DE115539C - - Google Patents
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- DE115539C DE115539C DENDAT115539D DE115539DA DE115539C DE 115539 C DE115539 C DE 115539C DE NDAT115539 D DENDAT115539 D DE NDAT115539D DE 115539D A DE115539D A DE 115539DA DE 115539 C DE115539 C DE 115539C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/02—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of sheets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine mechanische Ausrückvorrichtung für
Hämmer zum Schlagen von Blattmetall.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundrifs der neuen Maschine und
Fig. 3 einen wichtigen Theil der Ausrückvorrichtung derselben.
Der Ambos des in der Zeichnung als ein Anwendungsbeispiel dargestellten Hammers ist
mit a, der Hammerbär mit b bezeichnet. Letzterer schwingt um die Achse c, welche in
Lagern d gehalten wird. Die Bewegung des Bars erfolgt unter Vermittelung der Bogehfeder
e und des von letzterer gespannt gehaltenen Riemens f. Die Feder e sitzt am
Ende des Gabelhebels g, welcher um die Welle h schwingt, die von den Hebeln i getragen
wird. Die Hebel i finden ihre Lagerung an der Achse c und sind an einem Spannbolzen
k derart befestigt, dafs die Welle h gehoben oder gesenkt werden kann, wodurch
der Ausschlag des Hebels und dadurch die Schlagstärke entsprechend geändert wird.
Der Antrieb erfolgt durch eine Kurbel- oder Excenterwelle / und die Schubstange m mittels
einer festen Scheibe n, neben welcher die Losscheibe 0 gelagert ist.
Es ist nothwendig, einen derartigen Hammer zum Schlagen von Blattmetall nach einer bestimmten
Anzahl von Schlagen stehen zu lassen, um die Goldschlägerform nachsehen
und umpacken zu können. Diese Erfindung bezweckt nun, das Aus- und Einrücken durch
Verschiebung des Ausrückers, beispielsweise der Riemengabel j?, selbsttätig zu bewirken.
Eine Welle q am hinteren Ende der Maschine wird durch eine Riemscheibe r von
der Antriebswelle / aus unter Vermittelung einer Räderübersetzung s gedreht. Am letzten
Gliede der Uebersetzung s, einem Stirnrade, ist ein Stift t angebracht, welcher nach jeder
vollen Umdrehung des Stirnrades einen Schalthebel u niederdrückt und mittels der darin befindlichen
Schaltklinke das auf der Welle q feste Schaltrad ν um einen oder mehrere Zähne
dreht.
Am anderen Ende der Welle q sitzt eine Scheibe w, die an ihrem Rande einen Ausschnitt
wx zeigt, dessen Breite der Dicke eines
Sperrhebels χ (s. Fig. 3) entspricht. Letzterer und die Riemengabel ρ sitzen an der Welle y^
auf welcher eine Feder ^ angeordnet ist, die stets bestrebt ist, die Riemengabel von der festen
Scheibe η auf die lose Scheibe 0 (in der aus Fig. 3 ersichtlichen PfeilrichtungJ zu drehen.
So lange der Riemen auf der festen Scheibe läuft, der Hammer also in Bewegung ist, wird
ein Verschieben der Riemengabel dadurch verhindert, dafs die Nase am Sperrhebel χ an
der Scheibe w anliegt. Ist nach einer bestimmten Anzahl von Schlagen letztere so weit
gedreht worden, dafs der Sperrhebel von der Feder \ in den Ausschnitt»»1 gezogen werden
kann, so erfolgt eine entsprechende Drehung der Welle y und damit auch der Riemengabel,
wodurch ein Stillstand der Maschine bewirkt wird.
Ein Anschlag am Ende des Sperrhebels χ sorgt dafür, dafs letzterer im Ausschnitt w1
verbleibt.
Am Anfang des Sperrhebels sitzt ein Keilstück x1. Dieses hat den Zweck, sobald die
Riemengabel von Hand auf die feste Scheibe gedreht wird, in den Ausschnitt w1 zu greifen,
um dadurch eine kleine Drehung der Scheibe w zu bewirken; diese genügt aber, um ein Zurückgehen
des Sperrhebels χ zu verhindern, und die Maschine bleibt jetzt so lange im
Gange, bis der Sperrhebel wieder in den Ausschnitt wx treten kann. ■
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Ausrückvorrichtung für Hämmer zum Schlagen von Blattmetall, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Sperrscheibe (n>) nach einer bestimmten Zahl von Schlägen so weit gedreht wird, dafs sie einen Sperrhebel (x) freigiebt, welcher dadurch eine Verschiebung des Ausrückers (Riemengabel p) zuläfst und einen Stillstand des Hammers bewirkt. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Stillstand des Hammers der Sperrhebel (x) in einem Ausschnitt (w1) der Sperrscheibe (n>) liegen bleibt und dieselbe festhält, während sie beim Einrücken des Hammers durch ein Keilstück (x 1J vor einen Ansatz des Sperrhebels (x) gedreht wird und nunmehr letzteren und den Ausrücker festhält.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE115539C true DE115539C (de) |
Family
ID=384956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT115539D Active DE115539C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE115539C (de) |
-
0
- DE DENDAT115539D patent/DE115539C/de active Active
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