DE1127563B - Buehne mit einer mittels einer Nuernberger Schere anhebbaren Plattform - Google Patents
Buehne mit einer mittels einer Nuernberger Schere anhebbaren PlattformInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F7/00—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
- B66F7/06—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms supported by levers for vertical movement
- B66F7/065—Scissor linkages, i.e. X-configuration
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
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Description
- Bühne mit einer mittels einer Nürnberger Schere anhebbaren Plattform Es sind sowohl ortfeste wie bewegliche Hebebühnen bekannt. Bewegliche Hebebühnen sind insbesondere für leichtere Fahrzeuge bestimmt und sollen besonders in der warmen Jahreszeit auch im Freien verwendet werden. Solche Hebebühnen müssen daher leicht und billig ,sein. Außerdem sollen sie eine äußerst niedrige Bauhöhe haben, damit auch kleine und niedrig gebaute Fahrzeuge die Hebebühne ohne Behelfsmittel überfahren können; also beispielsweise ohne seitliche Aufladebrücken od. dgl. Eine Hebebühne mit sehr niedriger Bauhöhe ist aber schwierig anzutreiben. Das Herausheben aus der Totlage oder aus der niedrigsten Lage erfordert erhebliche Anfangskräfte und damit komplizierte, teuere und schwere Mechanismen, seien sie hydraulisch oder mechanisch, seien es Hand- oder elektrischeAntriebe.
- Weiterhin sind Hebebühnen bekannt, die mit einer Hubeinrichtung versehen sind, deren Antrieb durch das auf der Plattform abgestellte Kraftfahrzeug erfolgt. Diese Hebebühnen genügen aber.den gestellten Anforderungen aus den verschiedensten Gründen nicht. Einerseits muß eine fest in der Bühne eingebaute Hubeinrichtung nach wie vor vorhanden sein, und andererseits kann diese Art von Bühnen zum Heben eines Kraftfahrzeuges mit defektem Motor nicht verwendet werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bühne mit einer mittels einer Nürnberger Schere anhebbare Plattform zu schaffen, deren Kosten und Gewicht ohne Beeinträchtigung der Tragfähigkeit gegenüber Hebebühnen mit Hubwerk erheblich gesenkt sind.
- Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bühne frei von einer fest eingebauten Hubeinrichtung ist; jedoch mindestens ein Angriffsorgan für ein fremdes, selbständiges Hebezeug, z. B. einen Wagenheber, aufweist.
- Durch das Fehlen des Antriebes ist die Bühne leichter und billiger, daher auch leichter transportabel. Eine Bühne der erfindungsgemäßen Art ist in besonderer Weise für die zur Zeit in großem Umfang gebauten Kleinwagen mit einem Gewicht zwischen 500 und 1000 kg geeignet.
- Das zum Heben des auf der Bühne befindlichen Fahrzeuges erforderliche Hebezeug ist in der Regel in. jeder Garage vorhanden, und zwar in Form eines Garagenrangierhebers oder Garagenhochhebers. Diese Heber können Handantrieb oder Kraftantrieb haben, z. B. elektrischen oder hydraulischen Antrieb. Vor allen Dingen kann auch gemäß der Erfindung ein Gabelstapler zum Heben der Plattform benutzt werden. Das Hebezeug kann nach Heben der Last von der Bühne wieder getrennt und anderweitig eingesetzt werden, z. B. als Wagenheber oder Gabelstapler. Das Hebezeug selbst ist erst dann wieder erforderlich, wenn die Last abgesenkt werden soll.
- Infolge des Fehlens des motorischen Antriebes ist insbesondere nach Entfernen des Hebezeuges die Bühne weit besser zugänglich, als dies Hebebühnen mit Eigenantrieb sind. Das gilt insbesondere auch für den von der Bühne getragenen Gegenstand, wie z. B. ein Fahrzeug. Die Bühne selbst kann eine Plattform aufweisen oder an deren Stelle glatte Schienen oder Gleise für die Räder des zu hebenden Fahrzeuges.
- In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Bühne in Seitenansicht, und zwar in abgesenkter, gehobener und in einer Mittelstellung, Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Teilansicht zu Fig. 1, Fig.4 und 5 zwei weitere Ausführungsbeispiele einer Bühne in Seitenansicht und Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel in Seitenansicht.
- In den Fig. 1, 2 und 3 ist eine Bühne mit Nürnberger Schere dargestellt. Die Bühne besteht aus dem Grundrahmen 1 und der Plattform 2. Zwischen diesen Bauteilen sind die paarweise sich kreuzenden Scherenglieder 3 und 4 angeordnet. Die beiden Scherenglieder 3, 4 sind um eine gemeinsame Mittelachse 6 verschwenkbax. Diese Achse kann eine für jedes Paar 3, 4 gesonderte oder für alle Glieder 3, 4 durchgehende Welle sein, auf der ein Rohr gelagert sein kann. Auf dieser Welle 6 kann auch eine Ablage 7 oder Sitzbank für die Bedienungsperson angeordnet sein.
- Die einen Enden 8, 9 der Scherenglieder 3 und 4 sind am Grundrahmen 1 und der Plattform 2 argelenkt, während die anderen Enden 10, 11 am Grundrahmen 1 und an der Plattform 2 geführt sind, derart, daß durch Verschwenken der beiden Scherenpaare 3 und 4 die Plattform 2 gehoben oder gesenkt werden kann. Die Plattform 2 oder der Grundrahmen 1 weisen zum Sperren der Plattform in jeder beliebigen Höhenlage Arretiervorrichtungen auf, die zweckmäßig aus Bohrungen 12 bestehen, durch die, ebenso wie durch Bohrungen des Gliederpaares 4, Arretierbolzen gesteckt werden.
- An der einen Stirnseite der Plattform 2 ist ein Joch 13 aasgelenkt, das die beiden Längsträger der Plattform miteinander verbindet. Das Joch ist gekröpft und derart ausgebildet, daß es aus der Hochlage der Fig. 1 nach unten geschwenkt werden kann. Es ist in der nach unten geschwenkten Lage fixierbar.
- Zum Heben der Bühne bedient man sich eines Wagenhebers üblicher Art. Dieser besteht aus dem Fahrgestell 14 mit den Rädern 15 und 16; der Hubdeichsel 17 und dem Hubarm 18. Zum Heben wird, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, der Sättel des Hubarmes unter das hochgeschwenkte Joch 13 eingeführt; und durch Verschwenken der Deichsel 17 wird der Hubarm gehoben, wobei sich die Räder 16 am Grundrahmen 1 der Scherenbühne abstützen. An Stelle des Wagenhebers könnte natürlich auch ein Gabelstapler oder ein anderes Hebezeug benutzt werden.
- Mit einem Wagenheber der bezeichneten Art läßt sich die Plattform jedoch nur bis zur Mittelstellung (Fig.1) anheben. Ist dies geschehen, so wird diePlattform in der Mittelstellung durch einen die Bohrungen 12 durchsetzenden Bolzen gesichert. Der Hubarm des Wagenhebers 14 wird wieder abgesenkt, und man läßt ihn beispielsweise sodann an der die Scherengliederpaare verbindenden Achse 6 angreifen, die sich in Mittelstellung etwa an dem Punkt 19 der Fig.1 befindet. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß die Hubhöhe des Wagenhebers ausreicht, um den Punkt 19 in die Lage zu bringen, die die Achse 6 bei angehobenerPlattform einnimmt. Es ist insbesondere auch ersichtlich, daß die Antriebskraft für diese zweite Phase des Hubes doppelt so hoch ist wie für die erste Phase des Hubes, denn in der zweiten Phase ist der Kraftweg gleich der Hälfte des Weges der ersten Phase: Will man vermeiden, daß man sich für die zweite Phase eines Wagenhebers größerer Tragkraft bedienen muß, so kann man auch in anderer Weise verfahren. Man kann in der Mittelstellung das Joch 13 nach unten verschwenken, in dieser Schwenklage fixieren und an diesem Joch sodann eine Stütze 20 ansetzen (Fig. 1 punktiert). An dem -Ende dieser Stütze greift sodann bei der zweiten Hubphase der Sattel des Hubarmes 18 an.
- Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig.4 ist bei einer Scherenbühne das Gliederpaar 3 über die Plattform 2 hinaus verlängert. Die beiden Verlängerungen 21 sind an ihren Enden durch eine Querstrebe 22 verbunden. Diese Querstrebe 22 kann, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, durch die Gabeln 23 eines Gabelstaplers 24 unterfahren werden, um damit die Plattform hochzuheben.
- Nach Fig. 5 weisen die Achsen 9 und 11 des Grundrahmens 1 Rollen auf, über die ein Seil oder eine Kette 25 läuft. Dieses Seil oder diese Kette 25 ist an der Achse 9 oder in gleicher Höhe am Grundrahmen 1 mit seinem einen Ende befestigt. Es läuft über die Rolle der Achse 11 und sodann über die Rolle der Achse 9 zum Hebezeug. Dieses besteht aus einem Gabelstapler 24, an dessen Schlitten 26 das Seil befestigt ist. Die Anzahl der Rollen kann beliebig vermehrt werden, um eine entsprechend höhere Untersetzung zu erreichen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 kann sich ein auf der Plattform stehender Gabelstapler selbst anheben. In diesem Falle müssen die Gabeln abgenommen werden: Ein solches Abnehmen der Gabeln ist bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.6 nicht erforderlich. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist am Grundrahmen 1 der Bühne ein Hubgerüst 29 befestigt, welches einen Schlitten aufweist, von dem nur die Rollen 30 und 31 gezeichnet sind. An diesem Schlitten 30 und 31 setzt das bei der Besprechung der Fig. 5 erwähnte Seil oder die Kette 25 an. In der Höhe der Rolle 31 ist ein Bügel od. dgl. angeordnet, der durch die Gabeln 28 untergriffen werden kann.
- Der 'Gabelstapler 27 fährt auf die Plattform 2 und greift unter den Bügel oder das Joch 31 ein. Durch Heben seines Hubschlittens hebt er die Plattform und damit sich selbst.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Bühne mit einer mittels einer Nürnberger Schere anhebbaren Plattform, dadurch gekennzeichnet; daß sie frei von einer fest eingebauten Hubeinrichtung ist, jedoch mindestens ein Angriffsorgan (13 bzw. 21, 22 bzw. 29, 30) für ein fremdes,, selbständiges Hebezeug (18 bzw. 24 bzw. 27), z. B. einen Wagenheber, aufweist. z. Bühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Angriffsorgan für das Hebezeug (18) in Form eines Joches (13) verschwenkbar an der einen Seite der Bühnenplattform (2) angeordnet und mindestens in der nach unten hängenden Lage feststellbar ist. 3. Bühne nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (13) eine lösbare, nach unten gerichtete Stütze (20) zum Angriff des Wagenhebers (18) aufweist. 4. Bühne nach Anspruch 1 bis 3; dadurch gekennzeichnet, daß sie an verschiedenen Stellen Angriffsorgane (13, 6) für ein Hebezeug (18) aufweist, -derart; daß die Plattform (2) je nach Lage des Angriffsorgans schneller oder weniger schnell gehoben werden kann. 5. Bühne nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenglieder (3, 21) über die Bühnenplattform hinaus verlängert sind, um damit ein Angriffsorgan für ein fremdes Hebezeug, z. B. einen Gabelstapler (24), zu bilden. 6. Bühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Angriffsorgan für das fremde Hebezeug ein Ende eines Seil oder Kettenzuges (25) dient, der in bekannter Weise die Scherenglieder antreibt. 7. Bühne nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Seiles oder der Kette (25) am Schlitten (30, 31) eines am Grundrahmen (1) der Bühne angeordneten Hubgerüstes (29) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 686 615; französische Patentschriften Nr: 717 966, 805 560.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST13130A DE1127563B (de) | 1957-11-04 | 1957-11-04 | Buehne mit einer mittels einer Nuernberger Schere anhebbaren Plattform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST13130A DE1127563B (de) | 1957-11-04 | 1957-11-04 | Buehne mit einer mittels einer Nuernberger Schere anhebbaren Plattform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1127563B true DE1127563B (de) | 1962-04-12 |
Family
ID=7455952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST13130A Pending DE1127563B (de) | 1957-11-04 | 1957-11-04 | Buehne mit einer mittels einer Nuernberger Schere anhebbaren Plattform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1127563B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1199465B (de) * | 1962-04-13 | 1965-08-26 | Frederick Gordon Hanstock | Hebevorrichtung fuer Strassenfahrzeuge |
| DE1207282B (de) | 1959-08-13 | 1965-12-16 | Steinbock G M B H | Einrichtung zum Veraendern der Hoehenlage eines Hubladers |
| US3442351A (en) * | 1967-01-20 | 1969-05-06 | Patricia D Parrish | Method and apparatus for rapidly establishing an elevated work platform |
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| DE102019211889A1 (de) * | 2019-08-08 | 2021-02-25 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verfahren zum Heben und/oder Absenken einer Last, Hebeplattform, Parkroboter und System |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1957
- 1957-11-04 DE DEST13130A patent/DE1127563B/de active Pending
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