DE11477C - Neuerung an Sprechtelephonen - Google Patents

Neuerung an Sprechtelephonen

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DE11477C
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Germany
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DENDAT11477D
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F. A. SASSERATH in Berlin SO., Köpnickerstrafse 80
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet
    • H04R13/02Telephone receivers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

1880.
PATENTSCHRIFT
Klasse 21.
F. A. SASSERATH in BERLIN. Neuerung an Sprechtelephonen.
Patenfirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1880 ab.
Diese Neuerungen beziehen sich auf diejenige Klasse von Telephonen, welche mit einem permanenten Magneten und einer Drahtspirale construirt sind, wodurch die magnetische Schwingung der Pole, die durch den hineingeleiteten Strom und die Variation in der magnetischen Kraft verursacht wird, die Schallwellen hervorruft, oder umgekehrt die Variation in der magnetischen Kraft und die Schwingung des Magneten durch die Schallwellen hervorgerufen werden, welche auf die Scheidewand (Diaphragma) wirken.
Das Telephon besteht aus einem permanenten Magneten, dessen Pole sich einander nähern. Der eine der Pole ist mit einer Spirale umwunden, während der andere in einer dünnen Metallzunge endet, welche durch den eingeleiteten Magnetismus der Spirale oder durch die Vibration einer Scheidewand (Diaphragma) von nichtleitendem Material, das, wie später näher beschrieben, mit dem vibrirenden Pol in Contact gebracht ist, in Schwingung geräth.
A bezeichnet den permanenten Magneten der gewöhnlichen Hufeisenform, dessen einer Pol mit einer Drahtspirale B umwunden ist und dessen anderer Pol in einer Metallzunge a endigt. Der Kern der Drahtspule B ist bis an die Zunge α verlängert, so dafs beide Pole sich innerhalb des magnetischen Feldes befinden.
Diese Theile sind in einem Behälter C untergebracht, der ein Mundstück b hat, unter dem eine Scheidewand (Diaphragma) c von Micaholz oder anderem, nichtleitendem Material angebracht ist.
Auf der Zunge α befindet sich ein kleiner Würfel d von Gummi oder ähnlichem Stoff, welcher in mechanischem Contact mit der Scheidewand c steht.
Eine Feder / sucht den Magneten A von der Scheidewand c fortzudrücken, während auf der Rückseite des Behälters oder Kastens eine Schraube g angebracht ist, die dem Druck der Feder f entgegen, auf den Magneten wirkt, so dafs durch das Drehen der Schraube g der Druck des Würfels d auf die Scheidewand regulirt werden kann.
Die leitenden Drähte h h sind nach den Klemmen i V geführt.
Das Instrument ist in der gezeigten Form, sowohl zur Uebermittlung wie zur Empfangnahme von Worten' geeignet. Im ersteren Falle veranlafst die Schwingung der Scheidewand die Schwingung der Zunge a.
Die magnetische Kraft und die Stärke des inducirten Stromes variiren je nach der Ausdehnung oder Stärke der Schwingung. Diese Variation des inducirten Stromes bewirkt in dem Empfangsapparat die Abwechslung in der Stärke und Schwäche des Magnetismus der Spirale B, und die Zunge α und die Scheidewand c des Empfangsapparats werden in gleicher Weise mit dem Uebermittlungsapparat in Vibration gesetzt, um die articulirten Laute zu erzeugen.

Claims (2)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Bei Telephonen die Anwendung eines Hufeisenmagneten von der Einrichtung, dafs dem mit der Inductionsrolle umgebenen einen Pole nicht die schwingende Eisenmembran, sondern eine die Verlängerung des anderen Poles bildende Eisenlamelle gegenüber steht, welche mit· der nicht metallischen Membran des Telephons derart verbunden ist, dafs sie durch Schwingungen derselben selbst in Schwingungen versetzt wird und andererseits ihre eigenen Schwingungen auf die Membran überträgt.
2. Die angegebene Art der Regulirung der Lage des Magneten zur Membran durch die Feder / und die Druckschraube g.
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