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Diktiergerät Die Erfindung betrifft ein Diktiergerät mit Tonträgermanschette
auf einer Antriebswalze und einer dazu in Abstand parallel angeordneten Spann- und
Mitlaufwalze mit einer Federvorrichtung, welche die Mitlaufwalze von der Antriebswalze
wegdrückt, mit einem Gleitschienenelement, das zwischen den Walzen angeordnet ist,
und einer Federvorrichtung, die das Gleitschienenelement nach außen drückt, und
einer von Hand auslösbaren Klinke, um das Schienenelement in der eingeschobenen
Arbeitsstellung einzurasten.
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Es sind Anordnungen bekannt, bei denen die Tonträgermanschette auf
einer großen zylindrischen Trommel sitzt, deren Durchmesser gleich dem Durchmesser
der Manschette ist. Dies erfordert eine Manschette (bei einer Aufnahmezeit von etwa
15 Minuten) mit einem Durchmesser von 10 cm. Ein weiterer Nachteil bei dieser Anordnung
mit einer einzigen Trommel ist die unbequeme und zeitraubende Art des Aufbringens
der Tonträgermanschette auf der Aufspannwalze. Meist erfordert dies einen veränderlichen
Umfang der Trommel, um durch Ausdehnung gegen die Tonträgermanschette diese zu spannen,
nachdem sie auf die Trommel aufgepaßt worden ist. Das Abnehmen der Tonträgermanschette
ist gleichermaßen mühevoll.
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Bei einem weiteren bekannten Diktiergerät der obigen Art müssen vor
dem Auswerfen einer Tonträgermanschette die Aufspannwalzen durch einen handbetätigten
Hebel gegen die Kraft einer starken Feder zusammengedrückt werden, erst danach wird
die Führungsschiene ausgelöst, so daß sie sich unter der Wirkung ihrer eigenen Feder
bewegt. Da die Führungsschiene die Bewegung der Aufspannwalzen nicht direkt steuert,
ist der Auswerfvorgang der Tonträgermanschette nicht gleichförmig. Außerdem nimmt
diese spezielle Einrichtung beträchtlich viel Raum ein.
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Bei einer weiteren bekannten Anordnung befindet sich kein Führungsschienenelement
zwischen den Aufspannwalzen sowie auch keine Anordnung, welche die Dorne selbsttätig
auseinanderbewegt, um die Tonträgermanschette in der gewünschten Lage auf den Dornen
festzuspannen.
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Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Diktiergerätes,
das flach ausgebildet sein soll und ein schnelles und zuverlässiges Auf- und Abspannen
der Tonträgermanschette ermöglicht und das schnell gestartet und gestopt werden
kann.
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Dies wird erfindungsgemäß durch eine Kupplung erreicht, die das Gleitschienenelement
und die Spannwalze so miteinander verbindet, daß die Spannwalze, wenn das Gleitschienenelement
nach innen zwischen die Aufspannwalzen bewegt wird, unter der Wirkung der Federvorrichtung
von der Antriebswalze wegbewegt wird und die Tonträgermanschette zwischen den Aufspannwalzen
strafft, und daß die Spannwalze, wenn das Gleitschienenelement von den Aufspannwalzen
nach außen bewegt wird, von der Kupplung in Richtung der Antriebswalze gegen die
Wirkung der Federvorrichtung bewegt wird, wobei die Vorspannung einer weiteren Federvorrichtung
ausreicht, um das Gleitschienenelement nach Entriegelung nach außen zu bewegen und
die Aufspannwalze in Richtung der Antriebswalze zu bewegen.
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Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen
beschrieben. Es zeigt Fig.1 eine perspektivische Ansicht des Diktiergerätes mit
der Tonträgermanschette in einer zum Diktat vorbereiteten Lage, Fig.2 eine perspektivische
Ansicht des Gerätes ohne Gehäuse; die Spannvorrichtung für die Tonträgermanschette
befindet sich in »Auswerf«-Stellung, Fig. 3 einen Grundriß der Aufspanneinrichtung
für die Tonträgermanschette in derselben Stellung wie in Fig. 2,
Fig.
4 wie Fig. 3, jedoch befindet sich die Spannvorrichtung für die Tonträgermanschette
in »Einsetz«-Stellung, Fig. 5 einen Längsschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4,
Fig. 6 einen Längsschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5 mit den Antriebselementen,
Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 5; hierbei ist von der linken
Seite aus die Stellung des Schlittens gezeigt; der Sprech- und Hörkopf befindet
sich unterhalb der Spanneinrichtung für die Tonträgermanschette, Fig. 8 einen der
Fig. 7 entsprechenden Querschnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 5 zur Veranschaulichung
der rechten Seite der Schlittenkonstruktion, Fig. 9 eine untere Ansicht des Schlittens
und der Magnetköpfe nach der Linie 9-9 der Fig. 7, Fig. 10 einen Grundriß der Schlittenkonstruktion
nach der Linie 10-10 der Fig. 7, Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der
Fig. 10 zur Veranschaulichung der Schlittenvorschubmutter und der ausrückbaren Kupplung,
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 7 zur Darstellung von Einzelheiten
der Bedienungsknöpfe, die auf dem Schlitten an der Vorderseite des Gerätes angeordnet
sind, Fig 13 eine vergrößerte Einzelansicht der Anzeigeanordnung, die von der Vorderseite
des Schlittens getragen wird, Fig. 14 eine weitere vergrößerte Seitenansicht dieser
Anordnung zur Veranschaulichung der Markierstifte. Das in Fig. 1 dargestellte Diktiergerät
10 besteht aus einem dünnen, flachen, rechteckigen Gehäuse 12, das auf einer
Grundplatte 14 angeordnet ist. Innerhalb des rechten Endteiles der Maschine sind
unterhalb des oberen Teiles des Gehäuses zwei horizontale, in Abstand angeordnete
Aufspannwalzen für Tonträgermanschetten angeordnet, die parallel zueinander zu der
Vorderseite des Gehäuses 12 verlaufen. Es befindet sich auf dem rechten Ende dieser
Aufspannwalzen eine rechteckige Aussparung 16, in welcher die Tonträgermanschette
läuft. Unterhalb der unteren Manschettenbahn direkt über der Grundplatte 14 sind
in einem Schlitten 19 zwei Magnettonköpfe angeordnet, und zwar ein Aufnahme- oder
Sprechkopf zum Aufzeichnen einer schraubenförmigen Signalspur auf der Tonträgermanschette
und ein Wiedergabe- oder Hörkopf zum Abhören dieses Signals. Von der Vorderseite
dieses Schlittens reicht durch einen schmalen horizontalen Schlitz 18 in der rechten
vorderen Kante der Grundplatte 14 ein Bedienungsarm 20 vor, mit dem der Schlitten
19 von Hand nach links oder rechts über die Breite der Tonträgermanschette verschoben
werden kann, um die Magnettonköpfe an jede gewünschte Stelle der Aufzeichnungsfläche
zu bringen. An der rechten oberen Ecke des Bedienungsarmes 20 befindet sich ein
handbetätigter Knopf 22, der das Diktiergerät in die Aufnahmestellung bringt, wenn
er gedrückt wird. An der oberen linken Ecke des Bedienungsarmes 20 befindet sieh
ein gleichartiger Knopf 24, der das Gerät auf Wiedergabe schaltet, wenn er gedrückt
wird.
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Diese Knöpfe sind nach Art einer Wippe durch Zahnräder verbunden,
so daß bei Abwärtsbewegung des einen Knopfes sich der andere entgegengesetzt bewegt,
und umgekehrt. Wenn beide Knöpfe auf gleicher Höhe mit der Oberseite des Bedienungsarmes
20 liegen, wie dargestellt ist, befinden sich die Magnettonköpfe und ihre Schlitten
in der neutralen Stellung, und der Schlitten kann über die Tonträgermanschette seitlich
verschoben werden.
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Von dem Bedienungsarm 20 erstreckt sich nach oben ein »Korrektur«-
und »Briefende«-Markierungskopf 26, der durch Federkraft gegen einen abnehmbar angeordneten
Markierblock 28 gedrückt wird, der waagerecht längs der Frontplatte des Gehäuses
12 verläuft. Die Länge dieses Blockes entspricht bekannterweise der Breite einer
Tonträgermanschette, so daß vorgenommene Markierungen entsprechenden Punkten quer
über der Tonträgermanschette gleichen. Oberhalb des Markierblockes 28 befindet sich
eine horizontale Öffnung 30, welche das gekrümmte vordere Ende einer Tonträgermanschette
erkennen läßt, wenn diese auf den Aufspannwalzen aufliegt. Von dem Schlitten
19 tritt nach oben durch die Öffnung 30 ein Drahtzeiger 32 vor, der zusammen
mit dem Schlitten mitläuft und zu jedem Zeitpunkt die Stellung der Magnettonköpfe
zur Tonträgermanschette zeigt.
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Innerhalb des linken Endteiles des Gehäuses 12 sind der Verstärker
und die Steuerrelais mit Steuerstromkreisen eingeschlossen, die hier nicht beschrieben
werden, da sie übliche Anordnung haben. Die Aufzeichnungs- oder Wiedergabelautstärke,
die von dem Verstärker geliefert wird, ist von Hand mit einem kleinen Knopf 34 an
der linken Vorderplatte einstellbar, wobei die Anzeige der Aufnahmelautstärke mittels
einer Anzeigeröhre nach Art des magischen Auges durch ein Fenster 36 erfolgt.
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An die linke Seite der Maschine ist mittels eines Kabels 38 ein Handmikrophon
40 angeschlossen. Gleichzeitig dient das Handmikrophon 40 als Lautsprecher bei der
Wiedergabe aufgezeichneter Diktate. Ein zweiter Lautsprecher (nicht gezeigt) ist
auf der Innenseite der rechten hinteren Ecke des Gehäuses 12 angebracht und kann
im Bedarfsfalle zur Wiedergabe anstatt des Handmikrophons durch den Schalterknopf
42 eingeschaltet werden. Zur Fernsteuerung des Gerätes ist das Handmikrophon 40
mit einem Start-Stop-Schalter 44, einem Wiedergabeschalter 46 und mit zwei Korrekturmarkierschaltern
47 und 48 ausgestattet. Die letztgenannten Schalter dienen dazu, auf dem Markierblock
28 »Korrektur«- bzw. »Briefende«-Markierungen vorzunehmen.
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Um das Diktiergerät 10 für die Aufnahme vorzubereiten, wird eine unbesprochene
Tonträgermanschette in die Aussparung 16 eingesetzt, wie in Fig. 1 dargestellt ist,
so daß sie um die Aufspannwalzen innerhalb des Gehäuses herum verläuft. Dann wird
der bewegliche Schlitten 19 mit seinem Bedienungsarm 20 in seine linke Endstellung
eingestellt, und der Knopf 22 wird gedrückt. Während der Aufzeichnung des Diktates
hält der Benutzer das Handmikrophon 40, drückt den Start-Stop-Knopf 44 und spricht
in das Mikrophon. Wenn das Diktat beendet oder die Tonträgermanschette vollständig
besprochen ist (etwa nach 15 Minuten Aufzeichnung), läuft der Schlitten 19 gegen
einen Grenzschalter am rechten Ende und setzt damit das Gerät selbsttätig still.
Es wird dadurch, daß der Knopf 22 mit dem Knopf 24 und der Oberseite des Bedienungsarmes
20 auf gleiche Höhe gebracht werden und gleichzeitig ein »Auswerf «-Tauchkolben
50 an der rechten vorderen Ecke der Maschine gedrückt wird, die fertige Aufnahme
selbsttätig aus der Aussparung 16 ausgestoßen. Falls der Benutzer eine weitere Aufnahme
machen will, kann
er eine weitere leere Tonträgermanschette in die
Maschine einsetzen und in derselben Weise wie zuvor verfahren. Andernfalls legt
er das Handmikrophon 40 auf einen Gabelarm 52 an der linken Seite der Maschine zurück,
worauf das auf dieser Gabel ruhende Gewicht einen Schalter (nicht gezeigt) öffnet,
um das Gerät abzuschalten.
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Fig. 2 zeigt das Gerät 10 ohne das Gehäuse 12, jedoch mit der Aufspanneinrichtung
56 für die Tonträgermanschette in »Auswerf«-Stellung. Eine Abdeckung 57 an dem linken
Ende des Gerätes umschließt den Signalverstärker und die Steuerrelais sowie die
Steuerstromkreise. Auf der rechten Seite des Gerätes tritt durch die Aussparung
ein Teil der Aufspanneinrichtung 56 für die Tonträgermanschette vor, die aus einer
Gleitschiene 60 besteht, deren rechtes Ende eine gekrümmte Führungsplatte 62 trägt.
Symmetrisch in Abstand zwischen dem vorderen und hinteren Ende der Aussparung 16
befinden sich ein vorderer Führungsschuh 74 und ein hinterer Führungsschuh 66, die
an einem Rahmenelement 68 angeordnet sind, der an der Grundplatte 14 befestigt ist.
Diese Schuhe bilden zusammen mit der Führungsplatte 62 und der Aussparung 16 eine
rechteckige, die Tonträgermanschette aufnehmende Öffnung mit nach innen geneigten
Wandungen zur Führung einer Tonträgermanschette in das Gerät.
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In einem Lager innerhalb des linken Endes des vorderen Führungsschuhes
64 ist das rechte Ende der Antriebswalze 70 zapfenartig gelagert, während ihr linkes
Ende ein Stück mit einer Welle 71 bildet. Diese trägt eine Riemenscheibe 74 und
ist in einem Lager 72 des Rahmenelementes 68 gelagert. Hinter der Antriebswelle
70 ist parallel zu dieser und in derselben Horizontalebene eine zweite Aufspannwalze
76 angeordnet, deren Ende (vgl. auch Fig. 3) in einer beweglichen Winkelstütze 78
zapfenartig gelagert sind und .von dieser getragen werden. Diese Winkelstütze ist
an ihrem linken und rechten Ende an einem Paar verschiebbaren Gleitstäben 80 und
82 befestigt, die sich senkrecht zu der Winkelstütze 78 und der Aufspannwalze 76
erstrecken. Jeder dieser Gleitstäbe (vgl. auch Fig. 7 und 8) verläuft durch dicht
passende Lager in zwei in Abstand voneinander befindlichen senkrechten Teilen 84
bzw. 86 des Rahmenelementes 68. Die vorderen Enden dieser Stäbe sind miteinander
durch eine Stange 88 verbunden. Die Gleitstäbe 80 und 82 und somit die Winkelstütze
78 und auch die Aufspannwalze 76 werden nach hinten durch Druckfedern 90 bzw. 92
gedrückt, wobei die Druckfeder 90 (vgl. auch Fig. 7) zwischen einer Anschlagscheibe
94 auf dem Gleitstab 80 und dem Teil 86 und die Druckfeder
92 gegen eine gleiche Anschlagscheibe (nicht gezeigt) auf dem Stab 82 und dem Teil
86 liegt. Diese Federn drücken die Aufspannwalze 76 in die hinterste Grenzstellung,
wie in Fig. 4 gezeigt ist. Dies geschieht durch Aufliegen der Vorderflächen der
Teile 86 gegen eine Federscheibe 96 auf dem Gleitstab 80 und eine gleichartige Federscheibe
98 und dem Gleitstab 82.
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Wie man aus Fig. 3 erkennt, ist die vordere Grenze der Stange 88 und
somit der Spannwalze 76 durch die Auflagerung eines gekrümmten Steuerkurvenarrnes
100 gegen die Stange 88 bestimmt. Dieser Steuerkurvenarm ist an dem Rahmenelement
68 in dem i Punkt 102 drehbar gelagert und hat einen Steuerkurvenabsatz 104 (vgl,
auch Fig. 4), der, wenn sich die Spanneinrichtung 56 für die Tonträgermanschette
in »Auswerf«-Stellung befindet, an der Stange 88 und einen geneigten Endabschnitt
106 einer an der Stange 88 angebrachten Platte 108 angreift. Die Lage der
Platte 108 auf der Stange 88 wird mittels eines Paares Schrauben 110 so eingestellt,
daß der Eingriff des gekrümmten Steuerkurvenarmes 100 an der Stange 88 selbsthaltend
ist, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Der Steuerkurvenarm 100 wird aus dem Eingriff mit
der Stange 88, gerade nachdem die Aufspanneinrichtung die in Fig. 4 dargestellte
Lage erreicht hat, ausgeklinkt.
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Wie zuvor erwähnt wurde, ist die Aufspanneinrichtung für die Tronträgermanschette
aus der in Fig. 2 und 3 gezeigten »Auswerf«-Stellung in die »Einsetz«-Stellung gemäß
Fig.4 beweglich. Um leichtes und taumelfreies Gleiten der Gleitschiene 60 zu erleichtern,
ist sie bei 112 mit einem Mittelschlitz versehen und greift über ihre Länge in drei
in Abstand voneinander angeordnete Lagerrollen 114, 115
und 1.16 ein.
Jede Rolle (vgl. auch Fig. 8) ist in derselben horizontalen Ebene an einem senkrechten
Teil des Rahmenelementes 68 drehbar angeordnet, wobei die Rollen 114 und 116 an
den vorderen und unteren Flächen des Schlitzes 112 der Gleitschiene 60 und die Rolle
115 an den hinteren und unteren Flächen des Schlitzes 112 angreifen. Wie man aus
Fig. 2 erkennt, wird die Gleitschiene 60 nach rechts von einem Paar langer Zugfedern
120 und 122 gedrückt, deren rechte Enden an einem Paar an dem Rahmenelement
68 befestigter Stifte 124 und 126 und deren linke Enden an einem Paar Stifte
128 und 130 angehakt sind, die sich von der Gleitschiene
60 nach außen erstrecken.
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Der obere Teil der Gleitschiene 60 ist mit einer dünnen Federplatte
132 bedeckt, deren linkes Ende mit einem Paar Schrauben 134 an der Gleitschiene
befestigt ist und die sich (vgl. auch Fig. 5) in geringem Abstand oberhalb der Schiene
zu der Führungsplatte 62 erstreckt. Das linke Ende der Federplatte 132 hat ein Paar
nach unten gebogene Ansätze 136, die nach unten unterhalb der Oberseite der Gleitschiene
60 und dicht an jeder Seite der Schiene verlaufen. Diese Ansätze 136 wirken als
zeitweilige Anschläge für die linke Kante der Tonträgermanschette, wenn sich diese
auf den Aufspannwalzen befindet. Das rechte Ende der Federplatte 132 ist nach unten
und oben gekrümmt, so daß es an der Führungsplatte 62 bei 137 aufliegt. Wenn die
Gleitschiene 60 in die Einsatzstellung bewegt wird, wie man aus Fig. 5 erkennt,
wird das äußerste rechte Ende der Federplatte 132 nach unten unterhalb der oberen
Unterfläche der Aussparung 16 bewegt, so daß die Federplatte 132 geringfügig nach
oben in ihrer Längsrichtung gebogen wird, um Spielraum zwischen der Federplatte
132 und der oberen Bahn der auf die Aufspannwalzen gespannten Tonträgermanschette
zu gewährleisten.
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Das Einsetzen einer Tonträgermanschette in das Gerät wird dadurch
erreicht, daß die Tonträgermanschette im allgemeinen waagerecht in Ausrichtung mit
der Eintrittsöffnung der Aussparung 16 und mit der Aufspanneinrichtung der Tonträgermanschette
in der in Fig. 2 gezeigten Lage gehalten wird. Die obere Bahn der Tonträgermanschette
wird über die Führungsplatte 62 und unter die Federplatte 132 geschoben,
und die Tonträgermanschette wird dann nach innen geschoben, wobei ihre Enden die
Führungsschuhe 64 und 66 umgeben, bis ihre linke Kante gegen die Ansätze 136 an
dem linken Ende der Federplatte 132 stößt. Um zu verhindern, daß die Tonträgermanschette
über anstatt unter der Federplatte
132 eingesetzt wird, hat sie
in der Nähe ihrer Mitte einen nach oben gebogenen Lappen 138; der sich oberhalb
der Oberseite der Aussparung 16 erstreckt, um die Kante einer möglicherweise falsch
eingesetzten Tonträgermanschette abzufangen.
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Wenn sich die Tonträgermanschette in der richtigen Aufspannlage befindet,
liegt ihre rechte Kante unter der Führungsplatte 62 und so weit links von dieser
entfernt, daß (vgl. auch Fig. 3 und 5) ein Paar Finger 140 und 142 auf jeder Seite
der Gleitschiene 60 sich unter und rechts von der Tonträgermanschette befindet.
Diese Finger bewegen sich bei der ersten links gerichteten Bewegung der Gleitschiene
60 nach oben, so daß sie an der rechten Kante der Tonträgermanschette angreifen
und diese zusammen mit der Gleitschiene nach links mitnehmen.
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Der Finger 140 wird, wie aus Fig. 2, 3 und 5 ersichtlich ist, an dem
rechten Ende eines dünnen, flachen Armes 144 getragen, der nahe seinem linken Ende
einen Schlitz 146 aufweist, in den ein aus der Gleitschiene 60 heraustretender Stift
148 eingreift. Der Kopf dieses Stiftes 148 ist oben mit einem Haltering 150 abgeschlossen,
wobei sich eine flache Blattfeder 152 zwischen diesem Ring und dem Arm 144 befindet,
um ihn gegen die Seite der Gleitschiene 60 zu drücken. Von dem Arm 144 tritt durch
das linke Ende der Blattfeder 152 ein schmaler Stift 154 vor, an dem das rechte
Ende einer Zugfeder 156 angebracht ist, deren linkes Ende an einem von der Gleitschiene
60 nach außen verlaufenden Stift 158 eingehakt ist. Die Zugfeder 156 zieht den Arm
144 normalerweise nach links, so daß der Stift 148 gegen das rechte Ende des Schlitzes
146 stößt und das rechte Ende des Arnes und des Fingers 140 geringfügig unterhalb
der oberen Ebene der Gleitschiene 60
liegen.
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Wie man aus Fg. 2 und 5 erkennt, befindet sich in der Nähe des rechten
Endes des Armes 144 längs seiner unteren Kante eine Steuerkurvenfläche 160,
die an einem stationären Absatz 162 des Rahmenelementes 68 angreift. Bei der ersten
nach links gerichteten Bewegung der Gleitschiene 60 aus der in Fig. 2 gezeigten
Lage läuft die Steuerkurvenfläche 160 auf den Absatz 162 und hebt
unverzüglich den Finger 140 über die Ebene der rechten Kante der zuvor eingesetzten
Tonträgermanschette. Danach ziehen, wenn sich die Gleitschiene 60 nach links bewegt,
der Finger 140 und der Finger 142, der von einem in gleicher Weise auf der entgegengesetzten
Seite der Gleitschiene 60 angeordneten Arm 164 getragen wird, die Tonträgermanschette
vollständig auf die Aufspannwalzen. Während dieser nach links gerichteten Bewegung
stößt die Tonträgermanschette gegen die Arme 144 und 164, so daß die kleine Zugfeder
156, welche an dem linken Ende des Armes 144 zieht, sowie die entsprechende Zugfeder
166, die an dem Arm 164 zieht, in geringem Maße gedehnt werden. Dadurch wird in
unterschiedlicher Weise jeder Arm 144 und 164 mit seinem zugehörigen Finger 140
bzw. 142 ein wenig nach rechts mit Bezug auf die Gleitschiene 60 bewegt, wodurch
sich die nach unten gebogenen Ansätze 136 an der linken Kante der Tonträgermanschette
in unterschiedlicher Weise nach links mit Bezug auf die Tonträgermanschette bewegen
können, so daß weder die Finger 140 und 142 noch die Ansätze 136 die Tonträgermanschette
berühren, nachdem diese auf den Dornen angeordnet worden ist. Wenn die Tonträgermanschette
vollständig auf die Aufspannwalzen gezogen ist und gerade bevor die Gleitschiene
60 ihre äußerste linke Bewegungsgrenze erreicht, gelangt die linke Kante der Tonträgermanschette,
von der ein abgebrochener Teil 168 in Fig. 4 um die Aufspannwalze 76 verlaufend
dargestellt ist, gegen einen Flansch 169 am linken Ende dieses Dornes. Danach bewegt
sich die Gleitschiene 60 ein kurzes Stück über die in Fig. 4 gezeigte Stellung hinaus
weiter nach links und löst dabei die Aufspannwalze, wodurch die Tonträgermanschette
straff gespannt wird. Gleichzeitig verriegelt sich die Gleitschiene 60 gegen nach
rechts gerichtete Bewegung, die über die gezeigte Stellung hinausgeht.
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Das Ausklinken der Aufspannwalze aus der in Fig. 3 gezeigten Lage
in die in Fig. 4 veranschaulichte Stellung wird folgendermaßen erreicht: Die Gleitschiene
60 hat an ihrer Vorderseite in der Nähe ihrer Mitte einen nach außen verlaufenden
Vorsprung 170 (vgl. auch Fig. 8), unter dessen äußerem Ende eine Rolle 172 angeordnet
ist. An dieser Rolle greift, wenn sie sich mit der Gleitschiene 60 aus der Lage
gemäß Fig. 3 in die Stellung nach Fig. 4 bewegt, ein Steuerkurvenfinger
174 an, der an dem hinteren Teil des Steuerkurvenarmes 100 hinter seinem
Drehzapfen 102 verstellbar angeordnet ist, und federt dabei den Arm aus seinem selbsthaltenden
Eingriff mit der Stange 88. Die seitliche Stellung des Steuerkurvenfingers 174 zum
Steuerkurvenarm 100 wird so eingestellt, daß der Arm schließlich ungehindert durch
die Rolle 172 ausgeklinkt wird, wenn die Gleitschiene 60 geringfügig nach links
aus der in Fig. 4 gezeigten Lage bewegt wird. Danach kehrt die dann durch eine Klinke
verriegelte Gleitschiene 60, wenn die Führungsplatte 62 von der die Tonträgermanschette
einsetzenden Person ausgelöst ist, nach rechts in die dargestellte Lage zurück.
Dabei bewegen sich die Finger 140 und 142 der Tonträgermanschette außer Eingriff
mit der rechten Kante der Tonträgermanschette, und die nach unten gebogenen Ansätze
136 bewegen sich nicht weit genug, um ihre linke Kante zu beeinträchtigen.
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Die Gleitschiene 60 trägt an ihrem linken Ende einen senkrechten Sperrstift
176, der in der Lage nach Fig. 4 in eine an dem Rahmenelement 68 bei 180 drehbar
gelagerte Sperrklinke 178 eingreift und von dieser festgehalten wird. Diese Klinke
hat eine nach links gerichtete Verlängerung 182 und wird durch die Kraft einer Zugfeder
184, die zwischen dieser Verlängerung und einem festen Punkt des Rahmens gespannt
ist, im Uhrzeigersinne gedrückt. Die Verlängerung 182 kann an ihrem äußeren Ende
mit einem Auslöseansatz 186 (vgl. auch Fig. 3 und 6) in Eingriff gebracht und im
entgegengesetzten Uhrzeigersinne bewegt werden, wodurch die Gleitschiene 60 entriegelt
wird.
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Wenn sich die Gleitschiene 60 in der Lage gemäß Fig. 4 befindet, wird
sie nach rechts durch Zugfedern 120 und 122 gedrückt. Wenn somit die Sperrklinke
178 ausgelöst wird, wird die Gleitschiene zwangläufig nach rechts bewegt. Bevor
sie sich jedoch so weit bewegt, daß die nach unten gebogenen Ansätze 136 der Federplatte
132 an der linken Kante der Tonträgermanschette angreifen, wird die Spannwalze zurückgezogen,
d. h. in Richtung der Antriebswalze 70 bewegt, wodurch die Tonträgermanschette ungehindert
ausgestoßen werden kann. Das Zurückziehen der Aufspanuwalze 76 wird durch die Rolle
172 bewirkt, die sich nach rechts bewegt und unmittelbar den Arm
100
im Uhrzeigersinne gegen die Stange 88 steuert. Danach fassen in schneller Aufeinanderfolge
die Ansätze 136 die linke Kante der nun durchhängenden Tonträgermanschette und stoßen
sie durch die Aussparung 16 aus. Die in den Zugfedern 120 und 122 in der Stellung
nach Fig. 4 gespeicherte Energie wird in Druckfedern 90 und 92 beim Zurückziehen
der Aufspannwalze in die Stellung nach Fig. 3 übertragen. Die Gleitschiene 60 trägt
an ihrem linken Ende einen weichen Stoßfinger 188 an dem Sperrstift 176, der gegen
die Lagerrolle 114 gelangt und die nach rechts gerichtete Bewegung der Gleitschiene
begrenzt.
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Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt ist, ist unmittelbar unter der unteren
Bahn der Tonträgermanschette, dem Teil 168, die auf die Aufspannwalzen gespannt
ist, ein Tonkopfschlitten 19 angeordnet, dessen vorderes Ende den zuvor beschriebenen
Bedienungsarm 20 trägt. Eine untere Ansicht dieses Schlittens ist in Fig. 9 gezeigt.
Der Schlitten ist gleitfähig auf zwei Führungsstangen 192 und 194 angeordnet, zwischen
denen sich eine Leitspindel 196 befindet. Diese (vgl. auch Fig. 5, 10 und 11) ist
in eine Mutterkupplung 198 einrückbar, die an dem Schlitten angebracht ist und von
dem Bedienungsarm 20 gesteuert wird.
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Die näher an dem Bedienungsarm 20 liegende Führungsstange 192 ist,
wie man aus Fig. 7, 8 und 9 erkennt, in Längsrichtung bei 200 genutet. Wie aus Fig.
2, 3 und 4 ersichtlich ist, ist sie an ihrem linken und rechten Ende in Lagern 202
bzw. 204 in der unteren Vorderseite des Rahmenelementes 68 drehbar gelagert. Die
Führungsstange 192 übt die Doppelfunktion aus, nämlich den Schlitten 19 zu lagern
und eine Verriegelungsverbindung zwischen der Aufspanneinrichtung 56 der Tonträgermanschette
und dem Schlitten 19 herzustellen. Zu diesem Zweck trägt das rechte Ende der Führungsstange
192 einen Hebel 206,
der an dem unteren Ende des Tauchkolbens 50 der
Tonträgermanschette angreift, der nur in Fig. 1 sichtbar ist. Wenn dieser Kolben
nach unten gedrückt wird, bewegt sich der Hebel 206 nach unten und dreht die Führungsstange
192 im Uhrzeigersinne (Fig. 7) bzw. im entgegengesetzten Uhrzeigersinne (Fig. 8).
Wie in Fig. 2 und 6 dargestellt ist, wird dadurch das linke Ende der Führungsstange,
die einen Kurbelarm 208 dreht, zu Vorwärtsdrehung veranlaßt. Dabei zieht der Kurbelarm
208 das untere Ende eines daran drehbar gelagerten Hebels 210 nach vorn, der durch
eine Stift-Schlitz-Verbindung 212 an dem Ende des Rahmenelementes 68 angebracht
ist (Fig. 6). Das obere Ende des Hebels 210 ist der Auslöseansatz 186, der bei einer
seiner Vorwärtsbewegung, wie in Fig. 3 gezeigt ist, die Gleitschiene 60 entriegelt,
wodurch die auf den Aufspannwalzen in der zuvor beschriebenen Weise angeordnete
Tonträgermanschette ausgestoßen wird. Zwischen dem oberen Ende des Hebels 210 und
einem festen Punkt an dem Rahmen ist eine kurze Zugfeder 214 angebracht,
die den Hebel normalerweise in der in Fig. 6 gezeigten Stellung hält.
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Wie mit größerer Ausführlichkeit unten erläutert wird, bestimmt die
Winkelstellung der vorderen Führungsstange 192, ob der Schlitten 19 durch Bedienung
der Knöpfe 22 und 24 des Bedienungsarmes 20 aus der neutralen Stellung in den Aufnahme-
oder Wiedergabezustand verschoben werden kann. Falls sich keine Tonträgermanschette
auf den Aufspannwalzen befindet, kann der Schlitten nicht aus der neutralen Lage
verschoben werden. Umgekehrt kann eine auf den Aufspannwalzen befindliche Tonträgermanschette
nicht ausgestoßen werden, wenn sich der Schlitten nicht in der neutralen Stellung
befindet. Um zu bestimmen, ob eine Tonträgermanschette auf den Dornen angeordnet
ist, wie in Fig. 2, 3 und 4 gezeigt ist, ist hinter dem Auslöseansatz 186 ein S-förmiger
Hebel 216 angebracht, der bei 218 an dem Rahmenelement 68 drehbar gelagert ist und
in einer waagerechten Ebene zwischen den Stellungen gemäß Fig. 3 und 4 schwingen
kann. Das rechte Ende des S-Hebels 216 trägt einen nach unten vortretenden Stift
220 (vgl. auch Fig. 6, 7 und 8), der mit einer an der Winkelstütze 78 getragenen
Platte 222 zusammenarbeitet und in den bei 224 eine gerade linke Kante eingekerbt
ist. In der Stellung nach Fig. 4, in der eine Tonträgermanschette zwischen die Aufspannwalzen
gespannt ist, befindet sich der Stift 220 in der Nut bei 224, so daß sich das linke
Ende des S-Hebels 216 in geringem Maße unter dem Druck des Auslöseansatzes 186 rückwärts
bewegen kann. Wenn dieser Ansatz und damit der Hebel 210 sich in dieser Stellung
befinden, sind die Winkellage der vorderen Führungsstange 192 und ihrer Längsnut
bei 200 derart, daß der Schlitten 19 aus der neutralen Stellung herausgeschoben
werden kann.
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Falls keine Tonträgermanschette auf den Aufspannwalzen gespannt ist
und wenn sich die Aufspanneinrichtung für die Tonträgermanschette in der in Fig.
4 gezeigten Lage befindet, würde die Aufspannwalze 76 etwas weiter hinten stehen,
wie durch die Auflage der Federscheiben 96 und 98 gegen die Teile 86 bestimmt wird.
In dieser Stellung würde der S-Hebel 216 in geringem Maße in entgegengesetztem Uhrzeigersinne
gedreht werden, da sein Stift 220 sich aus der Nut bei 224 herausgehoben hätte.
Dies würde dann die Winkellage der Nut bei 200 in der Stange 192 ändern, um die
Verschiebung des Kopfschlittens aus der neutralen Stellung zu verhindern. In gleicher
Weise wird in der in Fig. 3 gezeigten Stellung, bei der sich die Maschine in Auswerflage
befindet, der S-Hebel 216 gegen eine Bewegung im entgegengesetzten Uhrzeigersinne
blockiert, um auch die Verschiebung des Schlittens 19 aus der neutralen Stellung
zu verhindern.
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Wie in Fig. 7, 8 und 9 gezeigt ist, besteht der Tonkopfschlitten 19
aus einem gleitfähig verschiebbaren Rahmen 230, aus dessen vorderem Ende
der Bedienungsarm 20 vortritt. Der Rahmen 230 gleitet horizontal parallel zu der
vorderen und hinteren Führungsstange 192 bzw. 194 und wird von diesen getragen.
Von dem Bedienungsarm 20 erstreckt sich nach hinten in Längsrichtung des Rahmens
230 eine Welle 232, die an ihrem vorderen Ende in einem Lager 234 und nahe ihrem
hinteren Ende in einem Lager 236 sitzt. An dem vorderen Ende dieser Welle ist ein
Zahnrad 238 (vgl. auch Fig. 12) befestigt, das mit einem senkrecht darüber befindlichen
Ritzel240 kämmt. Dieses greift auf seiner rechten Seite, wie man am besten aus Fig.
12 ersieht, in eine Zahnstange 242 ein, die den Knopf 22 trägt, und
greift auf seiner linken Seite in eine Zahnstange 244 ein, die den Knopf 24 trägt.
Der Knopf 22 ist verschiebbar auf einem senkrechten Stift 248 angeordnet, der von
dem Bedienungsarm 20 vor dem Zahnrad 238 getragen wird, und der Knopf 24 ist in
gleicher Weise an einem Stift 250 angeordnet. Wenn der Knopf 22 nach unten gedrückt
wird, dreht sich das Ritzel 240 im Uhrzeigersinne, so daß sich das Zahnrad 238 und
somit die
Welle 232 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn drehen. Gleichzeitig
bewegt sich der Knopf 24 nach oben. -Der umgekehrte Vorgang tritt ein, wenn der
Knopf 24 nach unten gedrückt wird. Wenn sich beide Knöpfe in gleicher Höhe mit der
Oberseite des Bedienungsarmes 20 befinden, befindet sich die Welle 232 in der neutralen
Stellung.
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Wie man aus Fig. 9 erkennt, trägt die Welle 232 nahe ihrem vorderen
Ende ein drehbares Steuerkurvenelement 252, das einen vorspringenden Teil (vgl.
auch Fig. 7) hat, der in der Längsnut bei 200 in der vorderen Führungsstange 192
eingreifen kann, wobei die Winkelstellung dieser Stange bestimmt, ob das Steuerkurvenelement
252 auf der Welle 232 gedreht werden kann. Wenn sich jedoch die Weile 232 und damit
der Schlitten 19 in der Stellung befinden, um aus der neutralen Lage in den Aufnahme-
oder Wiedergabezustand geschaltet zu werden, bewegt sich das Steuerkurvenelement
252 im Eingriff mit der Nut bei 200 und verhindert die Drehung der Stange 192 und
somit den Ausstoß der in dem Gerät befindlichen Tonträgermanschette.
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An der Welle 232 befestigt und etwas hinter dem Steuerkurvenelement
252 angeordnet befindet sich ein gleichartiges Steuerkurvenelement 254, welches
die senkrechte Stellung des Hörkopfes 256 steuert. Dieser Kopf erstreckt
sich durch einen ausgeschnittenen Teil des Rahmens 230 und ist locker auf einem
Stift 258 angebracht, der sich von einer U-förmigen Konsole 260 nach oben erstreckt,
die an dem Rahmen an den Punkten bei 262 drehbar gelagert ist. Wie man aus Fig.
8 und 9 erkennt, ist gerade oberhalb des Steuerkurvenelementes 254 ein horizontaler
Stift 264 angeordnet, der von dem unteren Ende eines gekrümmten Hebels 266 getragen
wird, der nach vorn und oben verläuft und an dem Rahmen bei 268 drehbar gelagert
ist. Wie man aus Fig. 10 erkennt, trägt das obere Ende des gekrümmten Hebels 266
einen Stift 270, der sich nach unten bewegen und an einem Ansatz 272 angreifen kann,
der aus dem vorderen Ende des Hörkopfes 256 vortritt, um den Kopf außer Berührung
mit der Tonträgermanschette zu senken. Hierbei ist diese angehobene Stellung des
Hörkopfes 256 in Fig. 8 mit ausgezogenen Linien dargestellt, während die Stellung,
in welcher dieser Kopf die Tonträgermanschette berührt, mit gestrichelten Linien
gezeichnet ist. Der gekrümmte Hebel 266 ist mit einer Feder (nicht dargestellt)
vorgespannt, so daß sich sein oberer Stift 270 nach unten bewegt, wenn sein unterer
Stift 264 von dem Steuerkurvenelement 254 gelöst ist. Der Hörkopf 256 wird, wie
man in Fig. 10 erkennt, nach oben durch eine schwache Zugfeder 274 gedrückt, deren
vorderes Ende an einem Stift 275 und an einem nach oben gerichteten, quer verlaufenden
Drahtfinger 276 eingehakt ist. Um den Hörkopf 256 auf dem Stift 258
jedesmal,
wenn der Kopf in die neutrale Stellung zurückgelangt ist, seitlich zu verschieben,
ist unter dem Stift 275 eine Einstellschraube 280 angeordnet, die einen konischen
Kopf 282 hat, der an dem Stift 275 angreifen und diesen einstellen kann. Die seitliche
Lage des konischen Kopfes 282 wird so eingestellt, daß der Hörkopf 256 normalerweise
die Tonträgermanschette an einer Spur hinter der letzten von dem Sprechkopf aufgezeichneten
Spur beruht. Dies ermöglicht eine schnelle übersieht über den letzten Teil des Diktates
auf der Tonträgermanschette während des Aufzeichnens, ohne daß es notwendig wird,
auf Wiedergabestellung zu schalten. Diese schnelle Nachprüfung wird durch Betätigung
des Knopfes 46 des Handmikrophons 40 in Fig. 1 erreicht.
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Wie man aus Fig. 7, 8 und 9 ersieht, ist an der hinteren Seite des
Rahmens 230 ein Sprechkopf 290 angeordnet, der an dem Rahmen an dem Punkt
292
drehbar gelagert ist, so daß er in einer senkrechten Ebene schwingen kann.
Nach unten von diesem Drehzapfen und in einem Stück mit dem Hauptteil des Sprechkopfes
290 ausgebildet tritt ein kurzer Stift 294 vor, der an einem von der Welle 232 getragenen
Steuerkurvenelement 296 angreift. Wenn diese Welle von dem Knopf 22 gedreht wird,
um das Gerät in den Aufnahmezustand einzustellen, löst das Steuerkurvenelement 296
den Stift 294 aus und veranlaßt, daß sich der Sprechkopf 290 nach oben in Kontakt
mit der unteren Bahn der in dem Gerät angeordneten Tonträgermanschette bewegt, wie
in Fig. 8 mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Hinter der Tonträgermanschette
befindet sich ein Nylonstreifen 298 (vgl. auch Fig. 5), der die Tonträgermanschette
auch während des Aufnahmevorganges trägt und als Auflageelement dient, gegen das
das Aufzeichnungsorgan aufliegt: Wenn sich das Gerät in der neutralen Stellung oder
in dem Wiedergabezustand befindet, hält das Steuerkurvenelement 296 den Sprechkopf
290 von der Tonträgermanschette zurückgezogen. Eine Zugfeder 300 (vgl. auch Fig.
9), deren hinteres Ende an dem Stift 302 an dem Sprechkopf 290 und deren vorderes
Ende an einem von dem Rahmen 230 vortretenden Stift 304 festgehakt ist, drückt den
Sprechkopf auf die Tonträgermanschette.
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Zur Schaffung einer gleichmäßigen Bewegung des Tonkopfschiittens 19
über die Tonträgermanschette wird die Leitspindel 196 im Gleichlauf mit der
Antriebswalze 70 gedreht. Wie aus Fig. 10 und 11 ersichtlich ist, enthält die Vorschubmutterkupplung
198 ein Schneckenrad 310, das mit der Vorschubspindel 196 kämmt, wobei dieses Schneckenrad
durch einen Lagerzapfen 312 drehbar an dem Rahmen 230 gelagert ist. Innerhalb des
Schneckenrades 310 befindet sich eine Ringnut, in die ein Kupplungsbolzen 314 eintritt,
der an einer Konsole 316 angebracht ist, die drehbar an dem Rahmen mit einem Zapfen
318 gelagert ist. Von dem freien Ende der Konsole 316 tritt eine Blattfeder 320
vor (vgl. auch Fig. 8 und 9), an der ein von der Welle 232 getragenes Steuerkurvenelement
322 angreift. Wenn die Welle in einer Richtung aus der in Fig. 11 gezeigten neutralen
Lage gedreht wird, hebt das Steuerkurvenelement 322 die Blattfeder 320 in die mit
gestrichelter Linie dargestellte Lage an und drückt den Kupplungsbolzen 314 an das
Schneckenrad 310. Dies verriegelt dieses Rad zum Schlitten und bewirkt seine seitliche
Bewegung, wenn sich die Vorschubspindel dreht. Somit bilden dieser Kupplungsbolzen
314 und das Schnekkenrad 310, die beide aus Metall bestehen, eine Kupplungsanordnung,
die zwangläufig, schnell und ohne Schlupf arbeitet.
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Wie man aus Fig. 5 und 9 erkennt, wird die anfängliche Startstellung
des Schlittens 19 durch die Einstellung einer Stillsetzschraube 324 bestimmt, die
auf der linken inneren Seite des Rahmenelementes 68 angeordnet ist. Wie nur in Fig.
5 erkennbar ist, wird die rechte Grenze der Laufbewegung des Schlittens 19 von einem
an dem Rahmenelement 68 angebrachten Stopschalter 326 bestimmt. Dieser Schalter
kann mit einem Steuerkurvenelement 328 (vgl. Fig. 7, 8 und 9)
in
Eingriff kommen, das an dem hinteren Ende der Welle 232 sitzt. Dieses Steuerkurvenelement
ist vorgesehen, um zu ermöglichen, daß sich der Schlitten in geringem Maße weiter
nach rechts bewegt, wenn er in die Wiedergabestellung gebracht wird, als wenn er
in die Aufnahmestellung gebracht wird, so daß eine geringe Verstellung des Hörkopfes
möglich ist.
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Nahe der Mitte der Welle 232 ist eine Nylonbuchse 330 angeordnet,
die auf ihrer oberen Fläche (nicht erkennbar) einen parallel zu der Welle 232 verlaufenden
Metallstab hat. Dieser Stab arbeitet mit Kontakten eines Schalters 332 zusammen
und steuert den Verstärker und die Steuerstromkreise des Gerätes, z. B. wenn aus
der neutralen Stellung in den Aufnahme- oder Wiedergabezustand umgeschaltet wird.
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Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, wird die Leitspindel 196 an ihrem
rechten Ende von dem Rahmenelement 68 in einem Lager 334 getragen und ist nahe ihrem
linken Ende in einem Lager 336 in der linken Wandung des Rahmenelementes 68 zapfenartig
gelagert. Das linke Ende der Leitspindel 196 trägt ein Zahnrad 338, das mit einem
ersten Zahnrad 340 kämmt, wie in Fig.4 und 6 ersichtlich ist. Dieses wiederum kämmt
mit einem kleinen Zahnrad 342, das koaxial zu einem Zahnrad 344 liegt. Das Zahnrad
344 wird von einem auf der Welle 71 sitzenden kleineren Zahnrad 346 angetrieben.
Wenn sich die Welle 71 mit der Antriebswelle 70 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne
dreht (Fig.6), dreht sich somit die Leitspindel 196 langsam im Uhrzeigersinne, um
den Tonkopfschlitten 19 seitlich quer über die sich drehende Tonträgermanschette
zu bewegen.
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Die Welle 71 trägt an ihrem äußeren Ende die Riemenscheibe 74, auf
der sich ein endloser Antriebsriemen 348 befindet. Das hintere Ende dieses Antriebsriemens
ist um eine Nabe 350 gewunden, die auf einem großen Rad 352, das drehbar an dem
Rahmenelement 68 in einem Lager 354 gelagert ist, hervortritt. Der Antriebsriemen
348 wird stramm um die Nabe 350 durch eine nach oben verstellbare Spannrolle
354 gespannt gehalten, die an dem Rahmenelement gerade vor dieser Nabe angeordnet
ist. Hinter dem Rad 352 (vgl. auch Fig. 2) befindet sich ein kleiner Elektromotor
356, der eine Welle 358 besitzt. Unter der Welle 358 zwischen dieser und dem Kranz
des Rades 352 ist eine kleine Gummirolle 360 beweglich angeordnet, die in festem
Kontakt mit dem Rad 352 und der Welle 358 gebracht werden kann, wie in Fig. 6 mit
gestrichelten Linien dargestellt ist. An dieser Gummirolle 360 ist eine Winkelstütze
362 drehbar angebracht, deren vorderes Ende bei 364 an dem Rahmenelement 68 angelenkt
ist. Das hintere Ende der Winkelstütze trägt einen Tauchkern 366, 3er sich nach
oben in eine Magnetspule 368 erstreckt. Wenn diese Magnetspulenkupplungsanordnung
durch das Schließen des= Start-Stop-Knopfes 44 an dem Handmikrophon 40 (vgl.
Fig. 1) erregt wird, werden die Antriebswalze 70 und die Leitspindel 196 gedreht.
Mit dieser Anordnung wird sehr genaue Kontrolle des Startens und Stillsetzens der
Maschine erhalten.
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Fig. 7 zeigt Elemente der Fernmarkierungsanordnung, die in dem Diktiergerät
vorgesehen sind. Der Markierkopf 26, der nach oben von dem Bedienungsarm 20 vortritt
und gegen den oberen Streifen des Markierblockes 28 aufliegt, ist an dem Steuerarm
bei 370 drehbar gelagert. Wie man aus Fig. 14 erkennt, wird der Markierkopf 26 gegen
den Markierblock 28 von einer den Drehzapfen bei 370 umgebenen Schraubenfeder 372
gedrückt und ist an seinem anderen Ende an dem Bedienungsarm (an einer nicht dargestellten
Stelle) befestigt. In dem Markierkopf 26 sind an einem Querstift 374 zwei flache,
parallele Platten 376 und 378 (vgl. auch Fig. 13), die in einem Abstand voneinander
angeordnet sind, der etwas weniger als die Breite des Markierkopfes 26 beträgt,
durch drei zwischen ihnen befestigte Stifte 380, 382 und 384 drehbar gelagert. Zwischen
diesen Platten ist nahe ihrem oberen Ende ein erster Markierstift 386 angebracht,
dessen hinteres Ende an einem Stift 388 in der Mitte zwischen den Platten drehbar
gelagert ist. Der Markierstift wird von einer Schraubenfeder 390 nach oben in die
in Fig. 14 dargestellte Lage gedrückt. In gleicher Weise ist unterhalb des oberen
Markierstiftes an einem Zapfen 293 ein zweiter Markierstift 394 angeordnet, der
ebenfalls von einer Schraubenfeder 396 nach oben gedrückt wird. An den oberen Markierstift
ist eine flexible Schnur 398 angebracht, und der untere Markierstift ist mit einer
gleichartigen Schnur 400 versehen. Jede Schnur verläuft nach unten und über ihre
zugehörige Seilscheibe 402 bzw. 404 (vgl. Fig. 13), die von dem Markierkopf
26 getragen wird. Das untere Ende der Schnur 398 ist dann über eine weitere an dem
Schlitten 19 angeordnete Seilscheibe 406 geführt und erstreckt sich nach oben um
eine dritte Seilscheibe 408 an dem Schlitten quer zu einer vierten Seilscheibe 410
und zurück zu einem Tauchkern 412. Dieser Tauchkern ist, wie aus Fig. 10
ersichtlich ist, in einer Magnetspule 414 angeordnet, so daß bei Erregung der Magnetspule,
beispielsweise durch Drücken des Knopfes 47 an dem Handmikrophon, die Schnur 398
den oberen Markierstift 386 nach unten quer über den oberen Streifen des Markierblockes
28 zieht und eine Markierung durchführt. Die andere Schnur verläuft in gleicher
Weise von der Seilscheibe 404 um eine untere Seilscheibe 416 und zwei weitere Seilscheiben
418 und 420 zu einem Tauchkern 422 in einer Magnetspule 424, die beispielsweise
durch den Schalterknopf 48 erregt werden kann.