DE113280C - - Google Patents

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DE113280C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • B41F23/0403Drying webs
    • B41F23/0416Drying webs by conduction
    • B41F23/042Drying webs by conduction using heated rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8 c.
Die bereits bekannten Maschinen zum Aufdrucken der Sahlleisten auf Gewebe, welche das lästige und mühsame Bedrucken von Hand ersetzen, sind in der Regel derart ausgeführt, dafs der Stoff auf einem Tische über eine mit Gravirungen versehene Walze geführt wird, welche von unten her mit Farbe oder Säure versehen wird, während eine auf dem Stoff liegende Druckwalze der Färbung bezw. der Aetzung des Gewebes nachhilft un<i zugleich den Vorschub des letzteren veranlafst. Damit der Stoffstreifen sich in der ganzen Breite gleichmäfsig vorschiebt, sind bei diesen Maschinen Hülfswalzen eingeschaltet, welche auch die Kante des Stoffes, die nicht bedruckt oder geätzt wird, gleichmäfsig mit der bedruckten weiterführt. Da für die Weiterführung des Stoffes immer eine gewisse Kraft nöthig ist, so müssen die WTalzenpaare das Gewebe stark pressen, um die Weiterschaltung desselben zu erreichen. Es werden, sich demnach auch die Walzen auf den betreffenden Stellen des Stoffes abzeichnen, und diese Druckstellen schädigen das Aussehen derselben. Auch kann für einen völlig gleichmäfsigen Vorschub bei diesen Maschinen nicht eingestanden werden, da bei auch nur geringer Ungenauigkeit die eine Stoffkante sich mehr vorschieben wird als die andere.
Bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Leistenbeizmaschine sollen diese Nachtheile dadurch vermieden werden, dafs das Gewebe um eine gröfsere Anzahl Walzen so herumgeführt wird, dafs nach dem Lauf über die eine Walze immer die andere Seite des Gewebes auf die nächstfolgende Walze zu liegen kommt. Hierdurch erreicht man ein gleichmäfsiges Vorschieben der beiden Kanten des Stoffes, und so in der ganzen Länge des zu bedruckenden- Stoffes einen genau gleichen Abstand der Leiste von der Kante des Stoffes; auch kann keine Schädigung des Gewebes seitens der Walzen eintreten, weil dasselbe in der ganzen Breite ohne Falten auf den Walzen liegt. Durch einfaches Heranführen der Beizvorrichtung wird in einer bestimmten Breite die Aetzung ausgeführt und durch das Passiren einer mit Heizvorrichtung versehenen Walze das sofortige Trocknen der Beizstelle bewirkt.
Die Leistenbeizmaschine ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Seitenansicht, -Fig. 2 eine Endansicht, Fig. 3 einen Längsschnitt, während Fig. 4 eine Einzelheit ist.
In einem Gestell h ist eine Anzahl Walzen α bis g gelagert, zwischen welchen das zu beizende Gewebe 0 derart hindurchgeführt wird, dafs z. B. beim Ueberführen von der Walze c nach der Walze b auf beiden Walzen nicht dieselbe Seite des Gewebes aufliegt, sondern es legt sich durch das WTiederhochführen des Gewebes zur Walze α dasselbe auf die Walzen α und c mit derselben Seite, während um die Walze b die andere Seite des Gewebes herumgeführt wird. Ebenso wie bei den Walzen b c ist dies bei den Walzen α ef der Fall. Um die Walzen α und f legt sich eine Seite des Stoffes und um die Walze e die andere.
Die Walzen werden mittelst Riemscheiben ArAr1//1 in Umdrehung versetzt, und der Stoff wird in der angedeuteten Pfeilrichtung durch die Maschine gezogen. Die zum Beizen be-
stimmte Vorrichtung besteht aus einem Säurebehälter s, in welchem eine zweckmäfsig aus Blei gefertigte Rolle r drehbar gelagert ist. Diese Rolle r legt sich durch Zuhülfenahme eines Gegengewichtes q gegen den über die Walze b geführten Stoff ο und wälzt sich, immer frische Säure auf den Stoffstreifen übertragend, auf demselben ab. Für die Walze a ist aus dem Grunde ein gröfserer Durchmesser angenommen, weil durch dieselbe zugleich das Trocknen des durch die Beizung feucht gewordenen Stoffes ο ausgeführt wird. Durch die Welle der Walze α ist ein Rohr t gelegt, durch welches zweckmäfsig die Heizung der Walze erfolgt, indem durchströmender Dampf dieselbe gleichmäfsig erwärmt; bei dem grofsen Durchmesser der Walze α erfolgt durch diese eine vollkommene Trocknung des Gewebes.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Leistenbeizmaschine für Gewebe, dadurch gekennzeichnet, dafs das Gewebe zwecks Erzielung eines regelrechten Aufdrucks der Beizflüssigkeit, also Erzielung einer geraden Leiste bei seinem Lauf durch die Maschine auf seiner ganzen Breite durch Leitwalzen unterstützt wird und dieselben abwechselnd mit seinen beiden Seiten berührt.
2. Eine Leistenbeizmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die eine der der Druckvorrichtung folgenden Walzen als Trockenwalze ausgebildet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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