DE1128251B - Vorrichtung zum Einrichten von Werkzeugen auf Werkzeughaltern fuer Mehrspindeldrehautomaten - Google Patents

Vorrichtung zum Einrichten von Werkzeugen auf Werkzeughaltern fuer Mehrspindeldrehautomaten

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DE1128251B
DE1128251B DESCH20866A DESC020866A DE1128251B DE 1128251 B DE1128251 B DE 1128251B DE SCH20866 A DESCH20866 A DE SCH20866A DE SC020866 A DESC020866 A DE SC020866A DE 1128251 B DE1128251 B DE 1128251B
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tools
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool
    • B23B29/06Tool holders equipped with longitudinally-arranged grooves for setting the cutting tool
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B7/00Automatic or semi-automatic turning-machines with a single working-spindle, e.g. controlled by cams; Equipment therefor; Features common to automatic and semi-automatic turning-machines with one or more working-spindles
    • B23B7/02Automatic or semi-automatic machines for turning of stock
    • B23B7/10Accessories, e.g. guards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einrichten von Werkzeugen auf Werkzeughaltern für Mehrspindeldrehautomaten Beim Einrichten von mehrspindligen Drehautomaten entfällt der weitaus größte Teil der hierfür aufzuwendenden Rüstzeit auf das genaue Einstellen einer ganzen Anzahl von Bearbeitungswerkzeugen für die verschiedenen Arbeitsvorgänge sowie auf das Ausprobieren der einzelnen Werkzeuge auf dem betreffenden Automaten. Dieser letztere, ganz besonders zeitraubende Vorgang ist deswegen notwendig, weil bekanntlich Werkzeuge entsprechend ihrer Form der jeweiligen Schnittgeschwindigkeit und Vorschübe sowie dem zu bearbeitenden Werkstoff verschieden wirken.
  • Die Rüstzeit spielt dann keine wesentliche Rolle, wenn der betreffende Arbeitsautomat lange Zeit gleiche Werkstücke herstellt, weil sie dann, prozentual gerechnet, gering ist. In solchen Fällen ist es bekannt, die Werkzeugbaueinheiten, die aus einem Werkzeug und einem dieses aufnehmenden Werkzeughalter bestehen, an Hand von Schablonen außerhalb der Maschine genau einzustellen, so daß nach Abnutzung irgendeines Werkzeuges die Werkzeugbaueinheiten aus dem Automaten herausgenommen und dafür andere mit neu geschärften Werkzeugen eingesetzt werden können, die dann ohne besondere Maßnahmen wiederum maßhaltige Werkstücke herstellen. Unbedingte Voraussetzung für dieses Einstellen der Werkzeugbaueinheiten außerhalb des Automaten ist jedoch, daß die Schneidenform eines Werkzeuges bereits festliegt und sie in der Folge beim Nachschärfen stets eingehalten wird. Dieses Verfahren ist deshalb nur dann anzuwenden, wenn die Schneidenform des betreffenden Werkzeuges an sich und seine relative Lage zum Werkzeughalter auf Grund längerer Erfahrung bei der Herstellung eines bestimmten Werkstückes bereits feststehen und danach die vorerwähnten Schablonen hergestellt werden können, was beim erstmaligen Einrichten von Drehautomaten - das die weitaus längste Rüstzeit erfordert - nicht zutrifft.
  • Das Einrichten und damit die Rüstzeit nimmt mit der Anzahl der in einem Drehautomaten vorhandenen Spindeln zu, einmal, weil die Zahl der Werkzeuge immer größer wird, und zum anderen, weil die Platzverhältnisse für das Einrichten bei Mehrspindelautomaten gegenüber einem Einspindelautomat wesentlich ungünstiger sind.
  • Um nun bei dem Einrichten von Mehrspindelautomaten die Rüstzeit zu verkleinern, ist gemäß der Erfindung zum Einrichten von Werkzeugen auf Werkzeughaltern für Mehrspindeldrehautomaten außerhalb ; der Automaten eine Vorrichtung vorgesehen, die aus einer Einspindeldrehmaschine besteht, deren Größenverhältnisse in bezug auf die Aufnahme der Werkzeughalter und ihre Anordnung zur Spindelmitte dem Arbeitsautomaten, für den die Werkzeuge eingerichtet werden sollen, entsprechen. In einer derartigen Vorrichtung können dann die Werkzeuge samt ihren Werkzeughaltern entsprechend geformt werden, und dieses Formen kann beispielsweise durch Schleifen erfolgen. Außerdem können die Werkzeuge relativ zum Werkzeughalter eingestellt und die Werkzeuge im praktischen Betrieb erprobt werden, um festzustellen; ob sie einwandfrei arbeiten. Hierdurch wird der größte Teil der Rüstzeit von dem einzurichtenden Mehrspindeldrehautomaten wegverlegt, der dann während dieser Zeit für die Produktion von Werkstücken eingesetzt bleibt.
  • Diese erfindungsgemäße Vorrichtung ist gerade im Zusammenhang mit Mehrspindelautomaten deswegen mit Vorteil zu verwenden, weil diese Vorrichtung in Form einer Einspindeldrehmaschine wesentlich billiger als ein Mehrspindeldrehautomat ist, denn es ist bekannt, daß der letztere ein Vielfaches der erfindungsgemäßen Vorrichtung kosten würde. Während nämlich Mehrspindeldrehautomaten je nach Anzahl der Spindeln DM 80 000 bis DM 120 000 kosten, kann die Vorrichtung bereits um ungefähr DM 5000 hergestellt werden.
  • Würde man nun die erfindungsgemäße Vorrichtung, die ja aus einem Einspindelautomat in einfacher Form besteht, im Zusammenhang mit einem Einspindelarbeitsautomaten verwenden, der mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingerichtet werden soll, so ergibt sich, daß diese Vorrichtung und der Einspindelarbeitsautomat im Preis nicht so verschieden sind, daß sich die Aufstellung einer solchen Vorrichtung wirtschaftlich lohnen würde. Aus diesem -Grunde ist die Anwendung der Erfindung nur im Zusammenhang mit Mehrspindeldrehautomaten vorgesehen.
  • Zur Erleichterung des Einstellens ist es dabei zweckmäßig, wenn der die Werkzeugbaueinheit tragende Werkzeugträger von Hand, beispielsweise mittels eines Handhebels, .bewegbar ist.- - -Zweckmäßig weist die Einspindeldrehmaschine zu beiden Seiten ihres Spindelkopfes je einen Querschlitten auf, die beide derart ausgebildet und angeordnet sind, daß durch die beim Arbeiten auftretenden Schnittkräfte das eine Werkzeug mittelbar gegen den Schlitten angepreßt und das andere mittelbar vom Schlitten abgehoben wird. Durch diese Anordnung der beiden Querschlitten sind alle bei Ein- und Mehrspindeldrehautomaten auftretenden Verhältnisse in dieser Drehmaschine kopierbar, und es können beispielsweise sämtliche auf Querschlitten angeordneten Werkzeugbaueinheiten an Vier-, Sechsspindelautomaten, d. h. Mehrspindelautomaten allgemein, auf dieser einspindeligen Drehmaschine zugerichtet, eingestellt und erprobt werden, wobei die günstigste Zugänglichkeit beim. Einrichten gewährleistet ist.
  • Um auf dieser Einspindeldrehmaschine auch die Werkzeugbaueinheiten - für Revolverköpfe, Längsschütten oder Pinolen von Arbeitsautomaten einstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Drehmaschine einen Reitstock aufweist, dessen Aufnahme der Aufnahme des betreffenden Revolverkopfes u. dgl. entspricht.
  • In der Zeichnung sind Werkzeugbaueinheiten an einem Mehrspindelarbeitsautomaten und an einer Einspindeldrehmaschine gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Teilansicht auf die Spindeltrommel eines Vierspindelautomaten, Fig. 2 eine Teilansicht nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Einspindeldrehmaschine gemäß der Erfindung, Fig. 4 einen Teilschnitt durch diese Drehmaschine nach der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine Teilvorderansicht gemäß Fig. 3 und 4. In Fig. 1 und 2 ist schematisch ein Teil eines Vierspindelautomaten gezeigt, und es ist mit 30 ein Bett bezeichnet, das Schlittenführungen 31 und 32 für einen linken unteren Querschlitten 35 und einen rechten unteren Querschlitten 36 aufweist. Auf die auf dem Querschlitten angeordneten Werkzeugbaueinheiten wird später näher eingegangen.
  • Mit 38 ist ein oberer Gestellteil bezeichnet; der Schlittenführungen 39 und 40 besitzt, auf denen ein linker oberer Querschlitten 42 bzw. ein rechter oberer Querschütten 43 verschiebbar sind.
  • Bei 45 ist eine Spindeltrommel erkennbar, die insgesamt vier Spindeln 46 bis 49 trägt, die in bekannter Weise zur Aufnahme der Werkstücke dienen.
  • Auf den vier Querschlitten ist je eine Werkzeugbaueinheit 50, 51, 52 bzw. 53 angeordnet, und da diese vier Werkzeugbaueinheiten unter sich grundsätzlich gleich sind, sei im folgenden lediglich eine einzige des näheren beschrieben.
  • Die Werkzeugbaueinheit 51 weist einen Werkzeughalter 55 auf, der an seiner gemäß Fig. 2 linken Seite eine Aussparung 54 aufweist. In. dieser Aussparung ist einmal ein Einstellkeil 56 und zum anderen ein Werkzeug 57 angeordnet, und mit Hilfe von Befestigungsschrauben 60 wird das Werkzeug gegen den Keil und dieser gegen eine Begrenzungswand der Aussparung 54 angepreßt. Die Befestigung der Werkzeugbaueinheit geschieht mit Hilfe eines Bolzens 62, dessen Fuß 63 in eine T-Nut des Querschlittens eingreift und der mit Hilfe einer Mutter 64 die Werkzeugbaueinheit gegen den Querschlitten anpreßt und so in ihrer Lage festhält. Bei 65 sind zwei Anschlagschrauben erkennbar, die quer zur Bewegungsrichtung des Querschlittens angeordnet sind und die gegen eine Anschlagleiste 66 des Querschlittens anschlagen können. Nach Lösen des Befestigungsbolzens 62 kann mit Hilfe dieser Anschlagschrauben 65 die gewünschte Verstellung der Werkzeugbaueinheit relativ zum Querschlitten eingestellt werden.
  • Wie bereits erwähnt, sind die vier Werkzeugbaueinheiten 50 bis 53 unter sich gleich und unterscheiden sich lediglich durch die Werkzeuge, die in ihnen eingespannt sind. Da sich alle vier Spindeln 46 bis 49 im selben Drehsinn, beispielsweise gemäß Pfeil B der Fig. 1, drehen, ergibt sich aus der Anordnung der Werkzeugbaueinheiten, daß bei zweien, nämlich 50 und 52, das Werkzeug gegen den Querschlitten angepreßt und bei den übrigen beiden, nämlich 51 und 53, das Werkzeug vom Schlitten abgehoben wird.
  • In Fig. 3 bis 5 ist nun eine Einspindeldrehmaschine dargestellt, die, soweit erforderlich, gleiche Größenverhältnisse aufweist wie der Einspindelautomat gemäß Fig. 1 bis 3 oder der Vierspindelautomat gemäß Fig. 1 und 2.
  • Wie aus Fig. 3 bis 5 erkennbar, weist die Einspindeldrehmaschine ein Maschinengestell 70 auf, auf dem ein Spindelstock 71 angeordnet ist. In diesem ist eine Spindel 72 vorgesehen, die beispielsweise über eine Riemenscheibe 73 (in nicht näher dargestellter Weise) angetrieben werden kann. Mit 74 ist ein Spindelkopf bezeichnet, in den ein Werkstück 75 eingespannt ist.
  • Das Maschinengestell weist zu beiden Seiten des Spindelkopfes Schlittenführungen 76 und 77 auf, auf denen je ein Querschlitten 80 bzw. 81 mit Hilfe eines Handhebels 78 und 79 bewegbar angeordnet ist, wobei die Übertragung beispielsweise mit Hilfe eines Zahnrades und einer Zahnstange geschehen kann. An Stelle der Betätigung der Querschlitten durch Handhebel ist auch eine (nicht dargestellte) Schraubspindel verwendbar. Auf diesen Querschlitten ist je eine Werkzeugbaueinheit, beispielsweise des Vierspindelautomaten nach Fig. 1 und 2, angeordnet, und es entsprechen nun bei einer Drehrichtung der Spindel gemäß Pfeil C der linke Querschlitten 80 und die linke Werkzeugbaueinheit den Querschütten 35 und 43 bzw. den Werkzeugbaueinheiten 50 und 52 des Vierspindelautomaten gemäß Fig. 1 und 2. Ähnliches trifft auch auf den rechten Querschlitten und die rechte Werkzeugbaueinheit in bezug auf die beiden anderen Querschlitten und Werkzeugbaueinheiten des Vierspindelautomaten zu, und es sind aus diesem Grunde Werkzeugbaueinheiten der Einspindeldrehmaschine mit den gleichen Zahlen bezeichnet, wie sie bei den entsprechenden Querschlitten gemäß Fig. 1 verwendet sind.
  • Da in bezug auf die Schlittenführung und die Höhe und Anordnung der Arbeitsspindelachse gleiche Verhältnisse auf dieser Einspindeldrehmaschine vorherrschen wie bei dem Vierspindelautomaten nach Fig: 1, ist es daher möglich, die Werkzeugbaueinheiten auf dieser einfachen Maschine einzurichten, d. h. die Werkzeuge zu formen, sie richtig einzustellen und gegebenenfalls auszuprobieren.
  • Auf dem Maschinengestell ist ferner noch ein Reitstock 90 angeordnet, dessen Pinole 91 mit Hilfe eines Handhebels 92 längsbewegt werden kann, der bei 93 an einem Halter 94 angelenkt ist. An der Pinole sind noch ein Halterschaft 95 und ein Querhalter 96 angeordnet, an dem das eigentliche Werkzeug 97 befestigt ist. Mit Hilfe des Reitstockes kann nun das Werkzeug auf der Einspindeldrebmaschine eingerichtet, d. h. das Werkzeug geformt, eingestellt und ausprobiert werden.
  • Eine ähnliche Einrichtung kann für sämtliche Werkzeuge des Revolvers des Längsschlittens oder von einzelnen Pinolen vorgenommen werden, die nacheinander in den Reitstock zum Einrichten eingesetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Einrichten von Werkzeugen auf Werkzeughaltern für Mehrspindeldrehautowaten außerhalb der Automaten, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Einspindeldrehmaschine besteht, deren Größenverhältnisse in bezug auf die Aufnahme der Werkzeughalter und ihre Anordnung zur Spindelmitte dem Drehautomaten, für den die Werkzeuge eingerichtet werden sollen, entsprechen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspindeldrehmaschine zu beiden Seiten des Spindelkopfes je einen Querschlitten aufweist, die so eingerichtet sind, daß beim Arbeiten das eine Werkzeug mittelbar gegen den Schlitten angepreßt und das andere mittelbar vom Schlitten abgehoben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspindeldrehmaschine einen Reitstock aufweist, dessen Aufnahme der Aufnahme des Revolverkopfes des Arbeitsautomaten entspricht, derart, daß in diesem Reitstock die Werkzeuge mit ihren Werkzeughaltern eingerichtet werden können.
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