DE1121002B - Quarzwollvlies fuer Gluehbrenner - Google Patents

Quarzwollvlies fuer Gluehbrenner

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DE1121002B
DE1121002B DEH38711A DEH0038711A DE1121002B DE 1121002 B DE1121002 B DE 1121002B DE H38711 A DEH38711 A DE H38711A DE H0038711 A DEH0038711 A DE H0038711A DE 1121002 B DE1121002 B DE 1121002B
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DE
Germany
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fleece
quartz
quartz wool
wool fleece
threads
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Pending
Application number
DEH38711A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Mohn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heraeus Schott Quarzschmelze GmbH
Original Assignee
Heraeus Schott Quarzschmelze GmbH
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Publication date
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Publication of DE1121002B publication Critical patent/DE1121002B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Quarzwollvlies für Glühbrenner Die Erfindung betrifft ein Quarzwollvhes für Glühbrenner, das in der Strömung eines Gas- oder Dampf-Luft-Gemisches angeordnet ist und in dem die Verbrennung des Gemisches stattfindet. Als Brenngase kommen beispielsweise Leuchtgas, Erdgas, Propan, Butan, Wasserstoff, Wassergas und Kohlenoxyd und als Brenndämpfe beispielsweise Benzine in Betracht.
  • Es ist bekannt, bei Glühbrennern die Glühverbrennung in einer Schicht aus feinfaseriger Wolle aus Quarzglas durchzuführen. Hierbei tritt eine Reihe von erheblichen technischen Fortschritten auf, die sich beispielsweise aus dem Durchflußwiderstand, der Beständigkeit und der Elastizität des Ouarzwollvlieses ergeben. Bei den bekannten Glühbrennern war das Ouarzwollvlies zwischen zwei flachen Schutzdrahtgeflechten aus einem hitzebeständigen Werkstoff gelagert. Dies hat aber die Nachteile, daß das tragende Schutzdrahtgeflecht relativ teuer ist und auch die wirksame Oberfläche des Quarzwollvlieses durch das Schutzdrahtgeflecht nicht unerheblich eingeschränkt wird.
  • Die genannten Nachteile werden bei einem Quarzwollvlies der eingangs geschilderten Gattung erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die einzelnen Quarzfäden des Vlieses miteinander versintert sind. Hierdurch wird erreicht, daß das Quarzwollvlies sich selbst trägt, so daß die als Träger des Ouarzwollvlieses bisher notwendig gewesenen Schutzdrahtgeflechte entfallen. Das in sich befestigte Quarzwollvlies kann dann in einfacher Weise, lediglich an der Randzone in einen geeigneten Rahmen eingespannt, in der Strömung des vorzugsweise in einer Injektordüse erzeugten Gas- oder Dampf-Luft-Gemisches angeordnet werden.
  • Die einzelnen miteinander versinterten Fäden des Vlieses liegen nicht genau parallel nebeneinander und bilden dadurch zahllose feine Zwischenräume innerhalb des Vlieses, die eine günstige Luftzufuhr und eine gute Verbrennung des Gas- oder Dampf-Luft-Gemisches gewährleisten. Auch ein Loslösen von feinen Fäden oder Teilen davon wird durch das Versintern der Fäden miteinander vermieden. Es genügt auch, daß nur die Quarzfäden der Oberflächenschicht des Vlieses etwa bis zu einer Schichtdicke von wenigen Millimetern miteinander versintert werden, während im Kern des Vlieses die Quarzfäden in loser Schüttung vorliegen.
  • Man kann auch großflächig gesinterte Ouarzwollvliese herstellen, ohne daß man eine Zerstörung des Vlieses im Betrieb befürchten muß. Bei unverhältnismäßig großen Flächen empfiehlt es sich jedoch, innerhalb des Einspannrahmens einige wenige Drähte zur Unterstützung einzuziehen.
  • Das gesinterte Quarzwollvlies zeigt im Betrieb die gleichen technischen Vorteile gegenüber den bekannten keramischen Glühplatten wie die bekannten nicht gesinterten Ouarzwollvliese. Gegenüber den nicht gesinterten Quarzwollvliesen besitzt das Vlies nach der Erfindung die Vorteile, daß es selbsttragend ist und durch den Wegfall der tragenden Schutzdrahtgeflechte eine erheblich größere wirksame Oberfläche besitzt.
  • Selbstverständlich können auch bei dem erfindungsgemäßen Quarzwollvlies wie beim nicht gesinterten Quarzwollvlies zur Erleichterung der Zündung des Gas- oder Dampf-Luft-Gemisches und zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Verbrennung katalytische Massen an den verschiedensten Stellen und in verschiedener Form auf oder in das Ouarzwollvlies auch in kleinen Mengen gebracht werden.
  • Die Herstellung eines Ouarzwollvlieses, bei dem die einzelnen Fäden miteinander versintert sind, erfolgt zweckmäßigerweise so, daß die aus den Ziehdüsen nach bekannten Verfahren austretenden feinen Quarzfäden von einer Dicke zwischen 4 und 15 #t gegen eine vorgewärmte Aufspulwalze mittels Flammen geblasen werden, so daß an der Auftreffstelle die Temperatur zu einer Ansinterung der Fäden gegeneinander ausreicht. Diese Temperatur liegt im allgemeinen oberhalb 1250° C und kann im Maximum Temperaturen bis zu 1700° C erreichen.
  • Eine einfache Anordnung zur Herstellung zeigt die Figur. Der aus der Blasdüse 1 mittels einer gleichzeitig austretenden Flamme 2 ausgeblasene Faden 3 schlägt sich auf der sich drehenden Walze 4 nieder. Diese Walze besteht an der Peripherie aus einem hitzebeständigen Drahtgeflecht. Unterhalb der Walze befindet sich ein Reihenbrenner 5, der zur Einregulierung der Sintertemperatur dient.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Quarzwollvlies für Glühbrenner, das in der Strömung eines Gas- oder Dampf-Luft-Gemisches angeordnet ist und in dem die Verbrennung des Gemisches stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Quarzfäden des Vlieses miteinander versintert sind.
  2. 2. Quarzwollvlies nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Quarzfäden der Oberflächenschicht des Vlieses miteinander versintert sind.
  3. 3. Quarzwollvlies nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Zündkatalysatoren auf oder in das Quarzwollvlies gebracht sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 198410.
DEH38711A 1960-02-20 1960-02-20 Quarzwollvlies fuer Gluehbrenner Pending DE1121002B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT198410B (de) * 1955-09-23 1958-07-10 Verfahren und Vorrichtung zur Glühverbrennung von Gas- oder Dampf-Luftgemischen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT198410B (de) * 1955-09-23 1958-07-10 Verfahren und Vorrichtung zur Glühverbrennung von Gas- oder Dampf-Luftgemischen

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