DE112224C - - Google Patents

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DE112224C
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    • G—PHYSICS
    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00—Control of temperature
    • G05D23/01—Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/13—Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures
    • G05D23/1306—Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids
    • G05D23/1313—Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids without temperature sensing element

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  • Domestic Hot-Water Supply Systems And Details Of Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine neue Art Mischeinrichtung für Kalt- und Warmwasser bei Badeöfen, welche zugleich den Ausströmungsdruck von Kalt- und Warmwasser gleich macht.
Gewöhnlich steht das Kaltwasser bei Badeöfen unter höherem Drucke als das heifse, da ersteres unter dem Leitungsdrucke steht, letzteres dagegen in dem Badeofen nur dem Wassersäulendruck ausgesetzt ist.
Diese ungleichen Druckverhältnisse sind besonders bei der Anwendung von Mischventilen insofern sehr ungünstig, als das Kaltwasser beim Ausströmen einen Ueberdruck über das Heifswasser bekommt und deshalb ein inniges Mischen beider nicht zu Stande kommt.
Durch nachstehend beschriebene Einrichtung wird nun zugleich mit dem Mischen ein absoluter Ausgleich dieser Verhältnisse bewirkt.
Dieselbe besteht darin, dafs von der Zuleitung/ aus, durch die das Kaltwasser von der Druckwasserleitung her in den Hahn α geleitet wird, ein Zuleitungsrohr e in den unteren Theil des Badeofens i und ein Zuleitungsrohr g in den oberen Theil desselben eingeleitet ist, wo es durch den Stutzen m einmündet. Letzteres Rohr g mündet gegen die andere Seite hin, zugleich auch in ein Ableitungsrohr /, das bei k seinen Auslauf hat. An der Stelle, wo Rohr g in den Stutzen m mündet, ist der Rand etwas niedriger als der Rand bei der Einmündungsstelle in das Rohr I.
In Verbindung mit dieser Einrichtung steht ein Hahn, dessen Küken α einen längeren Kanal c und einen kürzeren b besitzt, welch ersterer der Eintrittsöffnung d des Rohres g gegenüber steht, letzterer aber der Oeffnung e des Rohres h.
Wird nun das Küken α geöffnet, so strömt das kalte Wasser von f her sowohl in das Rohr g wie auch durch das Rohr e in den Badeofen. Infolge letzteren Umstandes wird das heifse Wasser durch den Stutzen m ausgedrängt, es mischt sich mit dem im Rohre g aufsteigenden Kaltwasser und strömt gemischt mit diesem durch / und k aus. Der Druck wird hierbei insofern ausgeglichen, als das Kaltwasser das Heifswasser unter ganz demselben Drucke von unten her aus dem Badeofen treibt, mit dem es selbst in dem Rohre g aufsteigt.
Da sich das Niveau sowohl des Kalt- wie des Heifswassers stets auf der Höhe χ erhält, kommt das gemischte Badewasser sofort nach Oeffnen des Hahnes zum Auslaufe.
Durch den Umstand, dafs die Einmündungsöffnung des Rohres g in den Stutzen in tiefer steht, als die Einmündung in das Rohr /, wird bewirkt, dafs beim Füllen des Badeofens das Kaltwasser nicht direct durch das Rohr / ablaufen kann, sondern so lange durch den Stutzen m in den Badeofen läuft, bis letzterer bis zum Stande χ gefüllt ist..
Das Mischungsverhältnifs zwischen kalt und warm kann dadurch beliebig geändert werden, dafs man das. Küken α mehr oder weniger
weit vorschraubt. Wird es ganz vorgeschraubt,
so sperrt der massive Abschlufs des Kanales b
den Einlauf e ab, und es wird dann nur noch
kaltes Wasser durch g und e ausfliefsen, da
der etwas längere andere Kanal c den Durchtritt desselben durch d gestattet.
Je nachdem diese Absperrung des Kanales
e h mehr oder weniger vorgenommen wird,
wird dann durch das gleichzeitige Austreten
von warmem Wasser von m aus nach g und m
das Mischungsverhältnifs geändert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Mischen des Kalt- und des
    Heifswassers bei Badeofen unter gleichzeitigem
    Ausgleich eines ungleichen Ausströmungsdruckes, dadurch gekennzeichnet, dafs die
    Kaltwasserleitung sowohl in den unteren als
    auch in den oberen Theil des Badeofens ein-, geführt ist und die in den oberen Theil geführte Leitung (g) zugleich auch in ein Ablaufrohr (I) nach aufsen mündet, wobei die EinmUndungsstelle der Leitung (g) in das Ablaufrohr (I) um so viel höher sich befindet als deren EinmUndungsstelle (m) in den Badeofen, dafs vor dem Auslaufen des Wassers durch das Ablaufrohr (I) ein Ueberlaufen in den Badeofen (i) stattfindet, wobei ferner beide Leitungen (h und g) ein gemeinsames Absperrorgan (a) besitzen, dessen den Eintritt des Druckwassers in die beiden Leitungen vermittelnde Kanäle (b c) im Verhältnisse zu den Einlauföffnungen (d e) der beiden Leitungen (g I) derart angeordnet sind, dafs durch Oeffnen des Kükens die eine Leitung abgesperrt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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