DE11562C - Verfahren zur Herstellung von Scharnierbändern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ScharnierbändernInfo
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- DE11562C DE11562C DENDAT11562D DE11562DA DE11562C DE 11562 C DE11562 C DE 11562C DE NDAT11562 D DENDAT11562 D DE NDAT11562D DE 11562D A DE11562D A DE 11562DA DE 11562 C DE11562 C DE 11562C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/38—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
- B21D53/40—Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles hinges, e.g. door hinge plates
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
1879,,
Klasse 49.
P. LESPRIT in PARIS. Verfahren zur Herstellung von Scharnierbändern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. November 1879 ab.
Die Scharnierbänder wurden bisher dadurch hergestellt, dafs der Theil, der fest am Thür-
oder Fensterfutter angebracht wird, aus einem eisernen Stift α mit herumgelegtem Eisenband b,
Fig. ι und 2, angefertigt wurde, der Theil dagegen,
der am Fenster oder der Thür festsitzt, dadurch hergestellt, dafs ein Eisenband so gebogen
wurde, dafs ein Cylinder c entsteht, der gerade auf den Stift α pafst, Fig. 3 und 4.
Die Hauptsache des neuen Verfahrens besteht hierbei darin, dafs das Lappenband zur Befestigung
am Holze von vornherein mit dem Cylinder c, Fig. 3 und 4, aus einem Ganzen
besteht, und dieser Cylinder c nicht durch Umlegen eines Eisenbandes hergestellt wird, sondern
durch Ausdrehen eines Eisenstückes.
Man verwendet hierzu eine Eisenstange, welche das in Fig. 5 und 6 dargestellte Profil besitzt.
Durch ein Stanzwerlc wird aus derselben die Gröfse des Scharniers herausgearbeitet, und
zwar in die in Fig. 7 und 8 gezeigte Form. Später wird dieses Stück Eisen durch die unten
beschriebenen Walzen getrieben, so dafs die Lappen L gestreckt werden, der Cylinder c jedoch
seine ursprüngliche Länge behält.
Die dadurch entstehende Gestalt des Ganzen ist in Fig. 9 und 10 dargestellt. Nach dieser
Operation wird der Cylinder c abgefeilt oder gedreht, damit er eine regelmäfsige Gestalt erhält,
und in die Lappen L werden die nothwendigen Schraubenlöcher gebohrt, Fig. 11.
Hierauf wird der Cylinder c an der in Fig. 11 angegebenen Schnittlinie A B getrennt, so dafs
zwei gleiche Theile entstehen, Fig. 12 und 13.
Die beiden letzt genannten Theile werden in die Drehbank gespannt und die Cylinderhälften
ausgebohrt. In den einen ausgebohrten Cylinder wird ein Stift eingetrieben, der um die
gleiche Höhe als die der Bohrung des anderen Cylinders heraussteht und diesen beim Zusammensetzen
der Fenster oder Thüren aufnimmt.
Da die einzelnen Scharnierbänder zu klein sind, um ein sicheres Durchführen durch die
Walzen zu gestatten, so ist eine Zange zu diesem Zwecke construirt. Dieselbe besteht aus zwei
Theilen D \ναά E, Fig. 15, die an ihrem einen
Ende durch eine scharnierartige Verbindung zusammengehalten sind und am anderen Ende
durch Stift und Haken geschlossen werden können. Diese Zange nimmt in ihrer Mitte den
Cylinder C mit den beiden Verbindungsstücken der Lappen auf, wogegen die Lappen selbst
aufserhalb der Zange sich befinden, Fig. 16.
Die Walzen sind, wie in Fig. 17 gezeigt, construirt.
Auf drei Axen F, G und H befinden sich die einzelnen Walzen. Der Antrieb der
Axen erfolgt in der Richtung der Pfeile in Fig. 18. Die eigentlichen Walzen, die das
Strecken der Lappen hervorbringen, sind JK MNO P. Jede einzelne dieser Walzen besteht
wieder aus drei Cylindern von verschiedenen Durchmessern, und immer entsprechend bezeichnet
J1 _/2 J3 u. s. w. Die mittleren Cylinder
haben stets den kleinsten Durchmesser und stehen ihre Peripherien soweit auseinander, dafs
die Zange Z, die den Cylinder c des Scharnierbandes aufnimmt, hindurchgleiten kann. Die
beiden anderen Cylinder J1 und J3, K1 und K3,
M1 und M3, N1 und JV3, O1 und O\ Px
und P3 sind diejenigen, die die Lappen strecken
sollen, und werden die Peripherien dieser Cylinder mit den ihnen correspondirenden, in
verschiedener Entfernung erhalten. Das Walzen selbst wird derart vorgenommen, dafs die
Scharnierbänder zuerst durch die Walzen gehen, die am weitesten von einander entfernt sind,
dann durch die engeren Walzen und schliefslich durch die Walzen, bei denen die Entfernung
gleich der richtigen Stärke der Lappen an den Scharnierbändern ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei der Herstellung von massiven Scharnierbändern aus durch Walzen, Stanzen oder auf andere Weise hergestellten Rohstücken die Anordnung durch Anwendung einer Zange, welche über dem mittleren Theil des Eisens in der Längenaxe gespannt ist und mit Anwendung eines Walzwerkes den mittleren Cylinder gegen die Seitenlappen durchzurichten und die Seitenlappen in die Länge zu strecken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11562C true DE11562C (de) |
Family
ID=288822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11562D Active DE11562C (de) | Verfahren zur Herstellung von Scharnierbändern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11562C (de) |
-
0
- DE DENDAT11562D patent/DE11562C/de active Active
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