DE1134657B - Schnellhefter - Google Patents

Schnellhefter

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DE1134657B
DE1134657B DEB51599A DEB0051599A DE1134657B DE 1134657 B DE1134657 B DE 1134657B DE B51599 A DEB51599 A DE B51599A DE B0051599 A DEB0051599 A DE B0051599A DE 1134657 B DE1134657 B DE 1134657B
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DEB51599A
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Rudolf Brinkmann To Broxten
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/02—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Schnellhefter Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnellhefter für gelochtes Schriftgut mit mindestens einer Aufreihvorrichtung aus zwei biegsamen, quer zum Heftrand des Schriftgutes umlegbaren elastischen Aufreihzungen aus Kunststoff an einem von Falzschenkeln gebildeten Innenfalz, nach Patent 1074 006, wobei jeder der beiden getrennt hergestellten Umschlagdeckel mindestens einen nach innen umgebogenen, einen Falzschenkel bildenden Randstreifen aufweist.
  • Ein solcher Schnellhefter hat gegenüber den üblichen, jeweils aus einem einzigen Werkstoffstück, z. B. Kartonstück, gefertigten Schnellheftern den Vorteil, daß er aus verhältnismäßig schmalen Werkstoffbahnen mittels kleiner Maschinen sowie mit wesentlich geringeren Werkzeugkosten hergestellt werden kann. Außerdem haben die elastisch biegsamen Aufreihzungen das Bestreben, nach Beseitigung ihrer Niederhaltung sich von selbst in eine leicht geneigte Schräglage aufzurichten, wodurch das Aufreihen des Schriftgutes wesentlich vereinfacht und erleichtert wird.
  • Zum Niederhalten der umgelegten Aufreihzungen ist jedoch an dem von Aufreihzungen freien Umschlagdeckel eine besondere Vorrichtung angeordnet, mittels der die umgelegten Aufreihzungen durch Reibung gegen unbeabsichtigtes Verschieben festgehalten werden sollen. Diese Vorrichtung kann zugleich auch als Umheftgabel ausgebildet werden. Jede Aufreihzunge wird mit ihrem freien Ende bei geschlossenem Schnellhefter etwa im Abstand der jeweiligen Dicke des aufgereihten Schriftgutstapels von ihrer Befestigungsstelle am Innenfalz im Bereich der Aufreihlochungen amgegenüberliegenden Umschlagdeckel durch die Vorrichtung gehaltert, so daß der Schriftgutstapel beim üblichen Gebrauch des Schnellhefters nicht über die Begrenzungskanten der Umschlagdeckel hinaustreten kann. Wird jedoch der Schnellhefter als Hängemappe verwendet, so daß das gesamte Gewicht des Schriftgutstapels allein nur von den Aufreihzungen getragen werden muß, so ist diese Halterung nicht ausreichend, um das Heraustreten vollständig zu verhindern. Dieses ist insbesondere bei vollem und übervollem Schnellhefter der Fall, weil hierbei der von Aufreihzungen freie Umschlagdeckel das Bestreben hat, vom aufgereihten Schriftgutstapel schräg abzustehen, so daß die Aufreihzungen durch die Vorrichtung nicht mehr unmittelbar über dem Schriftgutstapel gehaltert bzw. abgestützt sind und unter der Einwirkung des Schriftgutgewichtes durchhängen können. Außerdem verteuert die besondere Vorrichtung den Schnellhefter.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist deshalb darin zu sehen, den Schnellhefter mit den Merkmalen der eingangs erläuterten Gattung so weiterzubilden, daß unter Beibehaltung seiner Vorteile bei einer wesentlich wirtschaftlicheren Herstellung auch ein Schriftgutstapel großer Dicke mit Sicherheit nicht über die Begrenzungskanten der Umschlagdeckel hinaustreten kann, auch wenn der Schnellhefter am Rücken hängend aufbewahrt wird.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Schnellhefter zwischen den beiden, je einen Falzschenkel bildenden Randstreifen der Umschlagdeckel in an sich bekannter Weise mindestens einen Falzstreifen aus zwei an einem flächigen Rücken angelenkten Falzschenkeln aufweist, wobei jeder Falzschenkel mit dem anliegenden Falzschenkel des benachbarten Falzstreifens bzw. Randstreifens zu einem Innenfalz verbunden und jeder von Zungenwurzeln freie Innenfalz in gleicher Höhe mit Lochungen zum Abstützen und Führen der Aufreihzungen versehen ist, deren lang ausgebildete Enden bei geschlossenem Schnellhefter oberhalb dem auf dem Schriftgutstapel aufliegenden Innenfalz abgebogen sind.
  • Durch diese Maßnahmen wird nicht nur die Aufgabe in einer vorteilhaften Weise gelöst, sondern darüber hinaus ein Schnellhefter geschaffen, der sich infolge Fortfall einer besonderen Vorrichtung zum Niederhalten der Aufreihzungen insbesondere durch eine einfache Handhabung auszeichnet. Denn beim Aufschlagen des auf den aufgereihten Schriftgutstapel aufliegenden Umschlagdeckels richten sich die elastisch biegsamen Aufreihzungen von selbst auf. Beim Schließen des Schnellhefters werden die frei auslaufenden Enden der Aufreihzungen dagegen oberhalb dem auf dem Schriftgutstapel aufliegenden Innenfalz elastisch abgebogen. Der aufgereihte Schriftgutstapel wird bei Anordnung mehrerer Falzstreifen durch die dadurch entstandenen Innenfalze unterteilt, die einen solchen gegenseitigen Abstand haben, daß die tragende Länge der Aufreihzungen zwischen zwei einander benachbarte Innenfalze praktisch nicht durchgebogen werden kann. Dadurch ist jeder Teilstapel von einer etwa der Breite des flächigen Rückens eines zugeordneten Falzstreifens entsprechender Dicke fest und unverrückbar zwischen den beiden durch die Rückenfläche des Falzstreifens voneinander getrennten Innenfalzen gehaltert und kann nicht über die Begrenzungskanten der Umschlagdeckel hinaustreten. Die Falzstreifen können auch in verschiedenen Farben ausgeführt werden, wodurch eine übersichtliche Unterteilung des aufgereihten Schriftgutes gewährleistet wird. Bezieht sich beispielsweise der gesamte aufgereihte Schriftgutstapel in einem Schnellhefter auf einen sich über ein Jahr erstreckenden Vorgang, so kann er durch zwölf farbige, je einen flächigen Rücken aufweisenden Falzstreifen in die entsprechenden Monate unterteilt werden. Einen weiteren wesentlichen Vorteil ermöglicht der gemäß der Erfindung ausgebildete Schnellhefter dadurch, daß in die nach außen offenen Innenfalze die flachen Haken einer bekannten Aufhängeschiene eingeschoben werden können, so daß jeder Schnellhefter zugleich als Hängehefter verwendbar ist.
  • Es ist allerdings bekannt, in einem Schnellhefter aus getrennt hergestellten und mit je einem Randstreifen versehenen Umschlagdeckeln zur Unterteilung des aufzureihenden Schriftgutes mehrere Innenfalze vorzusehen. Zwischen den Randstreifen der beiden Umschlagdeckel sind dabei Falzstreifen angeordnet, die jedoch lediglich von zwei durch ihre Falzkante unmittelbar miteinander verbundenen Falzschenkeln gebildet und so zwischen den Randstreifen angeordnet werden, daß sie einen als Registrierleiste dienenden Außenfalz des Schnellhefters bilden. Jeder Falzschenkel stellt für sich allein einen Innenfalz dar und ist mit einer aus zwei biegsamen Metallbandzungen bestehenden Aufreihzunge versehen. Das aufgereihte Schriftgut wird mithin nicht wie beim Erfindungsgegenstand zwischen zwei Innenfalzen gehaltert, zwischen denen das Schriftgut bei geöffnetem Schnellhefter ohne weiteres buchartig umgeblättert werden kann. Außerdem hat ein solcher Schnellhefter nur ein kleines Aufnahmevermögen, weil zwischen dem Falzschenkel der Falzstreifen kein flächiger Rücken vorgesehen ist. Schließlich haben die radial verlaufenden Innenfalze auch das Bestreben, die Umschlagdeckel weit auseinander zu spreizen, und zwar um so weiter, je mehr Schriftgut aufgereiht ist, wodurch die stapelartige Ablage der Schnellhefter sehr erschwert wird.
  • Zwar sind auch Loseblätterbücher bekannt, die von zwei Umschlagdeckeln gebildet werden und einen ziehharmonikaartig dehnbaren Rücken aus Falzstreifen aufweisen. Jeder Falzstreifen hat jedoch seinerseits einen im Profil wellenförmigen Rücken und ist mit einer Aufreihvorrichtung versehen, die von zwei seine Falzschenkel im gegenseitigen Abstand verbindenden Schraubenfedern gebildet wird. Der wellenförmige Rücken jedes Falzstreifens wird außerdem mehrfach von einer besonderen Schraubenfeder durchsetzt, welche zugleich die beiden Umschlagdeckel verbindet. Letztere tragen auf der Außenseite ihrer Rückenränder im Querschnitt L-förmige Schienen, deren freie Schenkel gegeneinander gerichtet und durch scherenartige Scharnierbänder miteinander verbunden sind. Ein derartiges Loseblätterbuch hat mithin nicht nur einen vielteiligen Aufbau, sondern bedingt auch eine umständliche Handhabung. Denn zum Aufreihen eines losen Blattes, einer Broschüre od. dgl. müssen die Aufreihschraubenfedern des betreffenden Falzstreifens von einem Falzschenkel gelöst und nach dem Aufreihen des Schriftgutes wieder befestigt werden. Dieses ist insbesondere bei einem gefüllten Loseblätterbuch und bei Falzstreifen schwierig, die zwischen anderen Falzstreifen angeordnet sind.
  • Somit kann dieses bekannte Loseblätterbuch kein Vorbild für den Erfindungsgegenstand sein.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt in jeweils einer schaubildlichen Draufsicht: Abb. 1 einen Schnellhefter mit einem zwischen den Randstreifen der beiden Umschlagdeckel angeordneten Falzstreifen, Abb. 2 den Schnellhefter nach Abb. 1 vor dem Verbinden des Falzstreifens mit dem Randstreifen, Abb.3 einen Schnellhefter mit zwei Falzstreifen, von denen je einer von dem unmittelbar benachbarten Umschlagdeckel gebildet ist, Abb. 4 einen der Abb. 3 entsprechenden Schnellhefter mit zwei voneinander für sich getrennt hergestellten Falzstreifen und einem Einlegeblatt, Abb. 5 ein Einlegeblatt und Abb. 6 einen Schnellhefter mit mehreren voneinander getrennt hergestellten Falzstreifen und mehreren dazwischengeschalteten losen Einlegeblättern.
  • Jeder Schnellhefter 1 wird grundsätzlich in Übereinstimmung mit dem Schnellhefter nach dem Hauptpatent von zwei getrennt hergestellten Umschlagdeckeln 2 und 3 gebildet, die an den einander zugekehrten Längsseiten je einen nach innen umgebogenen Randstreifen 4 aufweisen. Zwischen diesen je einen Falzschenkel bildenden Randstreifen 4 ist mindestens ein Falzstreifen 5 angeordnet, der aus zwei durch einen Rücken 6 miteinander verbundenen Falzschenkeln 7 und 8 besteht. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist nur ein einziger Falzstreifen 5 vorgesehen, dessen Rücken 6 bei geöffnetem Schnellhefter mit seiner Außenfläche in der gleichen Ebene liegt, wie die Außenflächen der beiden Umschlagdeckel 2 und 3. Die Falzschenkel ? und 8 des Falzstreifens werden in vorbestimmten gegenseitigen Abständen mit dem jeweils benachbarten Randstreifen 4 zu je einem nach außen offenen Innenfalz 9 verbunden. Die Verbindungsstellen 10 können beispielsweise durch Heftklammern, Ösen, Klebstoffauftrag od. dgl. hergestellt werden. An dem einen Innenfalz 9, der von dem Falzschenkel 8 des Falzstreifens 5 und von dem Randstreifen 4 des bei geschlossenem Schnellhefter 1 normalerweise auf einer Unterlage aufliegenden Umschlagdeckels 3 gebildet wird, sind zwei eine Aufreihvorrichtung bildende Aufreihzungen 11 befestigt, die aus einem sehr elastisch biegsamen Kunststoff bestehen und gegenüber den üblichen Aufreihzungen eine erheblich größere Länge aufweisen. Selbstverständlich können auch mehrere Aufreihvorrichtungen vorgesehen werden. Der Abstand der Aufreihzungenwurzeln von der entlang dem Rücken 6 verlaufenden Falzkante des dem Umschlagdeckel 3 benachbarten Innenfalzes 9 entspricht etwa der Heftrandbreite des aufzureihenden Schriftgutes. Im gleichen Abstand und im Abstand der Aufreihzungen 11 voneinander ist der andere, dem bei geschlossenem Schnellhefter auf dem Schriftgutstapel aufliegenden Umschlagdeckel 2 unmittelbar benachbarte Innenfalz 9 mit Lochungen 12 versehen, durch welche die Aufreihzungen 11 bei aufgereihtem Schriftgutstapel hindurchgesteckt werden, so daß der Schriftgutstapel mit seiner Rückenkante am Rücken 6 des Falzstreifens 5 anliegt sowie auf den Aufreihzungen und zwischen den beiden Innenfalzen der Umschlagdeckel 2 und 3 fest und unverschiebbar gehaltert ist. Beim Schließen des Schnellhefters werden die frei aus den aufliegenden Innenfalz herausragenden langen Enden der Aufreihzungen durch den Umschlagdeckel 2 elastisch umgebogen. Es hat sich herausgestellt, daß dabei der Schriftgutstapel auch ohne Deckschiene und ohne eine die umgebogenen Aufreihzungen festhaltende Vorrichtung in ausreichender Weise zwischen den Umschlagdeckeln gehaltert ist und nicht über deren Begrenzungskanten heraustritt, gleichviel, ob der Schnellhefter liegend oder hängend aufbewahrt wird. Wesentlich ist hierbei nur, daß die aus dem letzten Innenfalz heraustretenden Enden der Aufreihzungen genügend lang sind.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb.2 zeigt die beiden Umschlagdeckel 2 und 3 mit den Randstreifen 4 und den Falzstreifen 5 vor ihrer Verbindung. Es unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 lediglich dadurch, daß zwischen jedem Randstreifen 4 und dem jeweils zugeordneten Umschlagdeckel 2 bzw. 3 an den Stellen 13 Falzrillen vorgesehen werden können, so daß noch je ein besonderer Falzrücken entsteht. Diese Maßnahme hat für Schnellhefter Bedeutung, die auf der Innenseite der Umschlagdeckel mit einer Falttasche versehen werden sollen, um z. B. auch ungelochtes Schriftgut aufnehmen zu können.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 sind zwischen den beiden Randstreifen 4 der Umschlagdeckel 2 und 3 zwei Falzstreifen 5 vorgesehen. Jeder Falzstreifen ist jedoch einem Umschlagdeckel zugeordnet und zusammen mit diesem aus einem Werkstoffstück durch mehrmaliges Falten hergestellt, so daß die beiden unmittelbar den Umschlagdeckeln benachbarten Innenfalze innen je eine geschlossene Falzkante aufweisen und lediglich nach außen offen sind. Der frei auslaufende Falzschenkel ? des einen Falzstreifens und der frei auslaufende Falzschenkel 8 des anderen Falzstreifens sind in gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 miteinander verbunden, so daß ein sowohl nach innen als nach außen offener mittlerer Innenfalz 14 gebildet wird. Die Aufreihzungen 11 werden wiederum mit einem Ende und in gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 an dem unmittelbar dem Umschlagdeckel 3 benachbarten Innenfalz 9 befestigt und durchsetzen in gleicher Höhe angeordnete Lochungen 12, den mittleren Innenfalz 14 und den weiteren, am Umschlagdeckel 2 angelenkten Innenfalz 9, aus dem sie mit einer verhältnismäßig großen Länge herausragen.
  • Ein derartiger Schnellhefter eignet sich inbesondere als Hängehefter, wobei die flachen Haken einer bekannten, nicht dargestellten Aufhängeschiene von außen her die Verbindungsstellen 10 des mittleren Innenfalzes 14 und die Aufreihzungen 11 Untergreifen.
  • Das Gewicht des Schriftgutstapels verteilt sich in diesem Falle auf beide Längsseiten der Aufhängeschiene, so daß diese stabil auf den beiden, nicht dargestellten Tragschienen hängt und nicht kippen kann. Gleichzeitig wird durch den mittleren Innenfalz 14 der Schriftgutstapel unterteilt und damit die übersieht über das aufgereihte Schriftgut verbessert.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb.4 entspricht praktisch dem nach Abb. 3 lediglich mit dem Unterschied, daß sowohl die beiden Umschlagdeckel 2 und 3 als auch die beiden Falzstreifen 5 in gleicher Weise wie bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. 1 und 2 getrennt hergestellt und anschließend miteinander verbunden werden. Die Verbindungsstellen 10 und die Aufreihzungen 11 sind wiederum im gegenseitigen Abstand der flachen Haken einer bekannten Aufhängeschiene derart angeordnet, daß die von außen in den mittleren Innenfalz 14 mit leichter Klemmung eingeschobenen Haken die Verbindungsstellen 10 und die Aufreihzungen 11 Untergreifen.
  • Die Unterteilung des aufgereihten Schriftgutstapels kann noch dadurch übersichtlicher gestaltet werden, daß vorwiegend zwischen die Falzschenkel ? und 8 insbesondere der nach innen offenen Innenfalze 9 der eine Längsrand eines im Abstand der Aufreihzungen 11 gelochten Einlegeblattes 15 aufgereiht wird, das am anderen Längsrand oder an einem Querrand einen Registerstab 16 zur Aufnahme von charakteristischen Kurzbezeichnungen für den zwischen den beiden zugeordneten Innenfalzen aufgereihten Schriftgutstapel aufweist. Außer den beiden Aufreihlochungen 17 weist das Einlegeblatt 15 am Heftrand noch randoffene Ausnehmungen 18 auf, die so angeordnet und ausgebildet sind, daß beim aufgereihten Einlegeblatt die Verbindungsstellen 10 für die beiden Falzschenkel ? und 8 in den randoffenen Ausnehmungen 18 zu liegen kommen (vgl. Abb. 4 und 5).
  • Hierbei kann die Ausbildung auch so durchgeführt werden, daß jeweils ein Falzschenkel ? bzw. 8 eines Falzstreifens 5 zu einem Einlegeblatt verbreitert bzw. vergrößert wird. Auch können bei einer beliebigen Anzahl von Innenfalzen entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 grundsätzlich sämtliche Innenfalze durch mehrmaliges Falzen eines Umschlagdeckels hergestellt werden. Ein derartiger Schnellhefter wird alsdann entsprechend Abb. 3 durch Zusammenschließen der jeweils äußeren, an den beiden Umschlagdeckeln frei auslaufenden Falzschenkel gebildet.
  • Die Abb. 6 zeigt einen Schnellhefter mit fünf Innenfalzen 9, die bei diesem Ausführungsbeispiel von den Falzschenkeln von vier getrennt hergestellten Falzstreifen 5 gebildet werden. Die Falzschenkel 7 und 8 je zweier benachbarter Falzstreifen sind hierbei in gleicher Weise wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen an vorbestimmten Stellen, z. B. durch Heftklammern, miteinander verbunden. Der bei geschlossenem Schnellhefter auf einer Unterlage aufliegende Umschlagdeckel 3 trägt an dem benachbarten, von seinem Randstreifen 4 und dem Falzschenkel 8 des folgenden Falzstreifens gebildeten Innenfalz die beiden elastisch biegsamen Aufreihzungen 11, die alle übrigen Innenfalze in gleicher Höhe angeordneten Lochungen 12 frei durchsetzen. Der Abstand der Zungenwurzeln der Aufreihzungen 11 und der Abstand der Lochungen 12 von der jeweiligen, als Gelenkstelle dienenden Falzkante am Rücken jedes Falzstreifens ist bei sämtlichen Innenfalzen wiederum gleich groß und entspricht etwa der Heftrandbreite des gelochten Schriftgutes. Zwischen den Falzschenkeln der nach innen offenen Innenfalze können im Bedarfsfalle Einlegeblätter 15 gemäß Abb. 5 aufgereiht werden. Da bei einer ungeraden Anzahl von Innenfalzen stets ein mittlerer Innenfalz 14 vorhanden ist, eignet sich ein solcher Schnellhefter besonders als Hängehefter. Selbstverständlich läßt sich die Aufhängeschiene auch in einen beliebigen anderen, nach außen offenen Innenfalz einschieben.
  • Die Falzstreifen können zur Unterscheidung der zugeordneten Teilstapel farbig ausgebildet werden, so daß bereits durch den farbigen Rücken des Schnellhefters der gesuchte Teilstapel von außen erkennbar ist. Ferner können die Lochungen 12 in den Innenfalzen in Umlegerichtung der Aufreihzungen oval ausgebildet werden, um das Hindurchstecken der Aufreihzungen zu erleichtern. Außerdem können die Lochungen in den Innenfalzen zur Verstärkung der Lochränder mit Ösen versehen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schnellhefter für gelochtes Schriftgut mit mindestens einerAufreihvorrichtung aus zwei biegsamen, quer zum Heftrand des Schriftgutes umlegbaren elastischen Aufreihzungen aus Kunststoff an einem von Falzschenkeln gebildeten Innenfalz, nach Patent 1074 006, wobei jeder der beiden getrennt hergestellten Umschlagdeckel mindestens einen nach innen umgebogenen, einen. Falzschenkel bildenden Randstreifen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellhefter (1) zwischen den beiden je einen Falzschenkel bildenden Randstreifen (4) der Umschlagdeckel (2) und (3) mindestens einen Falzstreifen (5) aus zwei an einem flächigen Rücken (6) aasgelenkten Falzschenkeln (7 und 8) aufweist, wobei jeder Falzschenkel mit dem jeweils anliegenden Falzschenkel des benachbarten Falzstreifens bzw. Umschlagdeckels zu einem Innenfalz verbunden und jeder von Zungenwurzeln freie Innenfalz mit Lochungen (12) zum Abstützen und freien Durchtritt der Aufreihzun.gen versehen ist, deren lang ausgebildete Enden bei geschlossenem Schnellhefter oberhalb dem auf dem Schriftgutstapel aufliegenden Innenfalz abgebogen sind.
  2. 2. Schnellhefter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder nach innen umgebogene Randstreifen (4) mit dem zugeordneten Umschlagdeckel (2 bzw. 3) über einen Falzrücken (13) verbunden ist.
  3. 3. Schnellhefter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die je zwei Falzschenkel (4 und 7 bzw. 8 und 4) zu einem Innenfalz (9) zusammenschließenden Verbindungsstellen (10) so ausgebildet und angeordnet sind, daß ein nach außen offener Innenfalz gebildet wird, in dem gegebenenfalls flache, die Verbindungsstellen und Aufreihzungen (11) untergreifende Haken einer bekannten Aufhängeschiene unter leichter Klemmung einschiebbar sind.
  4. 4. Schnellhefter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Unterteilen des aufgereihten Schriftgutes zwischen den Falzschenkeln (7 und 8) eines Innenfalzes (9) ein gelochtes von den Aufreihzungen (11) durchsetztes Einlegeblatt (15) vorgesehen ist, das im Bereich der Verbindungsstellen (10) der Falzschenkel randoffene Ausnehmungen (18) aufweist.
  5. 5. Schnellhefter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Falzschenkel eines Falzstreifens (5) zu einem Einlegeblatt (15) bzw. zu einem Umschlagdeckel (2 bzw. 5) verbreitert ist.
  6. 6. Schnellhefter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der einem Umschlagdeckel (2 bzw. 3) benachbarte Falzstreifen (5) einschließlich des jeweils zugeordneten Randstreifens (4) unter Gestaltung eines nach außen offenen Innenfalzes (9) von dem Umschlagdeckel selbst gebildet ist.
  7. 7. Schnellhefter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (12) in jedem Innenfalz (9) und Einlegeblatt (15) in Umlegerichtung der Aufreihzungen (11) oval ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 465 761; schweizerische Patentschrift Nr. 216 956.
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