DE1155854B - Halte- und Befestigungsvorrichtung fuer Drosselspulen mit Kernen aus stossfugenfrei in sich geschlossenen Blechen aus hochwertigem magnetischem Material - Google Patents

Halte- und Befestigungsvorrichtung fuer Drosselspulen mit Kernen aus stossfugenfrei in sich geschlossenen Blechen aus hochwertigem magnetischem Material

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DE1155854B
DE1155854B DES65707A DES0065707A DE1155854B DE 1155854 B DE1155854 B DE 1155854B DE S65707 A DES65707 A DE S65707A DE S0065707 A DES0065707 A DE S0065707A DE 1155854 B DE1155854 B DE 1155854B
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DE
Germany
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shells
holding
core
fastening device
magnetic material
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Pending
Application number
DES65707A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Dr Karl Otto Lehmann
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/02Casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Halte- und Befestigungsvorrichtung für Drosselspulen mit Kernen aus stoßfugenfrei in sich geschlossenen Blechen aus hochwertigem magnetischem Material Es ist bekannt, beim Wickeln von vollständig geschlossenen Kernen ohne Stoßfugen den Spulenkörper in der Längsachse in zwei Hälften zu teilen, die beiden Hälften um den zu bewickelnden Schenkel herumzulegen und miteinander zu verkleben. Beim Wickeln wird dann der Spulenkörper an den Flanschen angetrieben und dreht sich über dem als Lager dienenden Kernschenkel. Damit der Spulenkörper besser läuft und von den Kanten des Kernes nicht behindert wird, hat man die Kanten vor dem Aufbringen der Spulenkörper durch aufgelegte Bleche verrundet oder zylindrische Lagerflächen um den Kern herumgelegt. Es ist auch eine Wickelmaschine bekannt, deren Teile scharnierartig aufklappbar ausgebildet sind, um den zu bewickelnden Kern einzulegen. Die Scharnierteile umgreifen hier den auf den Kern aufgesetzten Spulenkörper an dessen Enden und bilden dort Lagerstellen für den Wickelvorgang. An den Enden des Spulenkörpers müssen außerdem die Antriebsmittel befestigt und nach der Bewicklung wieder entfernt werden. Das Anbringen der obenerwähnten zusätzlichen Flächen auf dem Kern und der Antriebsmittel ist umständlich und zeitraubend.
  • Bei Magnetverstärkern bestehen die Kerne aus Blechen mit hochwertigen magnetischen Eigenschaften und sind sehr empfindlich gegen Verformung, Verschieben der Bleche untereinander u. dgl. Die magnetischen Eigenschaften des Kernes ändern sich bereits, wenn der Druck der Einspannung auf die Bleche, beispielsweise während des Wickelvorganges und bei einer Eichung, nach dem Wickeln verschieden ist. Vielfach wird nach dem Wickeln die Induktion der Drosselspule durch Abwickeln von Draht eingestellt. Wird das Blechpaket dann anschließend in eine Halterung eingesetzt, so ändern sich die magnetischen Eigenschaften, da sich einmal die Bleche beim Umsetzen gegenseitig etwas verschieben können und außerdem die Halterung einen anderen Druck auf die Bleche ausübt als die Einspannvorrichtung bei der Eichung.
  • Es ist an sich bekannt, aus Blechen zusammengesetzte Kerne in ein Gehäuse aus nichtmagnetischem Material einzusetzen. Das Gehäuse besteht dabei aus Isoliermaterial und umhüllt unmittelbar die Kernbleche oder wird bei einer anderen bekannten Anordnung nach der Fertigstellung der Drosselspule in einem Spritzvorgang um diese herumgelegt. Diese Methode erfordert eine komplizierte Spritzform und ist für empfindliche Kerne nicht geeignet, weil die Spritzgußmasse den Kern auf eine zu hohe Temperatur aufheizt und seine magnetischen Eigenschaften verändert. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halte- und Befestigungsvorrichtung für Drosselspulen mit vorzugsweise dreischenkligem Magnetkern aus stoßfugenfrei in sich geschlossenen Blechen aus hochwertigem magnetischem Material anzugeben, bei der der Kern von zwei Halbschalen aus nicht magnetischem Material in Form eines Gehäuses umschlossen wird. Dieses Gehäuse schützt den Kern und bildet außerdem eine Hilfe beim Wickelvorgang, so daß die früher erwähnten umständlichen Maßnahmen entfallen können.
  • Gemäß der Erfindung sind die Halbschalen des Gehäuses gegenüber den Enden des zu bewickelnden Kernschenkels mit Ansätzen zu versehen, welche die Lager für den Spulenkörper beim Wickelvorgang bilden.
  • Der Kern wird zweckmäßig nach Einlegen einer elastischen Einlage in die eine Halbschale eingesetzt und die andere Halbschale ebenfalls mit einer elastischen Einlage aufgesetzt. Hierdurch ist derKern, beispielsweise ein dreischenkliger Mantelkern, von der Haltevorrichtung vollständig umschlossen, und seine magnetischen Eigenschaften können sich nicht ändern, da jede Einwirkung von außen durch die ein Schutzgehäuse bildenden Halbschalen ausgeschaltet ist. Die Halbschalen werden durch Niete oder Schrauben, zweckmäßig jedoch durch Klammein zusammengehalten, welche an ihren Stirnflächen eingreifen. Da die Halbschalen an den Teilen, die den Enden des zu bewickelnden Kernes gegenüberliegen, Ansätze besitzen, die als Lager für den Spulenkörper beim Wickelvorgang dienen, wird das Wickeln der Spulen außerordentlich erleichtert. Der Druck der Spule unter dem Zug der Wickelvorrichtung wird vollständig vom Kern ferngehalten, da die Spule ausschließlich auf den Ansätzen der Halbschalen läuft.
  • Eine gemäß der Erfindung aufgebaute Halte- und Befestigungsvorrichtung für dreischenklige Mantelkerne soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Hierbei zeigt Fig. 1 eine Aufsicht auf die obere Halbschale ohne den eingelegten Kern, Fig. 2 einen Schnitt A ... B, Fig. 3 den Schnitt C ... D der Fig. 1 und Fig. 4 einen Schnitt in Richtung A ... B mit eingesetztem Kern und aufgesetztem Spulenkörper.
  • Die Zeichnung der Fig. 1 bis 3 läßt dieAusbildung der beiden Halbschalen erkennen, die im Spritzgußverfahren z. B. aus einer Zinklegierung hergestellt sind. Wie Fig. 4 zeigt, wird der Kern 1 von den Halbschalen 2 und 3 umschlossen, welche mit Hilfe von zwei nicht dargestellten Klammern zusammengehalten werden, die an den beiden Stirnflächen an den Stellen 4 und 5 der Fig. 1 einrasten. Die Löcher 6 und 7 sind beispielsweise mit Gewinde versehen und können zum Aufsetzen von Lötleisten verwendet werden.
  • Beide Halbschalen sind mit elastischen Einlagen 8 und 9, beispielsweise aus Gummi, versehen, die nach dem Zusammenfügen der Schalen einen definierten Druck auf die Kernbleche ausüben. An den Stellen, die den Enden des zu bewickelnden Kernschenkels gegenüberliegen, sind die Halbschalen mit Ansätzen 10, 11 versehen, bei denen ein Teil der Querschnittsberandung Kreisbogenform hat (Fig. 2). Der Kreisdurchmesser entspricht dem Innendurchmesser des aufzusetzenden Spulenkörpers. Während des Wickelvorganges ruht der Spulenkörper auf den Ansätzen und wird an den Flanschen durch nicht gezeigte Friktionsrollen in schnelle Umdrehungen versetzt. Da auf den Kern auch während des Wickelns keine Kräfte übertragen werden, bleiben seine magnetischen Eigenschaften nach dem Zusammenfügen der Halbschalen erhalten. Nach dem Wickeln kann die Drossel geeicht und mit anderen Drosselspulen zusammengebaut werden, ohne daß sich die magnetischen Eigenschaften hierbei ändern können. Auf den Stirnflächen der Halbschalen sind oben noch Ansätze angebracht, die mit rillenförmigen Ausnehmungen versehen sind. In diesen Rillen können die Drähte verlegt werden, die zu den Lötösen führen, welche auf den Gewindebohrungen 6 und 7 befestigt sind. Der Lappen 14 in Fig. 3 an einer Seitenfläche greift beim Zusammensetzen der Halbschalen in eine entsprechende Nut 15 der anderen Halbschale ein.
  • Zur Befestigung der einen Kern umschließenden Halbschalen sind an dem Kern vier halbkreisförmige Ausnehmungen 16 vorgesehen (Fig. 1), die sich über die ganze Breite der Schalen erstrecken und zur Befestigung auf einer Grundplatte verwendet werden können. In zwei einander diagonal gegenüberliegende Ausnehmungen 16 wird je eine Schraube in die Grundplatte eingesetzt, die sich mit einem scharfkantigen unteren Rand ihres Kopfes eine Führung in die Oberfläche der Ausnehmung gräbt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Halte- und Befestigungsvorrichtung für Drosselspulen mit vorzugsweise dreischenkligem Mantelkern aus stoßfugenfrei in sich geschlossenen Blechen aus hochwertigem magnetischem Material und mit zwei den Kern in Form eines Gehäuses umschließenden Halbschalen aus nichtmagnetischem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen gegenüber den Enden des zu bewickelnden Kernschenkels mit Ansätzen versehen sind, welche die Lager für den Spulenkörper beim Wickelvorgang bilden.
  2. 2. Halte- und Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen im Spritzgußverfahren hergestellt und am Boden mit Weich- oder Schaumgummieinlagen versehen sind.
  3. 3. Halte- und Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen mittels an den Stirnflächen eingreifender Klammern zusammengehalten werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 191083, 643 243; deutsche Patentanmeldungen S 21109 VIII e / 21 g (bekanntgemacht am 8.5. 1952), A 7214 VIII d / 21 c (bekanntgemacht am 28.5.1953), R7512 VIIIb/ 21 d2 (bekanntgemacht am 17. 12. 1953); britische Patentschrift Nr. 804 827; USA.-Patentschrift Nr. 2 414 603.
DES65707A 1959-11-04 1959-11-04 Halte- und Befestigungsvorrichtung fuer Drosselspulen mit Kernen aus stossfugenfrei in sich geschlossenen Blechen aus hochwertigem magnetischem Material Pending DE1155854B (de)

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