DE1172013B - Stripperwerk - Google Patents

Stripperwerk

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Publication number
DE1172013B
DE1172013B DEK47335A DEK0047335A DE1172013B DE 1172013 B DE1172013 B DE 1172013B DE K47335 A DEK47335 A DE K47335A DE K0047335 A DEK0047335 A DE K0047335A DE 1172013 B DE1172013 B DE 1172013B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stripper
punch
elastic member
flange
stamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK47335A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Kral
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kampnagel AG Vormals Nagel & K
Original Assignee
Kampnagel AG Vormals Nagel & K
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Filing date
Publication date
Application filed by Kampnagel AG Vormals Nagel & K filed Critical Kampnagel AG Vormals Nagel & K
Priority to DEK47335A priority Critical patent/DE1172013B/de
Publication of DE1172013B publication Critical patent/DE1172013B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00—Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
    • B22D29/04—Handling or stripping castings or ingots
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C17/00—Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports
    • B66C17/06—Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports specially adapted for particular purposes, e.g. in foundries, forges; combined with auxiliary apparatus serving particular purposes
    • B66C17/12—Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports specially adapted for particular purposes, e.g. in foundries, forges; combined with auxiliary apparatus serving particular purposes for handling workpieces, e.g. ingots, which require to be supported temporarily within, or withdrawn from, a treatment chamber, e.g. tong cranes, soaking-pit cranes, stripper cranes
    • B66C17/14—Tong cranes with means for moving article-pushers relative to the tongs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Stripperwerk Die Erfindung betrifft ein mechanisch oder hydraulisch betriebenes Stripperwerk zu einem Stripperkran, bei dem die Zangenschließkräfte über als Überlastungsschutz und Kraftspeicher dienende elastische Glieder übertragen werden.
  • Den bekannten Stripperwerken dieser Art ist, was das Grundsätzliche anlangt, ein gleicher Aufbau eigen: Der auf der Traverse drehbar gelagerte Tragflansch des Zangenbaumes, der mit einem Zahnkranz zum Drehen des Stripperwerkes versehen ist, nimmt das elastische Glied in Form mehrerer Federn auf, die ihrerseits einen Tragflansch stützen, auf dem das Antriebsaggregat für den Stempel ruht. Zum Führen der Tragflansche sowie für das Übertragen des Drehmomentes und der Zugkräfte sind Zuganker vorgesehen. Der mit einem Querhaupt versehene und gleichzeitig als Zugstange beim Zangenschließen dienende Stempel ist in seiner oberen Hälfte als Rohr ausgebildet, das mit einem Innengewinde versehen entweder selbst die Mutter eines die Kraft vom Antrieb auf den Stempel übertragenden Spindeltriebes bildet oder eine besondere Spindel drehfest trägt. Die Spindel dieses Spindeltriebes ist in dem oberen Tragflansch drehbar gelagert und stellt den angetriebenen Teil des Spindeltriebes dar. Ein auf den Antrieb wirkender Endschalter begrenzt den Federzug des elastischen Gliedes bzw. den maximalen Zangenschließdruck.
  • Bei den bekannten Stripperwerken bedeutet die betriebsmäßig notwendige Relativbewegung zwischen Antriebsaggregat und Zangenbaum in dem rauhen Hüttenbetrieb einen enormen Verschleiß der sich gegeneinander verschiebbaren Führungselemente und einen recht häufigen Bruch einzelner Federn des elastischen Zwischengliedes. Diese Teile auszubauen, ist langwierig und meist nur unter Demontage einer Reihe anderer Bauteile oder sogar des gesamten Antriebsblockes möglich; meistens wird das gesamte Stripperwerk gegen einen Ersatzstripper ausgetauscht. Neben dem Stilliegen des Stripperkranes bzw. dem Produktionsausfall ergeben sich hierdurch noch die beträchtlichen Kosten für den Ersatzstripper.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich die geschilderten Mängel nur durch die Abkehr von dem bisherigen Konstruktionsprinzip bei Stripperwerken der eingangs erwähnten Gattung vermeiden lassen, und ihre Aufgabe besteht demzufolge darin, durch einen neuen grundsätzlichen Aufbau des Stripperwerkes die besagten Mängel zu beheben.
  • Erfindungsgemäß wird die vorerwähnte Aufgabe dadurch gelöst, daß durch den hohlen Stripperstempel eine ausschließlich zur Übertragung der Zangenschließkraft dienende Zugstange geführt ist, deren unteres Ende als den Zangenschluß bewirkendes Querhaupt durch Aussparungen am unteren Stripperstempelende hindurchragt und deren oberes Ende mit dem Stripperstempel durch ein über diesen vorstehendes, elastisches Glied verbunden ist.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß sowohl die Zugstange als auch der Stempel nahe ihrem oberen Ende mit einem Flansch ausgerüstet sind und zwischen diesen Flanschen das elastische Glied eingespannt ist. Als elastisches Glied kann bzw. können - wie es an sich bei Stripperwerken üblich ist - ein(e) oder mehrere Tellerfederpaket(e), Schraubenfeder(n) od. dgl. benutzt werden. Die Längenänderung des elastischen Gliedes wird zweckmäßig durch einen Endschalter begrenzt, was an sich ebenfalls bei Stripperwerken Stand der Technik ist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung bildet bei mechanischer Kraftübertragung auf den Stempel dieser die Spindel eines Spindeltriebes und ist axial verschiebbar, aber drehfest angeordnet. Gegen Drehbewegung werden für den Stempel zweckmäßig an sich bekannte seitliche Führungen verwendet. Von dem Spindeltrieb wird erfindungsgemäß die Mutter angetrieben.
  • Schließlich besteht ein Erfindungsmerkmal noch darin, daß für den Stempel eine Endlagendämpfung vorgesehen ist. Eine bevorzugte Ausführungsform ergibt sich hierbei, wenn diese Endlagendämpfung aus einer Gummifeder gebildet wird, welche zwischen dem Flansch des Stempels und dem Getriebeblock angeordnet ist.
  • Ein auf die erfindungsgemäße Weise ausgebildetes Stripperwerk entbehrt den größten Teil jener Bauelemente der bekannten Stripperwerke, die starkem Verschleiß unterworfen sind. Soweit Verschleißteile noch vorhanden sein müssen, sind diese leicht zugänglich und rasch austauschbar; das gilt insbesondere für die am häufigsten vorkommenden Federbrüche des elastischen Gliedes, das nun in einfacher Weise von oben unmittelbar erreichbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • F i g. 1 zeigt das Stripperwerk samt Zangenbaum in Mittellängsschnitt; F i g. 2 stellt einen Schnitt nach Linie II-11 durch das untere Ende des Zangenbaumes in F i g. 1 dar. Die Traverse 1 trägt eine Kugeldrehverbindung 2 samt Außenzahnkranz 3. Mit dem Zahnkranz 3 kämmt das Ritzel eines nicht dargestellten Drehwerkes zum Drehen des Zangenbaumes. Auf dem drehbeweglichen Teil der Kugelverbindung 2 ist das Antriebsaggregat gelagert. Es besteht im wesentlichen aus dem elektrischen Antriebsmotor 4 und dem vom Gehäuse 5 umschlossenen Zahnradgetriebe, bestehend aus den Zahnrädern 6, 7, 8, 9, der Spindelmutter 10, die mit dem Zahnrad 9 drehfest verbunden ist, sowie der Spindel 11 a. Das Gehäuse 5 weist an seiner Unterseite einen rohrartigen Ansatz 5 a auf, der in einem Flansch 5 b endet. An dem Flansch 5 b ist über seinen Flansch 12 a der Zangenbaum 12 durch Schrauben angeschlossen, welcher am unteren Ende den Zangenkopf 13 mit den Zangenschenkeln 14 trägt. In den außen am Zangenbaum 12 befestigten Gehäusen 15 sind Federn angebracht, die über ein Gestänge 16 auf die Zangenschenkel wirken und die Aufgabe haben, die Zange selbsttätig zu öffnen. In seinem Inneren nimmt der Zangenbaum den Stempel 11 und die Zugstange 17 auf. Der Stempel 11 ist durchgehend als Rohr ausgebildet und mit einem Gewinde 11 a ausgestattet und bildet gleichzeitig mit Hilfe des letzteren die Spindel des Spindeltriebes der Kraftübertragung. Oberhalb des spindelartigen Teiles sind in den Stempel t diametral angeordnete Nuten 25 eingefräst, in welche zwei paßfederförmige Ansätze 26 a eines auf das Gehäuse 5 geschraubten Zwischenflansches 26 derart eingreifen, daß der Stempel 11 bei seiner Bewegung axial geführt wird, d. h. gegen Drehbewegung gesichert ist. Innerhalb des Stempels 11 liegt bzw. durch diesen hindurchgeführt, ist die Zugstange 17. Sie ist an ihrem unteren Ende mit einem Querhaupt 17a ausgerüstet, dessen Enden zwei am Stempel vorgesehene Ausnehmungen 18 durchragen und an den Zangenschenkeln 14 angreifen.
  • Stempel 11 und Zugstange 17 weisen an ihrem oberen Ende je einen Flansch auf, der fest, aber lösbar angebracht ist; bei der Zugstange 17 ist dies der Flansch 19, beim Stempel 11 der Flansch 20. Zwischen den Flanschen 19, 20 ist das elastische Glied in Form eines Tellerfederpaketes 21 eingespannt. Zum Vorspannen des Federpaketes 21 und zum Führen des Flansches 19 und der Zugstange 17 sind an dem Flansch 20 Zugschrauben 22 befestigt. Der Flansch 20 trägt außerdem einen Endschalter 23, der in Verbindung mit einem am Flansch 19 angebrachten Schaltlineal 24 den Federweg des Tellerfederpaketes 21 und damit den maximalen Zangendruck begrenzt.
  • Um ein hartes Fahren des Stempels in die Endlage zu vermeiden, ist er mit einer Dämpfung ausgestattet. Sie wird gebildet von einer Metallgummifeder 27, die zwischen dem Flansch 20 des Stempels 11 und dem Zwischenflansch 26 eingefügt ist.
  • Das beschriebene Beispiel zeigt einen elektromechanischen Antrieb für den Stempel und die Zugstange. Darauf kommt es beim Erfindungsgegenstand jedoch nicht an. Die mechanische Transmission zwischen Motor 4 und Spindelmutter 10 kann ohne weiteres durch ein hydraulisches Getriebe ersetzt werden. Es ist auch möglich, als Empfänger einer hydraulischen Übertragung ein Zylinder-Kolben-System zu benutzen, wobei z: B. der Stempel an den Zylinder und die Zugstange an der Kolbenstange angeschlossen würde. Zylinder und Kolben müßten dann in ähnlicher Weise wie im vorangehend besprochenen Beispiel am oberen Ende je einen Flansch haben, zwischen welchen das elastische Glied angeordnet wäre. Hierdurch läßt sich ein besonders schlanker Aufbau und folglich ein sehr kleiner Drehkreis des Stripperwerkes erzielen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Mechanisch oder hydraulisch betriebenes Stripperwerk zu einem Stripperkran, bei dem die Zangenschließkräfte über als Überlastungsschutz und Kraftspeicher dienende elastische Glieder übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch den hohlen Stripperstempel (11, 11a) eine ausschließlich zur Obertragung der Zangenschließkraft dienende Zugstange (17) geführt ist, deren unteres Ende als den Zangenschluß bewirkendes Querhaupt (17a) durch Aussparungen (18) am unteren Stripperstempelende hindurchragt und deren oberes Ende mit dem Stripperstempel durch ein über diesen vorstehendes, elastisches Glied (21) verbunden ist.
  2. 2. Stripperwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Zugstange (17) als auch der Stempel (11) nahe ihrem oberen Ende mit einem Flansch (19 bzw. 20) ausgerüstet sind, und zwischen diesen Flanschen das elastische Glied (21), eingespannt ist.
  3. 3. Stripperwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Glied ein oder mehrere Tellerfederpaket(e) (21), Schraubenfeder(n) od. dgl. dient bzw. dienen.
  4. 4. Stripperwerk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenänderung des elastischen Gliedes (21) in an sich bekannter Weise durch einen Endschalter (23) begrenzt ist.
  5. 5. Stripperwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mechanischer Kraftübertragung auf den Stempel (11) dieser die Spindel (11a) eines Spindeltriebes bildet und axial verschiebbar, aber drehfest angeordnet ist.
  6. 6. Stripperwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (11) in an sich bekannter Weise mit seitlichen Führungen (25, 26a) versehen ist. 7.
  7. Stripperwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Spindeltrieb (1.0, 11 a) die Spindelmutter (10) angetrieben ist. B.
  8. Stripperwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Stempel (11) eine Endlagendämpfung vorgesehen ist.
  9. 9. Stripperwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlagendämpfung aus einer Gummifeder (27) gebildet ist, die zwischen dem Flansch (20) des Stempels (11) und dem Getriebeblock (26, 5) angeordnet ist.
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DE (1) DE1172013B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193651B (de) 1963-04-25 1965-05-26 Siemag Masch Stahlbau Blockstripper- oder Tiefofenkran
US4727996A (en) * 1983-06-13 1988-03-01 Amca International Corp. Variable grip lifting mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193651B (de) 1963-04-25 1965-05-26 Siemag Masch Stahlbau Blockstripper- oder Tiefofenkran
US4727996A (en) * 1983-06-13 1988-03-01 Amca International Corp. Variable grip lifting mechanism

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