DE1122437B - Flaschenbuendel, bestehend aus einer Mehrzahl parallel zueinander ausgerichteter Flaschen, die mittels einer Umreifung zu einer transportfaehigen Einheit miteinander verbunden sind - Google Patents

Flaschenbuendel, bestehend aus einer Mehrzahl parallel zueinander ausgerichteter Flaschen, die mittels einer Umreifung zu einer transportfaehigen Einheit miteinander verbunden sind

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DE1122437B
DE1122437B DEC13366A DEC0013366A DE1122437B DE 1122437 B DE1122437 B DE 1122437B DE C13366 A DEC13366 A DE C13366A DE C0013366 A DEC0013366 A DE C0013366A DE 1122437 B DE1122437 B DE 1122437B
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Cyklop Gesellschaft Emil Hoffmann
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D71/00Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material
    • B65D71/02Arrangements of flexible binders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Flaschenbündel, bestehend aus einer Mehrzahl parallel zueinander ausgerichteter Flaschen, die mittels einer Umreifung zu einer transportfähigen Einheit miteinander verbunden sind Flaschen werden für den Transport, z. B. von der Glashütte zum Verbraucher, entweder in Behältern verpackt befördert oder lose im Waggon bzw. Lastwagen gestapelt. Die erstgenannte Art der Verpackung kommt praktisch nur in Betracht, wenn es sich um kleinere Transportmengen handelt. So wurde auch schon vorgeschlagen, in einem Behälter mit rechteckigem Querschnitt senkrecht übereinanderliegende Flaschen anzuordnen, die gegenseitig und an den Behälterinnenwänden fest anliegen. Die einzelnen, jeweils mit ihren Bäuchen anliegenden Flaschen werden abwechselnd in entgegengesetzter Lage ausgerichtet und die einzelnen, Bäuche umfassenden Ringe sicherten eine gegenseitige satte Anlage. Diese Verpackung kommt praktisch nur in Betracht, wenn es sich um kleinere Transportmengen handelt. Die Aufwendungen für Kisten oder Behälter und derRücktransport derselben würde den Flaschenpreis zu sehr belasten.
  • Bei größeren Transportmengen, für welche eine Stapelung unmittelbar im Frachtraum bevorzugt wird, werden die Transportkosten empfindlich belastet durch das mehrmalige Umpacken. Die Flaschen müssen nach der Fertigstellung zunächst in der Hütte gestapelt werden. Später erfolgt dann ein Umpacken in den Frachtraum. Eine zweite Stapelung im Verwendungsbetrieb geht gewöhnlich dem Einbringen in die Füllmaschine voraus. Wenn bei dieser wiederholten Umstapelung jede einzelne Flasche von Hand erfaßt werden muß, so ist das sehr umständlich und zeitraubend.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurde schon vor vielen Jahren vorgeschlagen, jeweils größere Flaschenmengen zu einer transportfähigen Einheit zu bündeln. Es sind verschiedene Vorschläge gemacht worden, um diese Bündelung zu bewirken. So besteht eine transportfähige Einheit aus zwei Stapeln von Flaschen, die in gleicher Anzahl nebeneinander und senkrecht übereinander liegen, und es sind alle Flaschen in den sämtlichen Lagen eines jeden dieser beiden Stapel mit ihren Hälsen zur gleichen Seite gekehrt. Dabei sind jeweils die Hälse des einen Stapels gegen den zweiten Stapel gerichtet. Die Stapel sind ihrerseits wiederum gegeneinander versetzt, und zwar in der Weise, daß die Flaschenhälse des einen Stapels sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen auf Lücke gegenüber den Flaschen des anderen Stapels angeordnet sind. Um die Flaschen der beiden Stapel in gegenseitiger Lage zu halten, genügt nicht eine Umreifung jedes einzelnen Stapels, sondern die Umreifungen jedes Stapels müssen nochmals miteinander verzurrt werden, weil sich nur dadurch ein Auseinanderfallen der Flaschen vermeiden läßt. Ein Bündel hat vor allen Dingen ein hohes Kopfgewicht in der Nähe der nach rechts und links gekehrten Flaschenböden. Ferner fehlen brauchbare und zweckmäßig angeordnete Griffteile. Ein solches Bündel kann nur auf der Hand getragen werden. Dann liegt aber der Schwerpunkt oberhalb der Hand, und es besteht die große Gefahr, daß das Flaschenbündel der Hand des Packers entgleitet.
  • Weiterhin ist eine Bündelung von Flaschen bekannt, bei der einander parallele Flaschen sich nur an ihren Bäuchen berühren und die Flaschen einer oberen Lage jeweils die Lücken zwischen den Flaschen einer darunter befindlichen Lage und umgekehrt bedecken. Diese Flaschen werden mittels eines gummielastischen Bandes zusammengehalten. Möglich sind hierbei nur kleine Verpackungseinheiten.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Flaschenbündelung, welche sich dadurch auszeichnet, daß einerseits jede einzelne Flasche vollkommen fest eingeklemmt ist und außerdem ein solches Bündel bequem und sicher erfaßt werden kann. Dazu wird bei einem Flaschenbündel, bestehend aus mehreren übereinander angeordneten Lagen von einander parallelen, nur mit ihren Bäuchen sich berührenden Flaschen, wobei jeweils die Flaschen einer oberen Lage die Lücken zwischen den Flaschen einer darunter befindlichen Lage und umgekehrt bedecken und die Flaschen mittels einer Umreifung zu einer transportfähigen Einheit miteinander verbunden sind, erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Hälse der Flaschen innerhalb jeder einzelnen Lage gleichgerichtet, lagenweise jedoch abwechselnd entgegengesetzt gerichtet und die Flaschen je zweier aufeinanderfolgender Lagen um das Längenmaß der Flaschenhälse lagenweise gegeneinander längsversetzt sind. Auf diese Weise wird eine Berührung der einzelnen Flaschen auf größtmöglicher Länge erzielt.
  • Das wiederum ist bei entsprechend straffer Spannung der Umreifung der wirksamste Schutz gegen eine Verwindung des Bündels, welche eine Lockerung der Umreifung zur Folge haben könnte. Ein Bündel der genannten Art kann, da die Flaschenhälse an gegenüberliegenden Seiten hervortreten, bequem mit beiden Händen erfaßt werden. Das wiederum hat zur Folge, daß praktisch beim Transport ein solches Bündel stets waagerecht oder etwa waagerecht getragen wird.
  • Ein Herausfallen einer oder einzelner Flaschen wäre daher selbst dann nicht zu befürchten, wenn dieselben entgegen den tatsächlichen Verhältnissen nicht fest eingeklemmt wären.
  • Die Umreifung des Bündels kann durch Stahlband oder Draht erfolgen. Vorteilhaft wird das Bündel von zwei im Abstand voreinander angeordneten Umreifungen, vorzugsweiseDrahtumreifungen, umspannt, die nahe dem oberen und unteren Ende der Flaschenbäuche verlaufen.
  • Es können gemäß der Erfindung beliebig viele Flaschen zu einem Bündel zusammengeschlossen werden. Als besonders zweckmäßig hat sich ein Bündel erwiesen, bei dem sich bei einer ungeraden Anzahl von Flaschenlagen in den Lagen mit ungerader Ordnungszahl jeweils eine Flasche weniger befindet als in den Lagen mit gerader Ordnungszahl.
  • Bündel gemäß der Erfindung enthalten also z. B. siebzehn oder zweiundzwanzig Flaschen. Je nach der Form, der Größe und dem Gewicht der einzelnen Flaschen kann die Zahl derselben, die in einem Bündel zusammengefaßt ist, aber auch einen anderen Wert annehmen.
  • Flaschenbündel gemäß der Erfindung lassen sich bequem stapeln. Die einzelnen Bündel werden mit ihren flachen Unterseiten und Oberseiten auf dem Boden bzw. übereinander gestapelt, und ferner lassen sich die Bündel quer zur Höhe der Flaschen nebeneinander abstellen. Wichtig ist vor allen Dingen, daß auch einzelne Stapel voreinander aufgerichtet werden können. Dabei greifen die an der einen Seite aus den Bündeln herausragenden Flaschenhälse in die Ausnehmungen des dahinterliegenden Stapels ein, die dadurch gebildet sind, daß die Flaschenböden der einen Lage gegenüber den Flaschenhälsen der nächsttieferen und nächsthöheren Lage zurückspringen. Die einzelnen Stapel greifen also gleichsam zahnartig ineinander ein. Das Absetzen eines solchen Flaschenbündels vor einem bereits aufgebauten Stapel sowie das spätere Abheben dieses Bündels bereitet, wie inzwischen die Praxis gezeigt hat, nicht die geringsten Schwierigkeiten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein Flaschenbündel nach der Erfindung in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 die Stirnansicht des gleichen Bündels und Fig. 3 eine Seitenansicht, die das Ineinandergreifen mehrerer Stapel erkennen läßt.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zweiundzwanzig Flaschen in fünf Lagen a bis f übereinander gestapelt. In der unteren Lage a befinden sich vier Flaschen 10, die mit ihren Flaschenhälsen 11 dem Beschauer zugekehrt sind. In gleicher Weise ausgerichtet sind die Flaschen in der dritten Lage c und in den fünften Lage f. Anders dagegen ist es in der zweiten Lage b und in der vierten Lage d. In diesen Lagen sind die Flaschen 10 mit ihren Böden 12 dem Beschauer zugekehrt. Fig. 1 und vor allen Dingen Fig. 3 lassen erkennen, daß die Flaschen in den einzelnen Lagen a, c f einerseits und b, d anderseits um die Länge der Flaschenhälse 10 gegeneinander versetzt sind, so daß sie sich nur auf der ganzen Länge der Flaschenbäuche 13 berühren.
  • Das Bündel wird von zwei Drahtumreifungen 14 umspannt. Diese beiden Umreifungen liegen nahe den Böden 12 bzw. den Übergängen von den Flaschenbäuchen 13 zu den Flaschenhälsen 10.
  • Es sei noch bemerkt, daß die Anzahl der Flaschen in den einzelnen Lagen a bis f im Gegensatz zu der dargestellten Ausführung auch so gewählt werden kann, daß sich in den Lagen mit gerader Ordnungszahl jeweils eine Flasche weniger befindet als in den Lagen mit ungerader Ordnungszahl. Bei einer solchen Formgebung würden aber die diagonal verlaufenden Abschnitte 15 der Umreifungen fehlen. Die Praxis hat aber gezeigt, daß gerade durch diese diagonalen Abschnitte eine sehr feste Verspannung der Bündel erreicht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flaschenbündel, bestehend aus mehreren übereinander angeordneten Lagen von einander parallelen, nur mit ihren Bäuchen sich berührenden Flaschen, wobei jeweils die Flaschen einer oberen Lage die Lücken zwischen den Flaschen einer darunter befindlichen Lage und umgekehrt bedecken und die Flaschen mittels einer Umreifung zu einer transportfähigen Einheit miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälse (11) der Flaschen (10) innerhalb jeder einzelnen Lage (a bzw. b bzw. c bzw. d bzw. f) gleichgerichtet, lagenweise jedoch abwechselnd entgegengesetzt gerichtet und die Flaschen (10) je zweier aufeinanderfolgender Lagen (a, b bzw. b, c bzw. c, d bzw. d, f) um das Längenmaß der Flaschenhälse (11) lagenweise gegeneinander längsversetzt sind.
  2. 2. Flaschenbündel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bündel von zwei im Abstand voneinander angeordneten Umreifungen, vorzugsweise Drahtumreifungen (14), umspannt ist, die nahe dem oberen und unteren Ende der Flaschenbäuche (13) verlaufen.
  3. 3. Flaschenbündel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei einer ungeraden Anzahl von Flaschenlagen (a, b, c, d, f) in den Lagen mit ungerader Ordnungszahl (a, c, ß jeweils eine Flasche weniger befindet als in den Lagen (b, d) mit gerader Ordnungszahl.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 707 331, 1 061 413, 1 114 002.
DEC13366A 1956-07-14 1956-07-14 Flaschenbuendel, bestehend aus einer Mehrzahl parallel zueinander ausgerichteter Flaschen, die mittels einer Umreifung zu einer transportfaehigen Einheit miteinander verbunden sind Pending DE1122437B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR707331A (fr) * 1930-12-10 1931-07-07 Emballage pour bouteilles
FR1061413A (fr) * 1953-06-12 1954-04-12 Verreries De La Gare Et A Belo Procédé de manutention de bouteilles
FR1114002A (fr) * 1954-11-08 1956-04-06 Kleber Colombes Dispositif de ligature

Patent Citations (3)

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