DE1128699B - Vorrichtung zum zugfreien Verschliessen von OEffnungen, insbesondere fuer Staelle u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum zugfreien Verschliessen von OEffnungen, insbesondere fuer Staelle u. dgl.

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DE1128699B
DE1128699B DET19368A DET0019368A DE1128699B DE 1128699 B DE1128699 B DE 1128699B DE T19368 A DET19368 A DE T19368A DE T0019368 A DET0019368 A DE T0019368A DE 1128699 B DE1128699 B DE 1128699B
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Germany
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DET19368A
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English (en)
Inventor
Arnold Thies
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0005Stable partitions
    • A01K1/0017Gates, doors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das zugfreie Verschließen von Öffnungen in Ställen, insbesondere der Reinigungsöffnungen von Schweineställen u. dgl.
Bei modernen Schweineställen sind im allgemeinen zu beiden Seiten eines Mittelganges die Boxen für die Schweine angeordnet. Während bei älteren Anlagen von diesem Mittelgang aus die Fütterung der Schweine und die Reinigung der Boxen erfolgte, hat dieser Gang heute im allgemeinen nur noch die Aufgabe des Futterganges. Die Reinigung der Boxen erfolgt dann durch in der Außenwand des Stallgebäudes bei jeder Box angebrachte Öffnungen direkt ins Freie.
Zum Verschließen dieser Öffnungen dienen bei bekannten Ausführungen von Schweineställen der be-• schriebenen Art bisher mit Riegeln od. dgl. versehene Türen, die für die Reinigung der Boxen geöffnet werden und durch die das Stroh aus den Boxen ins Freie hinausbefördert wird.
Bei der Schweinemast herrscht im Stall und insbesondere in den Boxen eine relativ hohe Temperatur, die von den Schweinen selbst erzeugt wird und etwa bei 24° C liegt. Für die Gesunderhaltung der Tiere ist es wichtig, daß diese Temperatur immer erhalten bleibt und vor allen Dingen, daß die Tiere keiner Zugluft ausgesetzt werden.
Sollen nun die Boxen, die mit den Türen der bekannten Bauart versehen sind, gereinigt werden, dann müssen die Türen geöffnet werden, um das Stroh hinauszubefördern. Abgesehen davon, daß die Tiere 3· das Personal bei der Arbeit stark behindern, da sie leicht geneigt sind, durch die offene Tür die Boxen zu verlassen und immer wieder zurückgetrieben werden müssen, dringt durch die Türen kalte Außenluft in die Boxen und erzeugt wegen der offenen Bauart der Boxen Zugluft, die der Gesundheit der Tiere abträglich ist.
Diese Nachteile der bekannten Reinigungstüren bei Schweineställen vermeidet nun die vorliegende Erfindung, indem die Reinigungsöffnung in der Weise abgedeckt wird, daß sie praktisch immer verschlossen ist und damit das Hinauslaufen der Tiere verhindert sowie das Eindringen von Kalt- und Zugluft.
Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zum zugfreien Verschließen von Öffnungen in Ställen, insbesondere der Reinigungsöffnungen vorgeschlagen, die so ausgebildet ist, daß sie in verschiedenen Stellungen, beispielsweise Endstellungen, die Öffnung in der Stallwand verschließt. Zweckmäßig ist es, diese Vorrichtung an einem in der Stallwand befestigten Rahmen anzuordnen. Die Vorrichtung kann so ausgebildet sein, daß sie in den Schließ- oder Endstellungen Vorrichtung zum zugfreien Verschließen
von Öffnungen,
insbesondere für Ställe u. dgl.
Anmelder:
Arnold Thies, Borstel (Kr. Pinneberg)
Arnold Thies, Borstel (Kr. Pinneberg),
ist als Erfinder genannt worden
durch Mittel an sich bekannter Bauart, wie Federbolzen od. dgl., verriegelbar ist.
Die Vorrichtung kann beispielsweise als Schieber, an dessen beiden Enden Abschlußbleche angeordnet sind, ausgebildet sein. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung für das Verschlußorgan für die Öffnung in der Stallwand ist aber die Form einer Klappe. Diese Klappe wird zweckmäßig um eine horizontale Achse geschwenkt, die nahe der tiefsten Stelle der Öffnung angebracht ist. Im besonderen kann die Klappe so ausgebildet sein, daß sie aus zwei rechtwinklig aufeinanderstellenden, mit einer Lagerung verbundenen Fläche besteht. Der Winkel zwischen den Klappenflächen kann selbstverständlich auch größer als 90° sein. Die Klappenflächen können auch verstellbar, etwa schwenkbar, gegeneinander sein. An den Seiten der Klappe können besondere Seitenflächen angebracht werden. Statt aus mehreren durch Schweißung od. dgl. zusammengefügten Teilen kann die Klappe aber auch aus einer einzigen gebogenen oder abgewinkelten, mit einer Lagerung versehenen Fläche bestehen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Schweinestall mit verschiedenen Boxen, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung versehen sind; in
Fig. 2 ist eine einbaufertige Vorrichtung dargestellt;
Fig. 3 gibt die Anordnung der Lagerung der Vorrichtung nach Fig. 2 wieder, und
Fig. 4 zeigt verschiedene Ausführungen von Klappen gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 sind die Boxen durch strichpunktierte Linien angedeutet. Bei den verschiedenen dargestellten Boxen I bis IV sind verschiedene Zustände bei
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der Reinigung angegeben. So ist in Box I die als Klappe 10 ausgebildete Verschlußvorrichtung nach innen in die Box geklappt und somit bereit zur Aufnahme des Strohes od. dgl. Wie leicht zu erkennen ist, bleibt die Box dabei nach außen hin verschlossen. Das Personal kann also in Ruhe die Reinigung vornehmen und wird dabei auch nicht durch etwa nach außen entweichende Tiere behindert. Vor allen Dingen kann auch keine kalte Luft in die Box eindringen und keine Zugluft in dieser auftreten.
In Box II ist das Stroh zusammengekehrt und liegt auf der Klappe 10. Diese wird nun umgeklappt, wobei das Stroh in eine Lage kommt, wie das bei Box III dargestellt ist. Die Reinigungsöffnung ist wieder verschlossen, und es kann auch in dieser Stellung keine Kalt- oder Zugluft in die Box kommen. Bei Box IV steht die Klappe 10 in der normalen Ruhestellung. Das Stroh kann entweder durch besondere Ausbildung der Klappe von dieser abrutschen und, wie in Fig. 1 angedeutet, in eine Dungfördervorrichtung 11 ao fallen und von dort weggefördert werden. Es kann aber auch auf der Klappe 10 liegenbleiben und von dort durch das Bedienungspersonal abgenommen werden.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt eine Klappe, die aus zwei senkrecht aufeinanderstellenden Blechen oder Flächen 12 und 13 besteht, an die an ihrer Berührungskante ein Rohr 14 angeschweißt ist, das die Lagerzapfen 15 aufnehmen kann. Die mögliche Ausbildung der Klappe mit dem Rohr ist in Fig. 3 noch besonders dargestellt. Die Lager zur Aufnahme der Lagerzapfen 15 können an der Gebäudewand angebracht sein, zweckmäßig ist es aber, die Klappe in einem besonderen Rahmen 16 anzuordnen und diesen an der Stallwand durch Steinschrauben od. dgl. anzubringen. In diesem Fall werden dann die Lager 17 an dem Rahmen 16 befestigt.
Bei einer Ausführung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, ist es dann auch auf einfache Weise möglich, die Klappe gegenüber dem Rahmen durch ein an sich bekanntes Bauelement, wie beispielsweise einen Bolzen 18 mit einer Feder 19, zu verriegeln, so daß die Klappe bei einer in Fig. 1 bei Box IV dargestellten normalen Ruhestellung nicht geöffnet werden kann.
Selbstverständlich kann die Klappe auch je nach den betrieblichen Erfordernissen eine andere Form haben, als in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist. So ist es z. B. möglich, sie als einfaches gebogenes Blech auszuführen, wie in Fig. 4 a dargestellt, oder den Winkel zwischen den Flächen größer als 90° auszuführen, wie in Fig. 4 b angedeutet. Auch können selbstverständlich an den Schenkeln der Klappe Bleche angebracht werden, wie Fig. 4 c das zeigt, durch die das seitliche Abrutschen des Strohes vermieden wird. Schließlich können die Schenkel der Klappe auch gegeneinander verstellbar sein, wie in Fig. 4d angedeutet, so daß in der Ruhestellung, wenn kein Stroh auf der Klappe befindlich ist, die nach außen ragende Fläche der Klappe hochgeklappt werden kann, so daß also keine Fläche am Stallgebäude außen hervorragt. In der Arbeitsstellung können dann die beiden Klappenteile verriegelt werden, so daß sie nur starr gegen einander stehen. Es ist aber auch möglich, diese beweglich zu lassen und die Verschiebung der Klappenteile gegeneinander nur durch das auf der Klappe liegende Stroh zu bewirken. Bei einer solchen Ausführungsform würde dann zweckmäßig ein Anschlag vorgesehen werden, der bewirkt, daß der Winkel zwischen den Klappenflächen nicht wesentlich größer als 90° werden kann, damit nicht beide Klappenteile nach unten geklappt werden können und so eine Öffnung in der Gebäudewand freigeben, durch die Außenluft in die Box eintreten kann.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist es möglich, die Boxen von Ställen, insbesondere Schweineställen, zu reinigen, ohne daß die Tiere durch die Wandöffnung ins Freie gelangen könnten und ohne daß Kaltluft oder Zugluft in die Box eindringen kann, da die erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedenen Stellungen die Öffnung verschließt.

Claims (10)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum zugfreien Verschließen von Öffnungen in Ställen, insbesondere der Reinigungsöffnungen von Schweineställen u. dgl., gekenn zeichnet durch ein in oder an einer Öffnung der Stallwand angebrachtes Verschlußorgan (10), das in verschiedenen Stellungen, beispielsweise Endstellungen, die Öffnung in der Wand verschließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (10) in einem an oder in der Stallwand zu befestigenden Rahmen (16) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (10) in den Schließ- oder Endstellungen durch Mittel an sich bekannter Bauart, wie Federbolzen (18, 19) od. dgl., verriegelbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (10) als Klappe mit mindestens zwei Verschlußflächen ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe um eine horizontale, nahe der tiefsten Stelle der Öffnung angeordnete Achse schwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe aus zwei rechtwinklig aufeinanderstellenden, mit einer Lagerung verbundenen Flächen (12, 13) besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (12, 13) der Klappe einen größeren Winkel als 90° einschließen.
8. Vorrichtung nach Ansprach 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (12, 13) der Klappe gegeneinander verstellbar sind.
9. Vorrichtung nach Ansprach 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe mit Seitenflächen versehen ist.
10. Vorrichtung nach Ansprach 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe aus einer einzigen gebogenen oder abgewinkelten, mit einer Lagerung versehenen Fläche besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 577/39 4.62
DET19368A 1960-12-01 1960-12-01 Vorrichtung zum zugfreien Verschliessen von OEffnungen, insbesondere fuer Staelle u. dgl. Pending DE1128699B (de)

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