DE1120936B - Springminengehaeuse - Google Patents

Springminengehaeuse

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DE1120936B
DE1120936B DEI15766A DEI0015766A DE1120936B DE 1120936 B DE1120936 B DE 1120936B DE I15766 A DEI15766 A DE I15766A DE I0015766 A DEI0015766 A DE I0015766A DE 1120936 B DE1120936 B DE 1120936B
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DE
Germany
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base plate
mine
inner container
edge
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI15766A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUKA SE and Co KGaA
Original Assignee
Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
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Publication date
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Publication of DE1120936B publication Critical patent/DE1120936B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B23/00—Land mines ; Land torpedoes
    • F42B23/10—Land mines ; Land torpedoes anti-personnel
    • F42B23/16—Land mines ; Land torpedoes anti-personnel of missile type, i.e. all kinds of mines launched for detonation after ejection from ground
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B23/00—Land mines ; Land torpedoes
    • F42B23/24—Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Springminengehäuse Die Erfindung bezieht sich auf das Gehäuse für eine Springmine, bestehend aus einem äußeren Werfertopf und einem Innenbehälter für die Sprengladung mit einem dessen Bodenplatte und Deckel verbindenden Standrohr.
  • Es sind Springminen bekannt, die aus einer Bodenplatte, einem Deckel, einem äußeren Zylinder, einem inneren Zylinder, einem Standrohr und dem Zünderkörper bestehen. Bei diesen Minen werden die genannten Teile zusammengesteckt und durch das Standrohr zusammengeschraubt und gehalten. Die Bodenplatte und der Deckel des Minenkörpers bestehen aus Gußteilen, in die der schmale Führungsfalz für den inneren Zylinder eingedreht ist. Die Herstellung derartiger Minengehäusekörper ist sehr umständlich und teuer. Sie haben ein sehr hohes Gewicht und, z. B. für die Herstellung der schmalen Führungsfalze, einen sehr großen Drehstahlverschleiß. Um außerdem zwischen Minenkörper und Topf eine gewisse Verdämmung zu erreichen, sind beide durch zwei 3 mm dicke Schrauben auf der Unterseite miteinander verbunden, die infolge des Gasdruckes abreißen. Diese Schrauben rosten jedoch beim Liegen in der Erde verhältnismäßig schnell durch, sie verlieren dadurch ihre Verdämmungseigenschaft und machen die Mine undicht. Ein weiterer Nachteil ist, daß der in dem Abzugsbolzen befestigte Draht im unteren Hohlraum des Werfertopfes liegt. Es kann hierbei sehr leicht vorkommen, daß - unbeabsichtigt - der Sicherungsstift herausgezogen und der Schlagbolzen abgeschossen wird.
  • Man ist deshalb auch dazu übergegangen, Minengehäuse aus starkem Blech herzustellen, und zwar besteht hierbei der Zylinder, der eine Wurfgranate aufnimmt, und der aus zwei Teilen zusammengeschweißte Tellerfuß für die Treibladung aus Blech. In der Oberseite des Tellerfußes sind zwei Öffnungen verschiedenen Durchmessers angebracht, über dessen größerer Öffnung der Wurfgranatenzylinder und über dessen kleinerer Öffnung ein den Zünder enthaltendes Rohr sitzt. Der größere Zylinder ist um die Öffnungsränder im Tellerfuß herumgebördelt, während das Zünderrohr auf die hochgezogenen Ränder der kleineren Öffnung stumpf aufgeschweißt ist. Dieser Ausführung, die an sich keine Springmine darstellt, wie sie der Anmeldung zugrundeliegt, zeigt die Vorteile einer Blechkonstruktion gegenüber einer Ausführungsform in Guß, ohne aber Dichtung und Verdämmung zu berücksichtigen.
  • Um jedoch auch für Springminen in Blechkonstruktion neben einer guten Dichtung gegen Feuchtigkeit auch eine genügende Verdämmung für die Sprengladung zu haben, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter zur übertragung des Druckes der ihn auswerfenden und auf die Bodenplatte 8 wirkenden Treibladung einen konzentrischen Innenzylinder aufweist und daß die Bodenplatte mit dem Deckel des Werfertopfes durch einen angefalzten Außenmantel und eine Schweißnaht zu der geschlossenen Einheit des Innenbehälters verbunden ist, wobei zwischen Werfertopf und Außenmantel eine dichtende Schweißnaht als Abreißverbindung vorgesehen ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Bodenplattenrand einmal und der Deckelrand doppelt gebördelt. Weiter ist der Rand der Bodenplatte so weit umgebördelt, daß ein Bodendeckel, der den Abzugsdraht mit Halterung enthält, Platz findet. Die Stärke der miteinander verbundenen Deckel ist so bemessen, daß ein genügend langes Gewinde für den Verschlußstopfen einer zentralen Pulveröffnung vorhanden ist. Durch diese Merkmale gemäß der Erfindung ist ein billiger, leicht und schnell herzustellender und gut zu montierender Minenkörper geschaffen, bei dem eine gute Verdämmung und Dichtung vorhanden und in dessen Bodendeckel außerdem der Abzugsdraht sicher und ohne Gefahr für den Zusammenbauenden gelagert ist.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in einer Abbildung dargestellt und beschrieben. In dieser Abbildung ist ein Minenwerfertopf in einem Längsschnitt aufgezeichnet.
  • In einem Werfertopf 1 befindet sich ein Innenzylinder mit einem Außenmantel 2, dessen oberes Ende 3 und unteres Ende 4 um die hochgezogenen Enden 5 und 6 eines Deckels 7 und einer Bodenplatte 8 herumgefalzt sind. Während der Rand der Bodenplatte 8 nur einmal gebördelt ist, ist der Deckel zweimal gebördelt und hat im Querschnitt gesehen einen U-förmigen Rand. In den Zwischenraum der beiden U-Schenkel 5 ist der obere Falz 3 des äußeren Zylindermantels eingesetzt. Ein Innenzylinder 9 trägt oben einen Deckel 10, der vorzugsweise nur durch einzelne Punkte an den Deckel für den äußeren Zylinder angeschweißt ist, und eine Bodenplatte 11, die vorzugsweise lose auf dem Boden 8 des äußeren Zylinders aufliegt. Durch die beiden Bodenplatten 8 und 11 ragt das Gehäuse 12 eines vorzugsweise mittig angebrachten Zünders, das im Boden 8 vernietet ist. Damit dient die Bodenplatte 11 als Zentnerplatte für den inneren Zylinder 9. Die Wandstärke der beiden Deckel ist so groß gehalten, daß ein genügend langes Gewinde für den Verschlußstopfen einer zentralen Pulver-Einfüllöffnung 13 und außerdem ein Gewinde für den Verschlußstopfen einer seitlich daneben sitzenden Standrohröffnung 14 vorhanden ist.
  • Die Bodenplatte 8 des äußeren Zylinders ist, wie schon erwähnt, mit einem nach unten gezogenen bzw. umgebogenen Rand 6 versehen, der so lang ist, daß ein zur Spirale aufgewickelter Abzugsdraht 15 in dem so entstandenen Hohlboden aufgenommen werden kann. Ein Bodendeckel 16 mit ebenfalls umgebogenem bzw. hochgezogenem Rand 17 wird, wie es die Abbildung zeigt, in die Bodenplatte 8 eingepreßt, so daß also der hochgebogene Rand des Bodendeckels 16 neben das umgebogene Ende 4 des äußeren Zylinders 1 zu liegen kommt. Durch diese Konstruktion ist erreicht, daß der Bodendeckel fest in der Bodenplatte liegt und auch nicht zufällig herausfallen und damit z. B. den sichernden und an dem Abzugsdraht 15 befestigten Abzugsstift 18 aus dem Schlagbolzenschaft herausziehen kann.
  • Die Springmine wird in bestimmter Tiefe in den Erdboden eingegraben. Im Standrohr 14 ist ein Zünder untergebracht, der auf bestimmte Lasten oder Berührungselemente an der Erdoberfläche anspricht und eine Treibladung zündet, deren Pulvergase auf die Bodenplatte 8 des Innenbehälters einen derartigen Druck ausüben, daß dieser Innenbehälter an der Schweißnaht 20 vom Werfertopf 1 getrennt und aus dem Erdboden ausgeworfen wird. Durch das Ausstoßen wird der verzögerte Zünder 12 über Abzugsdraht 15 und Abzugsstift 18 betätigt, der die Hauptsprengladung im Innenzylinder 9 in vorbestimmter Höhe über der Erdoberfläche zündet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gehäuse für eine Springmine, bestehend aus einem äußeren Werfertopf und einem Innenbehälter für die Sprengladung mit einem dessen Bodenplatte und Deckel verbindenden Standrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter zur übertragung des Druckes der ihn auswerfenden und auf die Bodenplatte (8) wirkenden Treibladung einen konzentrischen Innenzylinder (9) aufweist und daß die Bodenplatte (8) mit dem Deckel (7) des Werfertopfes (1) durch einen angefalzten Außenmantel (2) und eine Schweißnaht (19) zu der geschlossenen Einheit des Innenbehälters verbunden ist, wobei zwischen dem Werfertopf (1) und dem Außenmantel (2) des Innenbehälters eine dichtende Schweißnaht (20) als Abreißverbindung vorgesehen ist.
  2. 2. Minengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenplattenrand (6) einmal und der Deckelrand (5) doppelt gebördelt ist.
  3. 3. Minengehäuse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (6) der Bodenplatte (8) so weit umgebördelt ist, daß ein Bodendeckel (16), der den Abzugsdraht (15) mit Halterung enthält, Platz findet.
  4. 4. Minengehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der miteinander verbundenen Deckel (7 und 10) so bemessen ist, daß ein genügend langes Gewinde für den Verschlußstopfen einer zentralen Pulver-Einfüllöffnung (13) vorhanden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 714 350; USA.-Patentschrift Nr. 2 475 008; VDI-Zeitschrift, Bd. 85/1941, S. 761.
DEI15766A 1958-12-17 1958-12-17 Springminengehaeuse Pending DE1120936B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2713267C1 (ru) * 2019-08-06 2020-02-04 Александр Алексеевич Семенов Следящая мина

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE714350C (de) * 1934-11-14 1941-11-27 Richard Rinker G M B H Tellerfoermige Landmine
US2475008A (en) * 1944-03-30 1949-07-05 Murray Mfg Corp Land mine housing

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