DE114553C - - Google Patents

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DE114553C
DE114553C DENDAT114553D DE114553DA DE114553C DE 114553 C DE114553 C DE 114553C DE NDAT114553 D DENDAT114553 D DE NDAT114553D DE 114553D A DE114553D A DE 114553DA DE 114553 C DE114553 C DE 114553C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/0037Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00 by injecting powdered material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
i§§PATENTAMT
KLASSE 18 h.
Verschiedene Vorschläge und Versuche sind bereits gemacht worden, um geschmolzenes Eisen der Einwirkung von pulverförmigen oder fein zertheilten Stoffen auszusetzen.
Man hat Eisen oder Stahl in flüssigem Zustand der Einwirkung von Gebläseluft ausgesetzt, die als Träger für pulverförmiges Material dient, das auf die flüssige Masse einwirken soll. .
Man hat auch einen Converter mit einem senkrechten Rohr versehen, das mit dem fein zertheilten Material gefüllt wird, bevor das flüssige Eisen zugelassen wird; nachdem das Eisen eingelassen ist, wird das Material mittelst eines Kolbens hochgeschoben.
Es ist aber bei den bekannten Einrichtungen nicht erreichbar, das pulverförmige Material tief unten in der Masse zu behalten oder ihm zu ermöglichen, hochzugehen und sich durch die schmelzflüssige Eisenmasse gleichmäfsig zu vertheilen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dafs der pulverförmige Stoff durch ein Rohr, das in den betreffenden Behältern von oben eingeführt wird und unten mit Verschlufspfropfen versehen ist, mittelst Kolbens in das Eisenbad eingeprefst wird, um nur regelbaren Mengen Uebertritt in das letztere zu ermöglichen.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine Ausführungsform der Vorrichtung, Fig. 2 einen Theil derselben in Oberansicht, Fig. 3 im Schnitt den unteren Theil des Speisebehälters und Fig. 4 ebenfalls im Schnitt das untere Ende des Speiserohres mit einer Abart seines Verschlusses.
In die Giefspfanne α führt bis nahe an den Boden ein Rohr b, das zur Aufnahme des pulverförmigen Materials dient und einen Kolben c enthält, der in dem Rohre gehoben und gesenkt werden kann. Das Rohr b mündet oben in den Speisebehälter g aus, und ein Pfropfen d verschliefst das untere Ende des Rohres b. Dieser Pfropfen d wird von einer Stange e getragen, die durch den Behälter hochführt und durch eine Feder f gehoben gehalten wird, die sich gegen einen Stellring der Stange legt.
Das Rohr b, das von dem auf einer Plattform stehenden Speisebehälter g getragen wird, trägt auf seinem unteren Theile eine Bekleidung A- aus feuerfestem Material, am besten aus einzelnen Abschnitten.
Der Speisebchülter g wird durch eine Anzahl von Haken gehalten, die an Augen der Plattform angeschlossen sind, und ist dadurch gegen Abheben geschützt.
Auf dem Speisebehälter ist eine Welle mit Handkurbel (Fig. 2) gelagert, und ein Zahnrad h dieser Welle greift in eine Verzahnung der Stange / des Kolbens c ein, die durch eine Rolle mit dem Zahnrade in Eingriff gehalten wird.
Die den Pfropfen d tragende Stange e ist auf ihrem unteren Theile ebenfalls mit feuerfestem Material gegen Verbrennen geschützt. Bei einem Druck auf das Material im Rohr b geht der Wirkung der Feder f entgegen die Stange e abwärts und entfernt dadurch den Pfropfen d von der unteren Mündung des Rohres b, um pulverförmiges Material in die Giefspfanne übertreten zu lassen. Damit dieses
Uebertreten ringsum glcichmä'fsig erfolgt, ist der obere Theil des Pfropfens mit einem kegelförmigen Aufsatz verschen.
Man ist also in der Lage, die Einführung des pulverförmigen Materials schneller oder leichter stattfinden zu lassen. Man kann auch in jedem Augenblick die Behandlung abbrechen.
Nach Abart Fig. 3 ist in die Bodenöffnung des Speisebehälters g ein engeres Rohr b, das zu diesem Zwecke mit einem auf das Gewinde der Bodenöffnung passenden Flantsch versehen ist, eingesetzt. In dies Rohr b wird ein Kolben passenden Durchmessers eingesetzt. Man ist so im Stande, an einem und demselben Behälter Rohre verschiedener Weiten anzubringen.
Nach der Abart Fig. 4 wird der zum Verschliefsen des Rohres b dienende Pfropfen d durch Reibung im Rohre festgehalten. Die Stange e kommt hier in Wegfall. Ein derartiger Pfropfen ist mit einem das Ein- und Ausbringen erleichternden Griffrande versehen und wird vor dem jedesmaligen Füllen des Rohres erneuert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Einführung von pulverförmigen Stoffen in flüssiges Eisen, gekennzeichnet durch ein in das Eisenbad von oben einzuführendes Rohr (b), welches an seinem unteren Ende durch einen nachgiebig angeordneten Verschlufspfropfen (d) geschlossen ist, so dafs das in dem Rohre (b) enthaltene Material mit Hülfe eines in dem Rohre verschiebbaren Kolbens (c) in regelbaren Mengen in das Eisenbad übergeführt werden kann. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015609B (de) * 1952-10-02 1957-09-12 Tiroler Roehren & Metallwerk Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von feinkoernigen Zusatzstoffen unter die Oberflaeche von Metallschmelzen
DE2208960A1 (de) * 1972-02-25 1973-08-30 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Vorrichtung zum einfuehren stark reagierender zusaetze in eine schmelze, insbesondere zum einfuehren von magnesium in eine gusseisenschmelze

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015609B (de) * 1952-10-02 1957-09-12 Tiroler Roehren & Metallwerk Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von feinkoernigen Zusatzstoffen unter die Oberflaeche von Metallschmelzen
DE2208960A1 (de) * 1972-02-25 1973-08-30 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Vorrichtung zum einfuehren stark reagierender zusaetze in eine schmelze, insbesondere zum einfuehren von magnesium in eine gusseisenschmelze

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