DE112636C - - Google Patents

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DE112636C
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    • G—PHYSICS
    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G5/00—Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member
    • G05G5/02—Means preventing undesired movements of a controlling member which can be moved in two or more separate steps or ways, e.g. restricting to a stepwise movement or to a particular sequence of movements
    • G—PHYSICS
    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G2700/00—Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/04—Control mechanisms limiting amplitude or adjusting datum position
    • G05G2700/06—Control mechanisms for holding members in a number of positions comprising a device to limit the control range
    • G—PHYSICS
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    • G05G2700/00—Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/04—Control mechanisms limiting amplitude or adjusting datum position
    • G05G2700/08—Control mechanisms for locking members in one or more positions

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der neuen Einrichtung ist, mittelst eines schwingenden Hebels eine drehende Bewegung und zwar schrittweise hervorzubringen, wobei durch Drehung des Schwinghebels um seine Achse die Drehrichtung verändert wird und nur bei vollständigem Hube eine Vorwärtsbewegung stattfindet.
Fig. i, 2, 3, 4 und 5 zeigen die Vorrichtung in verschiedenen Ansichten, während Fig. 6 und 7 Constructionseinzelheiten in vergröfsertem Mafsstabe zur Darstellung bringen.
Die Erfindung ist in einer Ausführungsform an einem elektrischen Schalter veranschaulicht; es ist hierbei nicht nur erforderlich, dafs die Bewegung des Hebels nicht nur stufenweise vor sich gehe, sondern es mufs auch vermieden werden, dafs der Schalthebel eine Zwischenstellung zwischen zwei Stufen einnehme. Aber auch bei anderen mechanischen Einrichtungen werden ähnliche Bedingungen erforderlich.
Es ist in Fig. 1 der Zeichnung mit 1 eine senkrechte Platte bezeichnet, welche mit dem Gehäuse 2 verschraubt ist. Auf ihr sitzt eine Reihe von Contactstücken 4, während 5 den darauf schleifenden Hebel bezeichnet. Dieser Hebel ist auf einer Achse 6, welche durch die Scheibe 1 hindurchgeht, so befestigt, dafs er sich in einem entsprechenden Lager drehen kann.
Die Achse 6 endet in ein Kopfstück 8, welches eine isolirte Platte trägt, an der eine zweite mit 9 bezeichnete, ebenfalls isolirte Platte angeschlossen ist, deren Fortsetzung die Achse 11 bildet. Der das Ganze bethätigende Hebel 13 ist mit dem Haltestück 14 zur Aufnahme der drehbaren Griffstange 15 ausgestattet. Daher ist das Gehäuse mit einer entsprechenden Oeffnung versehen, um eine hin- und hergehende Bewegung des Hebels zu gestatten. An dem Hebel 13 ist drehbar die Sperrklinke 16 (Fig 3 bis 7) mit dem die Feder 18 aufnehmenden Zapfen 17 befestigt. Die Griffstange 15 dagegen trägt zur Aufnahme des anderen Endes der Feder 18 ein Stäbchen 19 (Fig. 7). Dieses Stäbchen legt sich in entsprechende Kerben 20 und 21 ein und zieht dadurch die Sperrklinke nach der einen oder anderen Seite an, so dafs durch Drehung der Griffstange um ihre Achse auch eine Drehung der Sperrklinke hervorgerufen wird, welche ihrerseits die Drehung des Zahnrades 12 im einen oder anderen Sinne bewirkt.
Um zu verhüten, dafs der Hebel 13 rückwärts bewegt werde, ehe er seinen vollen Hub vollendet hat, dient folgende Einrichtung: Sein Ende ist mit der Sperrklinke 23 versehen, die sich um einen Zapfen 24 dreht und von der Feder 26, welche am anderen Ende bei 25 befestigt wird, nach der einen oder anderen Richtung zu angezogen wird (Fig. 2, 3 und 4). Am unteren Ende des Gehäuses befindet sich die Zahnstange 27, welche mit der Sperrklinke 23 in Eingriff gelangt und der Drehbewegung des Hebels entsprechend kreissegmentförmig ausgebildet ist. An derselben sind zwei Anschläge 28 vorgesehen, welche bewirken, dafs bei Vollendung des Hubes die Sperrklinke 23 umgelegt wird und eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung gestattet. 29 endlich bedeutet zwei mittelst der Feder 30 zusammengezogene und um die Enden der Zahnstange 27 drehbare Hebel, welche mit
Rollen, die in das Nuthenrad 12 eingreifen, versehen sind.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Nimmt man an, die Theile haben die in Fig. 3 gezeichnete Lage, das Stäbchen 19 liege also in der Nuth 20, so wird der Lage der Sperrklinke 16 entsprechend bei Drehung des Hebels 13 auch eine Drehung der Nuthenscheibe 12 im Sinne des Pfeiles stattfinden. In Fig. 3 ist dieselbe bereits vollendet gedacht. Man erkennt ferner, dafs zur Bethätigung immer ein vollständiger Hub nöthig ist, und zwar, weil die untere Sperrklinke 23 nicht eher einen Rückwärtsgang erlaubt, als bis durch die Anschläge 28 die Umstellung der Sperrklinke 23 bewirkt ist. Bei jedem vorzeitigem Rückgehen wird also die Sperrklinke 23 sperrend wirken; ist dagegen die Bewegung vollendet, so springt die Feder 26 nach der entgegengesetzten Seite herum, und die Sperrklinke wird für die Drehung im entgegengesetzten Sinne umgestellt.
Soll dagegen die Schaltung mittelst des Hebelarmes nach der entgegengesetzten Richtung stattfinden, so wird die Griffstange 1 5 um ihre eigene Achse gedreht werden, bis das Stäbchen 19 in die Nuth 21 einspringt, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Hierdurch legt sich die Sperrklinke 16 um, so dafs die Bewegung der Pfeilrichtung in Fig. 7 entspricht. Der Umschalter, welchem eine solche Bewegung gegeben ist, kann zu den verschiedensten Zwecken dienen, so z. B. Widerstand stufenweise einzuschalten, oder einzelne Windungen von Feldmagneten oder Transformatoren oder dergl. aus dem Stromkreis auszuschalten.

Claims (2)

Pa te nt-Ansprüche:
1. Schaltwerk, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schaltklinke 16 durch eine Feder 18 so mit dem um seine Längsachse drehbaren oberen Theile 15 des Schalthebels verbunden ist, dafs bei Drehung dieses Theiles die Schaltklinke 16 zur Umkehrung der Drehrichtung des Schaltrades umgelegt wird.
2. Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs durch eine mittelst Feder 26 in ihrer jeweiligen Sperrlage gehaltene, am Schalthebel angebrachte Sperrklinke 23, die bei der hin- und hergehenden Bewegung durch Anschlagstücke 28 in die entgegengesetzte Lage gebracht wird, eine Umkehrung der Bewegungsrichtung des Schalthebels erst nach Vollendung eines vollen Hubes ermöglicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE112636C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2784602A (en) * 1952-01-29 1957-03-12 Westinghouse Electric Corp Snap action operating mechanism for switches
DE1232311B (de) * 1955-02-16 1967-01-12 Fortuna Werke Spezialmaschinen Steuerungssystem fuer Mehrschnitt-Schaerfmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2784602A (en) * 1952-01-29 1957-03-12 Westinghouse Electric Corp Snap action operating mechanism for switches
DE1232311B (de) * 1955-02-16 1967-01-12 Fortuna Werke Spezialmaschinen Steuerungssystem fuer Mehrschnitt-Schaerfmaschine

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