DE1172841B - Vorrichtung zum Aufbauen von Reifenguerteln - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbauen von Reifenguerteln

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DE1172841B
DE1172841B DEC24454A DEC0024454A DE1172841B DE 1172841 B DE1172841 B DE 1172841B DE C24454 A DEC24454 A DE C24454A DE C0024454 A DEC0024454 A DE C0024454A DE 1172841 B DE1172841 B DE 1172841B
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DE
Germany
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segments
drum
segment
support ring
groups
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Pending
Application number
DEC24454A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Johannes
Hans Menell
Walter Niclas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
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Publication date
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Publication of DE1172841B publication Critical patent/DE1172841B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08—Building tyres
    • B29D30/20—Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/24—Drums
    • B29D30/242—Drums for manufacturing substantially cylindrical tyre components without cores or beads, e.g. treads or belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufbauen von Reifengürteln Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbauen von Reifengürteln unter Verwendung einer im Durchmesser veränderbaren Segmenttrommel mit zwei Gruppen von Segmenten, die unabhängig voneinander in Richtung auf die Trommelachse bewegbar sind, und mit einem koaxial zur Segmenttrommel angeordneten, axial bewegbaren und im Durchmesser veränderbaren Tragring zur Aufnahme des Reifengürtels.
  • Es sind zum Aufbauen von Luftreifenrohlingen dienende Aufbautrommeln bekannt, bei denen die den Trommelmantel bildenden Segmente gruppenweise unabhängig voneinander in Richtung auf die Trommelachse bewegbar angeordnet sind, und zwar in der Weise, daß in dem Zustand, bei dem die Trommel auf ihren kleinsten Durchmesser eingestellt ist, eine Gruppe der Segmente von den Segmenten der anderen Gruppe umschlossen ist. Auf dieser Trommel werden insbesondere zur Herstellung von Flugzeugreifen dienende Rohlinge zusammen- und fertiggestellt. Einrichtungen, z. B. Tragringe, die den Reifenrohling umfassen und ihn von der Aufbautrommel abziehen, sind nicht vorgesehen.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, Vorrichtungen der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß Beschädigungen des Reifengürtels ausgeschaltet werden, wenn dieser durch den Tragring von außen her erfaßt und von der Segmenttrommel abgezogen wird.
  • Dieses wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine der beiden Gruppen der Segmente vor der Aufnahme des Reifengürtels durch den Tragring in Richtung auf die Trommelachse bewegbar ist.
  • Eine solche Anordnung ermöglicht es, daß durch eine Vorabbewegung der einen Segmentgruppe der Reifengürtel schnell und sicher gelöst und abgezogen werden kann, ohne daß befürchtet werden muß, daß der Reifengürtel an der Trommelaußenfläche festklebt bzw. beim Abnehmen Beschädigungen der Rohgummierung eintreten. Dieses ist besonders wichtig bei der Herstellung von Reifengürteln, weil diese große Anforderungen im Hinblick auf die Herstellungsgenauigkeit stellen.
  • Nach dem Aufbau des Reifengürtels auf der Segmenttrommel wird eine der beiden Gruppen der Segmente in Richtung auf die Trommelachse bewegt, bevor der Tragring durch eine Durchmesserverringerung eine Greiferbewegung zum Erfassen des Reifengürtels ausgeführt hat. Die übrigen Segmente stützen somit noch den Reifengürtel ab, wenn die Greiferbewegung des Tragringes erfolgt. Hat indessen der Tragring den Reifengürtel erfaßt, so können nun- mehr auch die die zweite Gruppe bildenden Segmente in Richtung auf die Trommelachse zu bewegt werden, so daß der Reifengürtel in axialer Richtung frei abgezogen werden kann.
  • Weitere Einzelheiten der Vorrichtung werden an Hand der Zeichnung erläutert, in der Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Es zeigt F i g. 1 einen Teilschnitt durch eine Segmenttrommel mit einem hierauf befindlichen Reifengürtel, Fig. 2, 3 und 4 je Seitenansichten zu der Trommel gemäß Fig. 1 unter Darstellung verschiedener Trommelstellungen, Fig. 5, 6 und 7 je Teilschnitte durch eine Segmenttrommel, die in verschiedenen Arbeitsstellungen wiedergegeben ist, und Fig. 8, 9 und 10 je Schnitte durch eine abgewandelte Segmenttrommel, und zwar ebenfalls in verschiedenen Stellungen, Fig. 11 ein Segment der Trommel in der Seitenansicht.
  • Gemäß Fig. 1 bis 3 besteht die Segmenttrommell aus einer Vielzahl gleichmäßig über den Umfang verteilter Segmente 2 und 3, von denen die Segmente 2 schmaler gehalten sind, also eine Auflagefläche oder Außenfläche geringerer Breite aufweisen als die Segmente 3. Hierbei folgen die Segmente 2, 3 unterschiedlicher Breite aufeinander, d. h. einem Segmeint 2 mit geringerer Auflagefläche folgt ein Segment mit breiterer Auflagefläche und hieran schließt sich wiederum ein Segment 2 mit kleinerer Auflagefläche an.
  • Gemäß F i g. 1 und 2 ist die Trommel 1 auf ihren größten Durchmesser eingestellt, so daß die Außenfläche der Segmente 2 und 3 bei der Vielzahl der Segmente praktisch zylindrisch ist. Auf die so eingestellte Segmenttrommel 1 werden nacheinander Lagen 4, bestehend aus Textilgewebe, Cordgewebe oder Stahlseilstreifen mit einander parallelen Stahlseilen, aufgebracht. De Lagen 4, die dicht übereinanderliegen, werden dann mit dem Laufstreifenrohling 5 belegt. Nunmehr wird von der Seite her über den aus den Teilen 4 und 5 bestehenden Gürtel ein an einer Stelle 6 geschlitzter Tragring 7 aus Metall bewegt, so daß dieser mittig über dem Gürtel gemäß Fig. 1 angeordnet ist. Die Segmente 3 werden jetzt in Richtung der Pfeile 8 nach innen in Richtung auf die Trommelhauptachse zu bewegt, so daß nur noch die schmaler gehaltenen Segmente 2 den Gürtel abstützen. In Anschluß hieran wird der Ring 7 durch Verkleinerung des Schlitzes im Durchmesser verringert, so daß der Ring 7 den Gürtel von außen erfaßt.
  • Unerwünschte Verformungen des Gürtels können hierbei nicht eintreten, weil dieser noch von den als Stützkörper wirkenden Segmenten 2 unterstützt ist.
  • Alsdann werden auch die Segmente 2 in Richtung auf die Trommelachse bewegt, so daß der Gürtel nunmehr nur noch von dem Ring 7 berührt wird. Der Gürtel kommt somit frei und kann jetzt durch eine Axialverschiebung des Tragringes 7 von der Segmenttrommel 1 entfernt und beispielsweise auf die entsprechend vorbereitete Reifenkarkasse bewegt werden. Gemäß F i g. 4 hat die Trommel 1 ihren geringsten Außendurchmesser. Der mögliche Hub der Trommel 1 ist in Fig. 1 mit h bezeichnet. In F i g. 5 bis 10 sind besonders zweckmäßige Anordnungen zur Lagerung der Segmente 2 und 3 wiedergegeben.
  • Gemäß F i g. 5 bis 7 sind die Segmente 2 und 3 an ihrer Unterseite mit sich in Trommellängsrichtung unterschiedlich weit erstreckenden Auflagern 9 und 10 versehen. Hierbei sind die Auflager 9 mit der größeren Breite den Segmenten 3 und die Auflager 10 mit der geringeren Breite oder Axialerstreckung den Segmenten 2 zugeordnet. Außerdem sind die Segmente 2 und 3 nach einer Seite hin durch einen Fortsatz 11 verlängert, der mit Hilfe einer an der Trommelachse 12 gelagerten Stütze 13 und einer Schwenkachse 14 eine Verschwenkung der Segmente 2 und 3 in Richtung des Doppelpfeiles 15 ermöglicht. Außerdem ist auf der Trommelachse 12 ein Schieber 16 angeordnet, der in Richtung des Doppelpfeiles 17 verschiebbar ist. Ferner können noch an den derSchwenkachse 14 abgekehrten Enden der Segmente 2 und 3 Zugfedern 18 vorgesehen sein, die die Segmente 2 und 3 bzw. deren Auflager 9 und 10 mit der Außenfläche des Schiebers 16 in Berührung halten. Die Auflager 9 und 10 weisen zudem schräge Ablaufflächen 19 auf. Die in den F i g. 5, 6 und 7 wiedergegebenen Stellungen der Trommel 1 entsprechen der Reihenfolge nach den Stellungen der Trommel gemäß Fig. 2 bis 4. So hat die Trommel 1 gemäß Fig. 5 ihren größten Durchmesser. Wird nunmehr der Schieber 16 um ein bestimmtes Maß in Richtung des Pfeiles 20 bewegt, so werden zunächst zur Erzielung der Stellung gemäß Fig. 3 unter der Wirkung der Feder 18 die Segmente 3 nach innen gezogen.
  • Bei einer weiteren Bewegung des Schiebers 16 in Richtung des Pfeiles 20 läuft der Schieber 16 auch von dem AuflagerlO des Segmentes 2 ab, so daß nunmehr gemäß Fig. 7 auch die Segmente 2 eine Stellung einnehmen, welche derjenigen der Segmente 3 entspricht. Die Trommel hat jetzt die Stellung gemäß Fig. 4 eingenommen.
  • Bei der Trommelausbildung gemäß F i g. 8 bis 10 sind die breiteren Segmente 3 einerseits und die schmaleren Segmente 2 andererseits für sich zu beiden Seiten der eigentlichen Trommel außenfläche mit Hilfe von Stützen 13' und Gelenkbolzen 14' gelagert.
  • Die Verstellung der Segmente 2 und 3 erfolgt entsprechend der Ausbildung gemäß F i g. 5 bis 7 ebenfalls mit unterschiedlich breiten Auflagern 9 und 10; beim größten Trommelaußendurchmesser stützen sich beide Auflager 9 und 10 auf dem Schieber 16 ab. Wird dieser nunmehr nach dem Aufbau des Gürtels in Richtung des Pfeiles 20 bewegt, so läuft der Schieber von dem Auflager 9 ab, so daß sich die breiteren Segmente 3 gemäß F i g. 3 entsprechend nach innen bewegen können. Bei weiterer Bewegung des Schiebers 16 in Richtung des Pfeiles 20 wird auch das Auflager 10 wirksam, so daß die Trommel 1 den kleinsten Außendurchmesser gemäß F i g. 4 einnimmt.
  • Soll nach dem Abnehmen des Gürtels mit Hilfe des axial bewegbaren Ringes 7 die Trommel 1 wieder ihren größten Durchmesser einnehmen, so wird der Schieber 16 in Richtung des Pfeiles 21, also in entgegengesetzter Richtung bewegt. Der mit einer abgerundeten Auflauffläche 22 versehene Schieber 16 läuft zunächst auf die Auflauffläche 19 des Auflagers 10 auf und hebt die Segmente 2 in die achsparallele Stellung. Bei weiterer Bewegung des Schiebers 16 wird auch die Fläche 19 des Auflagers 9 und schließlich dieses Auflager wirksam, wodurch ebenfalls die Segmente 3 in die achsparallele Stellung gelangen.
  • Die Segmente 2 bzw. 3 sind leicht auswechselbar an Halterungen 25 gelagert. Die Halterungen 25 weisen eine hinterschnittene Ausnehmung 23 auf, in die der doppel-T-förmige Fuß 24 der Segmente 2 und 3 eingeschoben werden kann. In der in F i g. 11 dargestellten Stellung kann der Fuß 24 durch Verschrauben oder aber auch durch andere Befestigungsmittel, z. B. Klemmen oder Rasten, fixiert werden. Die Ausnehmung23 sowie der Fuß 24 erstrecken sich in Richtung der Segmente 2, 3, also in Achsrichtung der Segmenttrommel, so daß die Segmente 2, 3 durch eine Axialbewegung montiert bzw. entfernt werden können. Die Auswechselbarkeit der Segmente 2, 3 hat den Vorteil, daß je nach dem gewünschten Außen durchmesser der Segmenttrommel verschieden breite Segmente 2, 3 verwendet werden können. Mit der Trommel lassen sich daher auch Reifen bzw.
  • Reifenteile mit unterschiedlichen Durchmessern herstellen.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Aufbauen von Reifengürteln unter Verwendung einer im Durchmesser veränderbaren Segmenttrommel mit zwei Gruppen von Segmenten. die unabhängig voneinander in Richtung auf die Trommelachce bewegbar sind. und mit einem koaxial zur Segmenttrommel angeordneten, axial bewcgbaren und im Durchmesser veränderbaren Tragring zur Aufnahme des Reifengürtelis dadurch gekennz,-ichnet daß eine der beiden Gruppen der Segmente (2, 3) vor der Aufnahme d.» Rcifcngürtcls durch den Tragring(7) in Richtung au? die Trommelachsc bewegbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die Gruppen dcr Segmente (2, 3) @eichmäßig über den Umfang der Segment-Trommel (1) verteilt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen ger als Stützsegmente dienenden Segmente (2) kleiner als die Außenflächen der Segmente (3) kind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch geennzeichnet, daß die Segmente (2, 3) über unterchiedlich lange Auflager (9,10) auf einem axial tur Segmenttrommel (1) bewegbaren Schieber(16) abstützbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, Sadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (2, 3) verschwenkbar gelagert sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch geicennzeichnet, daß die Schwenkachsen (14) der Segmente (2) auf der einen Seite der Trommel (1) ,md die Schwenkachsen (14) der Segmente (3) ,iuf der anderen Seite der Trommel (1) angeordnet ind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager (9,10) schräge Auflaufflächen (19) aufweisen oder abgerundet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (16) eine schräge oder abgerundete Auflauffläche (22) aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring (7) an einer Stelle (6) geschlitzt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (2, 3) an Halterungen (25) auswechselbar befestigt sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (25) eine sich in Achsrichtung der Segmenttrommel (1) erstreckende Führung bilden, in die die Segmente (2, 3) einschiebbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 13 633 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; französische Patentschrift Nr. 1 243 790; USA.-Patentschriften Nr. 2 339 543, 2 603 581.
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