DE114630C - - Google Patents

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DE114630C
DE114630C DENDAT114630D DE114630DA DE114630C DE 114630 C DE114630 C DE 114630C DE NDAT114630 D DENDAT114630 D DE NDAT114630D DE 114630D A DE114630D A DE 114630DA DE 114630 C DE114630 C DE 114630C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/30Mincing machines with perforated discs and feeding worms
    • B02C18/36Knives or perforated discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein aus mehreren zusammenwirkenden Schneidwerkzeugen gebildeter Einsatz für Maschinen mit rotirenden Messern zum Zerschneiden bezw. Zerkleinern von Fleisch,. -Fett oder ähnlichen Stoffen. Zu den bisher bekannten an solchen Fleischschneidemaschinen zur Anwendung kommenden Schneidwerkzeugen gehören einerseits Scheiben mit messerförmig ausgebildeten Armen, andererseits Scheiben mit eckigen oder runden Löchern. Diese Scheiben sind einzeln derart angeordnet, dafs das Fleisch zuerst durch die Scheiben mit Messerarmen hindurchgedrückt und von dahinter angeordnetem rotirenden Messer abgeschnitten wird, alsdann den mit Löchern versehenen Scheiben zugeführt und von zwischen den einzelnen Scheiben angeordneten rotirenden Messern abgeschnitten wird.
Bei dieser Anordnung der bisher bekannten Schneidwerkzeuge wird jedoch das Fleisch beim Zerscheiden sowie beim Hindurchdrücken durch die Lochscheiben stark geprefst und hierdurch minderwerthig. Denn die messerförmig ausgebildeten Arme der Scheiben sind derart angeordnet, dafs die gegen diese Arme das Fleisch abschneidenden rotirenden Messer das zugeführte Fleisch stets in einer Richtung verschieben , und zwar entweder in der Richtung von innen nach dem Umfang der Scheibe, oder in der Richtung vom Umfang nach der Mitte hin, wobei das Fleisch stark geprefst wird. Ebenso wird das Fleisch in den mit Löchern versehenen Scheiben stark gedrückt und dadurch minderwerthig, da die Dicke der Scheiben mit Rücksicht auf ihren Druck gegen die rotirenden Messer eine entsprechend grofse sein mufs, woraus sich eine im Verhältnifs zur Lochgröfse übermäfsige Lochlänge ergiebt. Dadurch setzt sich das Fleisch beim Durchgang sehr leicht fest und übt einen starken Rückdruck gegen das nachschiebende, noch ungeschnittene Fleisch aus, wobei der Saft aus dem Fleisch geprefst wird.
Die vorstehend beschriebenen Uebelstände sollen durch das Zusammenwirken der auf der Zeichnung veranschaulichten Einzeltheile vermieden werden. Zu diesen Theilen gehört eine Scheibe a mit messerförmig ausgebildeten Armen «' und a11, welche, wie in Fig. ib und 4 dargestellt, in verschiedenen Schnittwinkeln angeordnet sind. Hierdurch wird bewirkt, dafs, wenn gemäfs Fig. 4 die Flügel eines sternförmig ausgebildeten rotirenden Messers m das Fleisch an den ruhenden Messerarmen al abschneiden, das abgeschnittene Fleisch vom Umfange nach der Mitte der Scheibe α zugeschoben wird, und dafs, wenn die Flügel des Messers m das Fleisch an den ruhenden Messerarmen a11 abschneiden, das abgeschnittene Fleisch von der Mitte der Scheibe α nach dem Umfange derselben zurückgeschoben wird. Infolge dieser wechselweisen Wirkung wird ein Festdrücken des Fleisches und Auspressen des Fleischsaftes verhindert. Sind ferner auf der einen Fläche der Messerscheibe α kreisförmig ausgebildete Verschlufsstücke c angeordnet (Fig. i, ib und 2), so dienen dieselben zur Aufnahme der Knaggen b1 an der Lochscheibe b (Fig. 3) behufs einer leicht lösbaren Verbindung der Messerscheibe α und der Lochscheibe b, wie in Fig. 2 dargestellt. Die mit
U
den Knaggen b1 versehene Lochscheibe b besitzt eine nur geringe Dicke , so dafs die Reibung des zerschnittenen Fleisches in ihren Löchern möglichst vermindert wird und letztere leicht gereinigt werden können. Die leicht auswechselbar und fest mittelst der Knaggen bl und der Verschlufsstücke c zu einem Schneidwerkzeug mit der Messerscheibe α verbundene Lochscheibe b wird mittelst der messerförmigen Arme al und a11 der Messerscheibe α wirksam gegen ein seitliches Verbiegen gesichert (Fig. 2). Der Arbeitsvorgang in der Maschine ist folgender: Das zu zerschneidende Fleisch wird einer feststehenden Scheibe α zugeführt, welche mit Messerarmen nach Fig. ib und 4 versehen ist, wird durch diese Scheibe hindurchgedriickt und beim Austreten aus derselben an deren in verschiedenen Schnittwinkeln
geordneten Armen a1 und a11 durch die Flügel eines rotirenden Messers m gemäfs Fig. 4 abgeschnitten. Das abgeschnittene Fleisch gelangt von der ersten Messerscheibe α zu dem aus einer Scheibe α mit Verschlufsstücken c und einer Lochscheibe b nach Fig. 2 zusammengesetzten ruhenden Schneidwerkzeug. Das Fleisch tritt in die Löcher der dünnen Scheibe b ein und wird auch hierbei von dem rotirenden Messer m abgeschnitten. Das aus den Löchern der Scheibe b austretende Fleisch dehnt sich dann in den zwischen den Messerarmen a1 und a11 der zweiten Scheibe α gebildeten freieren Räumen aus. Beim Austritt aus dieser Messerscheibe α wird das Fleisch zwischen deren Armen a1 und aI! und einem hinter der Scheibe α angeordneten zweiten rotirenden Messer m nochmals zerschnitten, und zwar wieder bei gleichzeitig erfolgender Verschiebung des Fleisches in wechselweiser Richtung von aufsen nach innen und umgekehrt. Der vorstehend beschriebene Vorgang wiederholt sich, bis das Fleisch die gewünschte Feinheit erhalten hat.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Messerscheibe für Fleischschneidemaschinen mit rotirenden Messern, dadurch gekennzeichnet, dafs die als Gegenmesser dienenden Arme (a1 und a11) der Messerscheibe (a) in verschieden zu einander stehenden Schneidewinkeln derart angeordnet sind, dafs das durch die Messerscheibe (a) tretende Fleisch beim Zerschneiden mittelst des rotirenden Messers (m, Fig. 4) wechselweise in der Richtung vom äufseren Durchmesser nach der Mitte der Scheibe zu und in umgekehrter Richtung hin und her verschoben wird.
    Eine Messerscheibe der durch Anspruch 1 angegebenen Art in Verbindung mit einer Lochscheibe, dadurch gekennzeichnet, dafs eine dünne Lochscheibe (b), mittelst Knaggen (b1) hinter Verschlufsstücke (c) der Messerscheibe (a) greifend, mit letzterer einen zusammengesetzten Scheibeneinsatz (Fig. 2) bildet, zum Zwecke, den Reibungswiderstand für das durch die kurzen Löcher der Lochscheibe (b) tretende geschnittene Fleisch gering zu halten und zugleich die dünne Lochscheibe (b) durch die Messerscheibe (a) gegen ein seitliches Verbiegen zu schützen, wobei das beim Uebergang aus der Lochscheibe (b) in die Messerscheibe (a) sich, ausdehnende Fleisch in letzterer gemäfs Anspruch 1 wechselweise verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE114630C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459230A (en) * 1944-12-08 1949-01-18 Fred W Litten Food chopper with rotary forcer screw
US2896683A (en) * 1957-08-20 1959-07-28 Charles R Bowland Food grinder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459230A (en) * 1944-12-08 1949-01-18 Fred W Litten Food chopper with rotary forcer screw
US2896683A (en) * 1957-08-20 1959-07-28 Charles R Bowland Food grinder

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