DE1135514B - Schienenfahrzeug zum Transport von Strassenfahrzeugen - Google Patents

Schienenfahrzeug zum Transport von Strassenfahrzeugen

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Publication number
DE1135514B
DE1135514B DEK32052A DEK0032052A DE1135514B DE 1135514 B DE1135514 B DE 1135514B DE K32052 A DEK32052 A DE K32052A DE K0032052 A DEK0032052 A DE K0032052A DE 1135514 B DE1135514 B DE 1135514B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
loading
rail
lifting
platform
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32052A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Kalkert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crede & Co Geb GmbH
Original Assignee
Crede & Co Geb GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Crede & Co Geb GmbH filed Critical Crede & Co Geb GmbH
Priority to DEK32052A priority Critical patent/DE1135514B/de
Publication of DE1135514B publication Critical patent/DE1135514B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D47/00Loading or unloading devices combined with vehicles, e.g. loading platforms, doors convertible into loading and unloading ramps
    • B61D47/005Loading or unloading devices combined with road vehicles carrying wagons, e.g. ramps, turntables, lifting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Schienenfahrzeug zum Transport von Straßenfahrzeugen Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug zum Transport von Straßenfahrzeugen oder Behältern mit einer oder mit zwei übereinanderliegenden Verladeflächen, das eine oder mehrere zur Seite des Fahrzeuges und parallel zu diesem ausschwenkbare und bis unter die Schienenoberkante absenkbare Hebebühnen aufweist.
  • Zweck der Erfindung ist, das Be- und Entladen von Straßenfahrzeugen auf Schienenfahrzeuge ohne großen Aufwand unabhängig vom Vorhandensein von Laderampen, seitlichen Ladestraßen oder kleineren ortsbeweglichen Auffahrrampen zu ermöglichen.
  • Schienenfahrzeuge zum Transport von Straßenfahrzeugen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, die alle mehr oder weniger große Nachteile aufweisen. Einige von ihnen können nur entweder stirnseitig an vorhandenen Laderampen oder nur senkrecht zur Schienenfahrzeuglängsachse be- oder entladen werden. Andere wiederum, besonders solche mit zwei übereinanderliegenden Verladeflächen, sind mit in der Mitte angeordneten Hebebühnen ausgerüstet, die in geschwenkter Lage zur seitlichen Verladung von Kraftfahrzeugen dienen. Da jedoch hierbei ihr Schwerpunkt in der Mitte des Schienenfahrzeuges liegt, können die Hebebühnen nur auf der unteren Ladefläche schwenken. Höhenunterschiede zwischen den Ladeflächen und den Verladerampen können nur teilweise durch Neigen der Hebebühnenplattform ausgeglichen werden. Ein Verladen an niedrigen oder fehlenden Verladerampen ist nur mit zusätzlichen Hilfsmitteln möglich und erfordert einen noch größeren Raumbedarf, also breitere Bahnsteige zum Rangieren und zum seitlichen Einfahren.
  • Der Gegenstand eines älteren Patents trägt diesen Nachteilen bereits Rechnung. Er betrifft ein zweistöckiges Schienenfahrzeug, das an jeder Längsseite eine Hebebühne besitzt, deren Plattform aus einem in Fahrtrichtung liegenden Profilstück zur Aufnahme des zu verladenden Fahrzeuges besteht, das in den Transportwagen vermittels eines Rolluntersatzes eingefahren werden kann, um mit den dort vorhandenen Profilen der Verladeflächen zu fluchten. Jede Hebebühne kann um eine horizontale Achse zur Seite des Fahrzeuges und parallel zu diesem ausgeschwenkt und unter die Schienenoberkante abgesenkt werden. Demgegenüber ist nach der Erfindung bei dem eingangs genannten Schienenfahrzeug jede Hebebühne um eine vertikale Achse schwenkbar.
  • Nach einem weiteren Merkmal ist an einer Fahrzeugseite eine der Hebebühne zugeordnete Führungssäule drehbar gelagert und dient sowohl zur Führung des Auf- und Abbewegens, als auch dem Schwenken der Hebebühne, so daß diese in ausgeschwenktem Zustand in bekannter Weise bis zur unteren Ladefläche gehoben und nach erfolgtem Einschwenken zur Wagenmitte hin bis in die Höhe der oberen Ladefläche verbracht werden kann und umgekehrt.
  • Bei Vorhandensein zweier Hebebühnen ist auf jeder Fahrzeuglängsseite eine Führungssäule angeordnet, die, in Fahrzeuglängsrichtung gesehen, gegeneinander versetzt sind, wobei die gemeinsame Plattform der beiden Hebebühnen auf den als ineinanderliegenden Gabeln od. dgl. ausgebildeten Hebebühnen aufliegt und jeweils mit der zum Be- oder Entladen erforderlichen verriegelt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schienenfahrzeuges ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig.1 die Seitenansicht des zweistöckigen Schienenfahrzeuges, Fig. 2 die Draufsicht auf das unbeladene Fahrzeug mit zwei als Gabeln ausgebildeten Hebebühnen, die ineinanderliegen, wobei eine ausgeschwenkte Hebebühne mit ihrer Plattform gestrichelt dargestellt ist, und Fig. 3 die Stirnansicht des Fahrzeuges mit einer Hebebühne in Höhe der unteren Ladefläche und, gestrichelt gezeichnet, in ausgeschwenkter, tiefgefahrener Stellung.
  • Das Schienenfahrzeug zum Transport von Straßenfahrzeugen oder Behältern ist mit zwei übereinanderliegenden Ladeflächen 4 und 5 versehen und besitzt zum Erleichtern des Verladevorganges eine mit einer Plattform 2 versehene Hebebühne 1, die an einer Führungssäule 3 auf- und abbewegt und um diese horizontal geschwenkt werden kann. Zweckmäßig werden zum Schutz gegen seitliches Kippen der Hebebühne l an sich bekannte Rollenführungen vorgesehen und für die Auf- und Abwärts- sowie die Schwenkbewegung der Hebebühne 1 bekannte technische Mittel verwendet. Die Führungssäule 3 ist an einer Seite des Schienenfahrzeugs unten und oben drehbar gelagert und kann beispielsweise als vierkantiger Hohlkörper ausgebildet sein. Die Hebebühne 1 kann in ausgeschwenktem Zustand bis zur unteren Ladefläche 4 gehoben und nach erfolgtem Einschwenken zur Wagenmitte hin bis in die Höhe der oberen Ladefläche 5 verbracht werden und umgekehrt. Die Hebebühne 1 mit Plattform 2 kann also nicht nur zwischen den Ladeflächen 4 und 5 auf-und abbewegt, sondern auch zur Seite des Schienenfahrzeuges und parallel zu diesem ausgeschwenkt werden, wobei dann ein Absenken bis unter die Schienenoberkante S. O. möglich ist. Bei Vorhandensein zweier Hebebühnen 1 ist auf jeder Fahrzeuglängsseite eine Führungssäule 3 vorgesehen, die, in Fahrzeuglängsrichtung gesehen, gegeneinander versetzt sind. Dabei können die beiden Hebebühnen 1 an ihrer Unterseite als Gabeln oder in ähnlicher Form ausgebildet sein, die ineinanderliegen und eine gemeinsame Plattform 2 haben, die fallweise mit der zum Be- und Entladen erforderlichen Hebebühne 1 durch eine einfache Steckverriegelung verbunden wird. Bei einer derartigen Ausführung muß die in Betrieb zu nehmende Hebebühne 1 erst um die Gabeldicke gehoben werden, bevor die Schwenkbewegung eingeleitet wird.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, die Plattform 2 mit der unteren Ladefläche 4 zu verriegeln und zum Beladen der oberen Ladefläche 5 auf die Plattform 2 eine mitgeführte zweite Plattform 0d. dgl. zu legen, um diese dann mit der oberen Ladefläche 5 zu verriegeln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schienenfahrzeuge zum Transport von Straßenfahrzeugen oder Behältern mit einer oder mit zwei übereinanderliegenden Verladeflächen, das eine oder mehrere zur Seite des Fahrzeuges und parallel zu diesem ausschwenkbare und bis unter die Schienenoberkante absenkbare Hebebühnen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hebebühne (1) um eine vertikale Achse schwenkbar ist.
  2. 2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Hebebühne (1) zugeordnete und der Führung ihres Auf- und Abbewegens und ihrem Schwenken dienende Führungssäule (3) an einer Seite des Fahrzeuges drehbar gelagert ist, so daß die Hebebühne in ausgeschwenktem Zustand in bekannter Weise bis zur unteren Ladefläche (4) gehoben und nach erfolgtem Einschwenken zur Wagenmitte hin in die Höhe der oberen Ladefläche (5) verbracht werden kann und umgekehrt.
  3. 3. Schienenfahrzeuge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein zweier Hebebühnen (1) eine Führungssäule (3) auf jeder Fahrzeuglängsseite angeordnet ist, die, in Fahrzeuglängsrichtung gesehen, gegeneinander versetzt sind, und daß die gemeinsame Plattform (2) der beiden Hebebühnen auf den als ineinanderliegende Gabeln od. dgl. ausgebildeten Hebebühnen aufliegt und jeweils mit der zum Be- oder Entladen erforderlichen verriegelt -wird-. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 854 014; USA.-Patentschrift Nr. 2 659 318. In. Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1027 708.
DEK32052A 1957-05-25 1957-05-25 Schienenfahrzeug zum Transport von Strassenfahrzeugen Pending DE1135514B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3940620A1 (de) * 1989-12-08 1991-06-13 Joerg Dipl Ing Scholz Eisenbahnwaggon zur befoerderung von kraftfahrzeugen
DE19626392A1 (de) * 1996-07-01 1998-01-15 Kibele Peter Fahrzeugtransportwagen für den Autoreisezug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE854014C (de) * 1949-12-13 1952-10-30 Omfitra Sa Motortransportfahrzeug fuer Kraftfahrzeuge od. dgl.
US2659318A (en) * 1950-10-13 1953-11-17 Pennsylvania Railroad Co Freight car for double-deck loading of automobiles
DE1027708B (de) 1954-02-18 1958-04-10 Flii Peyrani Fa Zweistoeckiger offener Eisenbahn-transportwagen fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftwagen

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