DE1161982B - Einrichtung zum Steuern einer Aufwickelvorrichtung fuer Kabel, Seile od. dgl. Strangmaterial - Google Patents

Einrichtung zum Steuern einer Aufwickelvorrichtung fuer Kabel, Seile od. dgl. Strangmaterial

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Publication number
DE1161982B
DE1161982B DEK37372A DEK0037372A DE1161982B DE 1161982 B DE1161982 B DE 1161982B DE K37372 A DEK37372 A DE K37372A DE K0037372 A DEK0037372 A DE K0037372A DE 1161982 B DE1161982 B DE 1161982B
Authority
DE
Germany
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winding
drive
drum
voltage
motor
Prior art date
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Pending
Application number
DEK37372A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Neu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J A KRAFT FA
Original Assignee
J A KRAFT FA
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Filing date
Publication date
Application filed by J A KRAFT FA filed Critical J A KRAFT FA
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Publication of DE1161982B publication Critical patent/DE1161982B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/2848Arrangements for aligned winding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/38Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension

Landscapes

  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Steuern einer Aufwickelvorrichtung für Kabel, Seile od. dgl.
  • Strangmaterial Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Steuern einer Aufwickelvorrichtung für Kabel, Seile odere gleichartiges Strangmaterial, welche mit einem Wickelantrieb und mit einem Verlegeantrieb für das gleichzeitige seitliche Verschieben der Wickeltrommel ausgerüstet ist und bei welcher Wickelantrieb und Verlegeantrieb in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander wirksam sind, wobei für den Wickelantrieb und den Verlegeantrieb je ein elektromotorischer Einzelantrieb vorgesehen ist, der von je einem Generator eines Leonard-Aggregats gespeist wird.
  • Bei bekannten Aufwickelvorrichtungen wird der Antrieb für die Verlegevorrichtung in der Regel durch mehrere Wellen und Spindeln von dem Antrieb der Aufwickeltrommel übertragen. Die Ubertragungsglieder sind dabei zwischen den beiden Ständern bzw.
  • Tragsäulen der Aufwickelvorrichtung gelagert. Da sich bei derartigen Aufwickelvorrichtungen die Durchbiegung bzw. das Gegeneinanderneigen der Ständer bzw. Tragsäulen unter Last nachteilig auf die Antriebswellen und Spindeln auswirken kann, müssen die Ständer bzw. Tragsäulen erheblich überdimensioniert werden, so daß sie ein hohes Gewicht aufweisen.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zum Steuern einer Aufwickelvorrichtung, bei welcher die einzelnen für einen Wickelvorgang erforderlichen Bewegungen in Abhängigkeit voneinander ausgeführt werden, ohne daß eine mechanische Antriebsverbindung zwischen den beiden die Trommel tragenden Ständern hergestellt werden muß. Die Erfindung bezweckt also eine Einrichtung, bei welcher der Antrieb des Verlegers durch einen getrennten Regelsatz erfolgen kann, dessen Generator in Abhängigkeit von der Drehzahl der Wickelwelle erregt wird. Eine solche Verlegeeinrichtung ist besonders dann von Vorteil, wenn der Antrieb der Aufwickeltrommel durch einen separaten Antrieb, insbesondere mit Gleichstrommaschine, erfolgt.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß durch einen mit dem Aufwickelmotor bzw. der Aufwickeltrommel gekuppelten Tachodynamo eine der Trommeldrehzahl proportionale Spannung nach einem Spannungsteiler übermittelt wird, durch welchen das Verhältnis zwischen Trommel- und Verlegerdrehzahl, d. h. die Verlegestrecke pro Trommelumdrehung, einstellbar ist, wobei der vom Spannungsteiler abgehende Sollwert mit der Ankerspannung des Verlegeantriebs, d. h. mit dem Istwert, verglichen und die Differenz einem Regler zugeführt wird, der einen Verstärker und damit über die Feld- wicklung die Ankerspannung des Generators des Verlegeantriebs beeinflußt.
  • Die Erfindung wird nunmehr an Hand der sie beispielsweise darstellenden Zeichnung, welche ein schematisches Schaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung wiedergibt, ausführlicher beschrieben.
  • Die Zeichnung zeigt eine elektrische Schaltungsanordnung, mittels welcher über einen elektromotorischen Einzelantrieb 1 eine Aufwickeltrommel 2 und über einen elektromotorischen Einzelantrieb 3 ein Verleger 4 (arbeitet durch Verschieben der Aufwickelvorrichtung) angetrieben werden kann. Dem durch einen Gleichstrommotor gebildeten elektromotorischen Antrieb 1 für die Aufwickeltrommel 2 ist ein Generator G 1 und dem ebenfalls durch einen Gleichstrommotor gebildeten Einzelantrieb 3 für den Verleger 4 ein Generator G2 zugeordnet. Diese Gene ratoren G 1 und G 2 sind Teil eines im einzelnen nicht dargestellten Leonard-Aggregats. Zur Inbetriebnahme wird zunächst die Anlage dem Netz zugeschaltet, und zwar derart, daß der Umformer des Leonard-Aggregats läuft, während die Ankerkreise der Generatoren bei unerregten Feldwicklungen F 1 bzw. F3 durch die Wirkung der Gegenfeldwicklungenau und F4 spannungslos sind, weil durch die GegenfeldwicklungenF2 bzw. F4 der in den Feldwicklungen F 1, F 3 stets vorhandene Restmagnetismus kompensiert wird. Zur Einleitung des Wickelvorganges wird zunächst der Sollwert für den Zug im Wickelgut, z. B. an einem Potentiometer, Drehtransformator mit nachgeschaltetem Gleichrichtersatz od. dgl., am BauteilS4 eingestellt. Dieser meist als Gleichspannung abgebildete Sollwert wird mit dem Istwert des Ankerstromes des Drehantriebes 1, der am BauteilS3 als Spannung abgenommen wird, verglichen und die Differenz dem Regler S 5 zugeführt.
  • Der Regler steuert die Verstärkerstufe S6 aus, die ihrerseits das Felde1 des Generators G1 speist, so daß der Generator G1 eine Ankerspannung erzeugt und ein dem Sollwert entsprechender Strom im Ankerkreis des Generators G1 und des Motors 1 fließt. Dadurch gibt der Motor 1 an seiner Welle ein Drehmoment ab, das den gewünschten Zug im Wickelgut erzeugt, ohne daß aber der Motorl anläuft. Dies geschieht erst, wenn die Arbeitsmaschine, z. B. eine Verseilmaschine, anläuft, weil dann durch das anfallende Wickelgut der Zug geringer wird, so daß der Motor 1 in seinem Bestreben, den Zug aufrechtzuerhalten, zu drehen beginnt. Der Ankerstrom ist also unter Vernachlässigung des während des Betriebes wechselnden Wirkungsgrades der Wickelvorrichtung dem Zug im Wickelgut proportional, wenn während des Wickelvorganges die Motorleistung bei ansteigendem Wickeldurchmesser, z. B. durch Nachregeln der Motordrehzahl im Feldschwächbereich des Motors, konstant gehalten wird. Deshalb wird die Motor-EMK durch die Schaltung S1 abgegriffen, mit der Spannung des Tachodynamos TD 1 am Abzug 5 als gleitender Sollwert verglichen und die Differenz beider Spannungen über den Regler S8 und die Endstufe S9 dem Motorfeld zugeführt, wobei die Schaltung zweckmäßig so gewählt ist, daß das Motorfeld verstärkt wird, obwohl sich auch bei Feldschwächung am Prinzip nichts ändert.
  • Der Antriebsmotor 1 für die Trommel 2 wird von den beschriebenen Elementen der Einrichtung somit in Abhängigkeit des vorgewählten Zuges (Stromes) und in Abhängigkeit der Spannung des Tachodynamos TD 1 als Abbild der Zuführgeschwindigkeit des Wickelgutes auf konstanten Zug bei hoher Genauigkeit eingeregelt. Von diesem bekannten Stand der Technik geht nun die Erfindung aus.
  • Das Wickelgut soll beim Auflegen auf die Trommel 2 mechanisch möglichst wenig beansprucht werden, deshalb läßt man es am besten senkrecht auf die Trommel 2 auflaufen und verschiebt den ganzen Wickelbock. Als Antrieb dient der Motor 3 des Verlegers 4, der in Abhängigkeit von der Drehzahl der Trommel 2 und dem zu verlegenden Durchmesser eines Kabels, Seiles od. dgl. gefahren werden muß.
  • Um dies zu bewirken, wird mit dem Drehantrieb 1 ein Tachodynamo TOD 2 gekuppelt, dessen Spannung der Trommeldrehzahl proportional ist. Diese Spannung wird auf einen SpannungsteilerS10, z.B. ein Potentiometer, gegeben, von dem nun die dem Durchmesser des aufzuwickelnden Kabels, Seiles od. dgl. entsprechende Teilspannung als Sollwert abgegriffen, mit der Motor-EMK, Schaltungsteil S 11, als Istwert verglichen und die Differenz dem Regler S 12 zugeführt wird. Von dem Regler S12, der wie die übrigen Regler aufgebaut ist, wird die Endstufe S13 ausge steuert, die das Generatorfeld F3 speist. Der Generator G2 erzeugt eine Spannung, so daß der Motor 3 mit der vorgeschriebenen Drehzahl läuft, wobei durch die Regeleinrichtung die Drehzahl sehr genau konstant gehalten wird.
  • Die Funktionstüchtigkeit der Einrichtung ergibt sich daraus, daß die vom Tachodynamo TOD 2 kommende Spannung während des Wickelvorganges entsprechend dem anwachsenden Wickeldurchmesser absinkt, so daß auch die durch die Schaltung S10 angepaßte Sollwertspannung und die Drehzahl des Motors 3 geringer werden. Dadurch ist gewährleistet, daß bei einer Trommelumdrehung immer der vorgewählte Verschiebe- bzw. Verlegeweg zurückgelegt wird, was auch noch für den Stillstand gilt. Diese Werte kann man genau für einen Durchmesser des Wickelgutes einstellen. Ändert sich der Durchmesser z. B. auf den doppelten Wert, so muß nun nur am BauteilS10 die doppelte Spannung abgegriffen werden, d. h. mit anderen Worten, es kann für jeden Durchmesser in linearer Abhängigkeit eine Sollwertspannung am Schaltungsbauteil S10 eingestellt werden. Sind zwischen dem Drehantrieb 1 und der Aufwickeltrommel 2 Schaltgetriebe eingebaut, so muß lediglich für jede Schaltstellung des Getriebes eine besondere Eichkurve bestimmt werden. Dies gilt entsprechend für den Motor 3 in Verbindung mit dem Verleger 4.
  • Damit der Drehantrieb 1 beim Reißen oder Auslaufen des Wickelgutes im Bestreben, den vorgeschriebenen Zug aufrechtzuerhalten, keine unzulässig hohen Drehzahlen annimmt, arbeitet eine Drehzahlbegrenzungseinrichtung dergestalt mit, daß die vom Tachodynamo TOD 1 am Abzug 5 kommende Sollwertspannung mit der Motor-EMK, gebildet von S1, verglichen und über einen Regler S2 der vom Regler S5 kommenden Spannung überlagert wird, so daß die Reglerausgangsspannung von S2 an Stelle derjenigen von S5 die Endstufe S6 aussteuert. De Begrenzung arbeitet dabei so, daß die Motordrehzahl durch den gleitenden, aber einstellbaren Sollwert von TD 1 im Störungsfalle nur um wenige Prozente, beispielsweise 100/o, ansteigen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Einrichtung zum Steuern einer Aufwickelvorrichtung für Kabel, Seile oder gleichartiges Strangmaterial, welche mit einem Wickelantrieb und mit einem Verlegeantrieb für das gleichzeitige seitliche Verschieben der Wickeltrommel ausgerüstet ist und bei welcher Wickelantrieb und Verlegeantrieb in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander wirksam sind, wobei für den Wickelantrieb und den Verlegeantrieb je ein elektromotorischer Einzelantrieb vorgesehen ist. der von je einem Generator eines Leonard-Aggregats gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen mit dem Aufwickelmotor (1) bzw. der Aufwickeltrommel (2) gekuppelten Tachodynamo (TD2) eine der Trommeldrehzahl proportionale Spannung nach einem Spannungsteiler (S10) übermitteit wird, durch welchen das Verhältnis zwischen Trommel- und Verlegerdrehzahl, d. h. die Verlegestrecke pro Trommelumdrehung, einstellbar ist, wobei der vom Spannungsteiler (S 10) abgehende Sollwert mit der Ankerspannung des Verlegeantriebs (3), d. h. mit dem Istwert, verglichen und die Differenz einem Regler (S12) zugeführt wird, der einen Verstärker (S13) und damit über die Feldwicklung(F3) die Ankerspannung des Generators (G2) des Verlegeantriebs (3) beeinflußt. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 845 586.
DEK37372A 1959-03-31 1959-03-31 Einrichtung zum Steuern einer Aufwickelvorrichtung fuer Kabel, Seile od. dgl. Strangmaterial Pending DE1161982B (de)

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DEK37372A Pending DE1161982B (de) 1959-03-31 1959-03-31 Einrichtung zum Steuern einer Aufwickelvorrichtung fuer Kabel, Seile od. dgl. Strangmaterial

Country Status (1)

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DE (1) DE1161982B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2845586A (en) * 1954-09-20 1958-07-29 Westinghouse Electric Corp Motor control systems

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2845586A (en) * 1954-09-20 1958-07-29 Westinghouse Electric Corp Motor control systems

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