestimmen, ob die Ausgangsgröße irgendeines der Spitzendetektoren der Anzahl von Spitzendetektoren größer ist als ein zweiter vorbestimmter Wert, und wenn dies der Fall ist darauf ansprechendes Erhöhen eines entsprechenden Temporärwerts aus der Anzahl von Temporärwerten (temporary values) durch einen dritten vorbestimmten Wert, und wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern eines entsprechenden Temporärwerts aus der Anzahl von Temporärwerten um einen vierten vorbestimmten Wert,
    Bestimmen, ob eine vorbestimmte Funktion der Anzahl von Temporärwerten größer ist als ein fünfter vorbestimmter Wert, und wenn dies der Fall ist, Hinzuaddieren, für jeden Spitzendetektor aus der Anzahl von Spitzendetektoren, eines Temporärwerts aus der Anzahl von Temporärwerten zu einem Akkumulator, und wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern des Akkumulators um einen sechsten vorbestimmten Wert, und
    Bewirken, dass der Betriebsmechanismus ausgelöst wird, um die trennbaren Kontakte zu öffnen, und zwar dann, wenn: (a) eine Differenz zwischen dem Zählerstand entsprechend dem laufenden einen der Halbzyklen mit einer Polarität und dem Zählerstand entsprechend dem unmittelbar vorhergehenden Halbzyklus der Halbzyklen der gleichen Polarität mindestens zwei ist; (b) der Akkumulator größer ist als eine siebter vorbestimmter Wert und (c) die Bogenfehlerauslösezeit erreicht ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ein volles Verständnis der Erfindung ergibt sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele, die in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben werden; in der Zeichnung zeigt:
  • 1A1B ein Blockdiagramm eines Schaltungsunterbrechers oder Schalters gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung.
  • 2 ein Flussdiagramm einer Routine zur Koordination einer augenblicklichen Auslösefunktion, der Hochfrequenzauslösefunktion, der Standardauslösekurvenfunktion und der Erdfehlerauslösefunktion des Schalters 1A1B.
  • 3A3C ein Einflussdiagramm der Hochfrequenzauslösefunktionsroutine des Schalters der 1A1B.
  • 4 eine Darstellung des Stroms abhängig von der Zeit für eine Hochfrequenzauslösefunktion und die Standardauslösekurvenfunktion des Schalters der 1A1B.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele:
  • Der Ausdruck ”Prozessor” wie er hier verwendet wird, bezieht sich auf Folgendes:
    eine programmierbare, analoge und/oder digitale Vorrichtung, die Daten speichern, entnehmen und verarbeiten kann; einen Computer; eine Workstation; einen Personal Computer; einen Mikroprozessor; einen Mikrokontroller; einen Mikrocomputer; eine zentrale Verarbeitungseinheit (central processing unit);
    einen Mainframe-Computer; einen Minicomputer; einen Server; einen Networkprozessor oder irgendeine andere geeignete Verarbeitungsvorrichtung.
  • Der Ausdruck ”Anzahl” oder ”Nummer” bedeutet eine ganze Zahl größer als 1 (das heißt eine Vielzahl).
  • Der Ausdruck ”Stromsensor” bezieht sich auf einen Stromtransformator oder irgendeinen anderen geeigneten Sensor zum Abfühlen von Strom, der durch einen Leiter fließt.
  • Die Erfindung wird zusammen mit einem dreipoligen industriellen Bogenfehlerschalter oder Schaltungsunterbrecher für ein Dreiphasensystem beschrieben, obwohl die Erfindung auch auf einen großen Bereich von Bogenfehlerschaltungsunterbrechern sich bezieht und zwar mit irgendeiner Anzahl von Polen für Systeme mit irgendeiner Anzahl von entsprechenden Phasen.
  • Unter Bezugnahme der 1A1B sei Folgendes bemerkt. Ein dreipoliger Schaltungsunterbrecher (Schalter) wie beispielsweise ein industrieller Bogenfehlerschaltungsunterbrecher (Bogenfehlerschalter) 2 weist ein Paar von trennbaren Kontakten 4A, 4B, 4C auf sowie einen Betriebsmechanismus (OPERATING MECHAMISM) 6, der strukturiert ist zum Öffnen und Schließen der trennbaren Kontakte 4A, 4B, 4C und Sensoren 8A, 8B und 8C sind strukturiert zum Abfühlen des Stroms, der durch die entsprechenden trennbaren Kontakte 4A, 4B, 4C zwischen Dreiphasenleitungsanschlüssen 10 und Dreiphasenlastanschlüssen 12 fließt. Der Schalter 2 weist auch einen Prozessor auf wie beispielsweise einen der folgenden: Mikrocomputer (μC) 14 (beispielsweise ohne Einschränkung, einen Microchip PIC16F685 Microcontroller auf den Markt gebracht durch Microchip Technology Incorporated of Chandler, Arizona), zusammenarbeitend mit den Sensoren 8A, 8B, 8C und dem Betriebsmechanismus 6, um die trennbaren Kontakte 4A, 4B, 4C in den Öffnungszustand auszulösen (trip open), und eine Leistungsversorgung 16 strukturiert mindestens zur Leistungsversorgung des μC 14. Die Leistungsversorgung 16 ist beispielsweise eine Wechselstrom-zu-Gleichstrom(AC/DC)-Leistungsversorgung, die beispielsweise neutral vom Knoten 27 und Leistung vom Knoten 28 liefert. Die Leistungsversorgung 16 definiert einen Netzanschluss (common) 22 von einem der beiden Knoten 27, 28. Eine analoge Abfühlsensorschaltung 24 besitzt sechs Eingänge für die drei Sensoren 8A, 8B, 8C. Die AC/DC-Leistungsversorgung 16 liefert eine gehaltene Gleichspannung 20 und das Netz 22 an den μC 14 und versorgt, wenn erforderlich, beispielsweise die analoge Abfühl- oder Sensorschaltung 24.
  • Die analoge Sensorschaltung (ANALOG SENSING CIRCUIT) 24 empfängt Eingangsgrößen von den Knoten 27, 28 und sechs Ausgangsgrößen von den Sensoren 8A, 8B, 8C, aus denen die drei Ströme, die durch diese Sensoren 8A, 8B, 8C fließen, bestimmt wird. Verschiedene Eingangsspannungssignale 29 von, beispielsweise der analogen Sensorschaltung 24, werden durch einen Mehrkanal Analog-zu-Digitalumwandler (ADC) 30 des μC 14 eingegeben und werden in entsprechende Digitalwerte zur Eingabe durch den μP 32 umgewandelt. Der μP 32 umfasst Routinen 34, 100, was erläutert werden wird.
  • Ansprechend auf eine oder mehrere Zustände bzw. Bedingungen, abgefühlt von den ADC-Eingangsspannungssignalen 29, erzeugt der μP 32 ein Auslösesignal 36, das durch den μC 14 zum Ausgang 38 läuft und die SCR 40 einschaltet. Die SCR 40 ihrerseits erregt einen Auslöseelektromagneten oder Solenoiden 42 und betätigt dadurch den Betriebsmechanismus 6, um die trennbaren Kontakte 4 ansprechend darauf zu öffnen (in die Öffnungsführung auszulösen) und zwar ansprechend beispielsweise auf eine Überspannung, einen Bogenfehler oder einen anderen Auslösezustand. Der Auslöseelektromagnet 42 ist somit ein Auslöseaktuator oder -betätiger, der mit dem μP 32 zusammenarbeitet und auch mit dem Betriebsmechanismus 6 um die trennbaren Kontakte 4 zu öffnen, das heißt in den Öffnungszustand auszulösen, und zwar ansprechend auf einen der unterschiedlichen Auslösezustände, detektiert durch den μP 32. Ein Widerstand 44 in Serie mit der Spule des Elektromagneten 42, begrenzt den Spulenstrom und ein Kondensator 46 schützt das Gate des SCR 40 gegenüber Spannungsspitzen und falschen Auslösevorgängen infolge Rauschens.
  • Hochfrequenzisolatoren (HFI's) 48A, 48B, 48C sind vorzugsweise elektrisch zwischen die trennbaren Kontakte 4A, 4B, 4C bzw. Sensoren 8A, 8B, 8C geschaltet. Die HFI's 48A, 48B, 48C trennen oder isolieren die Hochfrequenzsignale erzeugt stromabwärts gegenüber dem Isolator von dem Weg nach oben vom Isolator her und isolieren oder trennen die Hochfrequenzsignale erzeugt stromaufwärts vom Isolator gegenüber einem Hinunterlaufen bezüglich des Isolators.
  • In diesem Beispiel sind für jede Phase vier Stromsensoren gezeigt. Beispielsweise sind für die Phase A, Sensor 8A und drei Hochfrequenz(HF)Stromtransformatoren (CT's) 50, 51, 52 gezeigt, obwohl auch ein, zwei, drei, vier oder mehr HF-Stromsensoren verwendet werden können. Somit gilbt für diese Phase Folgendes: ein Stromsensor kann die analoge Abfühlschaltung 24 und die drei Bandpassfilter 54, 55, 56 speisen. Als ein weiteres Beispiel sei genannt: Die drei HF-CT's 50, 51, 52 messen nicht nur die drei HF-Stromsignale von dem abgefühlten Strom, sondern messen auch das Leistungsfrequenzsignal vom abgefühlten Strom. Die Beispiels-HF CT's 50, 51, 52 fühlen di/dt ab und ihre Ausgänge oder Ausgangsgrößen werden über eine endliche Zeitperiode integriert, um das Stromsignal zu erhalten. Die drei beispielhaften HF CT's werden verwendet, um die Ausgangsgrößen in den gewünschten Frequenzbereichen zu optimieren damit eine signifikante Verstärkung der HF CT's-Ausgangsgrößen vermieden wird.
  • Die Ausgangsgrößen oder Ausgänge der HF CT's 50, 51, 52 werden beispielsweise in Schmalbandfilter 54, 55, 56 eingegeben. Ein nicht einschränkendes Beispiel des ersten Bereichs der Frequenzen des ersten (f1) Filters 54 beträgt ungefähr 80 kHz +/–10 kHz (Mittenfrequenz zu Bandbreitenverhältnis Q von ungefähr 8); ein nicht einschränkendes Beispiel des zweiten Frequenzbereichs des zweiten (f2) Filters 55 ist ungefähr 600 kHz +/–75 kHz (Q von ungefähr 8); ein nicht einschränkendes Beispiel des letzten Bereiches von Frequenzen des letzten (fn) Filters 56 bedeckt ungefähr 1,6 MHz +/–200 kHz (Q ist ungefähr 8). Vorzugsweise besitzt jedes der Filter 54, 55, 56 ein Mittenfrequenz-zu-Bandbreite-Verhältnis (Q), welches größer ist als ungefähr 5. Die Filter 54, 55, 56 für die HF-Stromsignale gestatten die Detektion von Bogenbildungszuständen und die Unterscheidung eines Bogenfehlers von einem normalen Bogenbildungszustand assoziiert mit normalem Schalten.
  • Die Ausgangsgrößen der Filter 54, 55, 56 werden durch Spitzendetektoren 58, 59, 60 beziehungsweise durch Umhüllendendetektoren 32, 33, 34 eingegeben. Ausgangsgrößen der Spitzendetektoren 58, 59, 60 werden durch entsprechende Eingangskanäle 239, 235, 237 der ADC 30 eingegeben. Die Ausgangsgrößen der Umhüllendendetektoren 62, 63, 64 werden durch die negativen Eingänge der jeweiligen Komparatoren 66, 67, 68 eingegeben. Diese Komparatoren 66, 67, 68 verwenden entsprechende Referenzen REFA, REFB, REFC an ihren positiven Eingängen. Die Ausgangsgrößen der Komparatoren 66, 67, 68 werden durch ein verdrahtetes ODER 70 eingegeben und werden auch durch einen Zähler (TMR1) 74 des μP 32 eingegeben. Jeder der Komparatoren umfasst einen Ausgang strukturiert zur Anzeige, wann die Ausgangsgröße eines entsprechenden Detektors der Umhüllendendetektoren 62, 64, 66 größer ist als der entsprechende vorbestimmte Wert (REFA, REFB, REFC). Das verdrahtete ODER 70 ist strukturiert zur Lieferung einer logischen ODER-Funktion von dem Ausgang jedes der Komparatoren 66, 67, 68. Der Zähler 74 ist strukturiert um hoch-zu-niedrig Auftritte von dem verdrahteten ODER 70 zu zählen. Der μP 32 weist auch eine Zeitsteuervorrichtung (timer; TMR0) 72 auf, was noch diskutiert wird.
  • Obwohl drei exemplarische Sätze von HF CT's 50, 51, 52, Schmalbandfiltern 54, 55, 56, Spitzendetektoren 58, 59, 60, Umhüllendendetektoren 62, 63, 64 und Komparatoren 66, 67, 68 gezeigt sind, kann irgendeine geeignete Anzahl von solchen Sätzen verwendet werden. Wenn eine Vielzahl (beispielsweise zwei oder mehr) von solchen Sätzen verwendet werden, so ist die Vielzahl der relativ schmalen Hochfrequenzbänder der korrespondierenden Bandpassfilter (beispielsweise zwei oder mehr von 54, 55, 56) vollständig getrennt und überlappt sich nicht. Auch gilt Folgendes: die Vielzahl der relativ schmalen Bänder von hohen Frequenzen muss weit genug getrennt werden, damit sie nicht Information duplizieren und auch Hochfrequenzinformation liefern erzeugt durch Bogen in verschiedenen elektrischen Schaltungen. Die Hochfrequenzstromsignale, die durch die entsprechenden ADC-Kanäle 239, 235, 237 eingegeben werden, werden verwendet, um Bogenfehler zu detektieren. Die Vielzahl der Frequenzbänder ist voneinander hinreichend getrennt, um die Hochfrequenzsignaturen erzeugt durch Bogen basierend auf der Hochfrequenzstromsignalspitzendetektion einzufangen. Dies berücksichtigt das Hochfrequenzsignaturrauschen erzeugt durch den Bogen, während Signalrauschen erzeugt durch die Last (nicht gezeigt, aber elektrisch verbunden mit den Beispielsanschlüssen 12 und 26) in gewissen Frequenzbändern eliminiert wird und auch der Einfluss überwunden wird, der hervorgerufen wird durch die Signalstärkedämpfung infolge von Lasten mit kapazitiver Impedanz in der Schaltung wie beispielsweise EMI-Filter (beispielsweise ohne Einschränkung, Corcom® Filter) (nicht gezeigt).
  • Die Filter 54, 55, 56 können entsprechende Frequenzbänder (Bereiche) abdecken, wobei jedes Band einen unterschiedlichen Mittelpunkt besitzt, der größer ist als oder gleich ungefähr 10 kHz und der kleiner ist oder gleich ungefähr 20 MHz. Die Ausgangsgrößen dieser relativ schmalen Bandpassfilter 54, 55, 56 der entsprechenden Hochfrequenz (detektiert durch die entsprechenden Umhüllendendetektoren) werden ge ”ODER” ed (einer Oderverknüpfung unterworfen) und zwar durch das verdrahtete ODER 70. Der erste Umhüllendendetektor 62 arbeitet mit dem ersten Filter 54 zusammen, um eine Vielzahl von ersten Auftritten von demjenigen ersten Pass- oder Durchgangsband zu detektieren, welches innerhalb eines ersten vorbestimmten Bereichs von Größen (beispielsweise ohne Einschränkung, ungefähr 2,652 V und höher; irgendein geeigneter Wert liegt). Der zweite Umhüllendendetektor 63 arbeitet mit dem zweiten Filter 55 zusammen, um eine Vielzahl von zweiten Auftritten von diesem zweiten Pass- oder Durchgangsband zu detektieren, welches innerhalb eines zweiten vorbestimmten Bereichs von Größen liegt (beispielsweise ohne Einschränkung, ungefähr 2,756 V und höher; irgendein geeigneter Wert). Der dritte umhüllendedetektor 64 arbeitet mit dem dritten Filter 56 zusammen, um eine Vielzahl von dritten Auftritten von diesem dritten Pass- oder Durchgangsband zu detektieren, welches in einem dritten vorbestimmten Bereich von Größen liegt (beispielsweise ohne Einschränkungen ungefähr 2,756 V und höher; irgendein geeigneter Wert).
  • Ein Auslösemechanismus oder eine Auslöseeinheit wie beispielsweise eine geeignete Auslösetripschaltung 76 arbeitet mit dem Betriebsmechanismus 6 zusammen, um die trennbaren Kontakte 4A, 4B, 4C der drei Beispielspole in die Öffnungsstellung auszulösen. Die Auslöseschaltung 76 weist den μC 14 auf, ferner die Sensoren 8A, 8B, 8C, die HF CT's 50, 51, 52, die Filter 54, 55, 56, die Spitzendetektoren 58, 59, 60, die Sensoren 8A, 8B, 8C, die HF CT's 50, 51, 52, die Filter 54, 55, 56, die Spitzendetektoren 58, 59, 60, die Umhüllendendetektoren 62, 63, 64, die Komparatoren 66, 67, 68, das verdrahtete ODER 70 und den Auslöseelektromagneten 42.
  • Unter Bezugnahme auf 2 sei Folgendes ausgeführt: Die Routine 100 koordiniert eine augenblickliche Auslösefunktion, die Hochfrequenzauslösefunktionsroutine 34 (3A3C), eine Standardauslösekurvenfunktion und eine Erdungsfehlerauslösefunktion des Schalters 2 der 1A1B. Die Routine 100 läuft mindestens einmal während jedes Leitungszyklus. Als erstes, bei 102, liest der μP 32 (1A) die Dreiphasenstromsignale (IA, IB, IC von dem ADC 30 als Eingangsgrößen von der Analogabfühlschaltung 24 von den Sensoren 8A, 8B, 8C. Als nächstes, bei 104, wird bestimmt, ob die Summe der Dreiphasenstromsignale (IA + IB + IC) gleich oder hinreichend nahe 0 ist, um zu überprüfen, ob ein konventioneller Erdfehlerauslösezustand vorhanden ist. Wenn dies der Fall ist, so beginnt die Ausführung bei 106. Ansonsten wird der Schalter 2 durch Erzeugung eines Auslösesignals 36 ausgelöst, wobei dieses Auslösesignal 36 durch den μC 14 zum Ausgang 38 läuft und den SCR 40 einschaltet. Bei 106 wird bestimmt, ob irgendeines der Dreiphasenstromsignale (IA oder IB oder IC) größer ist als ein vorbestimmter Wert, (beispielsweise ohne Einschränkung, 15; 13; irgendein geeigneter Wert), und zwar multipliziert mit dem Nennstrom (INenn = Irated). Wenn dies der Fall ist, dann wird der Schalter 2 augenblicklich bei 110 ausgelöst, und zwar in der gleichen Art und Weise wie dies bei 108 diskutiert wurde. Andererseits, wenn alle drei Phasenstromsignale (IA und IB und IC) kleiner sind als oder gleich dem vorbestimmten Wert (beispielsweise, ohne Einschränkung, 15; 13; irgendein geeigneter Wert) multipliziert mit dem Nennstrom (INenn oder Irated) dann wird bei 112 bestimmt, ob der HF-Algorithmus der Routine 34 der 3A3C bereit ist, den Schaltungsunterbrecher oder Schalter 2 auszulösen (beispielsweise, wenn ein bogenbildendes Hochfrequenzstromsignal sich für mehr als eine vorbestimmte Auslösezeit erstreckt). Wenn dies so ist, dann wird der Schalter 2 bei 114 ausgelöst, was bei 108 diskutiert wurde. Wie in Verbindung mit den 3A3C und 4 diskutiert werden wird, bestimmt die Routine 34 eine entsprechende Bogenfehlauslösezeit, wenn der Test bei 106 nicht erfüllt wird. Dort wird die konventionelle Auslösekurve 118 übersteuert, wenn der HF Algorithmus der Routine 34 einen Bogenfehler bestätigt, in welchem Falle der Schalter 2 auslöst, und zwar entsprechend der Bogenfehlerauslösezeit definiert bei 252 der 3C.
  • Andererseits gilt Folgendes: Wenn der HF Algorithmus der Routine 34 der 3A3C nicht bereit ist, den Schalter 2 auszulösen, dann wird bei 116 bestimmt, ob alle der Dreiphasenstromsignale (IA und IB und IC) kleiner sind als der vorbestimmte Wert (beispielsweise, ohne Einschränkung, 15; 13; irgendein geeigneter Wert) multipliziert mit dem Nennstrom (Irated bzw. INenn) und auch größer als der Nennstrom (Irated). Wenn dies der Fall ist, dann wird bei 118 der Schalter ausgelöst und zwar, wenn zutreffend, wie bestimmt durch Betrachtung einer konventionellen Auslösekurve wie sie in 4 bei 119 gezeigt ist, wobei diese Auslösekurve definiert wird durch die Zeit und abgefühlten Strom. Andererseits, wenn der Test von 116 nicht erfüllt wird, dann wird die Routine 100 bei 120 verlassen.
  • Die Routine 100 wird vorzugsweise verwendet, um die selektive Koordination ”der Mehrfachschalter” zu ermöglichen oder zu verbessern. Bei einer derartigen selektiven Koordination ist ein Hauptschalter in der Lage entweder geschlossen zu verbleiben oder momentan zu öffnen, um Zweigschaltern zu helfen, einen Fehler zu unterbrechen, wenn ein Fehlerereignis in einer Zweigschaltung auftritt, um so andere Zweigschaltungen nicht zu beeinflussen.
  • Wenn andererseits ein Fehler zwischen dem Hauptschalter und den Zweigschaltern auftritt, dann sollte der Hauptschalter unmittelbar auslösen.
  • Unter Bezugnahme auf die 3A3C ist die Hochfrequenzauslösefunktionsroutine 34 gezeigt. Die Routine 34 läuft 8 mal pro Leitungs-Halbzyklus. Nach dem Starten bei 200, liest bei 202, der μP 32 (1A) die HF-Stromsignale von der ADC 30 als Eingangsgröße von den Spitzendetektoren 58, 59, 60. Aus Gründen der Klarheit gilt für das Beispiel des Dreiphasenschalters 2 mit einer Anzahl ”n” von Sätzen von HF CT's 50, 51, 52, Schmalbandfiltern 54, 55, 56 und Spitzendetektoren 58, 59, 60 das dies ”3n” HF-Stromsignale einschließt. Wenn somit ”n” beispielsweise drei ist (was nicht mit den drei Phasen zu verwechseln ist), dann gibt es neun (3n = 3 × 3) HF-Stromsignale.
  • Als nächstes werden bei 204 ”noise baselines” bzw. Rauschbasislinien für die HF-Stromsignale erhalten, beispielsweise ein 8-Punkt sich bewegender Durchschnitt auf den HF-Stromsignalen unterhalb entsprechender vorbestimmter Schwellen (T1(n)). Hier können unterschiedliche vorbestimmte Schwellen (T1(1), T1(2), ... T1(n)) (beispielsweise: ohne Begrenzung 120, 100, 80; irgendwelche geeigneten Werte) für die unterschiedlichen HF-Stromsignale vorliegen, die durch die unterschiedlichen Filter wie beispielsweise 54, 55, 56 laufen. Wenn ein spezielles HF-Stromsignal oberhalb der entsprechenden vorbestimmten Schwelle liegt, so wird es ignoriert. Somit wird der beispielsweise 8-Punkt bewegende Durchschnitt für jedes unterschiedliche HF-Stromsignal basierend auf den letzten acht Tastungen dieses HF-Stromsignals bestimmt, die unterhalb der entsprechenden vorbestimmten Schwelle liegen. Beispielsweise sind für ein HF-Stromsignal die vorhergehenden acht Tastungen von diesem HF-Stromsignal alle unterhalb der entsprechenden vorbestimmten Schwelle und die entsprechende Basislinie ist der Durchschnitt dieser Signale. Beispielsweise gilt für ein anderes HF-Stromsignal, dass die vorhergehenden 20 Tastungen von diesem HF-Stromsignal zwölf Tastungen oberhalb und acht Tastungen unterhalb der entsprechenden vorbestimmten Schwelle sind und die entsprechende Basislinie ist der Durchschnitt dieser acht Tastungen. Beispielsweise haben für ein weiteres HF-Stromsignal die vorherigen neuen Tastungen von diesem HF-Stromsignal eine Tastung oberhalb und acht Tastungen unterhalb der entsprechenden vorbestimmten Schwelle und die entsprechende Basislinie ist der Durchschnitt dieser acht Tastungen.
  • Als nächstes, bei 206, werden die verschiedenen HF-Stromsignale korrigiert, und zwar durch Subtrahieren der entsprechenden Basislinien (NBn) von diesen HF-Stromsignalen. Dies stellt die HF-Stromsignale zur Entfernung des Basislinienrauschens ein. Sodann bei 208 wird bestimmt, ob irgendeines der korrigierten HF-Stromsignale oberhalb der entsprechenden vorbestimmten Schwellen (T1(n)) liegt. Wenn dies so ist, dann wird eine Bogenfehlerauslösezeit (oben in Verbindung mit 252 diskutiert) zurückgesetzt, wenn ein Auslösebucket (Y) (diskutiert unten in Verbindung 220) kleiner als oder gleich Null ist. Als nächstes bei 212, wird für diejenigen HF-Stromsignale die oberhalb der entsprechenden vorbestimmten Schwellen (T1(n)) bei 208 liegen, ein temporärer Bucket (X(n)) auf der entsprechenden Frequenz erhöht, und zwar um einen entsprechenden vorbestimmten Wert (C1(n)) (beispielsweise ohne Einschränkung, 15, 10, 5; irgendwelche geeigneten Werte), und zwar bei dieser entsprechenden Frequenz. Sodann bei 214 wird eine variable Tastung dekrementiert. Diese Variable wird bei 236 initialisiert, und zwar auf ”N – 1”, wobei, beispielsweise und ohne Einschränkung, N gleich 8, das heißt für acht Beispielsproben pro Halbzyklus. Als nächstes wird bei 216, wenn die dekrementierte variable Tastung oder Probe gleich Null ist sodann bei 218 die Ausführung wieder aufgenommen.
  • Bei 218 wird bestimmt, ob eine vorbestimmte Funktion (F2(fn)) der temporären Bucketwerte (X(n)) eine vorbestimmte Schwelle (T2) (beispielsweise, ohne Einschränkung, Null; irgendein anderer Wert) erfüllt. Als ein nicht einschränkendes Beispiel sei angegeben: F2 = X(1)·X(2)...·X(n) > T2 = 0. Dies wird für alle der drei Phasen wiederholt. Wenn dieser Test erfüllt ist, dann werden bei 220 die Werte von sämtlichen der temporären Buckets (X(n)) dem Auslösebucket (Y) hinzuaddiert. Dies wird wiederum für alle drei Phasen wiederholt.
  • Als Nächstes wird bei 222 bestimmt, ob drei Kriterien erfüllt sind:
    (i) die Differenz in dem Wert des Zählers 74 (TMR1) der 1A von den zwei am kürzlichsten aufgetretenen Halbzyklen mit der gleichen Polarität (positiv oder negativ) ist größer als 1; (ii) der Auslösebucket (Y) ist größer als ein vorbestimmter Wert (T3) (beispielsweise ohne Einschränkung 300; irgendein geeigneter Wert); und (iii) die Bogenfehlerauslösezeit ist kleiner als oder gleich Null. Wenn dieser Test erfüllt wird, dann wird der Schaltungsunterbrecher oder Schalter 2 bei 224 aufgelöst, und zwar in der Art und Weise wie dies oben in Verbindung mit dem Schritt 108 der 2 beschrieben wurde. Als nächstes, bei 225 wird der Auslösebucket (Y) die verschiedenen temporären Bucketwerte (X(n)) und der Zähler 74 (TMR1) (1A) sämtlich auf Null gestellt und die Bogenfehlerauslösezeit wird zurückgesetzt (wie dies bei 252 diskutiert wurde). Hier erfolgt die Rücksetzung, wenn der Schalter zurückgesetzt wird.
  • Wenn der Test bei 208 nicht erfolgreich war, dann werden bei 226 die verschiedenen temporären Bucketwerte (X(n)) bei den entsprechenden Frequenzen verringert, und zwar durch vorbestimmte Werte (S1(n)) (beispielsweise ohne Einschränkung 5, 10, 15; irgendwelche geeigneten Werte), und zwar bei den entsprechenden Frequenzen. Wenn hier irgendein temporärer Bucketwert (X(n)) kleiner wäre als 0, dann wird er auf Null gesetzt. Sodann, bei 222 wird die variable Tastung dekrementiert. Als nächstes, bei 230, wird, wenn die dekrementierte variable Tastung gleich Null ist, sodann bei 232 die Ausführung wieder aufgenommen.
  • Bei 232 wird die Bogenfehlerauslösezeit zurückgesetzt, wenn entweder: (i) der Auslösebucket kleiner oder gleich Null ist; oder (ii) die Bogenfehlerauslösezeit kleiner als oder gleich Null ist. Ansonsten wird die Bogenfehlerauslösezeit vermindert, und zwar durch eine geeignete vorbestimmte Zeit (beispielsweise, ohne Einschränkung, 8,333 mS/(N – 1), wobei N = 8 für acht Tastungen oder Unterbrechungen pro Halbzyklus oder ungefähr 1,19 mS; irgendeine andere geeignete Zeit). Sodann, bei 234 werden die verschiedenen temporären Bucketwerte (X(n)) und der Zähler 74 (TMR1) (1A) alle auf Null zurückgesetzt. Als nächstes, bei 236, werden ”interrupts” bzw. Unterbrechungen verarbeitet, um die Daten von dem vorhergehenden Halbzyklus zu verarbeiten, die nächste TMR0 interrupt oder Unterbrechung vorzubereiten und die variable Tastung auf ”N – 1” zu initialisieren. Sodann, bei 238 wird die zweite Unterbrechung (interrupt), wie durch die Zeitsteuervorrichtung 72 (TMR0) definiert in Gang gesetzt. Diese Einstellung erfolgt auf eine Periode geeignet zum Vorsehen der beispielhaften acht Tastungen pro Halbzyklus. Nach 238, wird die Ausführung bei 202 wieder aufgenommen, und zwar mit der nächsten Unterbrechen (interrupt). Dieses nicht einschränkende Beispiel verwendet eine anfängliche Unterbrechung ungefähr bei dem Nulldurchgang, und zwar gefolgt von sieben weiteren Unterbrechungen, was eine Gesamtzahl von acht Unterbrechungen bedeutet.
  • Wenn der Test bei 218 fehl geht, dann wird bei 240 der Auslösebucket (Y) um einen vorbestimmten Wert (S2) (beispielsweise ohne Einschränkung, 8; irgendein geeigneter Wert) vermindert. Hier gilt Folgendes: Wenn der Auslösebucket Y weniger als 0 wäre, dann wird er auf 0 zurückgesetzt. Sodann, bei 242 wird die Bogenfehlerauslösezeit zurückgesetzt, wenn die Bogenfehlerauslösezeit kleiner als oder gleich Null ist. Ansonsten wird die Bogenfehlerauslösezeit vermindert, und zwar um eine geeignete vorbestimmte Zeit (beispielsweise ohne Einschränkung, 8,333 mS/(N – 1), wobei N = 8 für acht Proben oder Tastungen pro Halbzyklus oder ungefähr 1,19 mS; irgendeine geeignete Zeit).
  • Selbst die Schritte 244248 (gezeigt in der der Zeichnung mit gestrichelter Linie) werden nicht durch die ”firmware” der Routine 34 ausgeführt und stattdessen vorgesehen durch die Umhüllendendetektoren 62, 63, 64, die Komparatoren 66, 67, 68, das verdrahtete ODER 70 und den Zähler 74 (TMR1) der 1A. Bei 244 werden die verschiedenen Hochfrequenzzählerstände Mn bei verschiedenen Frequenzen entsprechend den Filtern 54, 55, 56 bestimmt. Sodann, bei 246, wird eine vorbestimmte Funktion (F1(M)) der Zählerstände 244 bestimmt (beispielsweise, ohne Einschränkung, F1 = M1 + M2 + M3). Sodann bei 248 wird der Zähler 74 durch die Größe F1 inkrementiert.
  • Selbst Schritte 250 und 252 bzw. gleichmäßige Schritte 250 und 252 zeigen die Bestimmung der Bogenfehlerauslösezeit. Diese Schritte werden nach Bedarf, für Schritte 210, 232 und/oder 242 ausgeführt, die die Bogenfehlerauslösezeit zurücksetzen. Bei 250 liest der μP 32 die Drei-Phasenstromsignale (IA, IB, IC) aus der ADC 30 als Eingangsgröße von der Analogabfühlschaltung 24 von den Sensoren 8A, 8B, 8C. Sodann, bei 252 wird die Bogenfehlerauslösezeit gesetzt oder eingestellt, und zwar basierend auf beispielsweise den Stromniveaus oder Pegeln von 250, dem Nennstrom (rated current) und, wenn zweckmäßig, der ”selektiven Koordination”. Als ein nicht einschränkendes Beispiel wird die Bogenfederauslösezeit eingestellt, bzw. gesetzt, wenn sämtliche Stromsignale (IA, IB, IC) kleiner sind als ein vorbestimmter Wert, (beispielsweise, ohne Einschränkung, 15, 13; irgendein geeigneter Wert) mal dem Nennstrom bzw. rated current (Irated), auf 1000 – 60·I, wobei I vorzugsweise der Dreiphasen-RMS-Durchschnittswert ist. Alternativ kann ”I” beispielsweise ein Dreiphasenspitzendurchschnittswert sein, irgendeiner der drei Dreiphasenströme (IA, IB, IC) oder das Maximum der drei Dreiphasenströme. Dies sieht dann das Beispiel der industriellen Bogenfehlerschaltungsunterbrecherauslösekurve 121 der 4 vor. Diese Auslösekurve 121 wird verwendet um Bogenbedingungen oder Bogenzustände zu detektieren, und zwar bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Werten der abgefühlten beispielsweisen Dreiphasenströme.
  • Beispiel 1
  • Der offenbarte Schaltungsunterbrecher (Schalter) 2 kann beispielsweise und ohne Einschränkung ein in einem geformten Gehäuse untergebrachter Schalter (MCCB = molded case circuit breaker) für industrielle Anwendungsfälle sein.
  • Beispiel 2
  • Für ein Einphasensystem ist anstelle der Überprüfung hinsichtlich eines Dreiphasenstromungleichgewichts für ein Dreiphasensystem (bei 104 in 2) ein konventioneller Check oder eine konventionelle Überprüfung vorgesehen, ob die Differenz zwischen dem Laststrom und dem Lastenneutralstrom signifikant unterschiedlich von Null ist (beispielsweise, ohne Einschränkung, irgendein geeigneter Geräteschutzerdungsfehlerauslösepegel; ungefähr 30 mA oder höher).
  • Beispiel 3
  • Für jedes Hochfrequenzstromsignal der Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen gibt es ein schmales Bandfilter (Schmalbandfilter) (54, 55 oder 56), einen Spitzendetektor (58, 59 oder 60), einen Umhüllendendetektor (62, 63 oder 64) und einen entsprechenden Komparator (66, 67 oder 68). Da ein oder mehrere Hochfrequenzstromsignale vorhanden sein können, kann irgendeine Anzahl von Sätzen von Schmalbandfiltern, Spitzendetektoren, Umhüllendendetektoren und den entsprechenden Komparatoren vorgesehen sein.
  • Beispiel 4
  • Es kann ein Hochfrequenzstromtransformator (CT) (50, 51, 52) für jedes Hochfrequenzstromsignal vorliegen. Alternativ kann ein CT für mehrere unterschiedliche Hochfrequenzstromsignale verwendet werden.
  • Beispiel 5
  • Der Beispielsbereich von 100 ms ist 1000 ms für die Bogenfehlerauslösezeit der 3A3C und 4 kann irgendein geeigneter Bereich sein. Solange der Bereich keine fehlerhafte oder nutzlose Auslösung verursacht, kann die Bogenfehlerauslösezeit so kurz als möglich sein.
  • Beispiel 6
  • Obwohl ein MCCB offenbart ist, kann ein großer Bereich von Schaltungsunterbrechern verwendet werden (beispielsweise, ohne Einschränkungen, ein Luftschalter (air circuit breaker = ACB); ein Leistungsschalter (power circuit breaker = PCB)).
  • Beispiel 7
  • Obwohl die 1B drei (n = 3) Bandpassfilter 54, 55, 56 zeigt, ist die Erfindung anwendbar auf irgendeine geeignete Anzahl (n) von Bandpassfiltern. Nicht einschränkende Beispiele sind: wenn n = 1, dann ist die Frequenz (f1) des Einzelbandpassfilters: 100 kHz < f1 < 1 MHz;
    wenn n = 2, dann sind die Frequenzen (f1 und f2) der zwei Bandpassfilter die folgenden: 80 kHz < f1 < 300 kHz und 700 kHz y f2 y 1 MHz; und
    wenn n = 3, dann sind die Frequenzen (f1, f2 und f3) der drei Bandpassfilter die folgenden: 80 kHz < f1 < 300 kHz, 400 kHz < f2 < 600 kHz und 700 kHz < f3 < 2 Mhz.
  • Beispiel 8
  • Für n = 1 sollte die Einzelfrequenz (f1) in der Lage sein eine adäquate Anzeigen zu liefern für die Detektion eines Bogenfehlers, wobei keine unnötige Auslösung bei elektrischen Lasten erfolgt. In dem Zwei-Frequenzen (n = 2)-Fall werden Signale bei sowohl f1 und f2 verwendet, um den Schalter 2 auszulösen oder unter Verwendung einer ”ODER”-Funktion. Wenn n = 1 dann wird nur von dem Signal bei f1 abhängen, um den Schalter 2 auszulösen.
  • Beispiel 9
  • Für n = 3 können drei geeignete Frequenzbereiche für die Frequenzen (f1, f2 und f3) verwendet werden. Als ein weiteres, nicht einschränkendes Beispiel gilt: 10 kHz < f1 < 80 kHz, 800 kHz < f2 < 1 MHz und 1,9 MHz < f3 < 2 MHz.
  • Beispiel 10
  • Die beispielhafte Auslöseschaltung 76 der 1A1B kann mit einer existierenden elektronischen Auslöseeinheit integriert werden, und zwar unter Verwendung der Stromtransformatoren von einer derartigen elektronischen Auslöseeinheit für Hochfrequenzstromabfühlung.
  • Obwohl trennbare Kontakte 4A, 4B, 4C offenbart sind, können geeignete trennbare Festkörperkontakte verwendet werden. Beispielsweise verwendet der offenbarte Schalter 2 einen geeigneten Schalter oder Schaltungsunterbrechnungsmechanismus derart, dass die trennbaren Kontakte 4A, 4B, 4C, die durch den Betriebsmechanismus 6 geöffnet und geschlossen werden, ist die Erfindung anwendbar in einem weiten Bereich von Schaltungsunterbrechungsmechanismen (beispielsweise, ohne Einschränkung, Festkörper- oder FET-Schalter; Kontaktvorrichtungskontakte) und/oder bei auf Festkörpertechnik basierenden Steuer-/Schutzvorrichtungen (beispielsweise, ohne Einschränkungen, Antriebe, Weichstarter.
  • Obwohl spezielle Ausführungsbeispiele der Erfindung im Einzelnen beschrieben wurden, erkennt der Fachmann, dass verschiedene Modifikationen und Alternativen dieser Einzelheiten entwickelt werden könnten, und zwar im Lichte der gesamten Lehre der Offenbarung. Demgemäß sollen die speziellen Anordnungen, die hier offenbart sind, nicht einschränkend hinsichtlich des Rahmens der Erfindung betrachtet werden, die durch die volle Breite der angefügten Ansprüche auch hinsichtlich jedweder und aller Äquivalente definiert ist. ÜBERSETZUNG DER BESCHRIFTUNGEN IN DER ZEICHNUNG
    Fig. 1A
    NEUTRAL Neutral
    GROUND Erde
    OPERATING MECHANISM 6 Betriebsmechanismus 6
    POWER SUPPLY 16 Leistungsversorgung 16
    ANALOG SENSING CIRCUIT 24 Analogabfühlschaltung 24
    TRIP OUTPUT Auslöseausgang
    COUNTER (TMR1) 74 Zähler (TMR1) 74
    ADC 30 Analog/Digital-Wandler
    Fig. 1B
    NARROW BAND FILTER 54, 55, 56 Schmalbandfilter 54, 55, 56
    PEAK DETECTOR 58, 59, 60 Spitzendetektor 58, 59, 60
    ENVELOPE DETECTOR 62, 63, 64 Umhüllender Detektor 62, 63, 64
    Fig. 2
    102 READ THREE-PHASE CURRENT SIGNALS IA, IB, IC Lese Drei-Phasen Stromsignale IA, IB, IC
    108 TRIP THE BREAKER Irated Löse den Schalter aus Inenn
    110 TRIP THE BREAKER Löse den Schalter aus
    112 HF ALGORITHM READY TO TRIP THE BREAKER Ist der HF Algorhytmus bereit zur Auslösung des Schalters?
    114 TRIP THE BREAKER Löse den Schalter aus
    116 15 × Irated > IA AND IB AND IC > Irated? 5 × Inenn > IA und IB und IC > (nenn?
    118 TRIP BREAKER ACCORDING TO STANDARD TRIP CURVE Löseschalter entsprechend der Standardauslösekurve aus
    Fig. 3A
    202 OBTAIN HIGH FREQUENCY SIGNALS AT MULTIPLE FREQUENCIES Hochfrequenzsignale bei Mehrfachfrequenzen
    204 OBTAIN NOISE BASELINES FIR HIGH FREQUENCY SIGNALS USING 8-POINT MOVING AVERAGE ON HIGH FREQUENCY SIGNALS BELOW PREDEFINED THRESHOLDS T1(n) Erhalte Rauschgrundlininen für Hochfrequenzsignale unter Verwendung eines 8-Punkt-beweglichen Durchschnitts mit Hochfrequenzsignalen unterhalb vorbestimmter Schwellen T1(n)
    206 CORRECT HIGH FREQUENCY SIGNALS BY SUBTRACTING BASELINES FROM HIGH FREQUENCY SIGNALS Korrigiere Hochfrequenzsignale durch Subtrahieren der Basis- bzw. Grundlinien von den Hochfrequenzsignalen
    208 ARE ANY CORRECTED HIGH FREQUENCY SIGNALS ABOVE PREDEFINED THRESHOLDS T1(n)? Sind irgendwelche korrigierten Hochfrequenzsignale oberhalb vorbestimmter Schwellen T1(n)?
    236 PROCESS INTERRUPTS SET SAMPLE = (N – 1) Verarbeite Unterbrechungen (interrupts), Setze Tastung = (N – 1)
    238 ENABLE NEXT TMRO INTERRUPT Ermögliche nächste TMRO Unterbrechung
    244 OBTAIN HIGH REQUENCY COUNTS Mn AT MULTIPLE FREQUENCIES Erhalte Hochfrequenzzählerstände Mn bei Mehrfachfrequenzen
    246 DETERMINE PREDEFINED FUNCTION F1(M) OF THE COUNTS Bestimme vordefinierte Funktion F1(M) der Zählerstände
    248 COUNTER = COUNTER + F1 Zähler = Zähler + F1
    226 DECREASE TEMPORARY BUCKET X(n) AT THAT FREQUENCY BY A PREDEFINED VALUE S1(n); SET X(n) = 0 IF X(n) < 0 Vermindere den Temporärbehälter bzw. Bucket X(n) bei dieser Frequenz um einen vorbestimmten Wert S1(n); setze X(n) = 0 wenn X(n) < 0
    Fig. 3B
    210 RESET TRIP TIME IF TRIP BUCKET Y IS ZERO OR LESS THAN ZERO Setze die Auslösezeit zurück wenn der Auslösebucket Y Null oder kleiner als Null ist.
    212 INCREASE TEMPORARY BUCKET X(n) AT THAT FREQUENCY BY C1(n) Erhöhe den temporären Bucket X(n) bei dieser Frequenz um C1(n)
    214 SAMPLE = SAMPLE – 1 Tastung = Tastung – 1
    216 SAMPLE = 0? Tastung = 0?
    218 DOES THE PREDEFINED FUNCTION F2(fn) OF THE TEMPORARY BUCKET VALUES MEET A PREDEFINED THRESHOLD T2? Erfüllt die vordefinierte Funktion F2(fn) der temporären Bucketwerte eine vordefinierte Schwelle T2?
    228 SAMPLE = SAMPLE – 1 Tastung = Tastung – 1
    230 SAMPLE = 0 Tastung = 0 Y = Ja, N = Nein
    240 DECREASE BREAKER TRIP BUCKET Y BY A PREDEFINED VALUE 82; SET Y = 0 IF Y < 0 Verringere Schalterauslösebucket Y um einen vorbestimmten Wert S2; Setze Y = 0 wenn Y > 0
    242 RESET TRIP TIME IF TRIP TIME < = 0; OTHERWISE, TRIP TIME = (TRIP TIME-8.3/(N – 1))ms Setze die Auslösezeit zrück wenn die Auslösezeit < = 0 ansonsten, Auslösezeit = (Auslösezeit – 8,3/(N – 1))mS
    Fig. 3B
    220 ADD VALUES OF TEMPORARY BUCKETS X(n) TO BREAKER TRIP BUCKET Y Addiere Werte der temporären Buckets X(n) zu dem Schalter- bzw. Unterbrecher-Auslösebucket
    222 ARE ALL OF THE FOLLOWING MET: Sind sämtliche folgende Bedingungen erfüllt:
    • THE DIFFERENCE BETWEEN THE COUNTER FORM THE TWO MOST RECENT HALF-CYCLES WITH SAM PLARITY IS GREATER THAN 1 • Die Differenz zwischen dem Zählerstand von den zwei kürzlichsten Halbzyklen mit der gleichen Polarität ist größer als 1
    • BREAKER TRIP BUCKET VALUE IS LARGER THAN A PREDEFINED VALUE T3 • Der Schalteauslösebucketwert ist größer als ein vorbestimmter Wert T3
    • TRIP TIME < = 0 • Auslösezeit > = 0
    224 TRIP THE BREAKER Löse den Schalter aus
    225 RESET: Zurücksetzung:
    • BREAKER TRIP BUCKETS Y = 0 • Schalterauslösebuckets Y = 0
    • TEMPORARY BUCKET X(n) = 0 • Temporärer Bucket X(n) = 0
    • COUNTER = 0 • Zähler = 0
    • TRIP TIME • Auslösezeit (TRIP TIME)
    232 RESET TRIP TIME IF: Setze die Auslösezeit zurück wenn:
    • BREAKER TRIP BUKCET Y < = 0 OR • Der Schalterauslösebucket Y < = 0 oder
    • TRIP TIME < = 0; OTHERWISE, TRIP TIME = (TRIP TIME-8:3/(N – 1))ms • Auslösezeit < = 0; ansonsten, Auslösezeit = (Auslösezeit-8,3/(N – 1))mS
    234 RESET: Rücksetzung:
    • TEMPORARY BUCKETS X(n) = 0 • Temporäre Buckets X(n) = 0
    • COUNTER = 0 • Zähler = 0
    250 CURRENT SIGNALS FROM CTs AT PHASE A, B AND C Stromsignale von CTs bei Phase A, B und C
    252 SET ARC FAULT TRIP TIME Setze Bogenfehlerauslösezeit
    Fig. 4
    Irated Inenn
  • Zusammenfassung
  • Ein Verfahren zum Detektieren von Bogenzuständen umfasst das Abfühlen von Strom und von HF-Signalen daraus; die Bandpassfilterung der HF-Signale und das Vorsehen gefilterter Signale;
    das Detektieren von Spitzensignalen und Umhüllungen aus den gefilterten Signalen; das Zählen von Auftritten der Umhüllungen, die einen ersten Wert übersteigen; das Aufrechterhalten von temporären Werten entsprechend den Spitzensignalen; das Bestimmen einer Auslösezeit als eine Funktion des Stroms; das Bestimmen, ob irgendein Spitzensignal größer ist als eine zweite Währung und das darauf ansprechendes Erhöhen eines temporären Wertes und ansonsten Verminderung des temporären Werts; Bestimmen, ob eine vorbestimmte Funktion von temporären Werten größer ist als ein fünfter Wert und Hinzuaddieren der temporären Werte zu einem Akkumulator und ansonsten Verringern des Akkumulators; Auslösen in den Öffnungszustand der Leistungsschaltung dann, wenn: eine Differenz zwischen den Auftritten des Stroms und dem unmittelbar vorhergehenden Halbzyklus mit der gleichen Polarität mindestens zwei ist, der Akkumulator größer ist als ein siebter Wert und die Auslösezeit erreicht ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 7203040 [0006]

Claims (22)

  1. Ein Schalter (2), der Folgendes aufweist: eine Anzahl von Polen, wobei jeder der Anzahl von Polen ein Paar von trennbaren Kontakten (4A, 4B, 4C) aufweist; einen Betriebsmechanismus (6) aufgebaut zur Öffnung und Schließung des Paares von trennbaren Kontakten für die erwähnte Anzahl von Polen; einen mit dem Betriebsmechanismus zusammenarbeitenden Auslösemechanismus (76) um die erwähnte Anzahl von Polen zur Öffnung auszulösen, wobei der Auslösemechanismus einen Prozessor (14) aufweist und ferner für jeden Pol der erwähnten Anzahl von Polen Folgendes aufweist: einen ersten Stromsensor (8A, 8B, 8C) aufgebaut zur Abfühlung des, der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten eines entsprechenden Pols der Anzahl von Polen fließenden Stroms, eine Anzahl von zweiten Stromsensoren (50, 51, 52) strukturiert zur Abfühlung einer Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen von dem Strom, der durch das Paar von trennbaren Kontakten des entsprechenden einen Pols der erwähnten Anzahl von Polen fließt, eine Anzahl von Bandpassfiltern (54, 55, 56), wobei jeder Bandpassfilter der erwähnten Anzahl von Bandpassfiltern einen Eingang aufweist, der ein Hochfrequenzstromsignal aus der erwähnten Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen empfängt, und ferner mit einem Ausgang; eine Anzahl von Spitzendetektoren (58, 59, 60), wobei jeder der Spitzendetektoren einen Eingang aufweist der das Ausgangssignal eines entsprechenden Bandpassfilters der erwähnten Anzahl von Bandpassfiltern empfängt, und ferner mit einem Ausgang; und eine Anzahl von Umhüllendendetektoren (62, 63, 64), wobei jeder der Anzahl von Umhüllendendetektoren einen Eingang aufweist, der die Ausgangsgröße oder den Ausgang eines entsprechenden Bandpassfilters der erwähnten Anzahl von Bandpassfiltern empfängt, und ferner mit einem Ausgang, wobei der Prozessor aufgebaut ist, um: einen Zählerstand von Auftritten der Ausgangsgröße jedes Umhüllendendetektors der erwähnten Anzahl von Umhüllendendetektoren zu zählen (74), und zwar der Ausgangsgröße, die einen ersten vorbestimmten Wert (REFA, REFB, REFC) übersteigt, eine Anzahl von temporären Werten (X(n)) entsprechend der Ausgangsgröße von jedem der erwähnten Anzahl von Spitzendetektoren aufrecht zu erhalten (212, 226), eine Bogenfehlerauslösezeit zu bestimmen (252), und zwar als eine Funktion des abgefühlten durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten fließenden Stromes für die erwähnte Anzahl von Polen, zu bestimmen (208), ob die Ausgangsgröße für irgendeines der erwähnten Anzahl von Spitzendetektoren größer ist als ein zweiter vorbestimmter Wert (T1(n)) und, wenn dies der Fall ist, darauf ansprechend einen entsprechenden temporären Wert der erwähnten Anzahl von Temporärwerten um einen dritten vorbestimmten Wert (C1(n)) zu erhöhen, und, wenn dies nicht der Fall ist, den entsprechenden Wert der erwähnten Anzahl von temporären Werten um einen vierten vorbestimmten Wert (S1(n)) zu vermindern, zu bestimmen (218), ob eine vorbestimmte Funktion der erwähnten Anzahl von temporären Werten größer ist als ein fünfter vorbestimmter Wert (T2), und wenn dies der Fall ist, für jeden Spitzendetektor, der erwähnten Anzahl von Spitzendetektoren den entsprechenden einen temporären Wert aus der Anzahl von temporären Werten zu einem Akkumulator (Y) hinzuzuaddieren (220) und wenn dies nicht der Fall ist, den Akkumulator um einen sechsten vorbestimmten Wert (S2) zu verringern, zu bewirken (222, 224), dass der Betriebsmechanismus die erwähnte Anzahl von Polen öffnet oder in die Öffnungsströmung auslöst, wenn Folgendes vorliegt: (a) eine Differenz zwischen dem erwähnten Zählerstand entsprechend dem laufenden Halbzyklus der erwähnten Halbzyklen mit einer Polarität unter dem erwähnten Zählerstand entsprechend einem unmittelbar vorausgehenden der erwähnten Halbzyklen mit der gleichen Polarität mindestens zwei ist, (b) der erwähnte Akkumulator größer ist als ein siebter vorbestimmter Wert (T3) und (c) die Bogenfehlerauslösezeit erreicht ist.
  2. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei der erwähnte Prozessor ferner zur Rücksetzung (222, 232) der Bogenfehlerauslösezeit aufgebaut ist, wenn eines der folgenden Ereignisse vorliegt: (1) (a) die erwähnte Differenz ist nicht mindestens zwei oder der erwähnte Akkumulator ist nicht größer als der siebte vorbestimmte Wert, oder die Bogenfederauslösezeit ist noch nicht erreicht und (b) der erwähnte Akkumulator ist kleiner als oder gleich einem achten vorbestimmten Wert; oder (2) (a) die erwähnte Differenz ist nicht mindestens zwei, oder der erwähnte Akkumulator ist nicht größer als der siebte vorbestimmte Wert, und (b) die Bogenfehlerauslösezeit ist erreicht.
  3. Schalter (2) nach Anspruch 2, wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist zum Zurücksetzen (234) des erwähnten Zählerstandes entsprechend dem laufenden Zählerstand eines der Halbzyklen und zum Zurücksetzen der erwähnten Anzahl von temporären Werten.
  4. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten des entsprechenden einen Pols der erwähnten Anzahl von Polen fließende Strom ein Wechselstrom ist, einschließlich einer Vielzahl von Halbzyklen; wobei der erwähnte Prozessor ferner aufgebaut ist, um für jeden der erwähnten Halbzyklen eine Vielzahl von Tastungen oder Tastwerten jedes der erwähnten Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen einzugeben (202); und wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist zum Sammeln sämtlicher (214, 216, 202) Tastungen oder Tastwerte vor der Bestimmung (218), für jeden Spitzendetektor der erwähnten Anzahl von Spitzendetektoren, ob der entsprechende temporäre Wert eines der Anzahl von temporären Werten größer ist als der fünfte vorbestimmte Wert.
  5. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten des entsprechenden einen der erwähnten Anzahl von Polen fließende Strom ein Wechselstrom ist, einschließlich einer Vielzahl von Halbzyklen, und wobei der Prozessor aufgebaut ist um für jeden der erwähnten Halbzyklen acht Tastwerte von jedem der erwähnten Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen einzugeben (202).
  6. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei der Schalter einen Nennstrom (rated current) aufweist; und wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist zur Bestimmung (252) der Bogenfehlerauslösezeit als ein Funktion des abgefühlten Stromes (I), der durch das Paar von trennbaren Kontakten von mindestens einem der erwähnten Anzahl von Pole fließt.
  7. Schalter (2) nach Anspruch 6, wobei die Funktion des abgefühlten Stromes durch den Prozessor dann verwendet wird, wenn der abgefühlte Strom, der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten von dem erwähnten mindestens einen Pol der erwähnten Anzahl von Pole fließt, kleiner ist als ein neunter vorbestimmter Wert mal dem Nennstrom (rated current); und wobei die Bogenfehlerauslösezeit gleich einem zehnten vorbestimmten Wert ist, und zwar minus einem elften vorbestimmten Wert mal dem abgefühlten Strom, der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten des mindestens einen der erwähnten Anzahl von Polen fließt.
  8. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei der Schalter einen Nennstrom besitzt; und wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist (106, 110), um den Betriebsmechanismus zu veranlassen, die erwähnte Anzahl von Polen in die Öffnungsstellung dann auszulösen, wenn der abgefühlte Strom, der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten von irgendeinem der Pole der erwähnten Anzahl von Polen fließt, größer ist als ein achter vorbestimmter Wert mal dem Nennstrom.
  9. Schalter (2) nach Anspruch 8, wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist zur Bestimmung (112, 252) der erwähnten Bogenfehlerauslösezeit, wenn der abgefühlte Strom, der durch das Paar von trennbaren Kontakten von allen der erwähnten Anzahl von Polen fließt, kleiner ist als oder gleich einem neunten vorbestimmten Wert mal dem Nennstrom.
  10. Schalter (2) nach Anspruch 8, wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist (104, 106) zur Bewirkung, dass der Betriebsmechanismus die erwähnte Anzahl von Polen in die Öffnungsstellung auslöst, und zwar ansprechend auf mindestens eines der folgenden Ereignissen: (a) eine Auslösekurve (119) definiert durch die Zeit und den abgefühlten Strom; und (b) einen Erdfehlerauslösezustand.
  11. Schalter (2) nach Anspruch 10, wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist (16), um die Auslösekurve in Betracht zu ziehen, wenn der erwähnte abgefühlte Strom, der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten sämtlicher der Anzahl von Polen fließt, kleiner ist als der achte vorbestimmte Wert mal dem Nennstrom, und wenn der abgefühlte Strom, der durch das Paar von trennbaren Kontakten alle der erwähnten Anzahl von Polen fließt, größer ist als der Nennstrom.
  12. Schalter (2) nach Anspruch 6, wobei der Prozessor ferner strukturiert ist (121, 112) zum Detektieren von Bogenzuständen auf einer Vielzahl von unterschiedlichen Werten des abgefühlten Stroms der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten von einem der erwähnten Anzahl von Polen fließt, wobei die unterschiedlichen Werte von ungefähr Null bis ungefähr dem 15-fachen des Nennstroms bereichsmäßig liegen.
  13. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei der Schalter ein industrieller Bogenfehlerschalter (2) ist.
  14. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist (204, 206) zum Einstellen der Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen, um das Grund- bzw. Basislinienrauschen zu entfernen.
  15. Schalter (2) nach Anspruch 14, wobei der Prozessor ferner aufgebaut ist zur Bestimmung (204) des Basislinien- oder Grundlinienrauschens aus einem sich bewegenden Durchschnitt einer Vielzahl von Tastungen der erwähnten Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen, die unterhalb des zweiten vorbestimmten Wertes liegen.
  16. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei ein Hochfrequenzisolator (48A, 48B, 48C) elektrisch zwischen dem ersten Stromsensor und dem erwähnten Paar von trennbaren Kontakten des entsprechenden einen der erwähnten Anzahl von Polen geschaltet ist.
  17. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei die erwähnte Anzahl von zweiten Stromsensoren eine Vielzahl von Hochfrequenzstromtransformatoren (50, 51, 52) ist.
  18. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei jedes der erwähnten Bandpassfilter ein Frequenzband mit einem Mittelpunkt besitzt, der größer oder gleich ungefähr 10 kHz und der kleiner ist als oder gleich ungefähr 20 MHz.
  19. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei die erwähnte Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen eine Vielzahl von Hochfrequenzstromsignalen ist; wobei die Anzahl der Bandpassfilter eine Vielzahl von Bandpassfiltern (54, 55, 56) ist; wobei die Anzahl der Spitzendetektoren eine Vielzahl von Spitzendetektoren (58, 59, 60) ist; wobei die erwähnte Anzahl von Umhüllendendetektoren eine Vielzahl von Umhüllendendetektoren (62, 63, 64) ist; wobei der Prozessor eine Vielzahl von Komparatoren (66, 67, 68), eine ODER-Funktion (70) und einen Zähler (74) aufweist, wobei jeder der Anzahl von Komparatoren einen Ausgang bzw. eine Ausgangsgröße besitzt, strukturiert zur Anzeige, wann die Ausgangsgröße eines entsprechenden der erwähnten Umhüllendendetektoren größer ist als ein erster vorbestimmter Wert, wobei die ODER-Funktion eine Ausgangsgröße oder einen Ausgang besitzt strukturiert zum Vorsehen eines logischen ODER von dem erwähnten Ausgang jedes der Komparatoren, wobei der Zähler aufgebaut ist, um Auftritte der Ausgangsgröße der ODER-Funktion zu zählen.
  20. Schalter (2) nach Anspruch 1, wobei der Auslösemechanismus eine Auslöseeinheit (76) ist.
  21. Verfahren zum Detektieren von Bogenzuständen oder -bedingungen, wobei das Verfahren Folgendes aufweist: Abfühlen (8A, 8B, 8C) des durch eine Leistungsschaltung fließenden Stromes; Abfühlen (50, 51, 52) einer Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen aus dem erwähnten fließenden Strom; Bandpassfiltern (54, 55, 56) jedes der erwähnten Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen und Liefern einer Anzahl von entsprechenden bandpassgefilterten Signalen; Detektieren (58, 59, 60) einer Anzahl von Spitzensignalen aus der Anzahl von entsprechenden bandpassgefilterten Signalen; Detektieren (62, 63, 64) einer Anzahl von Umhüllungen aus der Anzahl von entsprechenden bandpassgefilterten Signalen; Zählen (74) eines Zählerstandes von Auftritten der Anzahl von Umhüllenden und zwar einen vorbestimmten Wert (REFA, REFB, REFC) übersteigend; Aufrechterhaltung (212, 226) einer Anzahl von temporären Werten (X(n)) entsprechend der Anzahl von Spitzensignalen; Bestimmung (252) einer Bogenfehlerauslösezeit als eine Funktion des abgefühlten fließenden Stromes; Bestimmung (208), ob irgendeines der Anzahl von Spitzensignalen größer ist als ein zweiter vorbestimmter Wert (T1(n)) und, wenn dies der Fall ist, darauf ansprechenes des Erhöhen (212) eines entsprechenden Wertes der erwähnten Anzahl von temporären Werten durch einen dritten vorbestimmten Wert (C1(n)) und, wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern (226) des entsprechenden Wertes der erwähnten Anzahl von temporären Werten durch einen vierten vorbestimmten Wert (S1(n)); Bestimmen (218), ob eine vorbestimmte Funktion der erwähnten Anzahl von temporären Werten größer ist als ein fünfter vorbestimmter Wert (T2) und, wenn dies der Fall, Hinzuaddieren (220) der Anzahl von temporären Werten zu einem Akkumulator (Y) und, wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern (240) des Akkumulator um einen sechsten vorbestimmten Wert (S2); und Auslösen (222, 224) zur Öffnung der Leistungsschaltung, wenn: (a) die Differenz zwischen dem erwähnten Zählerstand entsprechend dem laufenden Halbzyklus eines der erwähnten Halbzyklen, der eine Polarität besitzt und dem Zählerstand entsprechend dem unmittelbar vorhergehenden Halbzyklus eines der erwähnten Halbzyklen mit gleicher Polarität mindestens zwei ist; (b) der erwähnte Akkumulator größer ist als der siebte vorbestimmte Wert (T3) und (c) die Bogenfehlerauslösezeit erreicht ist.
  22. Schalter (2), wobei Folgendes vorgesehen ist: trennbare Kontakte (4A, 4B, 4C); ein Betriebsmechanismus (76) zum Öffnen und zum Schließen der trennbaren Kontakte; und ein Auslösemechanismus 876) zusammenarbeitend mit dem Betriebsmechanismus zum Auslösen der trennbaren Kontakte in die Öffnungsstellung, wobei der Auslösemechanismus Folgendes aufweist: ein Prozessor (14), einen ersten Stromsensor (8A, 8B, 8C) strukturiert zum Abfühlen des Stromes der durch die erwähnten trennbaren Kontakte fließt, eine Anzahl von zweiten Stromsensoren (50, 51, 52) strukturiert zum Abfühlen einer Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen aus dem Strom, der durch die trennbaren Kontakte fließt, eine Anzahl von Bandpassfiltern (54, 55, 56), deren jedes eine Eingangsgröße oder einen Eingang besitzt zum Empfang von einem der erwähnten Anzahl von Hochfrequenzstromsignalen, wobei ferner ein Ausgang vorgesehen ist, eine Anzahl von Spitzendetektoren (58, 59, 60), wobei jede der erwähnten Anzahl von Spitzendetektoren einen Eingang besitzt, der den Ausgang bzw. die Ausgangsgröße eines entsprechenden Bandpassfilters der Anzahl von Bandpassfiltern empfängt, wobei ferner jeder der erwähnten Spitzendetektoren einen Ausgang besitzt, eine Anzahl von Umhüllendendetektoren (62, 63, 64), wobei jeder der erwähnten Anzahl von Umhüllendendetektoren einen Eingang aufweist zum Empfang der Ausgangsgröße eines entsprechenden Bandpassfilters der erwähnten Anzahl von Bandpassfiltern und wobei ferner jeder der Umhüllendendetektoren einen Ausgang aufweist, wobei der Prozessor aufgebaut ist, um um einen Zählerstand zu zählen (74), und zwar einen Zählerstand von Auftritten der einen ersten vorbestimmten Wert (REFA, REFB, REFC) übersteigenden Ausgangsgröße jedes der erwähnten Anzahl von Umhüllendendetektoren, Aufrechterhalten (212, 226) einer Anzahl von temporären Werten (X(n)) entsprechend der Ausgangsgröße jedes der erwähnten Anzahl von Spitzendetektoren, Bestimmen (252) einer Bogenfehlerauslösezeit als eine Funktion des abgefühlten Stromes, der durch das erwähnte Paar von trennbaren Kontakten für die erwähnte Anzahl von Polen fließt, Bestimmen (208), ob die Ausgangsgröße irgendeines der erwähnten Anzahl von Spitzendetektoren größer ist als ein zweite vorbestimmter Wert (T1(n)) und wenn dies der Fall ist, darauf ansprechendes Erhöhen (212) eines entsprechenden temporären Werts der erwähnten Anzahl von temporären Werten und zwar um einen dritten vorbestimmten Wert (C1(n)) und, wenn dies nicht der Fall ist, Verringern (226) des entsprechenden einen temporären Wertes der erwähnten Anzahl von temporären Werten durch einen vierten vorbestimmten Wert (S1(n)), Bestimmen (218), ob eine vorbestimmte Funktion der erwähnten Anzahl von temporären Werten größer ist als ein fünfter vorbestimmter Wert (T2) und, wenn dies so ist hinzuaddieren für jeden Spitzendetektor der erwähnten Anzahl von Spitzendetektoren des entsprechenden einen temporären Wertes der erwähnten Anzahl von temporären Werten, und zwar zu einem Akkumulator (Y), und wenn dies nicht der Fall ist, Vermindern (240) des Akkumulators durch einen sechsten vorbestimmten Wert (S2) und Verursachen (222, 224), dass der Betriebsmechanismus die trennbaren Kontakte in einen Öffnungszustand auslöst dann, wenn: (a) eine Differenz zwischen dem erwähnten Zählerstand entsprechend dem laufenden eines der erwähnten Halbzyklen mit einer Polarität und dem erwähnten Zählerstand entsprechend dem unmittelbar vorhergehenden Halbzyklus der erwähnten Halbzyklen mit der gleichen Polarität mindestens zwei ist, (b) der Akkumulator größter ist als der siebte vorbestimmte Wert und (c) die Bogenfehlerauslösezeit erreicht ist.
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