DE116745C - - Google Patents

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DE116745C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/028Indicating or fixing arrangements in the event of breaking or tension difference of transmission wires for points, signals or similar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegenden Patentes bildet eine federlose Sperrvorrichtung für doppelläufige Drahtzüge an Stellwerken, welche bei Drahtbruch eine Umstellung des Stellwerkes verhindern soll, indem durch den Zug des nicht gerissenen Drahtlaufes ein Sperrhebel umgelegt wird. Schon früher sind Vorrichtungen bekannt geworden, welche diesem Zwecke dienen (vergl. die Patentschriften 103451 und 109024).
Die vorliegende 'Erfindung zeichnet sich vor den in diesen Patentschriften dargestellten Anordnungen durch grofse Einfachheit aus, indem die beiden Sperrhebel, an denen die beiden Drahtlä'ufe angreifen, nur je mit einem einzigen Drehpunkt versehen sind und nur durch einfache Zugstangen mit einander verbunden sind, unter Vermeidung besonderer mit Schlitzaugenpaären versehener Zwischenglieder. Dabei wird jedoch durch passende Wahl der Angriffspunkte für den Draht und die Zugstange erreicht, dafs sich die Vorrichtung nicht schon bei den in normalem Betriebe vorkommenden Spannungsunterschieden umlegt. Auf diese Weise wird ein völlig sicherer Betrieb ermöglicht.
Die beiliegende Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung dar, und zwar zeigt
Fig.-i die normale Stellung, während
Fig. ι a die Stellung nach erfolgtem Drahtbruch angiebt.
An dem zu verriegelnden Organ F, z. B. der Drahtrolle oder dem Stellhebel für die Signal- oder Weichenstellvorrichtung, sind zwei Winkelhebel α al um die Achsen d d1 drehbar angebracht. An den äufseren Enden der Winkelhebel in den Punkten b &2 greifen die beiden Drahtläufe xy an, während die inneren Arme zu Sperrklinken ausgebildet sind und mit einem Sperrrade oder Sperrzähnen i in Eingriff gebracht werden können. An beiden äufseren Hebelarmen sind in den Punkten b £>2 Zugstangen c cl angebracht, welche mit Schlitzen e e1 Bolzen bl b& umschliefsen, die in passender Entfernung vom Drehpunkt an den Hebelarmen angebracht sind.
Wenn in dem Drahtlauf χ ein Bruch erfolgt, so dafs hierin keine Spannung mehr vorhanden ist, so wird durch den in der Pfeilrichtung wirkenden Zug im anderen Drahte y eine Verdrehung der Theile in die Stellung Fig. ι a bewirkt, indem die Zugstange c1 den Hebel α dreht, während der Drahtzug direct die Sperrklinke α1 zum Umlegen bringt. Wenn sich nun durch fortdauernden Zug im Drahty die Rolle F weiter dreht, oder die Umstellung des Signales u. s. w. durch Anspannung dieses Drahtes versucht wird, so trifft die Sperrklinke α1 gegen den Sperrzahn i und verhindert eine Weiterbewegung.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dafs auf jeden Hebel drei Kräfte wirken, z. B. auf den Hebel der Klinke a1 die Kraft des Drahtzugesy, der durch zwei Componenten der Kraft des Drahtzuges χ mit Armlängen h und g das Gleichgewicht gehalten wird. Dadurch wird
erreicht, dafs erst bei gröfseren Spannungsunterschieden zwischen χ und y eine gröfsere Bewegung der Klinken eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Drahtbruchsperre für Weichen-, Signal- und ähnliche Stellwerke, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden Sperrklinkenhebel, an denen die Drahtläufe angreifen, durch zwei sich kreuzende Schlitzzugstangen direct mit einander verbunden sind, so dafs beim Auftreten eines gröfseren Spannungsunterschiedes in den Drahtläufeh eine der Klinken in die Sperrstellung gelegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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