DE1127743B - Maschine zum beidseitigen kontinuierlichen Schleifen und bzw. oder Polieren eines Glasbandes - Google Patents

Maschine zum beidseitigen kontinuierlichen Schleifen und bzw. oder Polieren eines Glasbandes

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DE1127743B
DE1127743B DEG9484A DEG0009484A DE1127743B DE 1127743 B DE1127743 B DE 1127743B DE G9484 A DEG9484 A DE G9484A DE G0009484 A DEG0009484 A DE G0009484A DE 1127743 B DE1127743 B DE 1127743B
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Edmond Laverdisse
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Glaceries de la Sambre SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/20Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
    • B24B7/22Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B7/24Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass
    • B24B7/26Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass for simultaneously grinding or polishing opposite faces of continuously travelling sheets or bands

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Maschine zum beidseitigen kontinuierlichen Schleifen und bzw. oder Polieren eines Glasbandes Die Erfindung betrifft eine Maschine zum beidseitigen kontinuierlichen Schleifen und bzw. oder Polieren eines waagerecht geführten Glasbandes zwischen gegenüberliegenden Werkzeugen oder Werkzeuggruppen.
  • Um bei solchen Maschinen annähernd konstante Verhältnisse für den Arbeitsdruck und das Arbeitsniveau zusichern, sind bereits Einrichtungen bekanntgeworden, die eine Vertikalverstellung der Werkzeuge entsprechend dem Grad ihrer Abnutzung ermöglichen. Im allgemeinen werden diese Einrichtungen von Hand verstellt, was umständlich und ungenau ist. Man hat auch schon vorgeschlagen, die bei der Abnutzung der Werkzeuge, insbesondere der unteren Werkzeuge, eintretende Durchbiegung des Glasbandes zur Einstellung der Werkzeuge zu benutzen.
  • Ganz abgesehen davon, daß man zu diesem- Zweck. eine unerwünschte Verformung des Glasbandes in Kauf nehmen muß, ist auch mit dieser Einrichtung eine genaue Einstellung der Werkzeuge schwierig zu erreichen, weil durch den Weg über die Glasverformung naturgemäß ein Unsicherheitsfaktor und ein Nachhinken der Regulierung nicht zu vermeiden sind.
  • Durch die Erfindung wird bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe die Regulierung des Arbeitsdruckes und gleichzeitig die Regulierung des Arbeitsniveaus auf einfache Weise genau und selbsttätig erreicht wird.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Vertikalverstellung der Werkzeuge durch Einrichtungen gesteuert wird, die auf den durch die Abnutzung bedingten Gewichtsverlust der Werkzeuge ansprechen. Dabei können entweder die oberen und die unteren Werkzeuge gleichzeitig verstellt werden, oder es werden gegebenenfalls nur die einen, vorzugsweise die oberen Werkzeuge durch die Einrichtungen gemäß der Erfindung verstellt.
  • Durch die Erfindung wird eine selbsttätige Einstellung der Werkzeuge nach Maßgabe ihres durch ihre Abnutzung entstandenen Gewichtsverlustes ermöglicht, ohne daß hierbei die Durchbiegung oder Verformung des Glasbandes als Steuerimpuls für die Vertikalverstellungen benutzt werden muß. Dadurch wird neben der Konstanthaltung des Arbeitsniveaus der Schleif- bzw. Polierwerkzeuge auch der Druck der Werkzeuge auf das Glasband ständig auf den ursprünglichen Wert zurückgeführt.
  • Die Einrichtungen zur Steuerung der Vertikalverstellung der Werkzeuge können praktisch auf verschiedene Weise ausgebildet werden. Gemäß einer vorzugsweise zur Anwendung kommenden besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung werden zu diesem Zweck Schwinggewichte verwendet, die in getrieblicher Wirkungsverbindung mit den oberen und bzw. oder unteren Werkzeugen stehen und die bei ihrer Betätigung infolge der Bewegungen der Werkzeuge den Werkzeugdruck regulierende Kräftepaare bilden. Es ist aber auch möglich, diese Regelung auf hydraulischem Wege zu bewirken. Es kann jedes Einzelwerkzeug mit Schwinggewichten ausgerüstet sein, die unmittelbar auf die tragenden Wellen der Werkzeuge wirken; es können aber auch die Schwinggewichte auf gemeinsame Träger mehrerer Werkzeuge und ihrer Wellen wirken. Wenn bei Werkzeuggruppen aus irgendeinem Grunde, z. B. infolge von Unregelmäßigkeiten in der Schleifmittelzufuhr, ein Werkzeug einer Gruppe schneller abgenutzt ist als die anderen Werkzeuge derselben Gruppe, so wird dieses Werkzeug so lange weniger wirksam sein, bis die Abnutzung der anderen Werkzeuge derselben Gruppe den gleichen Grad erreicht hat.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1. schematisch die bei den bekannten Maschinen durch die Abnutzung der Werkzeuge bedingte Durchbiegung des Glasbandes, Fig. 2 in senkrechtem Schnitt eine Vorrichtung zum Ausgleich der Abnutzung bei zwei auf den entgegengesetzten Oberflächen des Glasbandes arbeitenden Schleifwerkzeugen, Fig. 3 in senkrechtem Schnitt eine andere Ausführungsform, Fig. 4 schematisch eine Vorrichtung zum Ausgleich der Abnutzung mit hydraulischer Betätigung; Fig. 5 in senkrechtem Längsschnitt ein Paar von Trägern mit einer Reihe von Schleifscheiben und einer Vorrichtung zum Ausgleich der Abnutzung, Fig. 6 in senkrechtem Längsschnitt einen unteren Träger gemäß einer anderen Ausführungsform, Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6 und Fig.8 einen waagerechten Teilschnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7.
  • In Fig. 1 sind mit 1 und 1' die oberen und unteren Werkzeugträger od. dgl. bezeichnet, in denen in bekannter Weise Wellen 2, 2' gelagert sind, die die oberen und unteren Werkzeuge 3, 3', z. B. Schleif-oder Polierscheiben, tragen, die auf das Glasband a einwirken, das von waagerechten Rollen 9' getragen wird, von denen die den Werkzeugpaaren 3, 3' benachbarten Rollen 9' mit oberen Rollen 9 zusammenarbeiten, um das Glasband a stetig in Richtung des Pfeiles b zu bewegen.
  • Infolge der Abnutzung der unteren Werkzeuge senkt sich nun das Niveau ihrer Arbeitsflächen stetig, so daß in jeder Zone z zwischen den auf beiden Seiten jedes Werkzeugpaares angeordneten Rollen 9' das Glasband durch das Gewicht der oberen Werkzeuge durchgebogen wird, wie dies in Fig. 1 bei c übertrieben veranschaulicht ist.
  • Wenn diese Unebenheit ein bestimmtes Maß erreicht, beispielsweise 2 bis 3 mm, müssen die unteren Werkzeuge auf ihr ursprüngliches Niveau zurückgeführt werden, um die Bruchgefahr zu vermeiden. In der Praxis zieht man es zur Verringerung der Häufigkeit der Einregelung vor, diese Werkzeuge etwas über ihre ideale Arbeitsebene hinauszuheben, wodurch eine Durchbiegung im umgekehrten Sinne von c erfolgt. Trotzdem muß diese Einregelung etwa in Abständen von 2 Stunden bei den Schleifmaschinen erfolgen, bei denen für eine Schleifscheibendicke von z. B. 10 cm eine Abnutzung von 7 cm zugelassen werden kann, bevor das Werkzeug ausgeschieden werden muß. Diese häufige Einregelung kommt jedoch in Fortfall, wenn die erfindungsgemäßen Vorrichtungen, von denen ein Ausführungsbeispiel in Fig. 2 dargestellt ist, Anwendung finden.
  • Auch in dieser Figur bedeutet 1 einen Werkzeugträger od. dgl., an dem die eine obere Schleifscheibe 3 tragende senkrechte Welle 2 angebracht ist. Diese Schleifscheibe wird über eine Muffe 4 angetrieben, die mit einem Zahnrad 5 verbunden ist, das durch ein Zahnrad 6, die Hilfswelle 7 und Kegelräder 8 in Drehung versetzt wird. Die Welle 2 kann in der Muffe 4, die bei ihrer Drehung die Welle mittels des Keiles 10 mitnimmt, gleiten.
  • Der auf das Glasband durch die Schleifscheibe 3 ausgeübte Druck ergibt sich aus dem Gewicht der Schleifscheibe 3, der Welle 2 und einer Muffe 11, die mittels eines Kugeldrucklagers 12 auf einem Bund 13 der Welle 2 ruht. Diese Muffe, in der sich die Welle 2 frei dreht, trägt zwei Zahnstangen 14, von denen jede mit einem Zahnrad 15 kämmt, das von einer an der Wand des Trägers 1 angebrachten Konsole 16 getragen wird. Auf der Welle 17 jedes Zahnrades 15 ist ein ein Gewicht 19 tragender Arm 18 aufgekeilt.
  • Nach Maßgabe der Abnutzung der Schleifscheibe 3 gehen die Welle 2 und die Muffe 11 herunter; wobei die Zahnräder 15 und ihre Wellen 17 im Sinne der Pfeile 20 gedreht werden. Da nun der durch die Gewichte 19 auf die Muffe 11 ausgeübte Druck proportional dem Kosinus des Neigungswinkels der Arme 18 gegenüber der Waagerechten ist, steigt er entsprechend der Verringerung dieses Winkels an, d. h. nach Maßgabe des Heruntergehens der Gewichte 19, wenn sich ihre Verschiebung in dem genau geradlinigen, mittleren Teil der Kosinoide hält. Es genügt daher, die Gewichte 19, die Arme 18 und ihren Neigungswinkel beim Arbeitsbeginn einer neuen Schleifscheibe so zu bemessen, daß deren Gewichtsabnahme im Betrieb selbsttätig durch die Erhöhung des durch die Gewichte 19 ausgeübten Druckes ausgeglichen wird.
  • Um die Welle 2 mit der Schleifscheibe 3 zu heben und zu senken, damit letztere mit dem Glasband in Berührung kommt, ist eine außen mit dem Gewinde 21 versehene Muffe vorgesehen, in welcher, die Welle 2 frei gleiten kann. Dieses Gewinde kämmt mit dem Innengewinde eines Schneckenrades 22, das seinerseits in eine Schnecke 23 eingreift. Die Drehung der Schnecke 23 in dem einen oderanderen Sinne bewirkt daher ein Heben oder Senken der Muffe 21 längs der Welle 2. Diese trägt an ihrem oberen Ende einen Anschlag 24 mit Kugellager. Wenn nun in der in Fig. 2 gezeigten Stellung die Schleifscheibe 3 gehoben werden soll, wird die Schnecke 23 so gedreht, daß die Muffe 21 steigt und die Welle 2 mittels des Anschlages 24 gehoben wird. Sofern das Gewicht der Schleifscheibe 3 und ihrer Ausrüstung nicht genau demjenigen Druck entspricht, der auf die obere Fläche des Glasbandes wirken soll, kann sie entweder mit zusätzlichen Gewichten belastet oder der Druck dadurch verringert werden, daß auf die Welle 2 ein Zug mittels der Gegengewichte 24a ausgeübt wird.
  • Die Anordnung der die untere Schleifscheibe 3' betätigenden Vorrichtungen, die so gewählt ist, daß diese Scheibe individuell gegen das Glas gedrückt wird, ähnelt in großen Zügen der für die obere Schleifscheibe 3 vorstehend beschriebenen Anordnung. Die entsprechenden Elemente tragen daher dieselben Bezugszeichen mit dem Index'; es müssen aber folgende Unterschiede hervorgehoben werden: a) Da die untere Schleifscheibe 3' von unten nach oben auf das Glas drücken muß, um den Druck der oberen Schleifscheibe 3 auszugleichen, ist zur Ausübung dieses Gegendruckes ein Gegengewicht 25 vorgesehen; das an über Rollen 27 laufenden Kabeln 26 hängt, die an einem Ring 28 befestigt sind, der ein Kugellager 29 trägt, auf dem ein Bund 30 der Welle 2' ruht.
  • b) Die Gewichte 19' sind so angeordnet, daß sie entgegengesetzt dem stetigen, durch das Gewicht 25 ausgeübten Druck wirken, d. h. daß sie die Gewichtsverminderung der Schleifscheibe 3' infolge ihrer Abnutzung ausgleichen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, in welcher die gleichen Bezugszeichen die gleichen Teile wie in Fig. 2 bezeichnen, ist die Hubvorrichtung der oberen Schleifscheibe durch einen hydraulischen Hubzylinder 31 ersetzt, dessen Kolben 32 die Welle 2 mittels des Ringes 33 anhebt, wenn durch die Leitung 34 unter den Kolben Drucköl zum Heben der Schleifscheibe 3 gelangt; das Heruntergehen der Schleifscheibe erfolgt unter dem Einfluß ihres Eigengewichtes.
  • Die Druckvorrichtung der unteren Schleifscheibe 3' umfaßt an Stelle des Gegengewichtes 25 einen hydraulischen Hubzylinder 31', dessen Kolben 32' mittels des Ringes 33' auf die Welle 2' wirkt. Um einen plötzlichen Druck auf das Glasband zu verhindern, wenn die obere Schleifscheibe sich nicht in Mittellage befindet, kann ein Anschlag vorgesehen werden, der die Verschiebung der Schleifscheibe 3' nach oben begrenzt.
  • Nach Fig. 3 ist ein Anschlag 35 am unteren Ende der Hohlstange 36 des Kolbens 32' vorgesehen. Zur Vorregelung ist ein Schraubenantrieb 21', 22', 23' am unteren Ende der Welle 2' angeordnet. Der Anschlag 35 legt sich im Bedarfsfalle gegen die Basis der Muffe 21'.
  • Um ein Zurückfallen der Schleifscheibe 3' beim Nachlassen des Druckes in der Speiseleitung 34' des Zylinders 31' zu verhindern, kann diese Leitung mit einem Rückschlagventil92 ausgerüstet sein. Hierdurch wird ein Eindrücken des Glasbandes durch den Druck der oberen Schleifscheibe 3 vermieden.
  • Die Verringerung des bei Berücksichtigung der Abnutzung auf die untere Schleifscheibe 3' auszuübenden Druckes kann auch durch Einwirkung auf den hydraulischen Druck im Zylinder 31' erhalten werden. Nach Fig. 4 wird dies durch das allmähliche Öffnen eines Nadelventils 37 erreicht, das in eine Auslaßleitung 38 eingeschaltet ist, die von der Speiseleitung 34' des Zylinders 31' abzweigt. Diese Nadel wird hierbei durch die Zahnstange 14', das Zahnsegment 15' und den Hebel 39 betätigt, der einerseits bei 40 gelenkig mit der feststehenden Konsole 16' und andererseits mit dem Schaft der Nadel 37 durch ein regelbares Gelenk 45 verbunden ist.
  • Fig. 5 zeigt ein Paar Werkzeugträger 1, 1', an denen nebeneinander mehrere Werkzeuge 3, 3' angeordnet sind, die dauernd gegen das Glas gedrückt werden, die oberen Werkzeuge beispielsweise durch ihr Eigengewicht und die unteren durch den hydraulischen Druck in den Hubzylinder 31', die denen nach Fig. 3 ähnlich sind. Zur groben Einregelung in senkrechter Richtung ist jede Welle 2' mit einer eigenen, durch ein Handrad 54' betätigten Triebverbindung 21', 22', 23' ausgerüstet.
  • Gleichartige Ausgleichsvorrichtungen mit Schwinggewichten 19, 19' und Zahnstangen 14, 14' berichtigen den Druck sowie die Vertikaleinstellung der Werkzeuge 3, 3' in Bezug auf das Glas in Abhängigkeit von der Gewichtsverringerung infolge Abnutzung. Die Drehung der Wellen 2, 2' erfolgt durch die Motoren 50, 50', die waagerechten Wellen 55, 55' und die Zahnrädergetriebe 8, 8' und 5, 5'. Wenn eine Einrichtung nach Fig. 5 mit Einzelbetätigung der senkrechten Verschiebung jedes unteren Werkzeuges bei einer Poliermaschine Anwendung findet, ergeben sich besondere Vorteile, weil sie den dauernd gegen die Unterfläche des Glasbandes gedrückten unteren Werkzeugen die Möglichkeit gibt, das Glas am Boden der Wellungen zu erreichen, die bei ihrem Auftreten an den üblichen Poliermaschinen dem Polieren oft entgehen. Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung- können auch die von demselben Werkzeugträger od. dgl. getragenen Werkzeuge in ihren senkrechten Verschiebungen miteinander gekoppelt werden. Nach Fig. 6 bis $ werden die Wellen 2' der Schleifscheiben 3' des unteren Trägers. l' von einer Traverse 41' mittels mit Gewinde versehener Muffen 42' getragen, die durch Handantriebe mit Schnecken 48' betätigt werden, was ihre individuelle Höhenregelung in der Traverse 41' gestattet, während deren Anfangsstellung in der Höhe durch die Schraube 43' geregelt werden kann, die von Hand oder durch einen Servomotor betätigt wird. Die zwischen senkrechten Gleitbahnen 46' geführte Traverse 41' wird nach oben gegen das Glasband a durch den hydraulischen Kolben 53' gedrückt, unter den bei 51' Drucköl geleitet wird. Die die Abnutzung ausgleichenden Vorrichtungen 44' mit Schwinggewichten 19', die denen der Fig. 2 und 3 ähneln, stützen sich auf dem Träger 1' mittels der Konsolen 16' ab und wirken auf die Traverse 41' mittels Zahnstangen 14'.
  • Wenn in einem bestimmten Augenblick eines der Werkzeuge 3' stärker als die anderen Werkzeuge desselben Werkzeugträgers abgenutzt ist, wird dieses Werkzeug verlangsamt oder stillgesetzt, bis die anderen Werkzeuge denselben Abnutzungsgrad erreicht haben. Dasselbe kann natürlich auch bei dem oberen Werkzeugträger vorgenommen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum beidseitigen kontinuierlichen Schleifen und bzw. oder Polieren eines waagerechten Glasbandes zwischen gegenüberliegenden Werkzeugen oder Werkzeuggruppen in Verbindung mit Einrichtungen zur Sicherung annähernd konstanter Verhältnisse für Arbeitsdruck und Arbeitsniveau durch Vertikalverstellung der Werkzeuge entsprechend ihrer Abnutzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalverstellung der oberen und bzw. oder unteren Werkzeuge durch Einrichtungen gesteuert wird, die auf den durch Abnutzung bedingten Gewichtsverlust der Werkzeuge ansprechen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Paare von Schwinggewichten (19, 19') in getrieblicher Wirkungsverbindung mit den oberen und bzw. oder unteren Werkzeugen (3, 3') stehen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Einzelwerkzeug (3, 3') Schwinggewichtspaare (19, 19') unmittelbar auf die die Werkzeuge tragenden Wellen (2, 2') wirken.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinggewichte (19,19') auf die als gemeinsame Träger mehrerer Werkzeuge (3, 3') und ihrer Wellen (2, 2') vorgesehenen Traversen (41, 41') wirken.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinggewichte (19, 19') auf die Hauptträger (1, 1') aller Einzelwerkzeuge bzw. Werkzeuggruppen wirken.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 mit hydraulischer Werkzeugabstützung, dadurch gekennzeichnet, daß für Druckminderung am unteren Werkzeug (3') eine Einrichtung vorgesehen ist, die abhängig vom Steigen der Kolbenstange (36) über ein mechanisches Getriebe (11',14', 15', 39) und ein dadurch betätigtes Nadelventil (37) den Druck im Hubzylinder (31') regelt. In. Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 811668; 804 645, 558 209, 504 052; belgische Patentschrift Nr. 499 949.
DEG9484A 1951-08-20 1952-08-01 Maschine zum beidseitigen kontinuierlichen Schleifen und bzw. oder Polieren eines Glasbandes Pending DE1127743B (de)

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DE504052C (de) * 1926-01-13 1930-07-31 Pilkington Brothers Ltd Maschine zum beidseitigen Schleifen und Polieren von Glasplatten oder -streifen
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