DE1122823B - Mit Schlagwerkzeugen arbeitende Muehle - Google Patents

Mit Schlagwerkzeugen arbeitende Muehle

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DE1122823B
DE1122823B DED17637A DED0017637A DE1122823B DE 1122823 B DE1122823 B DE 1122823B DE D17637 A DED17637 A DE D17637A DE D0017637 A DED0017637 A DE D0017637A DE 1122823 B DE1122823 B DE 1122823B
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DE
Germany
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mill
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fiber material
emery
wall
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Pending
Application number
DED17637A
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English (en)
Inventor
Guy Victor Constan Doosselaere
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUY VICTOR CONSTANT VAN DOOSSE
Original Assignee
GUY VICTOR CONSTANT VAN DOOSSE
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Filing date
Publication date
Application filed by GUY VICTOR CONSTANT VAN DOOSSE filed Critical GUY VICTOR CONSTANT VAN DOOSSE
Publication of DE1122823B publication Critical patent/DE1122823B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26—Details
    • B02C13/28—Shape or construction of beater elements
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00—Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/20—Methods of refining
    • D21D1/32—Hammer mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Mit Schlagwerkzeugen arbeitende Mühle Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Schlagwerkzeugen arbeitende Mühle, insbesondere Hammermühle, zum gleichzeitigen Zerfasern und Waschen oder Veredeln von Fasergut, wie Papierrohstoff, in Gegenwart einer sehr beträchtlichen Flüssigkeitsmenge, durch die im Zusammenwirken mit den Schlagwerkzeugen eine hydrokinetische Wirkung auf das Fasergut ausgeübt wird.
  • Es ist bekannt, die innere Gehäusewand sowie den Rotor von nicht mit hydrokinetischer Wirkung arbeitenden Mühlen mit einem Schmirgelüberzug zu versehen. Bei diesen Mühlen kommt es darauf an, das Fasergut durch Reiben und Quetschen mechanisch aufzuschließen. Die zu reibende Masse wird durch die geriffelte Oberfläche des Rotors, der auch konisch sein kann, mitgenommen und zwischen den Riffeln und der Gehäusewand raffiniert. Man kann zwar bei einer solchen Mühle die eine gegen die andere Arbeitsfläche pressen, um einen mehr oder weniger starken Reibungseffekt einzustellen und damit die Mahlwirkung des zu behandelnden Fasergutes zu variieren; hydrokinetische Effekte treten dabei aber nicht auf.
  • Es ist ferner bekannt, die Schlägerköpfe von Schlägermühlen zum Verarbeiten trockenen Mahlgutes mit Schmirgeleinsätzen auszustatten. Die Schmirgeleinsätze vermindern auch den Verschleiß der Schläger, und zwar insbesondere für den Fall, daß das Mahlgut Steine oder Sand enthält. Auch bei diesen Mühlen kann eine hydrokinetische Wirkung auf das Mahlgut nicht auftreten.
  • Es ist ferner bekannt, die Innenwände von Hammermühlen für die Verarbeitung von Faserstoffaufschwemmungen mit Rippen od. dgl. zu bewehren. Bei diesen Mühlen tritt zwar ein hydrokinetischer Effekt auf, jedoch noch nicht in einem hinreichend intensiven Maße.
  • Die erfindungsgemäße Mühle ist nun dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Wände ihres Gehäuses und gegebenenfalls die äußeren, in Abstand von dieser Wand vorübergleitenden Enden der Schlagwerkzeuge mit einem die hydrokinetische Wirkung derselben steigernden überzug aus Schmirgel ausgestattet sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Mühle bewirkt der Schmirgel kein Zerschneiden oder Pulverisieren des Fasergutes. Vielmehr verursachen die Schmirgelteilchen eine starke Bewegung des Wassers, die die Fasern voneinander trennt und reinigt, ohne sie zu kürzen. Die Arbeitsflächen der Mühle reiben nicht aneinander. Die Enden der Schlagwerkzeuge sind vielmehr stets einige Millimeter von der mit Schmirgel ausgestatteten Gehäusewand entfernt. Die Schmirgelfläche dient dazu, das Fasergut hin- und herzuwirbeln, wozu ihre unregelmäßige Oberfläche besonders geeignet ist. Jede mechanische Wirkung auf das Fasergut entfällt und damit auch jede Zerstörung der Fasern.
  • Bei einer praktischen Ausführung der Erfindung sind die Schlagwerkzeuge an einem Rotor befestigt, dessen Drehzahl in der Regel oberhalb 300Umdrehungen in der Minute gehalten wird.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung an Hand der Figuren.
  • Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Hammermühle mit umlaufenden Hämmern; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform-.
  • Fig. 3 zeigt'schematisch eine Anlage zum Zerfasern und Waschen von Lumpen, Seilen oder anderen starken faserhaltigen Rohstoffen für die Papierfabrikation.
  • In diesen Figuren bedeutet 1 das Mühlengehäuse, 2 die Schlagwerkzeuge, 3 deren äußere, mit einem Schmirgelbelag ausgestattete Enden, 4 den Schlagwerkzeuge 2 tragenden Rotor, 5 ein Sieb, aus dem die untere Hälfte des Mühlengehäuses 1 besteht und das gewöhnlich aus einer starken durchlochten Stahlplatte hergestellt wird, 6 die Entleerungsleitung und 7 die innere, mit Schmirgel ausgestattete Wand des Mühlengehäuses. Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ist die obere Wand des Gehäuses 1 mit einem überzug 12 aus Schmirgel versehen oder aus diesem hergestellt, der vorzugsweise ein verhältnismäßig grobes Korn besitzt.
  • Der überzug 12 tritt an Stelle des üblichen Futters aus Metall der gewöhnlichen Hammermühlen. Er verbessert - wie oben auseinandergesetzt - wesentlich die hydrokinetische Wirksamkeit der Mühle, so daß bessere Ergebnisse in derselben Zeit unter Erreichung einer höheren Produktionsgeschwindigkeit erzielt werden.
  • Die äußeren Enden 3 der Hämmer 2 des Rotors 4 sind ebenfalls mit einem Schmirgelüberzug ausgestattet, der den auf ihn einwirkenden Stößen gewachsen ist.
  • In dem durch Fig. 1 veranschaulichten Beispiel wird die erforderliche Flüssigkeit, wie Wasser, durch eine Leitune, 8 innerhalb des Einlaufschachtes 9 zugeführt.
  • An seinem oberen Teil endet der Schacht 9 in einer waagerechten Leitung 10, durch welche der zu zerfasernde Rohstoff in die Mühle gelangt, während der untere Teil des Schachtes mit dem Gehäuse 1 durch eine Rutsche verbunden ist.
  • Der zerfaserte Stoff oder Halbstoff gelangt dann durch seine eigene Schwere sowie durch Zentrifugalkraft durch das Sieb 5 hindurch in die Entleerungsleitung 6.
  • Fig. 2 veranschaulicht eine andere Ausführungsform, die besonders für die Zuführung verunreinigtem Fasergut geeignet ist.
  • Gegebenenfalls wird Wasser zusätzlich durch eine Leitung 13 eingebracht, welche in tangentialer Richtung zur Zuführungsleitung 10 angeordnet ist, durch welche der Rohstoff in die Mühle eingebracht wird.
  • Die Anlage nach Fig. 3 kann beispielsweise für das Waschen und Zerfasern von Lumpen verwendet werden.
  • Der zum Punkt F geführte Textilabfall wird mittels des Lumpenschneiders 14 in üblicher Art zerschnitten, dann trocken grob zerrissen, entweder in einer Scheibenmühle oder in einer Hammermühle 15, die mit einem Sieb versehen ist, das runde Bohrungen von 30 bis 40 mm Durchmesser besitzt.
  • Nach dem Zerreißen sind die Lumpen für die eigentliche zerfasernde und waschende Behandlung in der erfindungsgemäßen Mühle geeignet. Hierzu werden sie in dem gezeichneten Beispiel durch den Ventilator 16 zu der Hammermühle 17 befördert, wie sie an Hand der Fig. 1 und 2 erläutert ist und welcher Flüssigkeit durch eine Leitung 18 zugeführt wird. Diese Hammermühle 17 entleert den behandelten Stoff in einen Eindicker 19, welcher ihn auf eine geeignete Konsistenz eindickt und der gleichzeitig Schmutz und sonstige Verunreinigungen absondert, die mit der Verdünnungsflüssigkeit ausgeschieden wurden.
  • Während der Halbstoff von dem Eindicker 19 beispielsweise in ein Aufbewahrungsgefäß 20 fließt oder fällt, kann die zum Zerfasem und Waschen des Stoffes verwendete Flüssigkeit kontinuierlich in den Kreislauf zurückgeführt werden. Zu diesem Zweck pumpt eine Pumpe 21 die Flüssigkeit, wie Wasser, zu einem Behälter 22 hinauf, welcher mit einer überlaufleitung 23 zum Ablassen des Oberschusses an mit Schmutz beladenem Wasser und mit einem Frischwassereinlaß 24 versehen ist. Eine Leitung 25 führt das Fabrikationswasser vom Behälter 22 zur Hammermühle 17.
  • Man kann auch an Stelle einer Hammermühle mehrere entweder parallel oder vorzugsweise in einer Folge hintereinanderschalten. Beispielsweise können eine oder mehrere Hammermühlen hinter dem Eindicker 19 angeordnet werden, um eine zusätzliche waschende und zerfasemde Wirkung zu erzielen oder andere Ergebnisse zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Schlagwerkzeugen arbeitende Mühle, insbesondere Hammermühle, zum gleichzeitigen Zerfasem und Waschen oder Veredeln von Fasergut, wie Papierruhstoff, in Gegenwart einer sehr beträchtlichen Flüssigkeitsmenge, durch die im Zusammenwirken mit den Schlagwerkzeugen eine hydrokinetische Wirkung auf das Fasergut ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wand (7) ihres Gehäuses (1) und gegebenenfalls die äußeren, in Abstand von dieser Wand vorübergleitenden Enden (3) der Schlagwerkzeuge (2) mit einem die hydrokinetische Wirkung derselben steigernden Überzug (12) aus Schmirgel ausgestattet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 613 770, 644 674, 650 607; französische Patentschrift Nr. 768 848; britische Patentschrift Nr. 578 280; USA.-Patentschriften Nr. 1785 840, 1960 753, 1485416.
DED17637A 1953-04-25 1954-04-24 Mit Schlagwerkzeugen arbeitende Muehle Pending DE1122823B (de)

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