DE1171987B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen fuer Messzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangs-spannung abhaengen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen fuer Messzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangs-spannung abhaengen

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DE1171987B
DE1171987B DES80515A DES0080515A DE1171987B DE 1171987 B DE1171987 B DE 1171987B DE S80515 A DES80515 A DE S80515A DE S0080515 A DES0080515 A DE S0080515A DE 1171987 B DE1171987 B DE 1171987B
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input voltage
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Robert Nicolaus
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/12Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor
    • G06G7/26Arbitrary function generators
    • G06G7/28Arbitrary function generators for synthesising functions by piecewise approximation

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  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen für Meßzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangsspannung abhängen Es ist häufig erwünscht, eine Ausgangsspannung zu erzeugen, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangsspannung abhängt. Oft hängt eine Meßspannung exponentiell von einer Meßgröße ab. Beispielsweise hängt der Photostrom bei photoelektrischen Rauchdichtemessern exponentiell von der Extinktionskonstante oder der Teilchendichte ab, die eigentlich interessiert. Man kann dann durch Erzeugung einer Ausgangsspannung, die dem Logarithmus der Meßspannung entspricht, eine in der Extinktionskonstante oder der Teilchendichte lineare Anzeige an einem Anzeigeinstrument erreichen.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen oder -strömen für Meßzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangsspannung abhängen. Bekannte Anordnungen dieser Art verwenden nichtlineare Widerstände oder Röhren, die in einem nichtlinearen Teil ihrer Kennlinie arbeiten. Solche Anordnungen sind in ihrer Anwendbarkeit begrenzt, weil die darstellbaren Funktionen auf die Gestalt der Kennlinien beschränkt sind und auch die Meßbereiche von den Kennlinien der verwendeten Glieder abhängen.
  • Es sind Netzwerke mit stromrichtungsabhängigen Widerständen bekannt, durch welche beliebige Funktionen näherungsweise dargestellt werden. Bei einem bekannten Vierpol dieser Art liegt zwischen Eingang und Ausgang ein Netzwerk von Widerständen, die abwechselnd in Reihe und parallel zu Eingang und Ausgang geschaltet sind. In den im Nebenschluß zu Eingang und Ausgang liegenden Zweigen sind in Sperrichtung vorgespannte Gleichrichter vorgesehen. Diese werden bei der bekannten Anordnung von normalen Zweigitterröhren gebildet, und die Vorspannung wird mittels damit in Reihe liegender aktiver Spannungsquellen erzeugt. Eine andere bekannte Lösung sieht statt dessen nur eine aktive Spannungsquelle vor, von welcher die verschiedenen Vorspannungen mittels eines Spannungsteilers abgegriffen wird. Bei einem Ansteigen der Eingangsspannung werden dann nacheinander die verschiedenen Nebenschlußzweige leitend, nämlich sobald die einzelnen sperrenden Vorspannungen an den Gleichrichtern überwunden sind, und damit erfolgt jedesmal ein Abknicken der Übertragungscharakteristik. Nachteilig ist bei einer solchen Anordnung, daß zusätzlich zu der umzusetzenden Spannung am Eingang in dem Vierpol wenigstens eine aktive Spannungsquelle vorgesehen werden muß, deren Spannung zudem sehr genau konstant gehalten werden muß. Es ist eine andere Schaltungsanordnung bekannt, bei welcher einem Ausgangswiderstand, an dem die Ausgangsspannung abgegriffen wird, eine Kette von Widerständen vorgeschaltet ist, die jeder von einer Zenerdiode überbrückt sind. Sobald beim Anstieg der Eingangsspannung die Zenerspannung einer solchen Zenerdiode erreicht ist, wird diese leitend und hält die daran abfallende Spannung auf einem konstanten Wert. Während bei niedrigen Eingangsspannungen, bei denen noch keine der Zenerdioden leitend ist, mit dem Ausgangswiderstand ein relativ hoher Vorwiderstand in Reihe geschaltet ist, also die Übertragungscharakteristik relativ flach ist, wird diese Übertragungscharakteristik immer steiler, je mehr Zenerdioden mit steigender Eingangsspannung leitend werden und dann wie eine konstante Spannungsquelle wirken. Es ergibt sich somit eine linksgekrümmte Übertragungscharakteristik.
  • Diese Schaltung ist jedoch nicht zur Erzeugung von rechtsgekrümmten Charakteristiken geeignet, beispielsweise nicht für den wichtigen Fall, wo die Ausgangsspannung proportional Logarithmus der Eingangsspannung sein soll. An veränderbaren Parametern stehen einmal die Größen der Kettenwiderstände und zum anderen die Zenerspannungen der Zenerdioden zur Verfügung. Da die Zenerspannungen bei Verwendung von handelsüblichen Bauelementen nicht beliebig wählbar sind, sind die Anpassungsmöglichkeiten bei dieser Art von Schaltung etwas beschränkt. Nachteilig ist ferner, daß eine Vielzahl von relativ teuren Zenerdioden benötigt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden.
  • Ausgehend von einer Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen oder -strömen für Meßzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangsspannung abhängen, bei weicher zwischen Eingang und Ausgang ein Netzwerk von Widerständen liegt, die abwechselnd in Reihe und parallel zu Eingang und Ausgang geschaltet sind, und bei welcher in den im Nebenschluß zu Eingang und Ausgang liegenden Zweigen in Sperrichtung vorgespannte Gleichrichter vorgesehen sind, besteht die Erfindung darin, daß die Vorspannung mittels einer oder mehrerer Zenerdioden erzeugt wird, von denen jede mit einer Mehrzahl der im Nebenschluß zu Eingang und Ausgang liegenden Zweige in Reihe geschaltet ist.
  • Auf diese Weise erhält man einen vollständig passiven Vierpol ohne eine aktive Spannungsquelle, deren Spannung sich ändern oder die sich erschöpfen könnte. Man hat durch die Längs- und Querwiderstände viele Parameter, die eine beliebige Anpassung der Charakteristik an die jeweiligen Erfordernisse gestatten. Man braucht nur eine oder wenige Zenerdioden. Diese haben nicht selbst die Funktion, die einzelnen Zweige einzuschalten. Das wird auch hier durch relativ billige einfache Dioden bewirkt. Durch die Zenerdioden oder Dioden wird lediglich für alle Zweige gemeinsam eine einheitliche Sperrspannung erzeugt, und durch die Widerstände können die Punkte bestimmt werden, in denen die Eingangsspannung in jedem Zweig diese Spannung überwindet.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und im folgenden beschrieben: F i g. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher für jeweils drei Parallelzweige eine gemeinsame Zenerdiode vorgesehen ist; F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher für sämtliche Parallelzweige eine einzige Zenerdiode vorgesehen ist, und F i g. 3 zeigt die Abhängigkeit der Ausgangsspannung Uz von der Eingangsspannung Ui bei der Ausführungsform von F i g. 2.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 wird die gewünschte Funktion durch eine größere Anzahl von Knickpunkten angenähert. Die Parallelzweige sind in zwei Gruppen zusammengefaßt. Die eine Gruppe enthält den Widerstand RQ 1, Widerstand RQ 2 mit Diode D1 und Widerstand RQ 3 mit Diode D2. Die zweite Gruppe enthält den Widerstand RQ4, Widerstand RQ 5 mit Diode D3 und Widerstand RQ e mit Diode D4. Jede der Gruppen enthält eine gemeinsame Zenerdiode Z1 bzw. Z2.
  • Bei kleinen Eingangsspannungen U1 sind die Zenerdioden Z1 und Z2 zunächst gesperrt. Die Ausgangsspannung U2 steigt linear mit U1 an. Bei einer bestimmten Spannung U1 wird zunächst die Zenerdiode Z1 leitend, und damit wird der Widerstand Ra 1 eingeschaltet, der dann parallel zu den Widerständen R12 bis R, g und R, liegt. Das bewirkt bei weiterer Erhöhung von Ui einen langsameren Anstieg der Ausgangsspannung U2. Die Widerstände R, 2 und R, 3 sind zunächst noch nicht wirksam, obwohl die Zenerdiode Z1 leitend ist, weil die damit in Reihe liegenden Dioden D1 und D2 durch die Zenerspannung negativ vorgespannt sind. Erst bei einer weiteren Erhöhung der Eingangsspannung U1 wird erst die Diode D1 und dann die Diode D2 richtig gepolt und leitend, so daß nacheinander die Widerstände RQz und RQ 3 parallel zu R13 bis R16 bzw. R14 bis R1 o und R; geschaltet werden. Das Einschalten jedes dieser Widerstände bewirkt ein Abknicken und Flacherwerden der UZ- (U1-) Charakteristik.
  • Das gleiche tritt bei der zweiten Gruppe von Parallelzweigen mit der Zenerdiode ZZ auf.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 ist nur eine einzige Zenerdiode vorgesehen. In ihrer Wirkungsweise entspricht diese Schaltung derjenigen von F i g. 1. Die Anordnung von F i g. 1 hat gegenüber F i g. 2 in manchen Fällen Vorteile, weil man durch die Wahl der Zenerdiode Z2 noch einen zusätzlichen Freiheitsgrad zur besseren Anpassung an den gewünschten Funktionsverlauf besitzt. Die Anordnung nach F i g. 2 hat dagegen den Vorteil, daß man mit einer einzigen Zenerdiode 7 auskommt.
  • Die für einen gewünschten Funktionsverlauf erforderliche Bemessung der Widerstände kann natürlich rechnerisch ermittelt werden. Häufig ist es aber bequemer, die Widerstände empirisch zu bestimmen. Bei einer Schaltung gemäß F i g. 2 ergaben sich für eine logarithmische Abhängigkeit der Ausgangsspannung U2 von der Eingangsspannung bei einem Instrument 3 mit Vollausschlag bei 1 Milliampere und einem Innenwiderstand R; von 6,6 Kiloohm folgende Werte für die Widerstände: R1 i bis R1 s (alle gleich) 2,2 Kiloohm RQ1 .................. 15 Kiloohm RaZ .................. 10 Kiloohm Ra3 . . . . 6,8 Kiloohm R u4 . . . . . 4,7 Kiloohm R9 5 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3,3 Kiloohm RQg « . . . . . 2,2 Kiloohm Die Dioden D1 bis D, waren dabei vom Typ 0A 81, die Zenerdiode war vom Typ SZ 6. Es wurden dabei folgende Wertpaare von Eingangs- und Ausgangsspannung gemessen:
    Up °i0 log Ul,'U, Max U2 log Ul%U, Max
    5 -1,89 55 -0,730
    10 -1,567 60 -0,645
    15 -1,386 65 -0,565
    20 -1,258 70 -0,488
    25 -1,163 75 -0,393
    30 -1.,080 80 -0,305
    35 -1,006 85 -0,229
    40 -0,938 90 -0,158
    45 -0,873 95 -0,098
    50 -0,797 100 0
    In F i g. 3 sind die Meßpunkte (Kurve 6) gegenüber der gestrichelt gezeichneten idealen Geraden 7 dargestellt. Man sieht, daß die Abweichungen äußerst gering sind. In einem Bereich von log U1/Ui Max = 0 bei U2 = 1001% bis log U1 / U1 Max = -1,25 (!#2h -25 Dezibel) bei U2 - 20°/o bleibt die Abweichung der Kurve 6 von der Geraden 7 kleiner als 2%, bezogen auf den Endwert der Ausgangsspannung Uz.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen oder -strömen für Meßzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangsspannung abhängen, bei welcher zwisehen Eingang und Ausgang ein Netzwerk von Widerständen liegt, die abwechselnd in Reihe und parallel zu Eingang und Ausgang geschaltet sind, und bei welcher in den im Nebenschluß zu Eingang und Ausgang liegenden Zweigen in Sperrichtung vorgespannte Gleichrichter vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung mittels einer oder mehrerer Zenerdioden erzeugt wird, von denen jede mit einer Mehrzahl der im Nebenschluß zu Eingang und Ausgang liegenden Zweige in Reihe geschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 846 415; deutsche Auslegeschrift Nr. 1119 391.
DES80515A 1962-07-20 1962-07-20 Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen fuer Messzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangs-spannung abhaengen Pending DE1171987B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2914697A1 (de) * 1979-04-11 1980-10-16 Gossen Gmbh Schaltungsanordnung fuer einen spannungsmesser mit zwei linearen teilbereichen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846415C (de) * 1943-07-13 1952-08-11 Thomson Houston Comp Francaise Vierpoliges Schaltgebilde mit nichtlinearer Beziehung zwischen den Spannungen oder Stroemen der Eingangs- und der Ausgangsseite
DE1119391B (de) * 1960-03-18 1961-12-14 Siemens Ag Schaltung zur Erreichung einer nichtlinearen Abhaengigkeit einer Gleichspannung von einer Wechselspannung

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