DE1146005B - Vorrichtung zum AEndern der Schwingungszahl eines aus einer mechanischen Elastizitaet und einem Magneten bestehenden Schwingsystems, insbesondere einer magnetischen Hemmung - Google Patents

Vorrichtung zum AEndern der Schwingungszahl eines aus einer mechanischen Elastizitaet und einem Magneten bestehenden Schwingsystems, insbesondere einer magnetischen Hemmung

Info

Publication number
DE1146005B
DE1146005B DEH11786A DEH0011786A DE1146005B DE 1146005 B DE1146005 B DE 1146005B DE H11786 A DEH11786 A DE H11786A DE H0011786 A DEH0011786 A DE H0011786A DE 1146005 B DE1146005 B DE 1146005B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
shunt
magnet
magnetic pole
changing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH11786A
Other languages
English (en)
Inventor
Cecil Frank Clifford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Horstmann Clifford Magnetics Ltd
Original Assignee
Horstmann Clifford Magnetics Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Horstmann Clifford Magnetics Ltd filed Critical Horstmann Clifford Magnetics Ltd
Publication of DE1146005B publication Critical patent/DE1146005B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C5/00Electric or magnetic means for converting oscillatory to rotary motion in time-pieces, i.e. electric or magnetic escapements
    • G04C5/005Magnetic or electromagnetic means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ändern der Schwingungszahl eines aus einer mechanischen Elastizität und einem Magneten bestehenden Schwingsystems, insbesondere einer magnetischen Hemmung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ändern der Schwingungszahl eines aus einer mechanischen Elastizität und einem Magneten bestehenden Schwingsystems, insbesondere einer magnetischen Hemmung. Dabei ist das Schwingsystem durch den Magnetfluß zwischen den Magnetpolen und einer magnetisch leitenden Steuerkurve mit der Antriebswelle der Uhr gekoppelt, so daß deren Ganggeschwindigkeit durch die mechanische Eigenschwingungszahl des Schwingsystems bestimmt und konstant gehalten wird.
  • Es ist bekannt, die Eigenschwingungszahl eines solchen Schwingsystems auf rein mechanischem Weg dadurch zu ändern, daß man die Federlänge, beispielsweise analog den allgemein bekannten Rückern verändert. Auch eine Änderung der schwingenden Masse führt zum gleichen Erfolg. Bei der Anwendung als magnetische Hemmung ist durch solche Änderungen der Eigenschwingungszahl die richtige Ganggeschwindigkeit der Uhr einstellbar.
  • Bei einem Schwingsystem der eingangs erwähnten Art wird demgegenüber gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Schwingungszahl eines solchen Schwingsystems dadurch zu ändern, daß ein willkürlich veränderbarer magnetischer Nebenschluß zu dem Hauptfluß zwischen den Magnetpolen und dem Steuerorgan angebracht wird. Durch die Größe eines solchen magnetischen Nebenschlusses läßt sich die durch die magnetische Kupplung zwischen den Magnetpolen und der Steuerkurve bedingte magnetische Rückstellkraft, die ihrerseits einen Teil der gesamten Rückstellkraft des Schwingsystems bildet, verändern.
  • Deren Größe ist aber für die Eigenschwingungszahl des Schwingsystems bestimmend. Die Änderung der Schwingungszahl wird also nicht, wie bekannt, auf rein mechanische Weise, sondern durch Beeinflussung der magnetischen Flußverhältnisse bewirkt. Der Vorteil einer entsprechenden Vorrichtung liegt in ihrer bequemen und leicht anpaßbaren Ausführung und Bedienung vor allem deshalb, weil die den Nebenschluß bewirkenden magnetisch leitenden Teile an der Grundplatte einstellbar befestigt werden können, wie dies in den weiter unten beschriebenen beispielsweisen Ausführungsformen geschehen ist.
  • Es ist zwar bekannt, bei solchen Schwingsystemen magnetische Nebenschlüsse vorzusehen. Bisher sind solche aber nicht veränderbar und dienen einem anderen Zweck, nämlich der Sicherstellung der Gleichdauer eines solchen Schwingsystems, d. h. der Konstanthaltung der Schwingungsdauer bei wechselnden Schwingungsamplituden, wie sie bei unterschiedlichen Antriebskräften (z. B. abhängig vom Aufzugsgrad der Triebfeder der Uhr) auftreten.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn man eine Vorrichtung nach der Erfindung weiter so ausbildet, daß der in Richtung zu einem schwingenden Magnetpol oder der in Richtung zu der Steuerkurve gelegene Luftspalt des Nebenschlusses veränderbar ist. Dies ist der einfachste Weg zum Einstellen der Stärke des Nebenschlusses, da dazu nur eine Lageänderung des den Nebenschluß bewirkenden, magnetisch leitenden Teils erforderlich ist.
  • Dabei ist es nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung von Vorteil, eine verstellbare Nockenscheibe anzuordnen, deren Steuerwirkung nach beiden Seiten ihrer Mittelstellung hin einer etwa quadratischen Abhängigkeit der Luftspaltänderung von dem Verstellwinkel entspricht. Da die Größe des magnetischen Nebenschlusses ihrerseits über ein quadratisches Gesetz von der Luftspaltgröße abhängt, läßt sich damit eine etwa lineare Abhängigkeit der Änderang der Schwingungszahl vom Verstellwinkel erzielen, so daß insbesondere auch eine praktische Eichung möglich ist.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ändert sich bei einer derartigen Vorrichtung zum Ändern der Schwingungszahl vorteilhafterweise der magnetische Nebenschlußwiderstand mit der Aaslenkung des Magneten, und zwar symmetrisch nach beiden Seiten von dessen Ruhelage aus. Entsprechend der Änderung des magnetischen Nebenschlußwiderstandes wird auf diese Weise eine Änderung der magnetischen Rückstellkraft bewirkt, wobei diese Änderung natürlich nicht unbedingt proportional zur Aaslenkung des Magneten aus seiner Ruhelage sein maß, sondern durch Formgebung des magnetisch leitenden Teils, der den Nebenschluß bewirkt, willkürlich bestimmbar ist. Es ist damit möglich, Fehler in der Proportionalität zwischen der gesamten Rückstellkraft und der Aaslenkung des Magneten zu beseitigen. Solche Fehler können vor allem durch die magnetische Kupplung zwischen den Magnetpolen und der Steuerkurve und durch Wirbelstromdämpfung verursacht sein und stören dann bekanntlich die Gleichdauer eines solchen Schwingsystems. Der an und für sich zunächst nur zur Änderung der Schwingungszahl vorgesehene magnetische Nebenschluß kann also gleichzeitig auch zur Kompensation eines vorhandenen Gleichdauerfehlers ausgenutzt werden.
  • Demgemäß besteht dazu nach einer Weiterbildung der Erfindung der Nebenschluß aus einer magnetisch leitenden Platte, deren Breite (d. h. tangential zum Schwingungsbogen des Magnetpols gemessen) größer als die halbe Schwingungsamplitude und wesentlich größer als die Dicke des schwingenden Magnetpols ist. Eine solche Ausführung wurde als besonders günstig gefunden und zeichnet sich vor allem durch einfache und praktische Herstellungsmöglichkeit aus. Dazu ist die Platte insbesondere konvex gegen den Schwingungsbogen des Magnetpols zu krümmen.
  • In den Zeichnungen sind fünf beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Fig.1 zeigt eine schematische Darstellung der wesentlichsten Teile einer magnetischen Hemmung, wie sie für Uhren verwendet werden; Fig. 2 zeigt eine Teilansicht einer ähnlichen magnetischen Hemmung; Fig. 3, 4 und 4 a zeigen Teile weiterer Ausführungsformen als Abänderung der Fig. 1.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist auf der Grundplatte a eine Zahnradübersetzung angeordnet, die Zahnräder b, c aufweist, welche ein aus magnetisch leitendem Material bestehendes Speichenrad d antreiben, das als Hemmung dient und zu einem Schwingsystem gehört, das aus einem Magneten e besteht, der an einer Blattfeder j befestigt ist, welche mittels kleiner Schrauben g auf dem Magneten und mit einer Schraube h auf einem Ansatz hl der Grundplatte angebracht ist. Der vornhegende Zapfen der Welle des Speichenrades d ist in einem Lagerbock i gelagert, der einen konzentrisch zum Rad d drehbaren Einstellhebel j trägt, welcher eine Nockenscheibe j1 aufweist. An dem Lagerbock i ist das eine Ende der Feder m befestigt, deren anderes Ende eine ebene Platte n trägt und die einen Finger n1 hat, der sich gegen die Nockenscheibe il legt. Auf dem außenliegenden Arm des Magneten eist ein Reiter e1 verschiebbar angebracht, der zum Grobeinsteller der Schwingungsfrequenz dient. Versuche mit dieser Ausführung haben gezeigt, daß kein Gleichdauerfehler bei der Lageänderung der Steuerplatte eintritt, wenn eine Änderung der zu-, geführten Leistung zwischen 5 und 12,5 cmg pro Minute erfolgt. Die erreichbare Frequenzänderung beträgt 0,5%. Die Länge der Steuerplatte (d. h. etwa senkrecht zum Speichenrad d gemessen) ist aus mechanischen Gründen größer als die des benachbarten Magnetpols. Der außenliegende Teil der Platte. ist jedoch auf die Schwingungsfrequenz des Magneten ohne Einfluß.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Ausführung weist dieselbe Schwingmagnetanordnung e und das gleiche Speichenrad d auf. Die entsprechenden Teile haben die' gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1. Die Steuerplatte besteht aus einem abgebogenen Streifen o, dessen Ende o1 dieselbe Abmessung hat wie die Platte n in Fig.1 und während seiner im wesentlichen geradlinigen Lageänderung mittels der Schraube p etwa 0,15 mm von dem Ende des Magnetpols entfernt.ist. Die Verstellbarkeit beträgt etwa 4 mm. Diese Ausführung 1"aßt eine Frequenzänderung von etwa 0,4% zu. Die abgebogene Platte o besteht aus dem gleichen Material wie die Platte n. Wie bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung ergibt sich auch hier, wo das Ende o1 statt der Platte n vorgesehen ist, kein meßbarer Gleichdauerfehler.
  • Bei der in Fig.3 gezeigten Ausführung hat die Steuerplatte n2, die der Platte n in Fig. 1 entspricht, einen Krümmungsradius von 12 mm. Ihre dem Magneten zugekehrte Fläche hat dieselben Abmesstgm wie die Platte n in Fig.1 und ist gegen den Magnetpol, zu konvex. Bei dieser Ausführung erhöht sich e`te mögliche Frequenzänderung von 0,5 auf 0,75 0/0 ohne meßbaren Gleichdauerfehler.
  • Gemäß Fig. 4 ist eine Platte n3 vorgesehen, deren dem Magneten zugekehrte wirksame Oberfläche mit einer Öffnung n4 versehen ist. Diese Öffnung kompensiert den Gleichdauerfehler der magnetischen Hemmung allein, falls eine solche Kompensation nötig sein sollte. Es können auch andere Formen, Erhöhungen oder Vertiefungen für denselben Zweck Anwendung finden. Wie z. B. Fig. 4 a zeigt, hat das Ende der Platte q eine Aussparung q1, die so bemessen und abgestimmt ist, daß die gewünschte Gleichdauerfehlerkompensation eintritt.
  • Die Winkelbewegung von n oder o1 ist praktisch °so gering, daß sie ohne bemerkenswerte Wirkung ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann außer für Uhren auch für Frequenzkompensatoren oder Frequenzregler von Oszillatoren verwendet werden, die elektromagnetische oder elektrostatische Impulse erhalten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung, insbesondere an magnetischen Hemmungen, zum Verändern der Frequenz eines aus einer mechanischen Elastizität und einem Magneten bestehenden schwingfähigen Systems, welches ein den magnetischen Kraftlinienfluß periodisch änderndes Steuerorgan zur Aufrechterhaltung der Schwingungen enthält, gekennzeichnet durch einen willkürlich veränderbaren magretischen Nebenschluß zu dem Hauptfluß zwischen den Magnetpolen und dem Steuerorgan.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß der in Richtung zu, ° dem schwingenden Magnetpol (e) oder der in Richtung zu der Steuerkurve (d) gelegene Luftspalt des Nebenschlusses veränderbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine verstellbare Nockenscheibe (j1) deren Steuerwirkung nach beiden Seiten ihrer Mittelstellung hin einer etwa quadratischen Abhängigkeit der Luftspaltänderung von dem Verstellwinkel entspricht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sich der magnetische Nebenschlußwiderstand mit der Auslenkung des Magneten ändert, und zwar symmetrisch nach beiden Seiten von dessen Ruhelage aus (Fig. 4,4a).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenschluß aus einer magnetisch leitenden Platte besteht, deren Breite (d. h. tangential zum Schwingungsbogen des Magnetpols gemessen) größer als die halbe Schwingungsamplitude und wesentlich größer als die Dicke des schwingenden Magnetpols ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte konvex gegen den Schwingungsbogen des Magnetpols gekrümmt ist (Fig. 3).
DEH11786A 1951-03-14 1952-03-13 Vorrichtung zum AEndern der Schwingungszahl eines aus einer mechanischen Elastizitaet und einem Magneten bestehenden Schwingsystems, insbesondere einer magnetischen Hemmung Pending DE1146005B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1146005X 1951-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1146005B true DE1146005B (de) 1963-03-21

Family

ID=10877552

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH11786A Pending DE1146005B (de) 1951-03-14 1952-03-13 Vorrichtung zum AEndern der Schwingungszahl eines aus einer mechanischen Elastizitaet und einem Magneten bestehenden Schwingsystems, insbesondere einer magnetischen Hemmung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1146005B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1523883C3 (de) Mechanischer Schwinger für Zeitmeßgeräte
DE1673758A1 (de) Mechanischer Schwinger mit einem Torsionsstab als elastisches Glied
DE1043962B (de) Schaltungsanordnung zur kontaktlosen elektrischen Unterhaltung von Drehschwingungen
DE809420C (de) Magnetische Ankerhemmung
DE1523770A1 (de) Hemmungseinrichtung fuer Uhrwerke
DE896480C (de) Magnetische Hemmung fuer Uhrwerke
DE873822C (de) Reibungsfreier Schwingfedergangregler fuer Uhrwerke
DE1037972B (de) Elektrische Uhr
DE1448325B1 (de) Gangregler fuer ein Uhrwerk
DE2201557B2 (de) Synchronisiereinrichtung fuer ein zeithaltendes instrument
DE1076579B (de) Uhr mit elektrodynamisch betriebenem schwingendem Hemmwerk
DE759921C (de) Einrichtung zur Erzeugung einer elektrischen Normalfrequenz
DE1779785U (de) Reguliereinrichtung fuer uhrwerke mit unruhegang.
DE852224C (de) Vorrichtung zum Messen und zum Veraendern der Eigenschwingungszahl einer Unruhe entsprechend dem Messergebnis ausserhalb des Uhrwerkes
DE878929C (de) Pendelaufhaengung fuer Pendeluhren mit Reguliermoeglichkeit waehrend des Ganges
DE1473175A1 (de) Einrichtung zur Umformung einer Kraft in eine Frequenz,insbesondere fuer Durchflussmessungen
DE1523932C3 (de)
DE406326C (de) Metronom
DE1749485U (de) Wecker oder alarmgeraet an synchronuhren oder aehnlichen zeitmessvorrichtungen.
DE1673734C3 (de) Resonator für Uhren, mit einer Fortschaltvorrichtung zur Umwandlung seiner Schwingbewegung in die Drehbewegung eines Zahlrades
DE1523905C3 (de) Elektrische Uhr mit einem schwingenden Antriebszeitgeber
DE1038487B (de) Elektrische Uhr
DE907759C (de) Kurzzeitmesser nach Art einer Zeitwaage
DE1216203B (de) Mechanischer Oszillator fuer zeithaltende Geraete
DE1254089B (de) Antriebsanordnung zum Antreiben eines Zahnrades eines zeithaltenden Geraetes