DE1124256B - Belichtungsmesser fuer fotografische bzw. kinematografische Zwecke - Google Patents

Belichtungsmesser fuer fotografische bzw. kinematografische Zwecke

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Publication number
DE1124256B
DE1124256B DEL35792A DEL0035792A DE1124256B DE 1124256 B DE1124256 B DE 1124256B DE L35792 A DEL35792 A DE L35792A DE L0035792 A DEL0035792 A DE L0035792A DE 1124256 B DE1124256 B DE 1124256B
Authority
DE
Germany
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light
dark
setting
photographic
diaphragm
Prior art date
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Pending
Application number
DEL35792A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01J—MEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00—Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/42—Photometry, e.g. photographic exposure meter using electric radiation detectors
    • G01J1/4209—Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing
    • G01J1/4214—Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing specially adapted for view-taking apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Belichtungsmesser für fotografische bzw. kinematografische Zwecke Zusatz zum Patent 1104 726 Die Erfindung betrifft fotoelektrische Belichtungsmesser für Foto- und Kinematografie.
  • In dem deutschen Patent 1 104726 sind Anordnungen an Belichtungsmessern beschrieben, die es dem Benutzer ermöglichen, die prozentuale Verteilung von Hell-Dunkel-Anteilen im Objektfeld zu berücksichtigen und die Anzeige des Belichtungsmessers bei Überwiegen des einen oder anderen Anteiles entsprechend zu korrigieren.
  • Unter anderem ist in der genannten Erfindung die Anordnung einer Schieberblende vor einer Fotozelle dargestellt, die je nach ihrer Stellung die wirksame Fläche der Fotozelle vergrößert bzw. verkleinert. An Hand der Stellung eines mit einer Sichtmarke zusammenwirkenden Zeigerelementes kann der Benutzer beurteilen, ob die Blendenstellung mit der gegebenen prozentualen Verteilung der Hell- und Dunkelanteile im Objektfeld übereinstimmt und kann, falls das nicht der Fall ist, die Blende entsprechend korrigieren.
  • Andererseits ist es bekannt, konstante Aufnahmefaktoren, wie z. B. die Filmempfindlichkeit, ebenfalls durch Einstellen einer variablen Fotozellenblende in den Belichtungsmesserkreis einzubringen. Es bestand daher die Aufgabe, deren Einstellmittel mit denjenigen zur Berücksichtigung der prozentualen Verteilung an Hell-Dunkel-Anteilen im Objektfeld zusammenzufassen.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die variable Korrekturblende zur an sich bekannten Einstellung weiterer konstanter Aufnahmefaktoren über einen ihr zugeordneten Einsteller verwendet wird.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Blende ist daher mittels zweier oder mehrerer getrennter Einsteller verstellbar, und jeder dieser Einsteller ist einem besonderen Aufnahmefaktor zugeordnet.
  • Da die einzelnen Belichtungsfaktoren einzeln der Reihe nach in den Belichtungsmesserkreis eingewählt werden müssen, wobei in der Regel die Filmempfindlichkeit zuerst und der Korrekturfaktor zur Berücksichtigung der Verteilung der Hell-Dunkel-Anteile zuletzt einzuwählen ist, ist es zweckmäßig, die Einsteller der einzelnen Aufnahmefaktoren durch Rastvorrichtungen in ihrer jeweiligen Relativlage zueinander zu sichern, die in ihrer Kraft entsprechend der oben genannten Reihenfolge abnehmen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Teilschnitt durch eine Laufbildkamera, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Belichtungsmeseroptik.
  • In Fig. 1 ist an dem Gehäuse 1 einer Kinokamera ein Objektiv 2 angebracht. Die gleiche Gehäuseseite trägt außerdem den Fotozellenteil einer automatischen Blendeneinstellvorrichtung, die aus der Fotozelle 3 und zwei in der Fig. 1 hintereinanderliegenden Meßwerken 4 besteht.
  • Jedes der Meßwerke4 ist in an sich bekannter Weise mit einer Blendenfahne 57 5 a ausgerüstet.
  • Ferner enthält die Kinokamera eine schrägliegende Sektorenblende 6, die von einem Motor 7 angetrieben wird. Letzterer bewegt bei seinem Lauf in bekannter und daher nicht dargestellter Weise den Film 8 schrittweise zwischen einer Filmbahn 9a und einem Filmfenster 9 b hindurch.
  • Der Fotozellenteil der automatischen Blendeneinstellvorrichtung besteht seinerseits aus dem in das Gehäuse 1 eingeschraubten Stutzen 10 (Fig. 2), in dem kameraseitig die Fotozelle 3 und objektivseitig die Linse 11 angeordnet sind. Zwischen beiden befindet sich eine als Korrekturblende für den Lichteinfall auf die Fotozelle 3 wirkende Irisblende, bestehend aus den Lamellen 12, einem Lamellenboden 13 und einem Lamellenführungsring 14. Während ein Stift 15 den Lamellenboden 13 fast mit dem Stutzen 10 verbindet, ist der Lamellenführungsring 14 gegenüber dem Lamellenboden 13 drehbar gelagert und über den Stift 16 mittels der Rändelringe 17 und 18 von außen verstellbar. Der Stift 16 bewegt sich dabei in einem kreisbogenförmigen SchlitzlOa des Stutzens 10, wobei die Schlitzenden gleichzeitig als Begrenzungsanschläge für die Bewegung des Stiftes 16 dienen. Eine kraftschlüssig wirkende Rastvorrichtung 19 arretiert die Rändelringe 17 und 18 in ihrer Relativlage zueinander, in der sie gemeinsam durch eine weitere, ebenfalls kraftschlüssig wirkende Rastvorrichtung 20 gegenüber dem Stutzen 10 gesichert werden.
  • Dabei ist zweckmäßigerweise die Rastwirkung der Rastvorrichtung 19 stärker als die der Rastvorrichtung20, um zu verhindern, daß der zunächst eingestellte Filmempfindlichkeitswert bei der nachfolgenden Einstellung der Verteilung der Hell-Dunkel-Anteile im Objekt wieder verstellt wird.
  • Die Rändelringe 17 und 18 tragen an einer geeigneten Stelle ihres Umfanges je einen Index 21 und 22 (Fig. 1). Index 21 arbeitet mit einer Filmempfindlichkeitsskala 21 a zusammen, die am Rändelring 18 angeordnet und daher selbst drehverstellbar ist, während der Index 22 mit einem auf dem Stutzen 10 angebrachten und daher ortsfesten Schauzeichen 22 a für die prozentuale Verteilung der Hell-Dunkel-Anteile im Objekt zusammenwirkt.
  • Bei Benutzung der Kamera ist zunächst die Empfindlichkeit des verwendeten Filmes einzustellen. Das geschieht durch eine Relativverstellung der Rändelringe 17 und 18 zueinander, bei der die Kraft der Rastungl9 zu überwinden ist. Danach ist die geschätzte Verteilung der Hell-Dunkel-Anteile einzustellen, was durch gemeinsames Verdrehen der Rändelringe 17 und 18 in ihrer zuvor gewählten Relativlage zueinander, gegenüber dem Stutzen 10 erfolgt. Bei dieser Drehung verstellt sich auch der Index 22 gegenüber dem Schauzeichen 22 a. Die Verteilung der Hell-Dunkel-Anteile im Objekt ist dann richtig berücksichtigt, wenn die Zusammensetzung des Schauzeichens 22 a gegenüber der Indexspitze dem vom Objekt gegebenen Verhältnis entspricht.
  • Bei einer gleichmäßigen Verteilung der Hell-Dunkel-Anteile muß die Indexspitze daher in der Mitte der Längsausdehnung des Schauzeichens 22 a stehen.
  • Die als Korrekturblende wirkende Irisblende vor der Fotozelle 3 wird bei den beschriebenen Einstellvorgängen zweimal verstellt: zuerst bei der Einstellung der Filmempfindlichkeit, danach bei der Berücksichtigung des Verhältnisses von Hell-Dunkel-Anteilen im Objekt. Dabei kann es durchaus sein, daß die zweite Einstellung eine Änderung der Blendenöffnung in entgegengesetztem Sinne zur ersteren bewirkt.
  • Sind eine mittlere Filmempfindlichkeit von z. B.
  • 17/100 DIN und eine gleichmäßige Verteilung der Hell-Dunkel-Anteile eingestellt, so hat die Korrekturblende etwa eine mittelgroße Öffnung.
  • Jede Änderung dieser Einstellwerte ändert die Größe der Korrekturblendenöffnung und, da die Korrekturblende als Gesichtsfeldblende für die Fotozelle wirkt, damit auch die Größe der vom Licht beaufschlagten Fotozellenfläche. Letzteres bewirkt wiederum eine Änderung der Objektivblendenöffnung, die aus den Blendenfahnen 5, 5 a gebildet wird.
  • Bei Einstellung einer höheren Filmempfindlichkeit z. B. vergrößert sich die Öffnung der Korrekturblende, während sie sich bei Einstellung einer niedrigeren Filmempfindlichkeit verkleinert.
  • Im ersteren Falle bewirkt dieses eine Verkleinerung der Objektivblendenöffnung und im zweiten Falle deren Vergrößerung. Bei Berücksichtigung erhöhter Dunkelanteile im Objekt, d. h. bei Verschiebung des Index 22 in Richtung des Dunkelsektors des Schauzeichens 22 a wird die Öffnung der Korrekturblende größer, was in einer Verkleinerung der Objektivblende und daher in einem geringeren Lichteinfall auf den Film resultiert. Wird dagegen der Index 22 in dem Hellsektor verschoben, so verkleinert sich die Öffnung der Korrekturblende, und daher vergrößert sich die Öffnung der Objektivblende.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Belichtungsmesser für fotografische bzw. kinematografische Zwecke mit einer vor der Fotozelle angeordneten variablen Korrekturblende zur Berücksichtigung des prozentualen Gehaltes von Hell-Dunkel-Anteilen im Objektfeld nach Patent 1 104 726, dadurch gekennzeichnet, daß die variable Korrekturblende (12, 13, 14) außerdem zur an sich bekannten Einstellung weiterer konstanter Aufnahmefaktoren über einen ihr zugeordneten Einsteller (17, 18) verwendet wird.
  2. 2. Belichtungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Einsteller untereinander durch kraft- und/oderformschlüssig wirkende Rasten verbunden sind.
  3. 3. Belichtungsmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten an den einzelnen Einstellern in der üblichen Reihenfolge der Einstellung der Aufnahmefaktoren mit schwächer werdenden Rastkräften wirken.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 857 990, 741 845.
DEL35792A 1960-04-01 1960-04-01 Belichtungsmesser fuer fotografische bzw. kinematografische Zwecke Pending DE1124256B (de)

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CH292361A CH381881A (de) 1960-04-01 1961-03-10 Belichtungsmesser für photographische bzw. kinematographische Zwecke

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182949B (de) * 1964-02-04 1964-12-03 Elbe Kamera Gmbh Photographisches Kopiergeraet mit einer Einrichtung zur Beeinflussung der Gradation des Kopierpapiers
DE1218281B (de) * 1962-06-26 1966-06-02 Gretag Ag Photographisches Kopiergeraet mit Belichtungssteuerung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741845C (de) * 1931-01-28 1943-11-18 Oedoen Riszdorfer Dr Photographische Kamera mit Objektivblende, regelbarem Verschluss und einem elektrischen Belichtungsmesser
DE857990C (de) * 1951-02-03 1952-12-04 Electrocell Ges M B H Lichtmessgeraet

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