DE1171774B - Haltevorrichtung fuer Zwischendecks - Google Patents

Haltevorrichtung fuer Zwischendecks

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Publication number
DE1171774B
DE1171774B DEA41800A DEA0041800A DE1171774B DE 1171774 B DE1171774 B DE 1171774B DE A41800 A DEA41800 A DE A41800A DE A0041800 A DEA0041800 A DE A0041800A DE 1171774 B DE1171774 B DE 1171774B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deck
holding
arm
holding device
handrails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA41800A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Joachim Scheel
Josef Lenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IAWESERIA AG
Original Assignee
IAWESERIA AG
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Filing date
Publication date
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Priority to DEA41800A priority Critical patent/DE1171774B/de
Publication of DE1171774B publication Critical patent/DE1171774B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B25/00Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
    • B63B25/18Detachable decks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für Zwischendecks Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für im Schiffsladeraum angeordnete Hängedecks in einer oberen Staulage, bestehend aus am untersten Hängedeck verschwenkbar befestigten Haltestangen und an einem oberen festen Schiffsteil angeordneten, mit den Haltestangen zusammenarbeitenden Verriegelungseinrichtungen.
  • Einfachste Ausführungen solcher Haltevorrichtungen bestehen aus Bolzen, Klammern od. dgl., mit denen das gehievte Deckspaket an der Unterseite des den Laderaum oben begrenzenden Schiffsdecks befestigt wird, oder aus hängenden, frei verschwenkbaren Haken, die die Unterkante des gehievten Decks untergreifen. Bei dem großen Gewicht der Deckspakete bieten diese Einrichtungen aber zu wenig Sicherheit für das gestaute Deckspaket und vor allem eine große Gefahr für die Besatzung. Es ist bekannt, die Hubseile für die Decks an ihrem Unterende je mit einem Bolzen zu verbinden, wobei die Köpfe dieser Bolzen das unterste Einbaudeck tragen und die Bolzenschäfte beim Hieven korrespondierende Bohrungen der höher liegenden Decks und am Ende des Hievvorganges schließlich auch Bohrungen des festen Decks durchdringen, so daß das Deckspaket durch Vorschlagen von Keilen gesichert werden kann. Auch in diesem Fall ist zum Sichern und auch zum Lösen umfangreiche Handarbeit erforderlich. Schließlich sind Verriegelungen bekannt aus am untersten Hängedeck befestigten Haltestangen mit verdickten Köpfen und aus Verriegelungshülsen mit einem inneren Trichterraum und darin angeordneten Keilen od. dgl. zum Festklemmen der verdickten Stangenköpfe in der Staulage. Es hat sich aber ergeben, daß diese Art bei den großen Kräften nicht kraftschlüssig genug ist. Die Erfindung sucht eine stabile Verriegelung bei einfacher und leichter Handhabung zu erreichen.
  • Die Erfindung schlägt vor, daß die Verriegelungseinrichtungen aus senkrecht über den Haltestangen befestigten starren Haken mit einem Überfall bestehen und die Haltestangen Durchbrechungen aufweisen, in die die Haken in der Staulage eingreifen und die Haltestangen mittels des Überfalls gegen Verschwenkung sichern. Mit diesen Merkmalen erhält man eine kraftschlüssige Verriegelungseinrichtung, die die infolge des großen Decksgewichts hohen Belastungen sicher aufnehmen kann und die bei der Verstauung des Deckspaketes weitgehend selbsttätig arbeitet, wie sich später bei der Erläuterung eines Ausführungsbeispieles ergibt. Um die Halterung später wieder zu lösen, sieht die Erfindung weiter ortsfeste Dreiarmhebel vor, die schwenkbar mit dem ortsfesten Haken für die Haltestangen am untersten Hängedeck verbunden sind und deren einer Arm einen Abdrückbolzen für die Haltestange, deren zweiter Arm für die Haltestange ein Sicherungsglied und deren dritter Arm eine Abdrückplatte trägt. Durch Druck auf die Abdrückplatte, wobei die Bedienung ungefährlich ist, wird der Dreiarmhebel geschwenkt, gibt die Haltestange frei und drückt sie aus dem ortsfesten Haken, so daß durch Fieren der Windenleine das Deckspaket abgesenkt und die einzelnen Decks auseinandergezogen werden.
  • Erfindungsgemäße Haltevorrichtungen können zu beiden Seiten des Deckspaketes vorgesehen sein, sie lassen sich aber auch mit Vorteil in Verbindung mit einem Sperrscharnier verwenden, welches Gegenstand eines anderen Vorschlages ist und zum Abschwenken des Deckspaketes an die Schrägflächen von Wingtanks dient. Besondere Haltevorrichtungen sind dann nur noch an der dem Sperrscharnier gegenüberliegenden Seite erforderlich.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel, und zwar in F i g. 1 einen Querschnitt des gehievten Deckspaketes in Staustellung und in F i g. 2 teils perspektivisch eine Darstellung der Haltevorrichtung im vergrößerten Maßstab.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt die Anwendung der Haltevorrichtung in einem Laderaum, der seitlich und oben durch die Schrägflächen von Wingtanks begrenzt ist, und in Verbindung mit einem Sperrscharnier zum Anschwenken des Deckspaketes an die Schrägfläche des Wingtanks. Zum Hieven und Fieren des Deckspaketes dienen vorteilhaft endlose Tragseilschlaufen, die das unterste Deck umschließen und Schwenkbewegungen des Deckspaketes beim Hieven zulassen.
  • Die Wirkungsweise ist nun folgende: Das unterste Hängedeck wird zunächst vertikal angehoben, so daß sich auf diesem Deck die darüberliegenden Decks zu einem Deckspaket sammeln, bis letzteres etwa in Höhe des Wingtankansatzes gelangt ist. Zur Fixierung des Schwenkpunktes, um den das Deckspaket schwenken soll, sind Sperrmäuler c an der Schiffsaußenhaut angebracht sowie am untersten Zwischendeck Sperrnasen, die im Beispiel aus Bolzen b bestehen, welche in Wangen a gelagert sind, die am untersten Zwischendeck angeschweißt wurden. Beim Hochziehen greift der Sperrbolzen b in das Sperrmaul c ein, und um diesen Vorgang zu erleichtern, hat das Sperrmaul c noch eine besondere Schrägfläche, die den Bolzen in das Sperrmaul c führt, womit die Außenseite des Deckspaketes schwenkbar festliegt. Um das Deckspaket in der geschwenkten Stellung zu halten, ist gleichfalls zwischen den Seitenwangen a ein weiterer Sicherungsbolzen d vorgesehen, der während der Schwenkbewegung auf der Sperrnase abläuft und sich in der Endstellung auf die Sperrnase legt. Damit die einzelnen Zwischendecks nicht infolge der Schrägstellung verrutschen, ist ; an den Seitenwangen a ein Anschlage. Für die Halterung der zweiten Seite des geschwenkten Deckspaketes sind am untersten Hängedeck die Haltestangen f schwenkbar gelagert. Vor dem Hochziehen des Hängedecks werden die Haltestangen f aufgestellt, und zur Sicherung dieser Stellung ist an den Haltestangen f das Gegengewicht k angeordnet. Am oberen freien Teil der Haltestangen f ist ein Schlitz, in den der an der Wingtankschräge fest angeordnete Haken g bei angeschwenktem Deckspaket eingreift. In dieser 3 Stellung sichert der überfall i, der an dem Dreieckshebel h gelagert ist, die Stange f. Weiter trägt der Dreieckshebel h den Abdrückbolzen n und die Abdrückplatte m. Es ist erkennbar, daß durch Zug an der Windenleine der Hievvorgang und das Ein- 3 schwenken in einem geschlossenen Vorgang erreicht wird und daß weiter nach Beendigung des Hiev- und Schwenkvorganges das Deckspaket selbsttätig in der Schräglage gehaltert wird. Zum Absenken der Hängedecks in die Gebrauchsstellung genügt ein kurzes An- 4 hieven an der Leine sowie ein Druck auf die Abdrückplatte m. Hierdurch wird das Sicherungsglied i angehoben, der Abdrückbolzen n gegen die Haltestange f gedrückt und so die Haltestange f aus dem Haken g herausgehoben, so daß nunmehr beim Fieren der Leine die Decks erst um das Maul b schwenken, bis der Sicherungsbolzen d vom Maul abgleitet, worauf anschließend der Fiervorgang bis in die End-' stellung folgt. In strichpunktierter Stellung ist in der F i g. 1 die Haltestange f in der Lösestellung dargestellt. Um einen Druck auf die Abdrückplatte m auszuüben, wird eine Stange l mit Handgriff durch eine Bohrung im Deck bis auf die Abdrückplatte geführt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Haltevorrichtung für im Schiffsladeraum angeordnete Hängedecks in einer oberen Staulage, bestehend aus am untersten Hängedeck vierschwenkbar befestigten Haltestangen und an einem oberen festen Schiffsteil angeordneten, mit den Haltestangen zusammenarbeitenden Verriegelungseinrichtungen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Verriegelungseinrichtungen aus senkrecht über den Haltestangen (f) befestigten starren Haken (g) mit einem überfall (i) bestehen und die Haltestangen Durchbrechungen aufweisen, in die die Haken (g) in der Staulage eingreifen und die Haltestangen mittels des Überfalls (i) gegen Verschwenkung sichern.
  2. 2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Überfall (i) an dem einen Arm eines dreiarmigen, ortsfest gelagerten Hebels (h) sitzt, dessen zweiter Arm einen Abdrückbolzen(n) für die Haltestange (f) und dessen dritter Arm eine Abdrückplatte (m) zum Anheben des überfalls (i) und zum Abdrücken der Haltestange (f) vom Haken (g) trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 868 278; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1824 997.
DEA41800A 1961-07-18 1961-07-18 Haltevorrichtung fuer Zwischendecks Pending DE1171774B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258749B (de) * 1965-09-20 1968-01-11 Blohm Voss Ag Halterung fuer Haengedecks in Staustellung auf Massengut-Frachtern

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE868278C (de) * 1943-05-19 1953-02-23 Fr De Transports Et Entrepots Behaelter zum Aufbewahren oder zum Transport von Guetern
DE1824997U (de) * 1960-11-18 1961-01-12 Weser Ag Vorrichtung zum verstauen mehrerer im laderaum eines schiffes uebereinander angeordneter haengedecks unter einem haupt- bzw. zwischendeck.

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