DE116105C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/66—Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water
- D21F1/72—Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water using funnels
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55 d.
Trichterförmiger Stofffänger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. April 1900 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen trichterförmigen Stofffänger, bei dem rings um
den Fufs des trichterförmigen Absatzbehälters eine gröfsere Zahl einzeln in beliebiger Folge
mit dem aufgefangenen Stoff zu beschickender Zellen angeordnet sind, wodurch die Möglichkeit
gegeben ist, den mittels des Stofffängers gewonnenen Stoff event, auch nach Farbe und
Güte sortiren und bis zu der für die weitere Benutzung geeignetsten Consistenz absetzen
lassen zu können.
Der Absatztrichter α ist aufsen mit einer
gröfseren Zahl radial gerichteter, lothrechter Flügel b versehen, welche zugleich die Stützwände
des Trichters bilden. Die hierdurch entstehenden zellenartigen Räume c sind nach
aufsen. je durch eine aus einzeln abhebbaren Bohlen, gebildete Wand abgeschlossen.
Fig. ι ist ein lothrechter Schnitt durch einen trichterförmigen Stofffänger mit den Absatzzellen.
Fig. 2 ist ein waagrechter Schnitt durch den Stofffänger und die Zellen.
Fig. 3 ist eine äufsere Ansicht des Stofffängers.
Der trichterförmige Absatzbehälter ist im dargestellten Falle aus Mauerwerk bestehend gedacht.
An seine Wandung α setzt sich in radialer Stellung eine gröfsere Zahl, voller
Flügelwände b an, welche gleichzeitig die Stützmauern des Trichters bilden. Es entsteht auf
diese Weise um den Fufs des Trichters eine Anzahl von Zellen c, welche vorn durch je
eine aus Bohlen bestehende Wand d geschlossen werden.
Die Bohlen sind in zwei U-förmigen Führungen ρ gelagert, welche an den äufseren
Stirnseiten der Flügelwände b befestigt sind. Die unterste Bohle sitzt auf einer von Flügelwand
zu Flügelwand reichenden Mauer e auf, welche mitten unterhalb der Bohlenwand von
je einem Kanal f durchbrochen wird, der in der Mitte am Boden jeder Zelle mit Gefalle
nach aulsen angeordnet und mittels Siebplatte g abgedeckt ist. Dem Böden jeder Zelle wird
zweckmäfsig von den Flügelwänden aus nach dem Kanal f hin etwas Gefalle gegeben.
Jeder Kanal / ist mittels einer Schütze h absperrbar. Sämmtliche Kanäle f münden in
den aufsen ringsum laufenden Sammelkanal i.
Vom Boden des trichterförmigen Absatzbehälters α geht nach verschiedenen Richtungen
eine Anzahl Rohre k ab, welche aufsen an der Trichterwandung etwa bis zur halben Trichterhöhe
hochgeführt sind. Im dargestellten Falle sind bei zehn Zellen vier Rohre k angeordnet,
welche in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise vertheilt sind.
Jedes Rohr k ist für sich absperrbar und mündet in je eine Vertheüungsrinne / bezw. m.
Mittels jeder der beiden Rinnen I kann der aufgefangene Stoff in je drei- Zellen, mittels
jeder der beiden Rinnen m in je zwei Zellen vertheilt werden. Die Rinnen sind hierzu mit
den entsprechenden Bodenschiebern η bezw. den Schützen 0 versehen.
Je nach der Zelle c, in welche der
im
Trichter α aufgefangene Stoff übergeführt werden soll, wird der Hahn des betreffenden
Rohres k geöffnet und der entsprechende
Claims (1)
- Schieber η bezw. die Schütze ο gezogen. In der Zelle c setzt sich die Stofffaser allmählich ab; das Wasser sickert durch das Sieb g hindurch, fliefst durch die Rinne f bei gezogener Schütze h nach dem Kanal i und wird aus diesem fortgeleitet. Die abgesetzte Masse wird nach Bedarf abgestochen und hierzu die Bohlen der vorderen Abschlufswand nach und nach herausgenommen.Aufser der Möglichkeit, den im Absatzbehälter aufgefangenen Stoff nach seiner Güte und Farbe sortiren und jede Sorte bis zu einem beliebigen Grade absetzen lassen zu können, gewährt die Einrichtung auch noch die wirthschaftlichen Vortheile, dafs die ganze Anlage der Absatzzellen in Anbetracht der Ausnutzung der Stützwände des Trichters als Zellenscheidewände nur verhältnifsmäfsig geringe Mehrkosten verursacht, und dafs eine werthvoUe Ausnutzung eines sonst kaum in nennenswerther Weise verwerthbaren Raumes ermöglicht ist.Patεnt-Anspruch:Trichterförmiger Stofffänger, gekennzeichnet durch radial stehende, zugleich die allseitige Stützung des Trichters (a) bewirkende Flügelwände (b), welche in Verbindung mit — vorzugsweise aus abhebbaren Bohlen bestehenden — äufseren Abschlufswänden (d) rings um den Fufs des Trichters (a) eine die Stoffsortirung ermöglichende Zahl von Absatzzellen (c) bilden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT5926D AT5926B (de) | 1900-04-03 | 1900-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE116105C true DE116105C (de) |
Family
ID=385486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1900116105D Expired - Lifetime DE116105C (de) | 1900-04-03 | 1900-04-03 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE116105C (de) |
-
1900
- 1900-04-03 DE DE1900116105D patent/DE116105C/de not_active Expired - Lifetime
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