DE1163246B - UEbergabetisch zum Abheben von Blechen von einem Zufuehrrollgang und zum Ablegen der Bleche auf einen Stapeltisch - Google Patents

UEbergabetisch zum Abheben von Blechen von einem Zufuehrrollgang und zum Ablegen der Bleche auf einen Stapeltisch

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DE1163246B
DE1163246B DES73230A DES0073230A DE1163246B DE 1163246 B DE1163246 B DE 1163246B DE S73230 A DES73230 A DE S73230A DE S0073230 A DES0073230 A DE S0073230A DE 1163246 B DE1163246 B DE 1163246B
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transfer
rollers
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DES73230A
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Friedrich Wilhelm Busch
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Siemag Siegener Maschinenbau GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/26Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by dropping the articles
    • B65H29/36Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by dropping the articles from tapes, bands, or rollers rolled from under the articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Forming Counted Batches (AREA)

Description

  • Übergabetisch zum Abheben von Blechen von einem Zuführrollgang und zum Ablegen der Bleche auf einen Stapeltisch Für das Stapeln von Blechen oder ähnlichen im Verhältnis zu ihrer Flächengröße dünnwandigen Körpern, die in einer bestimmten Zuführebene in regelmäßiger oder auch unregelmäßiger Aufeinanderfolge auf an sich bekannte Zuführrollgänge laufen, finden seit langem Stapelvorrichtungen Anwendung. Eine Vielzahl von Lösungsvorschlägen für solche Stapelvorrichtungen gehört schon zum Stande der Technik.
  • Es ist unter anderem schon bekannt, Übergabetische hierfür zu benutzen. Diese Ubergabetische sind so bewegbar, daß sie zunächst zum Erfassen der Bleche von unterhalb der Zufährebene angehoben'und sodann über einen Stapeltisch gefahren werden. Derartige Übergabetische laufen entweder in Führungen, die so ausgebildet sind, daß der Übergabetisch sich, wenn er sich über dem Stapeltisch befindet, zwangläufig nach abwärts neigt, woraufhin das aufliegende Blech über besondere Tragrollen abläuft und beim Zurückziehen des Übergabetisches auf den Stapel fällt. Die in Kurvenführungen laufenden Übergabetische haben einen komplizierten Aufbau, da die Kurvenführungen eine Ausbildung erhalten müssen, bei der sich das hintere Ende des Übergabetisches während der Bewegung nach dem Stapeltisch hin anhebt oder aber sich dessen vorderes Ende in entsprechender Weise absenkt, um das Ablaufen des Bleches zu bewirken. Nach einer anderenAusbildung,bei der die Führungskurven inWegfall kommen, wird der Übergabetisch durch angetriebene Lenkerhebel waagerecht über den Zuführrollgang der Bleche angehoben, nach dem Stapeltisch seitlich verfahren und über diesen in Neigungslage gestellt. Allen diesen Übergabetischen haftet gemeinsam der Nachteil an, daß die Höhenlage derselben, in der Kippstel lung bezogen, auf die Stapelfläche des Stapeltisches immer gleichbleibt, wobei durch diese Höhenlage die größtmögliche Stapelhöhe bestimmt ist. Wenn also eine erhebliche Stapelhöhe gefordert wird, dann ist die Fallhöhe der Bleche vom Übergabetisch auf den Stapeltisch zunächst beträchtlich, und die auf den Stapeltisch auftreffenden Bleche können sich leicht in unerwünschter Weise verformen. Es ist lediglich bekannt, zum Stapeln von Blechen eine über den Stapeltisch ausziehbare Rollenbahn zu verwenden, deren Seitenwangen an ihrem hinteren Ende um horizontale Achsen schwenkbar gelagert und durch eine Verstellvorrichtung in verschiedene Neigungslagen gebracht werden können. Dadurch wird es zwar möglich, die Höhenlage des vorderen Endes der Rollenbahn gegenüber der Stapelfläche einzustellen, jedoch muß die Verstellung jeweils von Hand durchgeführt werden. Diese Stapelvorrichtung ist zudem nur am Ende eines Transportrollgangs verwendbar, um die Bleche bei gleichbleibender Transportrichtung über das Rollgangsende hinaus nach dem Stapeltisch zu führen.
  • Zur Verwendung bei einem seitlich neben dem Rollgang angeordneten Stapeltisch ist sie hingegen nicht geeignet.
  • Durch die Erfindung soll ein Übergabetisch zum Abheben von Blechen von einem Zuführrollgang und zum Ablegen der Bleche auf einen seitlich des Zuführrollganges befindlichen Stapeltisch, wobei der Übergabetisch durch angetriebene Lenkerhebel in waagerechter Lage über die Zuführebene der Bleche angehoben, nach dem Stapeltisch seitlich verfahren und über diesem in Neigungslage gestellt wird, in der Weise verbessert werden, daß die Fallhöhe der vom Übergabetisch ablaufenden Bleche bis auf Stapelhöhe immer gleichbleibt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der tlCbergabetisch an der dem Stapeltisch zugewandten Seite mittels Laufschienen über Laufrollen geführt ist, die entsprechend dem Anwachsen des Blechstapels durch Getriebe höhenverstellbar und im Tischgestell oder auf dem Fundament gelagert sind.
  • Es ist zwar schon in Verbindung mit Rollgängen für den Blechtininsport ein auf stets gleiche Fallhöhe höhenverstellbarer Obergabetisch bekannt. Dieser höhenverstellbare Tisch wird jedoch nicht als Übergabetisch nach Art des Erftndungsgegenstandes verwendet. Die Übergabe des Bleches auf den Stapel erfolgt durch Abschieber, welche die von einem Zuführrollgang abgehobenen Bleche auf den in Ubernahmehöhe hochgefahrenen Übergabetisch ablegen.
  • Der Übergabetisch besteht aus einer Reihe voneinander beabstandeter Tragholme. Er wird nach Übernahme des Bleches unter Beibehaltung seiner waagerechten Lage zur Ablage des Bleches auf den Stapel gesenkt, bis ein Fühler auf den vorhandenen Stapel auftrifft, die Absenkbewegung unterbricht und die das Blech tragenden Tragholme hinter einen als Abstreifer wirkenden Anschlag zurückzieht. Diese bekannte Stapeleinrichtung benötigt somit einen beträchtlich größeren baulichen Aufwand, um Bleche zu stapeln. Da der Übergabetisch die Bleche nicht direkt vom Rollgang übernimmt und zur Abgabe nicht über dem Stapeltisch in geneigter Lage gebracht wird, tritt bei der bekannten Stapeleinrichtung auch nicht das dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Problem auf. Sie konnte zudem eine Anregung zur Lösung dieses Problems nicht geben.
  • In Weiterentwicklung eines erfindungsgemäßen Übergabetisches wird noch vorgeschlagen, daß die Getriebe selbstsperrend sind und für die Höhenverstellung der Laufrollen unter Zwischenschaltung eines stufenlos regelbaren Getriebes mit dem Antrieb für die Lenker durch eine Einwegkupplung in Verstellverbindung bringbar sind. Durch diese Maßnahme kann auf einfache Art und Weise die Höhenverstellung der Laufrollen beim Vorlauf oder besser noch beim Rücklauf des Übergabetisches bewirkt werden.
  • Ferner hat es sich nach der Erfindung als vorteilhaft erwiesen, die Laufrollen der Führungen über Lenker schwenkbar aufzuhängen und durch Laschen mit dem Verstellglied der Getriebe gelenkig zu kuppeln.
  • An Hand der eine Ausführungsform einer Stapelvorrichtung im Aufriß darstellenden einzigen Figur der Zeichnung soll nunmehr die Erfindung ausführlich beschrieben werden.
  • Als Transportvorrichtung für die zu stapelnden Bleche B oder ähnlichen im Verhältnis zu ihrer Flächengröße dünnen Werkstoffen wird nach dem Ausführungsbeispiel ein Rollgang 1 bekannter Bauart mit Rollgangsrollen 2 verwendet. Am Ende des Rollgangs 1 ist ein Übergabetisch 3 vorgesehen, dessen vorderes Ende durch kurvenförmig ausgebildete Laufschienen 4 in Laufrollen 5 geführt ist und an dessen hinterem Ende über einen Kurbelhebel 5 a eine in einer Fundamentgrube 6 montierte Antriebsvorrichtung 7 angreift. Der Übergabetisch 3 kann in bekannter Weise auch durch mehrere Tragholme gebildet werden, die mit Abstand nebeneinander zwischen benachbarten Rollgangsrollen 2 geführt sind. In voll ausgezogenen Linien ist in der Zeichnung die Normallage des Übergabetisches 3 dargestellt. Es ist ersichtlich, daß in dieser Stellung die Oberkante des Übergabetisches 3 tiefer als die Transportebene des Rollganges 1 gelegen ist. Zur Übernahme eines Bleches B vom Rollgang 1 wird die Antriebsvorrichtung 7 betätigt, so daß der Kurbelhebel 5a im Sinne des Pfeiles A verschwenkt wird. Das Kuppelgelenk 8 des Kurbelhebels 5 a führt dadurch eine Bewegung entlang dem KreisbogenC aus, wodurch der Übergabetisch 3 quer zur Längsachse des Rollgangs 1 nach rechts verschoben und gleichzeitig entsprechend der im KreisbogenC liegenden Steigung am hinteren Ende angehoben wird. Die am vorderen Ende des Übergabetisches 3 sitzende Laufschiene 4 hat eine solche Kurvenform, daß sie beim Verschieben des Übergabetisches 3 nach rechts auf die Laufrolle 5 aufläuft und dabei das vordere Ende des Übergabetisches 3 in gleichem Maße wie das hintere Ende desselben angehoben wird. Stützrollen 9, die nahe der Oberkante des Übergabetisches 3 um horizontale, quer zu den Achsen der Rollgangsrollen 2 gerichtete Achsen frei drehbar sind, erfassen dabei das auf dem Rollgang 1 herangeführte Blech an dessen Unterseite und heben es unter gleichzeitiger Verschiebung nach rechts vom Rollgang 1 ab. Mittels der Antriebsvorrichtung 7 wird der Kurbelhebel 5a bis in die in der Zeichnung strichpunktiert angedeutete Lage gebracht, wodurch der Obergabetisch 3 von der Seite her über einen ortsfesten Ablagetisch 40 geschoben wird. Die Kurvenform der Laufschienen 4 ist so gewählt. daß das vordere Ende des Übergabetisches 3 lediglich um ein verhältnismäßig geringes Maß über die Transportebene des Rollganges 1 angehoben werden kann. Nachdem also der Obergabetisch 3 das vom Rollgang 1 herangeführte Blechs übernommen hat, wird während der weiteren seitlichen Verschiebung des Übergabetisches 3 nur dessen hinteres Ende vermittels des Kurbelhebels 5a weiter angehoben, um dadurch den übergabetisch 3 nach dem Ablagetisch 10 hin zu neigen, wie dies durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Das auf dem Übergabetisch 3 befindliche Blech 13 läuft dann auf den Rollen 9 nach dem Ablagetisch 10 ab und legt sich im Verlauf der Rückbewegung des iZbernahmetisches 3 in seine Ausgangsstellung auf die Stapelfläche.
  • Die den Übergabetisch 3 mittels der Laufschienen 4 an seinem vorderen Ende führenden Laufrollen 5, die in bekannter Weise Spurkränze besitzen, sind zweckmäßig höhenverstellbar und frei drehbar durch eine Achse 11 gehalten, damit die Führungshöhe des Übergabetisches 3 entsprechend der sich ändernden Höhe des Blechstapels auf dem Ablagetisch verstellt werden kann. Die die Rolle 5 tragende Achse 11 ist durch Lenker 12 um eine horizontale Achse 13 schwenkbar gehalten und durch Laschen 14 mit einer Gewindespindel 15 durch einen Gelenkzapfen 16 gekuppelt. Die Gewindespindel 15 steht mit dem Muttergewinde eines in einem Getriebegehäuse 17 gelagerten (nicht dargestellten) Zahnrad im Eingriff, welches über ein auf einer Antriebswelle 18 sitzendes (nicht ersichtliches) Ritzel angetrieben werden kann. Das Verstellgetriebe für die Gewindespindel 15 wird mittels der Welle 18 in solcher Weise angetrieben, daß sich während des Stapelns von BlechenB auf den Ablagetisch 10 die Gewindespindel 15 und damit die Laufrolle 5 anhebt. Der Verstellantrieb für die Gewindespindel 15 kann dabei, beispielsweise unter Zwischenschaltung eines stufenlos regelbaren Getriebes, so eingeregelt werden, daß sich die Spindel 15 und damit die Laufrolle 5 nach jedem Ablegen eines Bleches B um eine Blechstärke in Aufwärtsrichtung verlagert wird. Um eine folgerichtige Verlagerung der Spindel 15 mit der Laufrolle 5 zu erhalten, kann die Antriebswelle 18 des der Gewindespindel 15 zugeordneten Verstellgetriebes oder das mit der Antriebswelle 18 gekuppelte Regelgetriebe mit der Antriebsvorrichtung 7 durch eine Ratschenkupplung oder eine ähnliche, ner in einer Drehrichtung arbeitende Kupplungseinrichtung in Verbindung gebracht werden, um durch die Vorlaufbewegung oder aber zweckmäßigerweise durch die Rücklaufbewegung des tXbergabetisches3 jeweils eine Höhenverlagerung der Laufrolle 5 um die Stärke des zu stapelnden Bleches B zu erhalten. Die durch den Kurbelhebel 5a von der Antriebsvorrichtung 7 auf den Übergabetisch 3 abgeleitete Antriebsbewegung wird zweckmäßig auf die höhenverstellbare Führung4, 5 so abgestimmt, daß vorderes und hinteres Ende des Übergabetisches 3 für das Erfassen der auf dem Rollgangl herangeführten BlecheB bei jeder Höhenlage der Führungen 4, 5 gleichmäßig angehoben werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Übergabetisch zum Abheben von Blechen von einem Zuführrollgang und zum Ablegen der Bleche auf einen seitlich des Zuführrollganges befindlichen Stapeltisch, wobei der tÇbergabetisch durch angetriebene Lenkerhebel in waagerechter Lage über die Zuführebene der Bleche angehoben, nach dem Stapeltisch seitlich verfahren und über diesem in Neigungslage gestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergabetisch (3) an der dem Stapeltisch (10) zugewendeten Seite mittels Laufschienen (4) über Laufrollen geführt ist, die entsprechend dem Anwachsen des Blechstapels durch Getriebe (17) höhenverstellbar und im Tischgestell oder auf dem Fundament gelagert sind.
  2. 2. Übergabetisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe selbstsperrend sind und für die Höhenverstellung der Laufrollen (5) unter Zwischenschaltung eines stufenlos regel- baren Getriebes mit dem Antrieb für die dem Übergabeitisch zugeordneten Lenkerhebel (5 a) durch eine Einwegkupplung in Versteliverbindung bringbar sind.
  3. 3. Übergabetisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (5) über Lenker (12) um eine waagerechte Achse (13) schwenkbar aufgehängt und durch Laschen (14) mit dem Verstellglied (15) der Getriebe (17) gelenkig gekuppelt sind.
  4. 4. Übergabetisch nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienen (4) an ihrem dem Stapeltisch (10) zugewendeten Ende ein kurvenförmiges Steigungsteilstück aufweisen, das für das gleichmäßige Anheben der Tragholme auf die Zuführebene des Rollgangs (1) mit einer dem ersten Teil der Steigungskurve der Lenker (5 a) proportionalen Steigung vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1093 294, 1051734, 1006797, 1005904; USA.-Patentschrift Nr. 1 811 593.
DES73230A 1961-03-29 1961-03-29 UEbergabetisch zum Abheben von Blechen von einem Zufuehrrollgang und zum Ablegen der Bleche auf einen Stapeltisch Pending DE1163246B (de)

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