DE1122018B - Ventilanordnung fuer die Gaszufuehrung zu zwei verschiedenen Verbrauchsstellen - Google Patents

Ventilanordnung fuer die Gaszufuehrung zu zwei verschiedenen Verbrauchsstellen

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DE1122018B
DE1122018B DED33608A DED0033608A DE1122018B DE 1122018 B DE1122018 B DE 1122018B DE D33608 A DED33608 A DE D33608A DE D0033608 A DED0033608 A DE D0033608A DE 1122018 B DE1122018 B DE 1122018B
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DE
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valve
valve arrangement
arrangement according
axis
actuating element
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DED33608A
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English (en)
Inventor
Johannes Vagn Baatrup
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FA DANFOSS VED M CLAUSEN
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FA DANFOSS VED M CLAUSEN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0644One-way valve
    • F16K31/0655Lift valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/18Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle with separate operating movements for separate closure members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Ventilanordnung für die Gaszuführung zu zwei verschiedenen Verbrauchsstellen Die Erfindung betrifft eine Ventilanordnung für die Gaszuführung zu zwei verschiedenen Verbrauchsstellen, z. B. dem Backofen und dem Grill eines Gasherdes. In diesem Zusammenhang ist es bekannt, jeder Verbrauchsstelle ein eigenes Ventil zuzuordnen, das für sich von einem ihm zugeordneten Betätigungsknopf eingestellt werden konnte. Man benötigt hierbei zwei vollständige Ventileinheiten mit sämtlichem Zubehör, also zwei Anschlußleitungen, zwei Betätigungsknöpfe, zwei Zündflammensicherungen u. dgl. Außerdem ist, wenn nicht zusätzliche Verriegelungsmöglichkeiten vorgesehen sind, die Gefahr gegeben, daß beide Ventile gleichzeitig betätigt werden, was bei manchen Gasherdkonstruktionen vermieden werden muß.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß auf einer mit einem Betätigungsknopf versehenen, gemeinsamen Achse frei verschiebbar zwei durch eine Feder auseinandergeschobene Ventilteller sitzen und daß die Achse jenseits der Ventilteller mit diesen in Berührung tretende Anschläge trägt, sowie relativ zu den beiden einander zugewandten Ventilsitzen axial verschiebbar ist.
  • Aus einer Nullstellung, in der beide Ventile geschlossen sind, kann also durch Herausziehen des Knopfes das eine und durch Hereinstoßen des Knopfes das andere Ventil betätigt werden, wobei jeweils das nichtbetätigte Ventil in Dichtstellung verbleibt. Die Gasverteilung erfolgt somit durch eine einzige Ventilanordnung, die mit einem einzigen Knopf gesteuert wird. Die gegenseitige Verriegelung der von der gemeinsamen Achse gesteuerten Ventile ist automatisch gegeben.
  • Man kann sogar mit einem einzigen Zündflammensicherungsventil auskommen, wenn man dessen mechanisches Betätigungselement so anordnet, daß es über nüt der Achse gekuppelte Glieder in den beiden extremen Verschiebelagen der Achse in die Zündstellung bewegbar ist. Konstruktiv läßt sich dies vorteilhafterweise dadurch lösen, daß die beiden Ventilteller auf der einander zugewandten Seite konisch ausgebildet sind und mit dieser Konusfläche direkt auf das Betätigungselement des Zündflammensicherungsventils einwirken.
  • Man kann daher durch Herausziehen oder Hereinstoßen des Betätigungsknopfes in seine Extremlage die Gasflamme zünden und in einer dicht benachbarten Verschiebestellung das eine oder das andere Ventil offen halten. Vorzugsweise werden die einzelnen Stellungen des Knopfes durch eine Treppenführung fixiert.
  • Für den Fall, daß die Gaszuführung zu der einen Verbrauchsstelle temperaturabhängig erfolgen soll, kann man die Drehbewegung des Betätigungsknopfes zu einer Einstellung des Temperatursollwerts ausnutzen, indem das eine frei verschiebbare Ende der Achse drehfest mit einem mechanischen Verbindungselement gekuppelt ist, das bei Drehung der Achse den Sollwert eines zusätzlichen thermostatischen Ventils verstellt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ventilanordnung gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 1, wobei jedoch der Betätigungsknopf, die Skalenplatte und das Deckblech des Ofens entfernt sind, Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt längs der Linie 111-III in Fig. 2 und Fig. 4 in schematischer Abwicklung die Treppenführung für die Einstellung des Betätigungsknopfes. Die Ventilanordnung gemäß der Erfindung besitzt ein dreiteiliges Gehäuse, bestehend aus dem Oberteil 10, dem Mittelteil 11 und dem Unterteil 12, die jeweils durch die Schrauben 13 bzw. 14 unter Zwischenlage entsprechender Dichtungen miteinander verbunden sind. Das Gas wird über den Stutzen 15 im Mittelteil und das Zündflammensicherungsventil mit Sitz 16 und Ventilteller 17 zugeleitet. Es kann dann einerseits über das Grillabsperrventil mit Sitz 18 und Ventilteller 19 über den Stutzen 20 zum Grill oder andererseits über das Backofenabsperrventil mit Sitz 21 und Ventilteller 22 sowie das Backofenregelventil mit Sitz 23 und Ventilteller 24 über den Stutzen 25 zum Backofen geleitet werden.
  • Die beiden Ventilteller 19 und 22 des Grill- und Backofenabsperrventils sitzen verschiebbar auf einer gemeinsamen Achse 26 und werden mit Hilfe einer Feder 27 aneinander und gegen ihre Sitze geschoben. Die gemeinsame Achse 26 ist am unteren Ende mit einem Aufsatz 28 versehen, der dem Ventilteffer 22 eine Anschlagfläche 29 zuwendet, und am oberen Ende mit einer Verlängerung 30 verbunden, die dem Ventilteller 19 eine Anschlagfläche 31 zuwendet. Die Verlängerung 30 trägt am äußeren Ende außerhalb des Abdeckbleches 32 des Backofens den Betätigungsknopf 33. Durch Niederdrücken des Knopfes 33 öffnet man das Grillabsperrventil 18, 19; durch Herausziehen des Knopfes öffnet man das Backofenabsperrventil 21, 22. Das jeweils andere Ventil wird durch den verstärkten Druck der Feder 27 besonders fest in Dichtstellung gehalten.
  • Das Zündflammensicherungsventil besitzt in üb- licher Weise ein Betätigungselement 34, mit dessen Hilfe es kurzfristig geöffnet werden kann, bis der Elektromagnet 35, dessen Wicklungen 36 in Abhängigkeit von der Temperatur im Grill bzw. Backofen stromdurchflossen sind, den Ventilteller 17, der zu diesem Zweck aus einem magnetisierbaren Material besteht, in der geöffneten Stellung halten kann. Wegen der doppelten Verwendbarkeit des Zündflammensicherungsventils sind mehrere Zuführungen 37 zu den Temperaturfühlem im Grill und im Backofen erforderlich.
  • Der Grill-Absperrventilteller 19 besitzt eine Konusfläche 38, der Backofenabsperrventilteller 22 eine Konusfläche 39, die beide mit dem Betätigungselement 34 derart in Berührung kommen können, daß bei einem starken Herausziehen bzw. Niederdrücken des Betätigungsknopfes 33 das Zündflammensicherungsventil 16,17 mechanisch geöffnet wird. Wenn nach kurzer Zeit der Zündvorgang abgeschlossen ist, kann man die mechanische Betätigung des Zündflammensicherungsventils beenden, da dieses dann magnetisch offen gehalten wird. Es genügt dann eine Lage der gemeinsamen Achse 26 etwas innerhalb der extremen Verschiebestellungen, um das gewünschte Absperrventil 18, 19 oder 21, 22 offen zu halten.
  • Um die richtige Betätigung des Knopfes 33 sicherzustellen, trägt die Verlängerung 30 eine Nase 40, die in einen treppenförmigen Schlitz 41 eingreift. In Fig. 4 ist durch in Kreise gesetzte Ziffern veranschaulicht, welche Stellungen des Betätigungsknopfes 30 zur Erzielung der einzelnen Funktionen notwendig sind. In der Nullstellung 1 sind beide Absperrventile geschlossen. In der Stellung 2 ist das Grillabsperrventil geöffnet. Durch kurzzeitiges Niederdrücken in die Stellung 3 wird das Zündflammensicherungsventil mechanisch geöffnet. Umgekehrt ist in der Stellung 4 das Backofenventil offen. Durch kurzzeitiges Herausziehen des Knopfes in die Stellung 5 wird wiederum das Zündflammensicherungsventil mechanisch betätigt. Durch eine Drehbewegung des Knopfes in der Stellung 4 kann, wie im folgenden noch näher erläutert wird, außerdem der Sollwert der Backofentemperatur eingestellt werden. Eine Skalenplatte 42 enthält alle näheren Angaben über die einzelnen Einstellwerte.
  • Das am unteren Ende der gemeinsamen Achse 26 sitzende Abschlußelement 28 ist sechskantig und vermag in einer Sechskantgleitbahn des den Ventilteller 24 tragenden Verbindungselements 43 zu gleiten. Diese3 Verbindungselement besitzt Außengewinde und schraubt sich bei einer Drehbewegung in einem Gewindeglied 44 herauf oder herunter. Das Gewindeglied 44 seinerseits hängt mit Ohren 45 in Längsschlitzen 46 der Außenstege eines U-förnügen Bimetallstreifens 47, der mit seinem Mittelsteg an einer üb- lichen Mebrandose 48 befestigt, insbesondere an ihr angeschweißt ist. Der Membrandose wird über das Kapillarrohr 49 Druckflüssigkeit von einem im Ofen angeordneten Temperaturfühler zugeleitet. Eine Feder 50 zwischen Mittelsteg des Bimetallstreifens und einer Dichtung 51 am Verbindungselement 43 wirkt in mehrfacher Weise: Erstens hält sie die Dichtung 51 fest, zweitens drückt sie das Gewindeglied 44 mit den Ohren 45 an die Außenkanten des Längsschlitzes 46 und drittens drückt sie den Ventilteller 24 beim Schließen des Regelventils an den Sitz 23.
  • Der Ventilteller 24 bewegt sich bei Drehen des Knopfes 33 relativ zu seinem Sitz 23. Der Einstellbewegung wirkt die von der Ofentemperatur abhängige Bewegung der Membrandose 48 entgegen. Der U-förmig gebogene Bimetallstreifen 47 gleicht den Einfluß der Raumtemperatur aus. Er weitet bei einer Raumtemperaturerhöhung seine Außenschenkel nach außen auf und verkürzt daher den Abstand seiner Schlitzaußenkanten zur Befestigungsstelle an der Membrandose, so daß der Einfluß der Raumtemperatur auf die im Temperaturfühlersystem enthaltene übertragungsflüssigkeit kompensiert wird.
  • Um eine möglichst schmale Bauform zu erhalten gehen die beiden Austrittsstutzen 20 und 25 in gleicher Richtung weg von der Abdeckplatte 32 des Ofens. In diesem Fall benötigt man in dem Oberteil 10 des Gehäuses eine Querbohrung 52. Deren Ende kann dann vorteilhafterweise mit einer einstellbaren Drosselschraube 53 abgeschlossen werden, die den Gaszutritt zum Grill einzustellen gestattet.
  • Das Regelventil 23, 24 kann durch einen absperrbaren Umgehungskanal überbrückt werden, der aus der Bohrung 54 und der Bohrung 55 besteht. Dieser Kanal läßt sich mit Hilfe des Gewindestiftes 56 ganz oder teilweise abschließen. Von außen wird das System durch die Schraube 57 abgedichtet. Insbesondere hilft diese Anordnung, um verschiedene Gassorten, z. B. Stadtgas und Propangas, bei dem gleichen Ventilaufbau verwenden zu können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Ventilanordnung für die Gaszuführung zu zwei verschiedenen Verbrauchsstellen, z. B. dem Backofen und dem Grill eines Gasherdes, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer mit einem Betätigungsknopf (33) versehenen Achse (26) frei verschiebbar zwei durch eine Feder (27) auseinandergeschobene Ventilteller (19, 22) sitzen und daß die Achse (26) jenseits der Ventilteller mit diesen in Berührung tretende Anschläge (29, 31) trägt, sowie relativ zu den beiden einander zugewandten Ventilsitzen (18, 21) axial verschiebbar ist.
  2. 2. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanische Betätigungselement (34) eines an sich bekannten Zündflammensicherungsventils (16, 17) über mit der Achse (26) gekuppelte Glieder (38, 39) in den beiden extremen Verschiebelagen der Achse in die Zündstellung bewegbar ist. 3. Ventilanordnung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventilteller (19, 22) auf der einander zugewandten Seite konisch ausgebildet sind und mit dieser Konusfläche (38, 39) direkt auf das Betätigungselement (34) des Zündflammensicherungsventils (16, 17) einwirken. 4. Ventilanordnung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine frei verschiebbare Ende der Achse (26) drehfest mit einem mechanischen Verbindungselement (43) gekuppelt ist, das bei Drehung der Achse den Sollwert eines zusätzlichen thermostatischen Ventels (23, 24) verstellt. 5. Ventilanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den Sollwert verstellende Verbindungselement (43) den Ventilteller (24) des thermostatischen Ventils trägt und in Schraubeingriff mit einem vom thermostatischen Betätigungselement (48) versteHbaren Gewindeglied (44) steht. 6. Ventilanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gewindeglied (44) und thermostatischem Betätigungselement (48) ein U-förmig gebogener Bimetallstreifen (47) geschaltet ist, der mit seinem Mittelsteg am Betätigungselement befestigt ist und mit seinen Außenstegenden am Gewindeglied angreift. 7. Ventilanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeglied (44) mit Ohren (45) in Längsschlitze (46) in den Außenstegen des Bimetallstreifens (47) greift und mittels einer Feder (50) an die Außenenden des Längsschlitzes gedrückt wird. 8. Ventilanordnung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Betätigungsknopf (33) und dem diesem am nächsten angeordneten Ventilsitz (18) eine die Verbindung zum Austrittsstutzen (20) herstellende Querbohr-ung (52) abzweigt, die an ihrem freien Ende mit einer einstellbaren Drosselschraube (53) abgedichtet ist. 9. Ventilanordnung nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Achse (26) eine Nase (40) angebracht ist, die in einen treppenförmigen Schlitz (41) eingreift.
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