DE113028C - - Google Patents

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DE113028C
DE113028C DENDAT113028D DE113028DA DE113028C DE 113028 C DE113028 C DE 113028C DE NDAT113028 D DENDAT113028 D DE NDAT113028D DE 113028D A DE113028D A DE 113028DA DE 113028 C DE113028 C DE 113028C
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rod
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/38Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems
    • F16N7/385Central lubrication systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES PATENTAMT.
KLASSE 47 e.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Centralschmiervorrichtung, bei welcher die Ausflufsöffnungen des Schmierstoffes gruppenweise geregelt werden können, während aufserdem noch die einzelnen Ausflufsöffnungen der Gruppen unabhängig von einander geregelt werden können.
Die Ausflufsöffnungen des Schmierstoffes werden zu diesem Zwecke durch mit Verschlufskegeln versehene Stangen geregelt, die in Regelungsschrauben verschiebbar angeordnet sind. Die Regelungsschrauben einer jeden Gruppe sind in Muttern einer gemeinsamen Gruppenstange eingeschraubt·, welche mittelst eines Daumenhebels gehoben oder gesenkt werden kann. Durch Umlegen eines Daumenhebels kann man daher die Ausflufsöffhungen einer ganzen Gruppe öffnen oder schliefsen. Durch Drehen der einzelnen Regelüngsschrauben kann man die einzelnen Ausflufsöffnungen einer Gruppe unabhängig von einander regeln; auch können die dieVerschlufskegel tragenden Stangen in ihrer höchsten Stellung in den Regelungsschrauben festgestellt werden.
Eine derartige Centralschmiervorrichtung ist auf dßn beiliegenden Zeichnungen in Fig. 1 in Vorderansicht, theilweise im Schnitt, und in Fig. 2 im Horizontalschnitt dargestellt. Fig. 3, 4 und 5 sind Querschnitte nach den Linien 1-1, 2-2 und 3-3 von Fig. 1. Fig. 6 zeigt in gröfserem Mafsstabe in Verticalschnitt eine der Schmiervorrichtungen mit gehobener Verschlufsstange. Fig. 7 und 8 zeigen in demselben Mafsstabe Querschnitte durch die Vorrichtung mit gesenkter und gehobener Gruppenstange. Fig. 9 zeigt in demselben Mafsstabe einen Theil des in Fig. 1 dargestellten Apparates mit je zwei Regelungsschrauben an den' beiden in verschiedenen Stellungen befindlichen Gruppenstangen in Vorderansicht.
Die Schmiervorrichtung besitzt einen zur Aufnahme des Schmiermittels dienenden Behälter α von geeigneter Form und Gröfse, der mit einem Schauglas versehen ist und mit einer beliebigen Anzahl von Tropfenzählern, welche einzeln und gruppenweise geregelt werden können.
Die Regelung eines jeden Tropfenzählers wird durch eine Stange b bewirkt, die an ihrem unteren Ende in einen Verschlufskegel c ausläuft, der %sich unter der Wirkung einer Schraubenfeder d in die Ausflufsöffnung e hineinlegt.
Die Schraubenfeder d legt sich gegen den Flantsch einer kleinen Hülse f, die sich gegen das untere Ende der Regelungsschraube g legt. Durch diese Schraube, welche auf ihrer ganzen Länge hohl ist, tritt die Stange b hindurch , welche an ihrem oberen Ende mit zwei Einschnitten h versehen ist für den Durchtritt eines Stiftes i, an welchem die Stange b aufgehängt wird.
Die Regelungsschrauben g einer jeden Gruppe' sind in Muttern 0 eingeschraubt, die aufgeschnitten sind, um sie elastisch zu machen und an einer gemeinsamen Gruppenstange befestigt sind. Diese kann mittelst eines Daumerihebels gehoben oder gesenkt werden, um die Regelungsschrauben der ganzen Gruppe gemeinsam zu heben oder zu senken.
Ueber das obere Ende einer jeden Regelungsschraube g greift eine mit einem Handknopf k versehene Kappe j, in welcher die' beiden Enden des Stiftes i befestigt sind, so dafs man mittelst des Knopfes k die Stange b drehen und anheben kann. Durch Drehen des .
Handknopfes ■ kann man die einzelnen Regelungsschrauben unabhängig von einander mehr oder weniger heben, um die Ausflufsöffhungen mehr oder weniger zu öffnen. Bei der in Fig. 9 dargestellten Anordnung sind die beiden linken Regelungsschrauben einer jeden Gruppe auf diese Weise etwas höher geschoben als die anderen Regelungsschrauben.
Jede Regelungsschraube g ist mit einer Feder / versehen, die sich einerseits gegen einen oberen Flantsch m der hohlen Schraube g legt und andererseits gegen den Boden einer Hülse n, die an ihrem oberen freien Ende mit einem Flantsch versehen ist, der auf der oberen Wand des Behälters α ruht. Diese Feder Z ist beständig bestrebt, die Stange b zu heben.
Anstatt die Kappe j mit einem Handknopf zu versehen, kann man in derselben auch einfach einen Einschnitt anbringen, in welchen man einen Schraubenzieher oder ein Geldstück hineinsteckt, um so die Regelungsschraube drehen zu können. Diese Anordnung hat den Vortheil, dafs jede unbeabsichtigte Drehung vermieden wird.
Der auf der Zeichnung dargestellte Apparat ist mit zwei Gruppen von Tropfenzählern versehen, welche jede für sich gehoben und gesenkt werden können. Zu diesem Zwecke sind zwei Gruppenstangen ρ q vorgesehen, von denen jede von zwei Armen r bezw. s getragen wird, die auf zwei gleichachsigen Wellen t u befestigt sind. Diese beiden Wellen sind hohl und drehen sich frei auf einander, sowie auf der Stange v, welche die beiden Seitenwände des Behälters a mit einander verbindet.
Jede der beiden Wellen tu ist mit einem Hebel χ bezw.jK versehen, die mit Stangen w bezw. ^ drehbar verbunden sind. Auf die Enden der Stangen wirken Hubdaumen i, 2 ein, die an Stellhebeln 3, 4 befestigt sind.
Diese beiden Stellhebel liegen vor einem Sector 5, der mit verschiedenen Einschnitten versehen ist, um die Hebel in verschiedenen Stellungen feststellen zu können.
Infolge dieser Einrichtung wird man, je nachdem man den Hebel 3 oder 4 handhabt, die Gruppenstange ρ oder q heben oder senken, und dementsprechend die rechte oder linke Gruppe der Tropfenzähler.
Jeder Tropfenzähler ist an seinem unteren Ende mit einem Schauglas versehen, durch welches man den Tropfenfall beobachten kann.
Um die Schmiervorrichtung einzustellen, verfährt man wie folgt:
Man bringt die Einstellhebel 3,4 in die in Fig. 3 dargestellte Stellung des Hebels 3 und stellt dann mit Hülfe des Handknopfes k die hohle Schraube g durch Drehen in den Gruppen-. stangen ρ und q in der Weise ein, dafs man für jeden Tropfenzähler die Minimalleistung erhält.
Wenn man dann einen der beiden Stellhebel, z. B. den Hebel 3, in Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles dreht, so hebt sich die von dem Stellhebel beeinflufste Stange ρ unter dem Einflüsse der Federn / eines jeden Tropfenzählers und der Ausflufs des Tropfenzählers wird entsprechend vergröfsert.
Wenn man dagegen den Hebel nach der anderen Seite umlegt, so dafs er die in Fig. 3 dargestellte Stellung des Hebels 4 einnimmt, so wird die entsprechende Stange gesenkt und nimmt die in Fig. 1 dargestellte Stellung der Stange ρ ein, bei welcher die entsprechenden Tropfenzähler völlig aufser Thätigkeit gesetzt sind. Wenn alle Tropfenzähler einer Gruppe geschlossen sind, kann man den einen oder anderen Tropfenzähler dieser Gruppe dadurch vollständig öffnen, dafs man den Handknopf k anhebt und so dreht, dafs sich der Stift i auf den oberen Rand der Regelungsschraube g legt, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Centralschmiervorrichtung mit in Gruppen gleichzeitig regelbaren Ausflufsöffnungen des Schmierstoffes, dadurch gekennzeichnet, dafs die Muttern 0 der einzelnen Regelungsschrauben g der Ausflufsöffnungen einer Gruppe an einer Gruppenstange ρ oder q angebracht sind und diese Gruppenstangen von einzelnen Daumenhebeln 3 oder 4 so bethätigt werden, dafs bei Niederbewegung einer der Gruppenstangen mittelst Federn d die sämmtlichen zugehörigen Ventilstangen b zum Abschliefsen des Ausflusses gesenkt werden, während bei entgegengesetzter Drehung der Daumenhebel unter der Einwirkung von Federn I die Hebung der betreffenden Gruppenstange und damit auch gleichzeitig die Hebung der Ventilstangen b dieser Gruppe erfolgt.
  2. 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Schmiervorrichtung die Anordnung von Handknöpfen k mit Kuppelstiften i für die Ventilstangen b und Regelungsschrauben g in solcher Art, dafs durch Drehen, der Knöpfe k die Regelungsschrauben mitgedreht werden, um die Lieferung der einzelnen Ausflufsöffnungen unabhängig von einander zu regeln, während zugleich die Stangen b in g so verschiebbar sind, dafs sie auch mittelst der Stifte i in höchster Stellung festgestellt werden können.
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
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