DE1123078B - Nassspinnvorrichtung - Google Patents

Nassspinnvorrichtung

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DE1123078B
DE1123078B DEN16513A DEN0016513A DE1123078B DE 1123078 B DE1123078 B DE 1123078B DE N16513 A DEN16513 A DE N16513A DE N0016513 A DEN0016513 A DE N0016513A DE 1123078 B DE1123078 B DE 1123078B
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DE
Germany
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tube
spinneret
spherical surface
spinning
spherical
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Pending
Application number
DEN16513A
Other languages
English (en)
Inventor
Geert Antema
Lambertus Cornelis Mets
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Onderzoekings Instituut Research
Original Assignee
Onderzoekings Instituut Research
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/06Wet spinning methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

Es ist eine Naßspinnvorrichtung bekannt, bei der die Außenfläche des Spinndüsenhalters und die Innenfläche des Eingangs eines koaxial zur Spinndüse angeordneten Rohres kugelförmig gestaltet sind und zusammen einen Kanal für das Spinnbad in Form einer Kugelschale bilden.
Bei dieser bekannten Spinnvorrichtung ist die Innenfläche des kelchartigen Eingangs für das Spinnrohr im Zusammenwirken mit der Spinndüse derartig geformt, daß die Geschwindigkeit der Spinnbadflüssigkeit beim Strömen durch den Raum zwischen dem Spinndüsenhalter und dem Eingang des Rohres gleichbleibt. Im Zusammenhang damit wird der Abstand zwischen dem Spinndüsenhalter und der Innenfläche des Rohreingangs in Strömungsrichtung der Spinnbadflüssigkeit immer größer.
Es hat sich nun herausgestellt, daß Wirbelungen in der Fällflüssigkeit, die bei Anwendung der oben angedeuteten Spinnvorrichtung von den Öffnungen der Spinndüse auftreten, durch eine Änderung in der Form und der Anordnung des kelchartigen Rohreingangs zu der Spinndüse verhindert werden können.
Die Erfindung besteht darin, daß der Mittelpunkt der Kugelfläche des Spinndüsenhalters zwischen dem Mittelpunkt der Kugelfläche des Rohreingangs und dem Rohr liegt.
Durch diese Maßnahmen wird nicht nur das Auftreten von Wirbelungen in der Nähe des Spinndüsenbodens weitgehend unterdrückt, sondern außerdem dringt die Spinnbadflüssigkeit nach der Mitte des Spinndüsenbodens tiefer durch. Durch letzteres wird die Koagulation der aus den Spinndüsenöffnungen gepreßten Spinnlösung begünstigt.
Die günstigsten Resultate — was das Unterdrücken der Wirbelungen betrifft — werden erhalten, wenn gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Abstand zwischen den Mittelpunkten der beiden Kugelflächen gleich ein Siebentel bis ein Achtel des Halbmessers der Innenfläche des Rohreingangs ist und sich der Radius der Kugelfläche des Spinndüsenhalters zum Radius der Kugelfläche des Rohreingangs wie etwa 5 : 8 verhält.
Wenn die beabsichtigte Wirkung ständig erreicht werden soll, ist es besonders wichtig, daß Rohr und Spinndüsenhalter immer gleichachsig zueinander stehen.
Dies kann auf verschiedene Weise verwirklicht werden, beispielsweise mittels eines mit axialen Durchgängen versehenen Ringes, der innen passend an den Spinndüsenhalter anschließt und mit dem Außenrand den Kelchrand festhält. Dabei kann der Ring mit seinem Umfang einfach gegen den Innen-Naßspinnvorrichtung
Anmelder:
N. V. Onderzoekingsinstituut Research,
Arnheim (Niederlande)
Vertreter: Dr. K. Schwarzhans, Patentanwalt,
München 19, Romanplatz 9
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 2. Mai 1958 (Nr. 227 461)
Geert Antema und Lambertus Cornells Mets,
Arnheim (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
rand des Kelches anliegen oder aber mit einem umgebördelten Rand um die Außenseite des Kelches greifen. Auch die Anwendung von Schraubengewinden ist möglich.
Es wird jedoch eine Ausführungsform vorgezogen, bei der der Spinndüsenhalter und das Rohr zueinander zentriert sind mittels am Spinndüsenhalter befestigter Speichen, deren Außenenden in Rillen im Rohreingang reichen, die je aus einem am Kelchrand beginnenden axialen Teil und einem daran anschließend in der Umfangsrichtung verlaufenden Teil bestehen.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß nach dem Anspinnen, wobei die aufgezogene Spinndüse in das Spinnbad gebracht und der gebildete Faden durch das Spinnrohr gezogen wird, der Spinndüsenhalter und das Spinnrohr durch eine kleine Verdrehung des in der Spinnbadwanne vorgesehenen Spinnrohres miteinander gekuppelt werden können.
Zur Erläuterung der Erfindung folgt nachstehend eine Beschreibung an Hand der Zeichnung, in der beispielsweise eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 diese Ausführungsform schematisch teilweise in Seitenansicht und teilweise in Längsschnitt,
Fig. 2 einen Teil von Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und
Fig. 3 einen Teil derselben Ausführungsform schaubildlich in auseinandergenommenem Zustand.
209 507/288
3 4
In Fig. 1 ist mit 1 eine Spinnbadwanne bezeichnet, Der Innendurchmesser des weiten Rohrteiles wird die mit Fällflüssigkeit gefüllt ist. In dieser Wanne 1 1,2- bis l,5mal größer als derjenige des engen Rohrist ein Rohr 2 einigermaßen drehbar an Stützen 3 teiles gewählt, was auf einen Durchmesser von 13 bis und 4 befestigt. Das Rohr 2 besteht in bekannter 17 mm herauskommt. Der weite Rohrteil, der zum Weise aus zwei zylindrischen Teilen 5 und 6 verschie- 5 Erzeugen einer Saugkraft im engen Rohrteil dient, denen Durchmessers, welche mittels eines konischen wirkt bereits bei einer Länge von 20 bis 40 cm be-Rohrstückes 7 miteinander verbunden sind. friedigend.
Gegenüber dem innen durch eine Kugelfläche 9 Bei der Herstellung von Fäden mit einem begrenzten Eingang 8 des Rohrteiles 5 befindet sich größeren Titer, z. B. von 1600 den, die für Autoeine Spinnvorrichtung 10, der während des normalen io reifencord gebraucht werden, ist der Durchmesser Betriebs durch eine Leitung 11 eine Spinnlösung zu- des äußeren Kranzes der Spinnöffnungen in der geführt wird. Diese Leitung 11 endet in einem Flansch Spinndüse oft etwa 16 mm. Der Innendurchmesser
12 (s. Fig. 2). Über die Rohrleitung 11 ist eine Hülse des engen Rohrteiles ist dann etwa 20 bis 22 mm und
13 geschoben, die außen mit Gewinde versehen ist. derjenige des weiten Rohrteiles 26 bis 28 mm. Bei Zwischen dieser Hülse 13 und dem Flansch 12 be- 15 einem Innendurchmesser des engen Rohrteiles von findet sich ein Gummiring 14. Gegen die andere Seite 20 mm passen ein Radius der Kugelfläche 9 von des Flansches 12 liegen ein schwerer Gummiring 15, 40 mm und ein Radius der Kugelfläche 19 von 25 mm, ein Filtertuch 16 und eine Spinndüse 17 an, um während der Abstand der beiden Mittelpunkte der welche der als Überwurfmutter ausgebildete Spinn- Kugelflächen in der Regel 5 mm ist.
düsenhalter 18 greift, der so weit auf die Hülse 13 20 Die Kugelflächen des Rohreingangs und des Düsengeschraubt ist, daß die Gummiringe 14 und 15 sowie halters sind vorzugsweise als halbe Kugelflächen ausdas Filtertuch 16 so weit zusammengedrückt sind, wie gebildet. Dies ist jedoch nicht unbedingt nötig. Es hat zur Abdichtung erforderlich ist. Indem man den sich nämlich herausgestellt, daß auch bei einer ge-Spinndüsenhalter 18 losdreht, kann die Spinnvorrich- ringen Ausdehnung der genannten Flächen ziemlich tung 10 auseinandergenommen werden. 25 gute bis gute Resultate erhalten werden.
Die dem Rohr 2 zugewandte Seite des Spinndüsen- Die Außenseite des Rohreingangs kann auf behalters 18 ist anschließend an den Boden der Spinn- liebige Weise gebildet werden. Eine kugelförmige düse 17 kugelförmig ausgebildet. Der Mittelpunkt Gestalt dieser Seite ist also nicht erforderlich,
dieser Kugelfläche 19 liegt zwischen dem Mittelpunkt Die Weise, in der mit der beschriebenen Ausfühder Kugelfläche 9 und dem Rohr. Demzufolge wird 30 rungsform gearbeitet werden kann, wird durch nachder Abstand zwischen den Kugelflächen 9 und 19 in stehendes Beispiel verdeutlicht.
Richtung des Rohrteiles 5 kleiner, was eine Verminderung der Wirbelungen in der Fällflüssigkeit im Beispiel
Raum vor der Spinndüse 17 zur Folge hat. Viskose, die aus Linterzellulose hergestellt war,
Zur Festlegung der richtigen gegenseitigen Lage 35 einen Zellulosegehalt von 7,3 Gewichtsprozent, einen
der Spinndüse 17 und des Rohres 2 sind am Spinn- Alkaligehalt von 5,5 Gewichtsprozent, ein Xantho-
düsenhalter 18 vier Speichen 20 befestigt, die mit genatverhältnis von 0,42 und eine Kugelviskosität
Zapfen versehen sind, welche in Schlitze 21 in der von 60 Sekunden besaß sowie 0,1 Gewichtsprozent
Innenseite des Rohreingangs 8 zusammenwirken. Polyäthylenoxyd mit einem Molekulargewicht von
Diese Schlitze 21 bestehen aus einem axialen Teil 22, 40 3000 und 0,03 Gewichtsprozent des Stoffes enthielt,
der beim Rand des Eingangs 8 beginnt, und einem der unter dem Namen Hüls V 1011 T (eingetragenes
Umfangsteil 23, der an das andere Ende des axialen Warenzeichen) in den Handel gebracht wird, wurde
Teiles 22 anschließt. mit Hilfe einer Vorrichtung des oben beschriebenen
Die richtige Lage der Spinnvorrichtung 10 zum Typs in einem Spinnbad von 50° C versponnen, das Rohr 2 wird dadurch erhalten, daß die Zapfen der 45 5,2 Gewichtsprozent Schwefelsäure, 15 Gewichts-Speichen 20 in die axialen Schlitzteile 22 eingeführt prozent Natriumsulfat und 4,5 Gewichtsprozent Zinkwerden und dann das Rohr 2 verdreht wird, so daß sulfat enthielt. Die Spinndüse war mit 1060 Löchern die Zapfen in die Umfangsteile 23 treten. versehen, die je einen Durchmesser von 60 Mikron
Gegenüber dem Ausgang des weiten Rohrteiles 6 hatten. Der Durchmesser des Außenkranzes der
ist eine frei drehbare Leitrolle 24 angeordnet, über 50 Spinndüsenöffnungen betrug 16 mm. Der enge Teil
welche die Fäden 25, die aus dem Rohr treten, einer des Rohres hatte einen Innendurchmesser von 20 mm,
außerhalb der Spinnbadwanne vorgesehenen, ange- der weite Rohrteil eine lichte Weite von 26 mm. Der
triebenen Abführrolle 26 zugeführt werden. enge Rohrteil war 30 cm, der weite Rohrteil 20 cm
Die Abmessungen der oben beschriebenen Vor- und der Übergang zwischen dem engen und weiten
richtung hängen vom Gesamttiter des Fadens, der 55 Rohrteil 4 cm lang.
gesponnen werden soll, und vom Durchmesser der Die primäre Abzugsgeschwindigkeit, bewirkt durch
verwendeten Spinndüse ab. die läufig angetriebene Abführrolle 26, betrug
Bei der Herstellung von Kunstseide mit einem 54 m/Min., während die Aufwickelgeschwindigkeit Titer von 80 bis 120 den, wobei der äußere Kranz 90 m/Min, war. Das Verstecken der Fäden erfolgte der Spinndüsenöffnungen ζ. B. einen Durchmesser 60 in einem zweiten Bad von 90° C, das 3 Gewichtsvon 9 mm hat, ist der Innendurchmesser des engen prozent Schwefelsäure enthielt.
Rohrteiles in der Regel etwa 10 bis 12 mm. Dazu Die erhaltenen Fäden mit einem Titer von 1800 den paßt ein Rohreingang 8 mit einer Kugelfläche 9, die hatten in lufttrockenem Zustand eine Festigkeit von einen Radius von 20 bis 24 mm hat, und ein Spinn- 40g/tex und eine Dehnung von 23,0 °/o. Die erhaltenen düsenhalter 18, der eine Kugelfläche 19 mit einem 65 Fäden wiesen keine gebrochenen Einzelfäden auf, die Radius von 13 bis 15 mm besitzt. Der Abstand zwi- sonst vorhanden waren, wenn die Fäden unter Ansehen den Mittelpunkten der beiden Kugelflächen 9 wendung eines Spinnrohres mit dem üblichen trom- und 19 beträgt in diesem Fall gewöhnlich 2 bis 3 mm. petenförmigen Eingang gesponnen wurden.
Obwohl die Erfindung an Hand einer Vorrichtung mit einem Spinnrohr erläutert ist, das aus Teilen mit verschiedenem Innendurchmesser besteht, bedeutet dies nicht, daß die Erfindung darauf beschränkt ist. Auch bei Spinnvorrichtungen mit einem Rohr, dessen Durchmesser über die ganze Länge gleich ist wie bei Vorrichtungen, bei denen die Fällflüssigkeit durch einen Niveauunterschied zum Umlauf gebracht wird, ergibt die besondere Form des Düsenhalters und des Rohremgangs günstige Resultate, was die Vermeidung von Wirbeln und demzufolge von Einzelfadenbrüchen betrifft.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Naßspinnvorrichtung, bei der die Außenfläche des Spinndüsenhalters und die Innenfläche des Eingangs eines koaxial zur Spinndüse angeordneten Rohres kugelförmig gestaltet sind und zusammen einen Kanal für das Spinnbad in Form ao einer Kugelschale bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt der Kugelfläche (19) des Spinndüsenhalters (18) zwischen dem Mittelpunkt der Kugelfläche (9) des Eingangs des Rohres (5) und dem Rohr liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Mittelpunkten der beiden Kugelflächen gleich ein Siebentel bis ein Achtel des Halbmessers der Kugelfläche (9) des Rohreingangs ist und der Radius der Kugelfläche (19) des Spinndüsenhalters sich zum Radius der Kugelfläche (9) des Rohreingangs wie etwa 5:8 verhält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spinndüsenhalter (18) und das Rohr (5) zueinander zentriert sind mittels am Spinndüsenhalter befestigter Speichen (20), deren Außenenden in Rillen in der Wand des Rohreingangs reichen, die je aus einem am Rand des Rohreingangs beginnenden axialen Teil und einem daran anschließend in der Umfangs richtung verlaufenden Teil bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 507/288 1.62
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