DE117112C - - Google Patents

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DE117112C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 117112 KLASSE 5Od.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine horizontale Schleudermaschine, welche zur Ausführung des im Haupt-Patent bezeichneten Verfahrens dienen soll. Dies Verfahren ist nur dann mit Vortheil ausführbar, wenn zur Absonderung der aufgeweichten Ge-.treidekörner von den Hülsen eine Schleudermaschine Verwendung findet, welche im Stande ist, die Absonderung rasch, gründlich und ohne jede Störung und Unterbrechung vorzunehmen.
Die vorhandenen Schleudermaschinen sind für jenes Verfahren nicht geeignet. Die vorliegende Schleudermaschine unterscheidet sich von den bekannten, bei welchen das Arbeitsgut durch schrägstehende Schaufeln oder Segmente von der Aufgabestelle nach dem anderen Ende der Schleudertrommel geleitet wird, dadurch , dafs die Schaufeln verschiebbar beweglich im Innern der Schleudertrommel angeordnet sind, derart, dafs mit wenigen Schaufeln die ganze Trommelfläche bestrichen werden kann, ein Festsetzen des Arbeitsgutes zwischen den Schaufeln infolge des gröfseren 1 Abstandes derselben verhütet und das Reinigen der Trommel und Schaufeln aufserordentlich erleichtert wird, wie auch die Möglichkeit gegeben ist, das Arbeitsgut je nach der Art desselben eine kürzere oder längere Zeit der Schleuderwirkung auszusetzen, so dafs auf jeden Fall eine vollkommene Absonderung des Mehles von den Schalentheilchen stattfinden mufs.
Weiter wird auch durch Anwendung weniger, aber verschiebbar beweglicher Schaufeln der Widerstand in der Trommel und dadurch der erforderliche Kraftaufwand vermindert.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Schleuder, Fig. 2 ein Querschnitt derselben.
Die durchlochte Schleudertrommel d dreht sich auf feststehender hohler Achse a, in welcher eine Schraubenspindel r drehbar gehalten wird, die sowohl die Schaufeltragarme m als auch den Ausrücker η trägt . und mittelst besonderen Antriebes abwechselnd von rechts nach links in Drehbewegung versetzt wird. -
Die Schaufeltragarme m sowie der Ausrücker η werden in entsprechenden Schlitzen der hohlen Welle α geführt und durch Muttern auf der Schraubenspindel r gehalten, so dafs sich je nach Drehung der letzteren die Arme m und Ausrücker η nach rechts und links verschieben.
Die seitliche Bewegung der Arme m mufs mindestens dem Abstande der von diesen getragenen schräg stehenden Schaufeln ρ entsprechen.
Die zu schleudernde Masse wird in bekannter Weise mit Hülfe eines Zuführtrichters t und
einer in der hohlen Welle α angeordneten Schnecke s dem Innern der Trommel d zugeführt und hier durch Wirkung der schräg stehenden, axial verschiebbaren Schaufeln ρ allmählich nach dem der Eintrittstelle entgegengesetzten Ende der Trommel d geleitet.
Ist eine der äufseren Schaufeln ρ am äufsersten Punkte von d angekommen, so wirkt der Ausrücker η auf irgend eine geeignete Umsteuerung ein, die nun ihrerseits bewirkt, dafs die Schraubenspindel r im entgegengesetzten Sinne angetrieben und die Schaufeln ρ wieder zurückbewegt werden.
Während es mit den bekannten Centrifugen, bei welchen das Arbeitsgut durch Wirkung feststehender Rechen mit schräg stehenden, eng an einander gereihten Schaufeln nicht möglich ist, zu dickbreiiger Masse aufgeweichte Getreidekörner von den Hülsen zu befreien, sondern die Masse sich in den Rechen, sofort diesen verstopfend, festsetzt, wird erst mit Hülfe der beweglichen Schaufeln erreicht, die Centrifugen zur Absonderung des Mehlkernes von der Schale zu verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleudermaschine zur Bildung von Backteig aus zum Theil auf trockenem, zum Theil auf nassem Wege gewonnenem Gut nach Patent 109877, dadurch gekennzeichnet, dafs das Schleudergut durch Wirkung in gröfserem Abstande angeordneter schräg stehender Schaufeln p, die mittelst bald nach der einen, bald nach der andern Richtung sich drehender Schraubenspindel r axial verschoben werden, von einem Ende der Trommel zum anderen geleitet wird, wobei die Umschaltung des Schraubenspindelantriebes durch einen auf der Spindel r angeordneten Ausrücker η veranlafst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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