DE116490C - - Google Patents

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DE116490C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/04Grates with hollow bars externally cooled, e.g. with water, steam or air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Rost.
Mit der. neuen Rosteinrichtung sollen aus Flüssigkeiten Dämpfe entwickelt werden, welche in der Brennschicht zersetzt werden, dadurch eine hohe Verbrennungstemperatur bewirken und festen Schlackenansatz verhindern.
Der Rost besteht aus rinnenartigen Stäben b in Verbindung mit vollen oder hohlen Roststäben c, deren Untertheil in die Rinne hineinragt und deren Kopf über der Rinne Oeffnungen α zum Entweichen der Dämpfe freiläfst. Die rinnenartigen, mit Böden versehenen Unterstäbe enthalten Flüssigkeiten, welche durch die Wärmeeinwirkung des Oberstabes c in Dampf verwandelt werden; infolge des Zuges wird der Dampf in den auf dem Rost liegenden glühenden Brennstoff eingeführt. Durch die Zersetzung der Dämpfe in die Verbrennung förderpde Stoffe wird eine gleichmäfsige lebhafte Glut entfaltet, in der die Kohlenwasserstoffe und Kohlenoxydgase rauchfrei verbrennen. Das. Durchströmen des Dampfes durch die Rostspalten in die Brennschicht verhindert das Ansetzen von Schlacke, und die dem Verbrauche entsprechende Erneuerung der Flüssigkeit in den Unterstäben entzieht den Oberstäben Wärme, wirkt also abkühlend auf die Roststabköpfe. Die Einführung der Flüssigkeiten in die Unterstäbe b geschieht entweder -von einer Seite oder von beiden Seiten durch Vertheilungsrohre g (Fig. 3) oder durch Kammern d und f (Fig. 2), welche gleichzeitig die hohle Feuerplatte d oder die hohle Feuerbrücke / bilden können. In die Feuerbrücke kann von den Unterstäben b aus durch Oeffnungen r Dampf in die gegebenenfalls mit Schamotte verkleidete Feuerbrücke f und aus derselben durch Oeffnungen t dem Verbrennungsraum zugeführt werden.
Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, kann der Zugang der Flüssigkeit auch durch Queröffnungen 0 vermittelt werden. Durch Schrauben η werden in diesem Falle die Stäbe verbunden.
Bei Schrägrosten bilden die hohlen, rinnenförmigen Unterstäbe zur Aufnahme der Flüssigkeiten sägezahnförmige Taschen h i (Fig. 3), während der Deckstab k mit oder ohne Zacken hergestellt sein kann.
Die Zuleitung der Flüssigkeit erfolgt durch Zuflufsrohre rh und q, welche gestatten, den Zulauf zu erkennen und die Menge zu regeln.
Nach Fig. 2 liegt in der hohlen Feuerplatte d ein mit Düsen ρ versehenes Rohr e zur Lufteinführung in das Feuer.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rost, bestehend aus rinnenartigen, mit geeigneten Flüssigkeiten gespeisten Unterstäben (b) und in die Flüssigkeiten hineinragenden Voll- oder Hohlstäben (c) mit Oeffnungen (a) zwischen diesen und den Unterstäben, durch welche die Dämpfe der betreffenden Flüssigkeiten in die über dem Rost befindliche Brennschicht gelangen, um' dort verbrannt oder zersetzt zu werden.
2. Die Zuführung der Flüssigkeiten zu den Roststäben nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein oder beiderseitig angebrachte Vertheilungsrohre bezw. Kammern oder durch Queröffhungen in den Unterstäben in Verbindung mit Zuflufsrohren, welche den Flüssigkeitsstand erkennen und regeln lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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