DE1123246B - Vorrichtung zum Einfuellen von Pasten in Tuben - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuellen von Pasten in Tuben

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DE1123246B
DE1123246B DEU4983A DEU0004983A DE1123246B DE 1123246 B DE1123246 B DE 1123246B DE U4983 A DEU4983 A DE U4983A DE U0004983 A DEU0004983 A DE U0004983A DE 1123246 B DE1123246 B DE 1123246B
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Germany
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filling
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tubes
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DEU4983A
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English (en)
Inventor
Gary G Grant
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Unilever NV
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Unilever NV
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B3/00Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B3/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B3/16Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling collapsible tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tubes (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einfüllen von Pasten in Tuben Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Füllen von pastenartigem Material in Behälter und gewünschtenfalls auch zum Zusammensetzen der Behälter.
  • In der USA.-Patentschrift 2 789731 ist eine pastenabgebende Einrichtung offenbart, aus welcher ein pastenförmiges Material in der Form von beispielsweise einem weißen Pastenstrom mit roten Streifen in der Art einer Zuckerstange abgegeben wird. Diese Abgabeeinrichtung verwendet einen röhrenförmigen Behälter, beispielsweise eine zusammendrückbare Tube, welche an ihrem Kopfende einen nach innen sich erstreckenden Hauptkanal und mindestens einen kleineren Kanal besitzt, welcher mit dem Innern der Tube an einer dem Kopfende näheren Stelle als das offene innere Ende des Hauptkanals in Verbindung steht. Gefärbtes pastenförmiges Material wird in den Tubenkörper um den den Hauptkanal begrenzenden Teil bis zu dem inneren Ende des Hauptkanals, aber nicht darüber hinaus, und der Rest der Tube mit weißer Paste, z. B. Zahnpaste, gefüllt. Wenn die Tube gedrückt wird, wird die weiße Paste durch den Hauptkanal und gleichzeitig die gefärbte Paste durch den kleineren Kanal zum Streifigmachen des herauskommenden weißen Stroms ausgedrückt.
  • Eine Vorrichtung zum Einfüllen von Paste in den ringförmigen Raum zwischen zwei konzentrischen zusammendrückbaren Tuben ist in der USA.-Patentschrift 1 676 734 beschrieben. Diese Vorrichtung hat eine rohrförmige Fülleinrichtung, welche in eine ringförmigc Pastenentleerungsöffnung endet.
  • Der Gedanke, das Pastenmaterial von einer kreisförmigen Pastenentleerungsöffnung abzutrennen, ist aus der schweizerischen Patentschrift 292 269 bekannt, welche eine Pastenfülleinrichtung offenbart, worin das Pastenfüllrohr sich zu einer kreisförmigen Pastenentleerungsöffnung verjüngt. Um das untere Ende des Pasteneinfüllrohrs und die Pastenentleerungsöffnung zu reinigen, ist ein zweites Rohr innerhalb des Pastenfüllrohrs angeordnet, welches an eine Druckluftquelle angeschlossen ist und in eine kreisförmige Luftaustrittsöffnung endet, welche in dem Pastenfüllrohr. und zwar über der kreisförmigen Pastenentleerungsöffnung angeordnet ist.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung mit einer ringförmigen Pastenentleerungsöffnung zum Einfüllen der ersten oder gefärbten Pastenmasse in zusammendrückbare Tuben von der Art nach der USA.-Patentschrift 2 789 731 zu schaffen, wobei Mittel vorgesehen sind, um das Pastenmaterial von der ringförmigen Pastenentleerungsöffnung sauber zu trennen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Einfüllen von pastenartigem Material in Tuben mit einem sich nach innen erstreckenden Hauptkanal, mit Mitteln zum Tragen der Tube, mit rohrförmigen Fülleinrichtungen für das Pastenmaterial, mit ringförmiger Entleerungsöffnung, mit Mitteln, um Relativbewegungen zwischen dem Träger und der rohrförmigeen Fülleinrichtung vorzusehen, so daß in der Füllstellung die rohrförmige Fülleinrichtung sich in die Tube, wenn in dem Träger gelegen, hinein erstreckt, so daß das pastenförmige Material in den Raum um den Hauptkanal eingefüllt werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, daß neben der ringförmigen Entleerungsöffnung eine weitere, konzentrische und näher der Mitte des Füllk an als liegende ringförmige Mündung eines Luftkanals vorgesehen ist, durch welche, wie an sich bekannt, Druckluft zum Abtrennen des pastenförmigen Materials von der ringförmigen Entleerungsöffnung austreten kann.
  • Bei der Anwendung der Vorrichtung wird die Tube mit offenem Boden und mit einem Hauptkanal, welcher aus einer Hülse oder Buchse gemäß der USA.-Patentschrift 2 789 731 bestehen kann, in einen Träger gelegt und unter das Füllrohr gebracht. Dann wird durch eine Relativbewegung zwischen dem Träger und dem Füllrohr das letztere in die Tube hinein durch den offenen Boden eingeführt. Eine Menge des pastenförmigen Materials wird dann durch das Füllrohr in die die Buchse umgebende Tube eingedrückt.
  • Eine Ausführung der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. Hierbei wird zur besseren Übersicht die gesamte Maschine erläutert, wobei jedoch der Schutzumfang nicht über den Gegenstand des Anspruchs hinaus erweitert werden soll. Es zeigt Fig. 1 einen Seitenaufriß einer Maschine zur Herstellung einer zusammendrückbaren Tube, aus welcher eine gestreifte Zahnpaste ausgedrückt werden kann, und zum Füllen von mindestens einer der zwei verschiedenen Pasten in die Tube, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung von Fig. 1, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des oberen Teils der Vorrichtung von Fig. 1, Fig. 4 eine Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt im vergrößerten Maßstab der Tubenfüllmittel und des Dorns der Vorrichtung von Fig. 1, Fig. 5 eine Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt und im vergrößerten Maßstab eines Dorns zum Einsetzen von Trennscheiben zwischen zwei Pasten in jeder Tube, Fig. 6 eine Seitenansicht im einzelnen des unteren Endes des Füllrohres und Dorns von Fig. 4 mit einer Buchse in Lage zum Einsetzen, Fig. 7 eine Seitenansicht des Dorns von Fig. 5 mit einer Trennscheibe in Lage zum Einsetzen Fig. 8 einen senkrechten Querschnitt in vergrößertem Maßstab von einer zusammendrückbaren Tube mit der fertig zum Füllen eingesetzten Buchse.
  • Die Erfindung wird erläutert an einer Vorrichtung, welche besonders geeignet ist für das Einbringen von Buchsen S mit einem mittleren Hauptkanal 92 und einer Mehrzahl von kleinen Kanälen 93, deren Entleerungsenden 94 in Verbindung mit dem Hauptkanal sind (s. Fig. 8), zum Füllen einer abgemessenen Beschickung eines Pastenmaterials P, beispielsweise einer roten Zahnpaste in die Tube hinein um die Buchse S bis zu einer Höhe kurz vor dem inneren Ende der Buchse und zum Einsetzen einer ringför migen Trennscheibe W um die Buchse oben auf der Paste P. Eine andere Paste, beispielsweise eine weiße Zahnpaste, wird dann in den restlichen Raum der zusammendrückbaren Tube oberhalb der Trennscheibe W eingefüllt und die Tube dann in der üblichen Weise verschlossen. Der Zweck der Trennscheibe W ist, die zwei Materialien in der Tube getrennt zu halten. Die Verwendung der Trennscheibe braucht nicht immer notwendig zu sein. Wenn Druck auf die Seiten der so gefüllten Tube ausgeübt wird, wird weiße Zahnpaste durch den Hauptkanal 92 ausgepreßt, und der Druck wird auch auf die rote Zahnpaste übertragen, welche dadurch durch die kleineren Kanäle 93 ausgepreßt wird, so daß ein gestreifter Strom aus der Tube herauskommt.
  • Die Vorrichtung besitzt einen Ständer 10, welcher eine untere Tragfläche 11 zum Tragen eines noch zu beschreibenden Steuermechanismus und eine obere Tragfläche 12 zum Tragen eines drehbaren Tisches 13 und eines fest angeordneten Behälters 14 für das pastenförrhige Material aufweist. Den drehbaren Tisch 13 überragt ein senkrecht beweglicher Träger 15, welcher durch einen Antrieb 16, beispielsweise einen pneumatischen Zylinder mit einer Kolbenstange 17 gesenkt und gehoben werden kann. Der senkrecht bewegliche Träger 15 wird auf seiner Bahn durch drei Gleitpfostenl8 geführt, welche auf einer Montageplatte 19 befestigt sind, welche ihrerseits von der fest angeordneten Tragfläche 12 durch das Gestell des pneumatischen Zylinders abgestützt ist. An dem Träger 15 sind drei Kugellagerschalen 18 a befestigt, mittels derer er frei auf und ab an dem Pfosten 18 gleitet.
  • In dieser Weise kann der Träger 15 sich senkrecht mit der Kolbenstange 17 bewegen und ist zur gleichen Zeit gegen Drehbewegung gesichert.
  • An dem Träger 15 sind ein Paar von Arbeitsköpfen 20 und 21 befestigt und mit diesem beweglich.
  • Der Arbeitskopf 20 besitzt eine buchseneinsetzende und die erste Paste einfüllende Einrichtung und der Arbeitskopf 21 eine die Trennscheiben W einsetzende Einrichtung. Einzelheiten des Arbeitskopfes 20 sind in Fig. 4 und des Arbeitskopfes 21 in Fig. 5 gezeigt.
  • Der Drehtisch 13 trägt an seinem Umfang eine Mehrzahl von Tubenträgern in der Form von Klemmfuttern 22, welche (Fig. 1) aus einer aufrecht stehenden Hülse 23 von ausreichendem innerem Durchmesser zur Aufnahme einer offen endenden und ungefüllten Zahnpastentube T, einer Öffnung 24 verkleinerten Durchmessers zur Aufnahme des Kopfendes mit der Kappe C der Zahnpasentube, bestehen. Eine offen endende Zahnpastentube T mit der Buchse S, der Beschickung an Pastenmaterial P, wie Zahnpaste, und Trennscheibe W in ihrer Lage ist in Fig. 1 gezeigt. Die Achse des Drehtisches 13 ist so eingerichtet, daß die Klemmfutter 22 unmittelbar aufeinanderfolgend unter den Arbeitsköpfen 20 und 21 getragen werden.
  • Der Arbeitskopf 20 besitzt also einen Mechanismus für das Einbringen der Buchsen oder Hülsen in die Kopfenden der Tuben und auch für das Einführen des Materials, in dem erläuterten Fall gefärbte Zahnpaste, welche den aus dem Hauptkanal S austretenden Hauptstrom der Zahnpaste überlagern oder streifig machen soll. Der Arbeitskopf 20 besitzt auch einen Montageblock 25, welcher an dem bewegbaren Träger 15 befestigt ist und der ein Paar herabhängender konzentrischer Hülsen 26 und 27 trägt, welche zwischen sich einen ringförmigen Kanal 28 begrenzen.
  • Diese Hülsen sind an ihren unteren Enden 29 und 30 nach innen und nach außen eingezogen bzw. aufgeweitet, so daß eine Ringdüse oder Entleerungsöffnung 31 entsteht. Bei dieser Ausführungsform stellen die konzentrischen Buchsen 26 und 27 das rohrfömige Füllmittel dar. Düse 31 und Ringraum 28 sind mittels eines Kanals 32, einer Leitung 33 (Fig. 3), eines drehbaren Ventils 34 und einer biegsamen Leitung 35 (Fig. 1 und 2) mit dem Behälter 14 für das Pastenmaterial verbunden. Der Behälter 14 wird unter stetigem Druck mittels einer Lufteinlaßleitung 36 gehalten, welche mit einem Druckregler 37a und einem Filter 37b ausgerüstet und an einen Luftverteiler 38 angeschlossen ist.
  • Das Ventil 34 für das Pastenmaterial besitzt (Fig. 2) einen Drehteil 38 mit einem rechtwinklig angeordneten Kanal 39, welcher nach Wahl die Leitung 35 mit einem Meßzylinder 40 oder den Meßzylinder 40 mit der Leitung 33 verbinden kann, welche unmittelbar zur Düse 31 an der unteren Spitze des Füllrohrs 20 führt. Die Betätigung des Ventildrehteils 38 erfolgt durch ein aus einem Zahnrad und einer Zahnstange bestehendes Getriebe 41 (Fig. 3), dessen Zahnstangenteil unter der Wirkung eines Luftzylinders 42 hin und her getrieben wird, welcher durch ein noch zu beschreibendes pneumatisches System beaufschlagt wird. Der Meßzylinder 40 besitzt eine Kammer 43 vorbestimmter Größe, in welcher ein Kolben 44 arbeitet. Dieser Kolben wird durch einen LuftzylEder 45 bewegt, welcher auch mit dem noch zu bescE-benden pneumatischen Drucksystem verbunden ist.
  • Nach Fig. 4 geht durch den Montageblock 25 nnd durch die innere Hülse 27 mit Spielraum auf außen Seiten ein Dorn oder Gleitstab 46 hindurch, dessen oberes Ende in einer Dichtungshülse 47 und dessen unteres Ende in einer gerippten oder gerillten Buchse 48 gleitet, deren Kanäle 49 einen ringförmig gestalteten Luftkanal 50 zwischen Dorn 46 und Hülse 27 in Verbindung mit der Atmosphäre an der Spitze des Dorns 46 bringen. Das obere Ende des Luftkanals 50 ist über einen Kanal 51 in dem Block 25 mit der gesteuerten, noch zu beschreibenden Quelle pneumatischen Drucks verbunden. Das obere Ende des Dorns 46 ist über eine Gelenkkupplung 52 mit einer Kolbenstange 53 verbunden, welche Teil einer auch durch das pneumatische Drucksystem gesteuerten Luftzylinderzusammenstellung 54 ist.
  • Der zweite Arbeitskopf 21, welcher die Trennscheiben W zwischen die zwei schließlich in die Tuben T einzubringenden Pastenbeschickungen einsetzen kann, besitzt (Fig. 5) einen Montageblock 55, welcher an dem senkrecht beweglichen Träger 15 befestigt ist und von welchen eine Büchse 56 herabhängt, innerhalb welcher gleitbar ein Dorn oder Stab 57 angeordnet ist. Dieser gleitet an seinem unteren Ende in einer Buchse 58 und an seinem oberen Ende in einer Buchse 59 in dem Block 55. Das obere Ende der Stange 57 ist über ein Kupplungsgelenk 60 mit einer Kolbenstange 61 verbunden, welche Teil einer Luftzylinderzusammenstellung 62 (Fig. 3) ist und die auch durch das pneumatische Drucksystem gesteuert werden kann.
  • Das pneumatische Drucksystem, mittels dessen die Vorrichtung gesteuert wird, besitzt eine Hauptlufteinlaßleitung 63, welche mit einer Druckluftquelle, z. B. von etwa 4,2 at, verbunden werden kann und über ein bequem für den Benutzer erreichbares Abschaltventil 64 mit einer zum Verteiler 38 führenden Leitung 66 verbunden ist. Einer der Auslässe des Verteilers 38 ist über die Leitung 36 zur Ausübung eines stetigen Drucks an den geschlossenen Behälter 14 angeschlossen. Sechs andere Auslässe, von welchen nur einer in Fig. 1 sichtbar ist, sind mit einzelnen Steuerventilen verbunden. Grundsätzlich sind alle Steuerventile und ihre Druckquellen-Verbindungen zu dem Verteiler gleich, und daher wird der Einfachheit halber nur ein Ventil mit seinen Verbindungen im einzelnen dargestellt und beschrieben.
  • Nach Fig. 1 besitzt der Verteiler eine Auslaßleitung 67, welche an den Einlaß eines Ventils 68 angeschlossen ist, welches ein übliches Vierwegventil mit umkehrbaren Druck- und Auspuffanschlüssen und für pneumatische Steuerung sein kann. Der Auslaß des Ventils 68 ist mittels eines Paars Leitungen 69 und 70 an entgegengesetzte Enden des Zylinders 16 angeschlossen, welcher den Träger 15 durch die Wirkung der Kolbenstange 17, wie beschrieben, hebt und senkt.
  • Die Steuerung des Ventils 68 wird durch ein Paar Luftleitungen 71 und 72 bewirkt, deren Luftlieferung mittels eines Nockens 73 auf einer Nockenwelle 74 gesteuert wird, die ihrerseits von einem Zeitschaltmotor 74a gedreht wird. Die Nockenwelle 74 besitzt zusätzlich zum Nocken 73 noch Nocken 75, 76, 77, 78 und 79, welche die übrigen fünf nicht erläuterten Ventile steuern. Der Nocken 75 kann über sein entsprechendes Ventil den Luftzylinder 42 steuern, welcher das Drehventil 34 für die Zuteilung des halbfesten Materials betätigt, wobei die Verbindung durch die Leitung 80 hergestellt ist. Der Nocken 76 kann über eine Luftleitung 81 den Luftzylinder 45 steuern, welcher den Meßzylinder betätigt. Der Nocken 77 kann einen Luftstrom über eine Leitung 82 durch die gerillte Buchse 49 an der Spitze des Dorns 46 vom Arbeitskopf 20 steuern. Der Nocken 78 kann über eine Leitung 83 den Luftzylinder 54 steuern, welcher den Dorn 46 innerhalb der Hülse 27 hebt und senkt.
  • Der Nocken 79 kann über eine Leitung 84 den Luftzylinder 62 steuern, welcher den Dorn 57 innerhalb der Hülse 56 des Arbeitskopfes 21 steuert.
  • Beim Betrieb steht der Benutzer an der Vorderseite der Maschine und bringt Tuben T in die Klemmfutter 22 mit dem Kopf nach unten. Nach Fig. 1 sind die Tuben im allgemeinen von zylindrischer Gestalt, und ihre unteren oder Bodenenden sind noch nicht verschlossen. Der Benutzer bringt auch für jeden Arbeitszyklus der Maschine eine der Buchsen S, welche er aus einem zweckmäßig angeordneten Vorratsmagazin 90 zu seiner Linken auswählen kann, auf den Dorn 46 des Arbeitskopfes 20. Der Dorn ist im Verhältnis zum inneren Durchmesser der Buchse S so dimensioniert, daß ein verhältnismäßig dichter Reibungssitz erhalten wird. Der Benutzer bringt auch eine der Trennscheiben W, ausgewählt aus dem Vorratsmagazin 91 zu seiner Rechten, auf den Dorn 57 des Arbeitskopfes 21, auch in einem gutpassenden Sitz. Gewünschtenfalls kann ein leichter Unterdruck vorgesehen sein, beispielsweise innerhalb des Raums zwischen dem Dorn 57 und der Hülse 56, der über Öffnungen in der Buchse 58 die Trennscheiben W in ihrer Lage hält. Der Arbeitszyklus der Vorrichtung beginnt durch gleichzeitiges Betätigen der zwei Betätigungshebel 87 und 88, wobei der Drehtisch in Uhrzeigerrichtung gemäß Fig. 2 sich zu bewegen beginnt, und ein Klemmfutter 22 mit einer unten offenen Zahnpastentube darin unter den Arbeitskopf 20 bringt. Gleichzeitig wird sich die Tube, welche am Arbeitskopf 20 war, zum Arbeitskopf 21 bewegen.
  • Die Tube wird sich nach Empfang einer Buchse S, einer ersten Pastenmaterialbeschickung und einer Trennscheibe W, vom Benutzer gesehen, nach rechts bewegen und kann aus der Maschine entfernt werden.
  • Beim Stillstand des Drehtisches 13 wird die Trägerplatte 15 selbsttätig durch die Wirkung von Zylinder 16 gesenkt. Dabei wird die Buchse S mittels des Dorns 46 in die Tube eingeschoben. Gleichzeitig wird am Arbeitskopf 21 eine Trennscheibe W auf das Pastenmaterial durch das Senken des Dorns 57 in die nächstkommende zweite Tube gebracht. Der Meßzylinder 40 wird dann durch den Luftzylinder 45 betätigt, während der Dorn 46 die Buchse S verschließt, so daß eine kleine Menge des pastenförmigen Materials über den Kanal 39 (in dem Drehventil 38), die Leitungen 33 und 28 und die ringförmige Öffnung 31 in die Tube um die Buchse S herum eingebracht wird.
  • Als nächstes wird der Zylinder 54 betätigt, durch den der Dorn 46 ein wenig nach oben in die Hülse 27 hineingezogen wird, um die Buchse S freizugeben.
  • Gleichzeitig wird ein Luftstoß durch Kanal 51 und Kanalraum 50 eingeführt, durch den das gefärbte Pastenmaterial von der Düse 31 klar abgetrennt wird.
  • In der Zwischenzeit ist am Arbeitskopf 21 der Luftzylinder 62 betätigt worden, durch den der Dorn 57 von der Trennscheibe W durch Senken der Hülse 56 zurückgezogen wird, so daß die Trennscheibe W sanft über die Buchse S gestoßen und auf die gefärbte Paste in die in der Tubenzusammenstellung in Fig. 1 erläuterten Lage aufgelegt wird. Die ganze Dornzusammenstellung 56, 57 wird dann von der Tube abgehoben. Nach Ausführung dieser Operationen wird der Kolben 41 des Meßzylinders 40 in seiner vordersten Lage sein. Das Ventil 34 wird dann betätigt, wodurch der Meßzylinder 40 mit dem Pastenmaterialeinlaßkanal 35 über den rechtwinkeligen Kanal 39 in dem Drehventil 38 verbunden wird. Der Kolben 44 in Zylinder 40 wird nach hinten gezogen und kann eine frische Menge des Pastenmaterials aus der Vorratsquelle 14 aufnehmen. Die Menge ist so gewählt, daß sie das Kopfende der Tube bis zu einem Punkt unterhalb des innersten Endes der Buchse S füllt, so daß nichts von diesem Produkt in das offene Ende des axialen Hauptkanals der Buchse übergehen kann. Wenn der Träger 15 seine obere Grenzlage erreicht, ist ein Arbeitszyklus vollendet. Der Benutzer entfernt dann die Tube T, welche ihre Buchse S, ihre erste Beschickung an Pastenmaterial und ihre Trennscheibe W empfangen hat, von der Vorrichtung und bringt eine frische vorbereitete Tube auf das nächste Klemmfutter 22 zu seiner Linken, eine Buchse S auf den Dorn 46, eine Trennscheibe W auf den Dorn 57 und beginnt einen neuen Arbeitszyklus.
  • Die teilweise gefüllten Tuben werden dann mit ihrer endgültigen Füllung eines Pastenmaterials, in diesem Falle weiße Zahnpaste, versehen, wonach die Tuben an ihren Enden verschlossen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Einfüllen von pastenartigem Material in Tuben mit einem sich nach innen erstreckenden Hauptkanal, mit Mitteln zum Tragen der Tube, mit rohrförmigen Fülleinrichtungen für das Pastenmaterial mit ringförmiger Entleerungsöffnung, mit Mitteln, um Relativbewegungen zwischen dem Träger und der rohrförmigen Fülleinrichtung vorzusehen, so daß in der Füllstellung die rohrförmige Fülleinrichtung sich in die Tube, wenn in dem Träger gelegen, hinein erstreckt, so daß das pastenförmige Material in den Raum um den Hauptkanal eingefüllt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß neben der ringförmigen Entleerungsöffnung (31) eine weitere, konzentrische und näher der Mitte des Füllkanals liegende ringförmige Mündung eines Luftkanals (50) vorgesehen ist, durch welche, wie an sich bekannt, Druckluft zum Abtrennen des pastenförmigen Materials von der ringförmigen Entleerungsöffnung austreten kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 292 269; USA.-Patentschriften Nr. 1 676734, 2789731.
DEU4983A 1956-12-12 1957-12-11 Vorrichtung zum Einfuellen von Pasten in Tuben Pending DE1123246B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2631695C1 (ru) * 2016-07-28 2017-09-26 Общество с ограниченной ответственностью "ВМПАВТО" Способ упаковки вязкого продукта в трехшовные герметичные пакеты из термопластичной полимерной пленки и упаковочно-фасовочная машина вертикального исполнения, реализующая способ

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US1676734A (en) * 1922-12-16 1928-07-10 Gilmont Products Corp Apparatus and method for filling collapsible tubes
CH292269A (de) * 1950-05-16 1953-07-31 Arenco Ab Einrichtung zum Halten von Tuben in einer mit einem Förderwerk versehenen Maschine.
US2789731A (en) * 1955-06-06 1957-04-23 Leonard L Marraffino Striping dispenser

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