DE1126732B - Greifersystem fuer Kinogeraete - Google Patents

Greifersystem fuer Kinogeraete

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Publication number
DE1126732B
DE1126732B DEM43118A DEM0043118A DE1126732B DE 1126732 B DE1126732 B DE 1126732B DE M43118 A DEM43118 A DE M43118A DE M0043118 A DEM0043118 A DE M0043118A DE 1126732 B DE1126732 B DE 1126732B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
guide
lever
gripper system
crank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM43118A
Other languages
English (en)
Inventor
Stanislav Steiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MEOPTA PREROV NARODNI PODNIK
Original Assignee
MEOPTA PREROV NARODNI PODNIK
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Filing date
Publication date
Application filed by MEOPTA PREROV NARODNI PODNIK filed Critical MEOPTA PREROV NARODNI PODNIK
Publication of DE1126732B publication Critical patent/DE1126732B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00—Film strip handling
    • G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20—Acting means
    • G03B1/22—Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

  • Greifersystem für Kinogeräte Die Erfindung bezieht sich auf ein Greifersystem für Kinogeräte mit einem an einem Kurbelantrieb angelenkten Winkelhebel, an welchem der aus Greiferhebel und -klaue bestehende Greifer angelenkt ist.
  • Es sind Greifersysteme für Kinogeräte bekannt, bei welchen die Bahn der Greiferklaue durch einen Kurbel- oder durch einen Nockenmechanismus gesteuert wird. Es ist auch bekannt, die Bahn der Greiferklaue von zwei Exzentern zu steuern. Eine derartige Vorrichtung ist sehr kostspielig, da lediglich mit größter Genauigkeit hergestellte Exzenter verwendet werden können. Weiterhin ist die Justierung eines derartigen Systems sehr schwierig.
  • Bei einem weiterhin bekannten Greifersystem, welches mit einem Kurbelmechanismus arbeitet, ist nicht ohne weiteres sichergestellt, daß die Greiferklaue bei der Vorschubbewegung mit einer Perforationsöffnung im Film in Eingriff gelangt. Falls der die Greiferklaue tragende Arm mit der Kurbelstange gelenkig verbunden ist und durch einen Federzug beaufschlagt wird, kann zwar verhindert werden, daß die Greiferklaue, falls sie nicht in eine Perforationsöffnung eingreift, elastisch nachgibt, ehe sie bei einer weiteren Bewegung in die nächste Perforationsöffnung einschnappt. Derartige Greifersysteme für eine Bewegung des Filmes in beiden Richtungen sind aber sehr kompliziert und teuer in der Fertigung.
  • Es sind auch Schleifgreifersysteme bekannt, die einen Klinkenmechanismus aufweisen, wobei die Greiferklinke in ständiger Berührung mit dem Film steht, diesen jedoch nur in einer Richtung vorschiebt, während sie in der anderen Bewegungsrichtung entlang seiner Oberfläche gleitet. Eine derartige Vorrichtung ist verhältnismäßig einfach, und der Film wird längs einer geradlinigen Bahn angetrieben. Bildet man ein derartiges Greifersystem für einen Vorschub des Filmes in beiden Richtungen aus, so ergibt sich jedoch eine außerordentlich komplizierte Bauart.
  • Bei einem weiteren bekannten Greifersystem wird ein Winkelhebel über einen Kurbelantrieb angetrieben. Dieser Winkelhebel ist im Winkelscheitel fest gelagert. Am anderen Ende des Winkelhebels ist eine Greiferklinke angelenkt. Bei einer Betätigung des Winkelhebels durch das Kurbelantriebsystem schwingt dieser um die im Winkelscheitel angeordnete Achse und nimmt dabei den Greifer mit. Es ist bei dieser Anordnung noch ein weiterer Hebel vorgesehen, der mittels eines Reibungszapfens montiert ist, wobei die Reibung derart gewählt ist, daß sie dem Hebel erlaubt, sich zu drehen, sobald der Film einen Widerstand gegen das Eindringen des Greifers in eine Perforation ausübt. Bei dem bekannten Greifersystem sind zwei ineinandergreifende und aufeinander abgestimmte Hebelsysteme erforderlich. Eine derartige Ausbildung weist den Nachteil auf, daß die einzelnen Teile außerordentlich genau gefertigt werden müssen, da allzu große Toleranzen zu Bildstandsfehlern bei Aufnahme und Wiedergabe führen können.
  • Gemäß der Erfindung ist das Ende des Winkelhebels in einer einstellbaren Führung geführt und ist der Greifer im freien Winkelscheitel des Winkelhebels angelenkt und in einer zur ersten Führung senkrechten festen Führung geführt. Mit besonderem Vorteil kann die Führung des einen Endes des Winkelhebels in einem justierbar verschieblichen T-Stück angeordnet sein. Die Führung kann geradlinig oder gekrümmt sein.
  • Das erfindungsgemäße Greifersystem weist geringe bewegte Massen auf, wodurch die Bildstandsgenauigkeit erhöht wird. Außerdem können beim erfindungsgemäßen Greifersystem in vorteilhafter Weise Fertigungstoleranzen und übermaße durch Abnutzung in einfachster Weise ausgeglichen werden. Darüber hinaus kann durch die Wahl der Form der Führung, nämlich geradlinig oder gekrümmt, die Bewegungscharakteristik der Greiferklaue in gewünschter Weise eingestellt werden.
  • In den Figuren der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Greifersystems gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Darstellung des erfindungsgemäßen Greifersystems in einem Kinogerät, Fig. 2 bis 4 eine schematische Darstellung des Verlaufs der Kurvenbahnen bei verschiedenen Führungen des Kurbelhebels im Greifersystem.
  • Im Gehäuse 1 eines Kinogerätes ist eine Welle 2 mit einer Kurbel 3 drehbar gelagert. An diese Kurbel 3 ist mittels eines Zapfengelenkes 4 ein Kurbelhebel 5 angelenkt; dessen anderes Ende mit einem Zapfen 6 in einer geradlinigen Führung 7 gleitet.
  • Der Führungsschlitz 7 ist in einem T-förmigen Körper 8 vorgesehen, der in einem Halter 9 mittels Stellschrauben 10 und 11 justiert werden kann. Mit Pfeilen ist die Bewegungsrichtung der Kurbel bei verschiedenen Richtungen des Filmvorschubs dargestellt. An den winklig gestalteten Kurbelhebel s ist im Scheitel mittels eines Gelenkes 12 ein Greiferhebel 13 schwingbar angeschlossen. Dieser trägt im mittleren Teil einen Zapfen 14, der in einer geradlinigen Führung 15 gleitet. Die am unteren Ende des Hebels 13 vorgesehene, in die Perforierung des Filmes 17 eingreifende Greiferklaue 16 beschreibt eine Kurvenbahn, deren Lage mit den Schrauben 10 und 11 in geeigneter Weise justiert werden kann. Die graphisch-kinetische Darstellung des Verlaufes der Kurven, die einzelne Punkte bei der Verwendung einer geradlinigen Führung 7 beschreiben, ist in Fig. 2 veranschaulicht.
  • In den weiteren Figuren ist graphisch der Verlauf der Kurvenbahnen bei anderer Gestaltung der Führung 7 dargestellt. Fig. 3 zeigt eine Führung 7' von gekrümmter Gestalt, z. B. in Gestalt eines Kreises, dessen Halbmesser doppelt so groß wie der Halbmesser r der Kurbel 3 ist. Fig. 4 zeigt eine Führung 7" gleichfalls von kreisförmiger Gestalt, deren Halbmesser dem Halbmesser r der Kurbel 3 gleich ist. Die Länge der Führung 7 ist dem Doppel der Exzentrizität r des Antriebsexzenters (Kurbel) 3 gleich oder ist größer als 2r. Die in Fig. 2 und 4 schematisch dargestellten Grenzfälle von Ausführungen der vorliegenden Erfindung ergeben Kurvenbahnen von entgegengesetzter Gestalt. Das in Fig.3 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Übergangsform der Kurve, die eine elliptische Gestalt aufweist. Dieser Verlauf der Kurvenbahn ergibt sich, wenn die kreisförmige Führung 7 einen Halbmesser aufweist, der das Doppelte des Halbmessers r der Kurbel 3 beträgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Greifersystem für Kinogeräte mit einem an einem Kurbelantrieb angelenkten Winkelhebel, an welchem der aus Greiferhebel und -klaue bestehende Greifer angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (6) des Winkelhebels (5) in einer einstellbaren Führung (7) geführt ist und daß im freien Winkelscheitel (12) des Winkelhebels (5) der Greifer (13) angelenkt ist, der in einer zur Führung (7) senkrechten festen Führung (14) geführt ist.
  2. 2. Greifersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (7, 8) des einen Endes (6) des Winkelhebels (5) in einem justierbar verschieblichen T-Stück angeordnet ist.
  3. 3. Greifersystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (7) geradlinig oder gekrümmt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 842 889; belgische Patentschrift Nr. 501434.
DEM43118A 1958-10-22 1959-10-20 Greifersystem fuer Kinogeraete Pending DE1126732B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CS1126732X 1958-10-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1126732B true DE1126732B (de) 1962-03-29

Family

ID=5457405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM43118A Pending DE1126732B (de) 1958-10-22 1959-10-20 Greifersystem fuer Kinogeraete

Country Status (1)

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DE (1) DE1126732B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE501434A (de) *
DE842889C (de) * 1950-02-24 1952-07-03 Jacques Jean Georges Ga Broido Filmaufnahme- und Vorfuehrgeraete

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE501434A (de) *
DE842889C (de) * 1950-02-24 1952-07-03 Jacques Jean Georges Ga Broido Filmaufnahme- und Vorfuehrgeraete

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