DE112085C - - Google Patents

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DE112085C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59 c.
JULIUS PETERMANN in CRIMMITSCHAU i. S. Druckluftwasserheber.
Zusatz zum Patente 97352 vom 12. August 1897.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1899 ab. Längste Dauer: 11. August 1912.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an dem durch Patent 97352 geschützten einkammerigen Druckluftwasserheber. Dieselbe besteht darin, dafs die früheren Luft-Ein- und Auslafsventile, deren Umsteuerung durch die Wassersäule der Steigleitung bewirkt wurde, durch ein combinirtes Luft-Ein- und Auslafsventil, welches von der Druckluft der Druckluftleitung bethätigt wird und welches in dem Wasserraum des Wasserhebers selbst eingebaut ist, ersetzt sind.
Die Anordnung des combinirten Luft-Ein- und Auslafsventils senkrecht im Wasserraum und die Umsteuerung desselben durch die Druckluft haben zur Folge, dafs der Apparat nur einen sehr geringen Raum beansprucht und zum Gebrauch als Bohrlochpumpe vortheilhaft geeignet ist.
Die Neuerung ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt worden.
Der Druckluftwasserheber besteht ebenso wie beim Patent 97352 im Wesentlichen aus einem Mantelrohr α, einem kupfernen Zwischenrohr b mit Oeffnungen c, einem Fufsstück d mit Wassereinlafsventil g, einem unteren Steuerventil h, einem Schwimmer i und einem oberen Steuerventil k. Ferner ist ein combinirtes Luft-Ein- und Auslafsventil / η mit Kolben m angeordnet.
Die Wirkungsweise des Hebers ist folgende:
Beim Eintauchen des Druckluftwasserhebers unter Wasser wird sich derselbe durch Ventil g mit Wasser anfüllen, wobei die Luft aus dem Behälter b durch Rohr 0, Luftauslafsventil η und Rohr q entweichen kann. Nach Anschlufs des Apparates an die Rohrleitung und Beschickung desselben mit Druckluft durch Rohr ρ wird das Lufteinlafsventil / geöffnet und das Luftauslafsventil η geschlossen. Die Druckluft gelangt durch Rohr ο in den Behälter b und wird das in letzteren eingedrungene Wasser unten durch die Oeffnungen c des kupfernen Zwischenrohres b drücken, so dafs das Wasser zwischen dem Mantelrohr α und dem Zwischenrohr b aufwärts in die Steigleitung e steigen kann, welche mit einem Rückschlagventil r versehen ist.
Mit dem Sinken des Wasserspiegels im Apparate sinkt auch der Schwimmer z, bis er durch sein Gewicht das untere Steuerventil h öffnet, worauf Druckluft aus Rohr ρ durch Rohre χ und y unter den Kolben m tritt und diesen hebt, wodurch das Lufteinlafsventil / geschlossen und das Luftauslafsventil η geöffnet wird. Die nach Heben des Wassers noch im Behälter b befindliche Druckluft kann jetzt durch Rohr 0, Ventil η und Rohr q aus dem Behälter b entweichen und der Apparat kann sich wieder mit Wasser füllen.
Das aufsteigende Wasser wird den Schwimmer i heben, bis dieser das obere Steuer-
ventil k öffnet, wobei die unter dem Kolben m befindliche Druckluft durch die Rohre % und q entweichen kann. Nun wird das Luftauslafsventil η durch den infolge seines Eigengewichts sinkenden Kolben m geschlossen und hierdurch das Lufteinlafsventil / geöffnet, worauf das Spiel von Neuem beginnt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspru ch:
    Eine Ausführungsform des durch Patent 97352 geschützten einkammerigen Druckluftwasserhebers, gekennzeichnet durch ein von der Druckluft gesteuertes Luft-Ein- und Auslafsventil (I n) mit Kolben (mj, welches in den Wasserraum des Hebers eingebaut ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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